Beiträge von Shoppy

    @ Nina: super Beschreibung - nicht wieder rot werden :roll:


    @Joco - ich würde erst mal die Hunde einzeln clickern, bis beide einige Sachen "draufhaben" z.B. neben dem so genial beschriebenen Targetstick noch einen Bodentarget, den sie mit der Pfote "hauen" müssen.

    Da kannst Du nämlich einem mit beringen, auf dem Bodentarget zu stehen oder zu liegen. Wenn das klappt, bringst du dem anderen bei, über den liegenden zu springen, indem du ihn mit dem Targetstab drüber "lockst". Wenn Hund genügend kleiner ist als der andere, kannst Du ihnen auch beibringen, dass der kleine unter dem Großen durchgeht - das mache ich gerade mit meinen beiden - ein toller Spaß.

    Ziel des ganzen, der Große soll liegen, die Kleine springt drüber, der Große steht auf, die Kleine läuft drunter durch.... dazu werde ich noch ewig brauchen, aber es ist ein tolles Ziel und es läßt unser aller Gehirnzellen ordentlich qualmen und danach sind alle müde und zufrieden.

    DAs gute an solchen Übungen: wenn man clickt haben gerade beide gleichzeitig was richtig gemacht, denn sonst hätte es ja gar nicht geklappt. daher haben sie dann auch beide ein Leckerchen verdient.

    Aber das von Nina schon beschriebene "An- und Ausschalt-Ritual benutze ich auch." der nicht geclickte Hund versteht recht schnell, dass er jetzt "Pause" hat

    Zitat

    Danke für die lieben Antworten!

    Habt ihr noch ne Idee wie ich reagieren könnte wenn er knurrt?
    Dass er mir zeigen will dass er seine Ruhe haben will ist ja okay, aber er das denn unbedingt durch Knurren zum Ausdruck bringen?

    Will eigentlich nicht dass er mich anknurren darf, nicht dass er sich das irgendwann auch noch für andere Situationen merkt!


    Wie soll er es Dir denn sonst sagen - kann ja nu mal kein Deutsch.
    Kurren ist piepnormales Hundeverhalten. So als wen Du sagst: "bitte fassen Sie mich nicht an!"

    Stell Dir vor man verbietet Dir zu sprechen - wie würdest Du diese Bitte ("Bitte fassen Sie mich nicht an!" dem anderen dann begreiflich machen?

    Es passiert manchmal, dass winzige Teile des Eiserstocks drinbleiben. Dann bleibt der Zyklus mehr oder weniger gleich erhalten.
    Ich weiß nicht, ob macn das mit Schallen nachweisen könnte, glaube ehr nicht...
    Tierarzt fragen...

    Also,

    meinung 598 :roll: :

    Lass ihn auf jeden Fall nicht die Treppe rauf und runter rennen. Nimm ihn an die Leine und lass ihn langsam neben Dir gehen, oder übe, dass er wartet, Du einen Absatz gehst und ihn dann rufst.

    Ich würde ihn auch noch nicht die ganze Treppe über drei Stockwerke gehen lassen. Trag ihn eine Etage, lass ihn eine selber gehen und trag den Rest.

    Elos sind ja ehr mittelgroß, da kannst Du ja noch gut tragen oder?
    Allerdings muß er lernen, nicht zu zappeln! Ich würde, wenn er zappelt, stehen bleiben. Wenn er zappelt, dauerts länger
    Schlaue Welpis werden das schnell lernen!

    Knurren ist Kommunikation

    Stell Dir vor, Du bist beim Essen in einem teueren Restaurant, Kellner kommt und nimmt Deinen Teller weg. Deine natürliche Reaktion wäre wahrscheinlich, ihm zu sagen, er solle die Finger wegnehmen, oder.
    Oder Du bist beschäftigt und ein Freund will Dich irgendwohin mitnehmen und zerrt Dich vom Stuhl. Du sagst, bitte lass mich das noch gerade fertigmachen...

