Beiträge von Shoppy

    du hast auch diesen Tipp bekommen....


    Das mit dem Angenehmen Verknüpfen ist eine gute Idee, aber ich würde kein 1,5 Jähriges Kind einen Hund aus der Hand füttern lassen - wenn ich nicht 150%ig für den Hund garantieren könnte. Aber genau das ist ja hier das Problem.

    Ich würde wohl so anfangen, dass das Kind beim Vater auf dem Schoß ist (und möglichst schläft und nicht wild krähend rumzappelt ). Die Leckerchen bekommt der Hund dan direkt von Melanie.
    Auch Spielen in GEgenwart des Kindes (beim Pappa auf dem Arm...) ist gut geeignet, solange diese Spiele nicht "hochdrehend" sind, sondern entspannt - Nasenspiele sind z.B. gut, oder Zergelspiele, wenn sie nach gewissen Regeln und RUHIG ausgeführt werden.

    Grundsätzlich würde ich dafür Kinder verschiedener Altersgruppen aus der Umgebung rekrutieren, mit denen Du das genauso aufbaust: Kind sitzt ruhig irgendwo rum, Hund bekommt Lecker Essen, wird massiert, gestreichelt oder spielt. Nach und nach wird das Kind entweder aktiver ODER das ganze findet näher am Kind statt. Je mehr angenehme Erfahrungen der Hund mit Kindern (erst mal auf Distanz) machen kann, desto sicherer und entspannter wird sie sein, und desto mehr kann man die Kinder direkt ins Spiel/Füttern mit einbeziehen, vorausgesetzt, die Kinder machen auch genau, was man ihnen sagt (UND DIE ELTERN SIND DAMIT NICHT NUR EINVERSTANDEN sondern möglichst auch noch dabei...)

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    nein sie zieht ohne mich mit einer freundin zusammen.

    Corinna wollte wissen ob der HUND dann alleine oder mit Dir zusammen bei Deiner Ex-mitbewohnerin ist :roll:


    In dem anderen Thread hast Du doch schon Hinweise bekommen, wie Du damit arbeiten kannst, hast Du irgendwas davon schon gemacht?

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    Nun ist es für ihn ja wirklich jedesmal eine Strafe: ich werde verdonnert Sitz zu machen.
    Mein Problem mit den Leckerchen bei ihm ist leider, dass er kaum bis gar keine mag oder gar in solchen Situationen zu sich nimmt (er ist ein ganz schlechter Fresser).

    Das Problem kannst du auf verscheidene Weisen "bearbeiten.
    Mach das "Sitz" außerhalb dieser speziellen Situation "hochwertiger" indem Du es viel abfragst, viel übst und variable, aber hochwertig belohnst. Das kannst Du erreichen, indem du "Sitzen" als "must have" vor allem Möglichen einschiebst, was er ungeheuer gerne machen möchte, haben möchte (raus gehen, Aufs Sofa zum Kraulen kommen, Abendessen bekommen, zum Spielen mit anderen Hunden dürfen, und zum Schnüffeln an eine bestimmte "hundezeitungsecke" dürfen... Je vielfältiger, creativer in der Belohnung und je häufiger, desto schneller nimmt das "Sitz" die Bedeutung von "gleich darf ich was ganz tolles" ein. Desto besser wird er "Sitz" finden, und desto leichter wird er es ausführen können.

    Spiel mit den Leckerchen rum: Manchmal ist es einfach nicht das richtige Leckerchen. Wenn es speziell in diesen Situationen nicht gegessen wird, liegt das unter Umständen auch einfach daran, dass die Situation für Essen einfach schon zu "haarig" ist. Essen und Flucht/Kampf "finden" in verschiedenen Hirnarealen statt, wenn das eine an ist, ist das andere unterdrückt, sehr vereinfacht gesagt. Wenn er also in "anderer Hund, muß ich vielleicht gleich kämpfen"-Stimmung ist, kann er nicht gleichzeitig in "Essen"-Stimmung sein. Also mußt Du etwas an der Situation versuchen zu ändern (größerer Abstand, gestellte Übungssituationen mit Hunden, die er mag...).


