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Mit Regeln meinte ich eigentlich nicht die Rangreduktion, sonder halt wirklich so Sachen wie gesagt: Hund pinkelt aufs Bette - Bett ist also tabu. Hund beißt Besuch - also bleibt er auf seinen Platz, wenn Besuch da ist oder ähnliches.
Genau! (auf das Rangreduktionsgedöns bin ich auch nur zu sprechen gekommen, weil hier so viele von "sie muß lernen wer der boss ist..." schrieben...)
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Clicker ist für mich ein Mittel, punktgenau zu bestätigen. Aber den Rest muss man sich dann schon erarbeiten und das mit dem Hund zusammen.
Gerade bei so einem Hund braucht man dann noch Hilfe von Außen, der einen Trainingsplan erstellt, an den man sich dann auch hält und danach arbeitet.
Ja, wobei ich den Clicker eben als wesentliches "Arbeitswerkzeug" für eben dieses "Erarbeiten" betrachte.
Das Ding ist eben, dass man sich von "Sie soll x nicht - sie darf y nicht - wie 'unterbinde' ich Verhalten 'qwert'"-Überlegungen lösen muß.
Verbieten kann ich dreimilionen falsche Verhalten - davon weiß der Hund immer noch nicht was er denn stattdessen tun soll.
Die Aufgabe des Halter ist, sich über genau dieses "stattdessen" Gedanken zu machen.
Und abei ist es, ganz ehrlich gesagt, so einfach - den dreimillionen Fehlverhalten kann man mit ungefähr 4 (in Worten VIER) gewünschten Verhalten entgegentreten - nämlich "Komm", "Sitz", "Bleib" und "Gib".
Das erleichtert die Ausbildung erheblich - man lehrt einfach diese vier Dinge und schon muß man nur noch rechtzeitig eins dieser vier Signale anwenden, um eine beliebige Untat zu verhindern.
Und deshalb - JA, man KANN mit dem Clicker das Problemverhalten "aufs Bett Pinkeln behandeln...