Beiträge von Shoppy

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    Ich sag imer " auf dein Platz" und zeig mit dem Finger dorthin...sie setzt sich aber regelmäßig vor mich hin und guckt mich a bzw die Hand wo das Leckerlie( leberbrot gg) drin ist... ich hab den Eindruck das sie überhaupt keine Ahnung hat was ich von ihr will...

    Rüchtüch! Sie hat keine Ahnung.
    Versuch erst mal, das gewünschte Verhalten herzustellen. Phantastisch geht das mit CLickertraining (zu dem Du auch erst mal nicht unbedingt einen Clicker brauchst. Schnippsel das Leberbrot ind allerwinzigste Stückchen. Die Stückchen kommen in eine Schale. Hund ist irgendwo ziemlich Dich bei Dir. Du sagst "Jep", greifst Dir ein Leberbrotschnippsel und schiebst ihn ihr in die Schnute. Das ganze wiederholst Du 6-8 Mal. Dann wartest Du einen Moment bis sie abgelenkt ist, und sagst "Jep!" - wenn sie verstanden hat, dass "Jep" = Jetzt bekomme ich ein Leckerchen" bedeutet, hast Du einen aufgeladenen "Clicker".
    Jetzt kanst Du das "geh auf Deinen Platz" "Clickern". Setz Dich etwa einen Meter von hrem Platz hinund warte, bis sie zufällig in die Richtung des Platzes sieht - sofort "Jep" sagen und Leckerchen geben. Wieder warten bis sie wieder in die Richtung schaut. "Jep"-Leckerchen. Je nachdem wie fiffig sie ist, kann es sein, dass sie nach 3-5 mal schnallt, dass sie nun Dich trainert zu clicken, indem sie zu ihrem Platz schaut...
    Das ist der Punkt an dem Du Deine Anforderung steigerst: sie soll länger hinsehen oder einen Schritt in die Richtung tun. "Jep" -Leckerchen.

    Schritt für Schritt, "JeP"st du sie nun auf ihren Platz. Wenn sie verstanden hat, dass Du "Jep"st, wenn sie zu ihrem Platz rennt, fügst Du wenn, oder kurz bevor sie losrennt ein "Geh auf Deinen PLatz!! ein.
    Dieses mußt Du nur wiederum einige male wiederholen.

    Das ganze kann in 5 Minuten passieren, oder es können mehrere Übungseinheiten "ins Land gehen" - aber es funktioniert, und DANN weiß sie was "geh auf Deinen Platz" heißt.


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    außerdem pinkelt sie regelmäßig ins Wohnzimmer und das obwohl die Terassentür sperrangel weit auf ist....

    ich geh mit ihr raus sobald sie wach ist ( heute nicht da es einfach irre heiß ist und sie fast nur schläft und es draußen schlicht weg nicht auszuhalten ist)

    wenn sie gefressen hat gehen wir nach ner halben std ca...ich lobe sie wie irre wenn sie draußen gepinkelt hat und auch im Garten wird sie gelobt auch mit Leckerlie wenn sie gepinkelt oder ihr Geschäft gemacht hat...trotz allem Pinkelt sie rein sobald wir in der NÄhe sind... wenn ich aber oben bin den sohnemann wickeln oder in der Küche essen machen oder wie vorhin mit Schwiegervater draußen sitze, dann pinkelt sie einen halben meter vor der geöffneten Tür ins WOhnzimmer...

    ich kanni hr leider nicht den ganzen tag hinterherlaufen und genau beobachten zumal sie ja dann auc raus geht sobald ich gucke...

    wie kann ich das denn verhindern?

    Sie hat noch nicht verstanden, dass draussen Ihr "Örtchen" ist.

    1. Du mußt sie die ganze Zeit beobachten, sonst passieren immer wieder Unfälle.
    2. Du mußt sie loben, wenn sie draussen gemacht hat - woraus folgt, dass Du ebenfalls draussen sein mußt, wenn sie draussen macht.
    3. Wenn Du sie drinnen nicht beaufsichtigen kannst - setz sie nach draussen, oder bind sie Dir mit einer Hausleine an Dir fest, sodaß sie nicht unbeaufsichtig irgendo rumlaufen kann wo ihr dann unbeaufsichtige Unfälle passieren können.

    Huhu Jenny,

    ich glaube, dass Du möglicherweise öfter mal die falschen Sachen bestärkst.

    Versuch mal genauer (muß Du nicht hier tun, nur für Dich im stillen Kämmerlein) zu analysieren:

    Was macht sie, wenn Du Dein Animierprogramm anwirfst (das Verhalten bestärkst Du dann nämlich)?

    Was macht sie gerade, wenn Du mit dem Dummy lockst (genau das Verhalten bestärkst Du dann, sofern sie den Dummy toll findet)?