    Nichts anders ist Knurren. Nich mehr und nicht weniger. Es ist eine Information vom Hund an Dich. Es ist KEIN perönlicher Angriff, Übergriff, oder sonstwas.
    DAs Problem ist, dass Mensch und Hund unterschiedliche Kommunikationssysteme haben, und Mensch eben nicht notwendigerweise sofort versteht, was "grrrr" gerade wirklich heißt. Deshalb kann man in genau der Situation eben nichts anders machen, als zumindest auf weitere Konfrontation (am Kragen packen, in die Augen starren, androhen...) zu verzichten.
    Da der Mensch angeblich aber schlauer ist als der Hund und sein zukünftiges und vergangenes Tun analysieren/planen kann muß man eben versuchen herauszufinden, was "grrr" bedeutet (in der Situation) und dann Wege finden, das Hund es in ähnlichen Situationen nicht wieder für nötig hält "grrrr" zu sagen.

    Ich gehe IMMER erst mal davon aus, dass, knurrt mich ein Hund an, er es tut, weil er nicht verstanden hat, warum jetzt gerade irgendetwas mit ihm geschieht (und er das daher nicht will).
    Ich finde, dass ich in der Mensch-Hund-Beziehung dafür verantwortlich bin, dem Hund an konfliktfreies Leben zu ermöglichen, daher ist es mein Job, dem Hund zu erläutern (durch Training) was okay ist, und was nicht.
    Und (wichtig), wenn ich erkenne, dass ein Hund irgendetwas nicht leisten kann, dann darf ich es nicht verlangen.
    z.B. ist Ressourcenverteidigen ein ganz normales Hundeverhalten. Sagt Hund "grrr" wenn er denkt, ich wolle ihm seinen Knochen stehlen ist das also völlig normal. Da es aber berechtigte Gründe gibt, die es nötig machen könnten, dass ich ihm irgendwann mal einen Knochen, ein Spielzeug, oder irgendwas potentiell gefährliches wegnehmen muß, muß ich sein normales "Programm" um eine Information erweitern.
    Nämlich die, dass Menschen gelegentlich Sachen haben wollen, aber extrem großzügig sind und dafür etwas im Austausch geben.

    Nicht immer ist, zugegebenermaßen, der Grund für ein Knurren 1. so leicht zu verstehen und 2. so leicht zu beheben, wie beim Verteidigen von Ressourcen.
    Nur eines habe ich gelernt: je mehr man Hunde einschränkt oder man könnte sagen frustriert, desto mehr muß man mit garstigen Nebenwirkungen rechnen.
    Man KANN Hunde sehr wohl einschränken, aber man sollte es eben auf die nette weise tun, und so, dass es sich für sie auch lohnt. Dann geht es Problemlos!

    Ich würde das nicht auf die kalte Schulter nehmen!

    Als ich die Welpette mit 12 Wochen übernommen habe, hat sie mich auch schon total ernst angeknurrt.
    z.B. wenn sie einen Knochen hatte, und ich ihr zu nahe kam.
    Oder sie auf dem Arm war und runter wollte, zappelte und ich sie nicht losließ.
    Sie ist eine sehr selbstbewußte kleine Dame, die weiß was sie will und notfalls dann sehr deutlich sagt, was wie ihrer Meinung nach zu geschehen hätte.

    Je nach Situation sollte man dann diese spezielle Situation üben.
    z.B. hat Smilla gelernt, dass, wenn sie einen Knochen hat, sich mich dann nicht anzuknurren braucht, denn wenn ich mich ihr nähere gibts extra-Leckerchen.
    Beim Auf dem Arm halten haben wir die Signale "stillhalten", dann nutzt kein Smilla-Strampeln, runter gehts nicht.
    Und ein "willst Du runter?", wenn sie entspannt bleibt, gibts wird das gelobt und sofort mit runtersetzen belohnt.

    Du mußt Dich halt fragen, was wollte sie.
    Bei der Badewannenaktion hat sie vielleicht nicht verstanden, was "runter" heißt. Bei dem Sicherungsgitter hast Du ihre Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Das ist natürlich doof für sie, aber eine Tatsache des Lebens, dass Hunde nun mal nicht überall hin dürfen.
    Mach es ihr an Plätzen wo sie hin darf angenehm.
    Üb "Warte" und "Bleib"-Signale und vergiß nicht diese hochwertig zu belohnen.
    Lass Dich in "Anknurr-Situationen" nicht auf eine Konfrontation ein, sondern such einen weg, wie Ihr beide schadlos aus der Situation heraus kommt, sorg dafür, dass ihr in der Situation nicht wieder landet und trainiere ein Alternativvverhalten.
    Das ist nicht immer leicht und erfordert einiges an Gehirnschmalz.
    Aber es geht.