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    Mir ist als Idee gekommen, da er ein absolute Balljunkie ist, ihm dann den Ball zu zeigen, ihn damit abzulenken und dann als Belohnung ihm zu geben? Meint ihr das könnte klappen?

    Ja, definitiv. Aber achte darauf, wie Du das aufbaust. Wenn er z.B. so sehr Junkie ist, dass er völlig hochdreht, würde ich den Ball nur indirekt einsetzen. Also nicht als Ablenkung unter die Nase halten, sondern als Konsequenz füe gesittetes Verhalten. Das gilt besonders, wenn er vielleicht auch noch diesen Ball gegen andere Hunde verteidigen würde, denn dann würdest Du keine Ablenkung einführen, sondern einen weiteren Grund für ihn, den anderen hund blöd zu finden.

    Du kannst aber z.B. auch die Wertigkeit der Leckerchen mit dem Ball anheben: dazu wieder in getrennter Übungseinheit: es gibt den Ball/Spiel mit dem Ball als Konsequenz für ein gegessenes Leckerchen (das ganze ist ein ziemlich gut erforschtes Phenomen, das sich "Premack-Prinzip" nennt (kannst Du nachg**gln).


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    Dieser Jagdhund ist wirklich strange, andere haben ja auch gesagt, dass es immer wieder zu Problemen mit dem Hund kam.
    Ansonsten vertrete ich schon die Meinung, beide Hunde z.B. auf der Spielwiese laufen zu lassen und das es beide dann auch auszutragen (Rangverhältnis klären). Aber in der Vergangenheit hat es leider nicht geklappt, vielleicht kann der andere Hund auch die Signale der Unterwerfung des anderen nicht deuten....

    Aber du hattest ja schon, oder bezw. Dein Hund hatte schlechte Erfahrung mit diesem Hund gemacht: ich würde es auf keinen Fall "selber ausmachen" lassen. das ist wirklich das blödeste, was Du machen kannst.
    Zudem können keine "Rangverhältnisse" ausgetragen werden, denn die beiden gehören doch gar nicht einem "Rudel" an!!


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    Ich werde aufjedenfall verstärkt daran arbeiten, dass es mit den anderen Hunden am Rad gut klappt. Habe es auch gar nicht so gehen, dass es Hundeunhöflichst ist auf einen anderen Hund so zuzuzrennen. :kopfwand:
    Vorallem werde ich nun viel früher absteigen!


    Man kann sich nur nach Sachen richten, von denen man auch weiß! :D Vielleicht kaufst Du Dir ein Buch über die Körpersprache der Hunde - dann kannst du schon im Vorfeld besser erkennen, wenn Dein hund denkt, dass es gleich brenzlich werden könnte. Das ist auch nützlich dafür, besser einschätzen zu können, in welchen Abstand du zu anderen Hunden u.U. einhalten solltest (z.B. beim Absteigen oder vorbeifahren) - wenn Du ihn vor der Umschaltung in den "ups, jetzt bin ich im Flucht-oder Kampfhirn-Modus" erwischst, kann er dann vielleicht auch noch Futter nehmen!

    Was mir beim Wort "Vorbeifahren" noch einfiel: Übe doch auch das Signal "weitergehen" ein, das kannst du z.B. sagen, wenn er von Kleinigkeiten ganz kurz abgelenkt wird, Du aber aus erfahrung weißt, dass er problemlos dran vorbeilaufen wird. Du gibst dem "Ah, das ist harmlos, lauf ich weiter" den Namen "Weitergehen". Wenn das gut verknüpft ist, ist es auch für größere Ablenkungen (langsam steigern) anwendbar - er lernt damit, WIE er sich eigentlich in solchen Situationen verhalten sollte!