    Ich habe die DVD auch - und sehr über die ausgiebigen Gähnarien gelacht.

    Gähnen ist, wenn es nicht einfach nur ein Gähnen ist, einzeichen von UNSICHERHEIT oder eine Übersprungshandlung. Gerade DAS will ich irgendwie nicht vermitteln... in ziemlich keiner Situation...


    Ansonsten finde ich, man kann nie zuviel über die Körpersprache der Hunde wissen!

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    Nun meine Fragen:
    Ende Mai soll Spike für 3 Tage übers Wochenende zu uns kommen, da mein Bruder und meine Schwägerin mit Freunden nach Berlin fahren. Das haben wir schon im Januar vereinbart und ich habe zugesagt unter der Voraussetzung, dass sich die Hunde auch dann noch gut verstehen. Spike war schon mal für 3 Tage bei uns, im Dez 07, was kein Problem war.
    Momentan seh ich das aber eher so, dass sich die Hunde nicht so gut vertragen. Ich habe die Befürchtung, dass Flaffy sich das ständige Gängeln von Spike nicht mehr lang gefallen lässt, was ich aus seiner Sicht sogar gut verstehen kann. Schließlich ist das hier sein zu Hause.
    Die Frage ist dann, ob Spike es sich gefallen lässt, wenn Flaffy ihm klar sagt: So nicht mehr. Ich habe eher Sorge, dass es zu einer ernsthaften Beißerei kommen könnte.
    .....
    Vor allen Dingen seh ich nicht so ganz ein, unsere Hunde hier zu Hause in ihrem Ablauf und ihrer Bewegungsfreiheit einzuschränken, nur weil sich ein "Besuchshund" nicht benehmen kann.

    Huhu, da ich ja auch oft Gasthunde da haben, darunter auch durchaus mal solche "Prinzen" mein Rat:

    Entweder nimmst Du Spike gar nicht auf, oder Du sorgst dafür, dass sein Bewegungspielraum eingeschrenkt wird.
    Dein Haus, Deine Regeln!
    Auch ist nicht die Frage, ob Spike damit klarkäme, wenn Flaffy ihm irgendwas klarmachte - denn das ist DEINE Aufgabe.
    Wenn sich Spike nicht benehmen kann (und alles was Du beschrieben hast würde unter meine Definition von "nicht benehmen können" fallen), bekommt er einen festen Platz zugewiesen - notfalls wird er dort angebunden.
    Meine Hunde dürfen sich in meinem Haus frei bewegen. Gasthunde werden, soweit nötig, "fixiert". Benehmen sie sich, dürfen sie sich ebenfalls frei bewegen.

    Besonders würde ich ausserdem beachten: beim Füttern - notfalls getrennt
    mit Spielzeug/Kau-Sachen, niemals rumliegenlassen, sofern dass für irgendeinen anwesenden Hund ein Problem ist.
    Andere erregende Situationen, wie Aufbruch zum Spatziergang - wenn es z.B. vor der Haustür Eng ist, und sich die Hunde dort "ins Gehege" kommen könnten, würde (und habe) ich, einen Hund ausgehfertig machen und diesen dann DRAUSSEN irgendwo zwischenparken, dann die anderen aujsgefein anziehen und dann nachholen.
    GElcieh Vorsichtsmaßnahmen, falls mit allen Hunden Auto gefahren werden muß - das würde ich nur tun, wenn ich das vorher testen konnte: Im Auto ist es eng, man kann nicht ausweichen und die Körpersprache ist nur eingeschänkt möglich...


    EDIT: einen Thread fertiglesen hilft manchmal....
    scheint ja geklappt zu haben!! Sehr gut!

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    Also ich versuche es so zu machen wie der Althund meiner Schwester wenn unsere Fußhupe den Bogen überspannt und sie zwicken will:
    Erst ignorieren in dem ich den Kopf wegdrehe. Aber wenn er arg doll weitermacht wird er *angeschnauzt*, aber mit Krawumms und aus heiterem Himmel. Er zuckt zusammen und Ruhe ist. Funktioniert immer.

    ICH wende die von Dir so heftig kritisierten Methoden ja uch nicht an...

    Das weiß ich nicht, ob es die so gibt.

    Die Inkontinenz nach einer Kstration entwickelt sich nicht (soviel ich weiß), weil bei einer OP irgendwas schief gelaufen sei, sondern weil danach eben gewisse Hormone nicht mehr, oder nur noch in geringen Mengen hargestellt werden, die unter anderem dafürsorgen, dass die Schließmuskel richtig "dicht machen". Daher ist die Behandlung dann auch recht einfach: man gibt Medikamente, die diese Muskeln bei Ihrer Arbeit unterstützen: Hund wieder dicht.

