Beiträge von Shoppy

    Hallo Yvonne,

    komm doch mal zum Probefahren vorbei - Hessisch Oldendorf ist ja gar nicht so weit wech (von Golmbach).

    Ja, man könnte bestimmt eine Wissenschaft aus dem "richtigen Geschirr" machen. Es sollte halt exakt passen, und darf nicht drücken oder die falschen Stellen belasten oder einschnüren, oder scheuern...

    Ein Hundeexperte kennt sich mit Hunden aus, mit der Lerntheorie, mit Psychologie, Ethologie, und noch eineigem anderen "wissenschaftlichen" Kram.
    Er/sie sollte sich möglichst auf dem Laufenden der Wissenschaftlichen Erkennisse halten, immer gewillt sein, über die Telerrand zu schauen UND in der Lage sein, all dieses Wissen in eine solche Form zu stecken, dass Ottonormalhundehalter verstehen kann, was man meint. Hilfreich wäre meiner Meinung nach die Fähigkeit, in den ONHhHas eine Neugierde zu wecken, sich mehr Wissen und Können anzueignen, als "nötig" wäre...

    Zitat

    1.Wir werden jetzt ganz langsam das Tierarzttraining angehen und zwar bei einem neuen TA, den ich ganz genau aussuchen werde. Da lasse ich mir jetzt aber Zeit.


    Hallo Anja,

    das kannst Du auch schon schön zu Hause üben - solltest Du sogar. Wenn er bestimmte SAchen zu Hause kann, kannst Du in anderen Situationen (z.B. beim Tierarzt) darauf zurück greifen.

    z.B. kannst Du, sofern Du einen geeigneten Tisch (je stabiler der ist, desto besser - wackeln finden die meisten Hunde doof!) hast, üben, dass er ruhig auf den Tisch steigt, bzw, sich raufheben läßt.
    Auf dem Tisch gibt es dann Lecker Essen und nichts weiter. Ruhig wieder runterheben und fertig.

    Wenn er es auf dem Tisch angenehm findet, übst Du dort: ruhiges Stehen, ruhiges Sitzen, ruhiges legen, ruhiges auf die Seite legen.

    Was ausserdem total hilfreich ist, ist, wenn Dein Hund lernt, sein Kinn in Deine Handfläche abzustützen. Das ist sehr praktiktisch, weil man so den Kopf des Hundes "unter Kontrolle" hat. "Unter Kontrolle" in Anführungsszeichen, weil der Hund es nämlich selber unter Kontrolle hat.
    Man kann es als "noch ist für mich alles erträglich" Signal verstehen - solange der Hund den Kopf in Deine Hand legt, solage, darf man an ihm rumfummeln. Nimmt er den Kopf hoch, ist es ihm zu viel und man hört sofort auf.
    Das ist äußerst nützlich, wenn man wirklich Vertrauen aufbauen will: Man weiß, wann man stoppen muß, und WENN mann tatsächlich in Übungssituationen UND im realen Leben IMMER reagiert, lernt der Hund, das man verstanden hat, dass man ihn ernst nimmt.
    Wenn er soweit ist, dass er auf dem Tisch stehen kann und Dir den Kopf in die Hand legen kann und bei etwas trubel um ihn rumm auch entspannt so stehen bleibt, fängt z.B. Dein Mann an, ihn vorsichtig anzufassen (so wie ein extrem vorsichtiger Tierarzt vielleicht das Herz abhören würde, oder mal die Beine und Rücken abstreichen und so was.
    WEnn das alles geht, probiert ihr das draussen auf großen Felsbrocken oder anderen dafür geeigneten Dingen.
    WEnn er das auch draussen hinbekommt, und ihr schon ein paar mal "essen im Tierarztwartezimmer" gemacht habt, könnt Ihr den inzwischen für gut befundenen Tierarzt im Behandlungszimmer "besuchen" und vielleicht dort mit dem "wir klettern auf den Tisch" etc-Training beginnen (wieder ganz von vorne, in kleinst-Schrittchen mit extrem hochwertiger Belohnung!).

    Und wie lernt er nun, den Kopf in die Hand zu legen.
    Ich würde es klickern: Du sitzt im Sessel oder auf der Erde und hälst Deine Hand mit der Handfläche nach oben in einer Höhe, die für das Hundekinn angenehm wäre. Dann clickerst Du Anschauen, Nähern, Aschnuppern, Anstuppsen etc, bis er irgendwann Denkt, Du wärst seine persönliche Kopfstütze. Dann gibst Du demm ganzen einen Namen (bei Crispel heißt diese Übung kreativer weise "Kinn"...

    Ich würde auch ein Entspannungssignal konditionieren.