    Zitat

    Nö, klär mich auf :???: :D

    Ich habe versucht, Dein "Sitzen" am Computer zu bestrafen, warum hast Du dass denn nicht rausbekommen!
    War doch nun wirklich gut getimet!

    Siestu, anschnautzen hat NULL Infogehalt, weder darüber, was falsch ist, und schon gar nicht darüber, was denn hier richtig wäre. Oder wustest Du, das Du eigetlich auf einem Bein hättest stehen sollten mit einer Tasse Kaffe auf dem Kopf?

    Du hast da ws wichtiges geschrieben: Ihr habt Kopfarbeit mit ihm gemacht!

    Führt das fort.
    Sorgt in den Freilaufphasen dafür, dass er sich gar nicht erst so hochspult, und falls es doch mal dazu gekommen sein sollte, fangt ihn wieder ein und macht eine Konzentrationsübung mit ihm.

    Ruf ihr oft aus Spielsituationen ab, haltet ihn bei Euch, bis er sich entspannt hat, und schickt ihn wieder spielen.

    Macht unterwegs in unregelmäßigen (aber ehr kurzen) Abständen kleine Übungen mit ihm. Dadurch gewöhnt er sich daran, viel mit Euch zu "arbeiten".

    Belohnt es, wenn er freiwillig bei Euch "eincheckt", sprich, Blickkontakte, freiwiulliges zu Euch kommen...

    Ich bin ein begeisteter "Entspannungssignal"-Empfehler - denn das funktioniert.

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    meine hunde werden nicht belästigt von fremden hunden und dürfen selber nicht belästigen!

    Das ist ein sehr wichtiger Satz:

    Natürlich muß man dafür sorgen, dass sich sein Hund bei einem sicher fühlt, und dazu gehört, dass man ihn in den beschriebenen Situationen nicht ignoriert und die Hunde "das unter sich ausmachen" läßt.

    Im Gegenzug muß man aber seinen Hund auch abrufen, wenn er anfängt, andere Hunde zu mobben.

    Ich finde es wird sehr oft nur die eine Seite dargestellt (die, dass man beschützen soll), und es dann genau damit kritisiert, dass dann das zweite Problem draus entstehen könnte. Der Kritikpunkt ist aber falsch, eben weil man nicht nur beschützt sondern auch das Mobben von anderen Hunden verhindern muss!

    Was für ein schöner Thread.

    Ich mag das Wort "Gehorsam" nicht, besonderst bei Tieren.
    Ich kann sie einfach als Programmierbare Maschienen betrachten.

    Dennoch geht es ohne Training nicht.

    Meiner Meinung nach lernt man durch Training besonderst eins: die Kommunikation mit dem Tier, das man trainiert.
    Wobei wichtig ist, zu beachten, dass Kommunikation KEINE Einbahnstraße ist, und das ist beim Hundetraining oft zu beobachten.
    Mensch will was von Hund, und zwar präzise und sofort. Und dann ist mensch auch ganz gleichgültig, was hund gerade will, fühlt, oder macht.

    Kommunikation mit dem Hund benötige ich, um mich mit dem Hund sicher, und entspannt in der Öffentlichkeit bewegen zu können. Und ab hier drehe ich mich mit meinen Gedanken etwas im Kreis. :roll:

    Für mich ist entscheidender, WIE ich etwas vom Hund "verlange" (hier wieder so ein Problemwort...), nicht, dass ich etwas verlange.
    Ich verlange ziemlich viel: er soll "Grundgehorsam" zeigen, er soll Tricks lernen, er soll mich am Trike ziehen, er soll Spaß am Leben haben, er soll genügend fressen und trinken, er soll gesund sein. Er soll mit im Bett schlafen, weil es nun mal keine bessere "Wärmflasche" gibt. Er soll sich gut mit anderen Hunden vertragen, er soll sich gerne von (auch von Fremden) Menschen anfassen lassen.
    Ausser dem Essen, Trinken, Spaß Leben haben, sich sicher und wohl fühlen, steht von all diesen Sachen NICHTS im angeborenen "Programm" eines Hundes.
    Wenn ich was "will" muß ich es lehren, und zwar auf eine Artgerechte, Positive Weise.
    Und WENN der Hund gelernt hat, zu tun was ich "will", weil er Spaß dran hat, dann wird er es auch gerne ausführen, sofern er gerade kann.

    Solche obenbeschrieben "Hund-durch-die-Gegend-Zerrer" sind für mich "Hundebesitzer" - Besitzer, so wie man ein Auto, ein Fahrrad oder einen Computer besitzt, Gegenstände, die man benutzt, und die gefälligst zu funktionieren haben, wenn man sie braucht, und ansonsten brav rumstehen und keine Probleme bereiten.

    Wenn man einen Hund "hat", sollte man kein "Besitzer" oder "Halter" sein, sondern "Eltern"!