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    Die Fingertouch Idee finde ich auch gut. D.h. dass der Hund gewisse Befehle einfach per Handzeichen ausführt? Ist das richtig?
    Das kann dann auch genutzt werden, dann er beispielsweise mich ansieht (weil das ja so toll ist) und er dann eine nette Belohnung erhält. :roll:

    Liebe Grüße

    The_Object


    Öhm, nicht wirklich.
    Ein Nasentouch ist eine Übung, bei der der Hund mit seiner Nase z.B. Deine Finger anstupsen soll und als Steigerung davon, diesen Fingern mit der Nase (und den Füßen :roll: ) folgt. Stell Dir vor seine Nase und Deine finger wären Magneten, die sich gegenseitig anziehen - so kann Dein Fingermagnet seinen Nasenmagnet von der blickrichtung auf "böder anderer hund " in die Blickrichtung The_Objrct umlenken.

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    Versteh ich das richtig, ich soll den Hund loben wenn er was gestohlen
    hat?

    Genau! :D Klingt kontraproduktive, nicht?
    Aber jetzt hast Du die Situation: Hund klaut was und verschwindet damit. Das hat für dich den Nachteil, dass Du manchmal vielleicht gar nicht, oder erst zu spät merkst, dass er da schon wieder was gemopst hat.
    Wenn du das Steheln lobst, erzielst Du verschiedene Effekte:
    Dein Hund wird eventuell SEHR erstaunt sein, weil bisher die Konsequenz Schimpfen und/oder Verfolgen mit Wegnehmversuchen war.
    Wenn Du lobst, und auch noch ein Leckerchen zum Belohnen in der Hand hast, wird er möglicherweise zu Dir kommen, und dann vielleicht auch noch das Diebesgut fallen lassen. (sag "Aus" während das Maul aufgeht).
    Wenn es nichts gefährliches ist, nimm es ihm auch nicht weg.
    Wenn du weißt, welche Sachen er gerne stehlen mag, kannst Du solche Situationen sogar künstlich vermehren (damit Du Deine Reaktion darauf gezielt vorbereiten kannst) und dann geplant trainineren.


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    Es ist jetzt nicht lebensbedrohlich und so häufig kommt es auch nicht vor, aber es ist auch nicht alles Hundespielzeug.
    Gestern z.B. ist uns ein Zahnstocher runtergefallen und befor wir ihn aufheben konnten hatte Felix ihn schon. Und das muss nun wirklich nicht sein das er darauf rumkaut und sich womöglich noch verletzt. Als wir versucht haben ihn den wegzunehmen fing er das knurren an.

    Hundegesetzbuch § 1, Absatz 1 Grundbesitz:
    Was Hund im Maul hat, ist seins und darf ihm nicht wieder entwendet werden, ausser er entscheidet sich freiwillig zur Rückgabe. Unrechtmäßige Widerbeschaffungsversuche dürfen Straffrei mit Knurren, Schnappen und in schweren Fällen mit Beißen geaahndet werden!

    Wie aus oben zitierten Paragraphen ersichtlich KANN mensch von hund Sachen wieder zurückerhalten, dazu muß hund aber vom Prinzip des "AUS"-Gebens überzeugt hat. Überzeugend ist nur, was sich lohnt. Und üben kann man das über "Tauschen".
    Zu Anfang wird dabei Minderwertiges Zeug (aus Hundesicht) gegen Hochwertiges (aus Hundesicht) getauscht. Sprich: Wenn du gezielt "Tauschen" übst, muß du wissen, welchen Gegenstand er lieber mag: er bekommt zunächst den, den er nicht so mag, und Du hst den auf den er mehr steht. Du tauscht dann den "Tollen" gegen den "Naja" ein.
    Weil Du dann das problem hättest, den "Tollen" irgendwie zurück bekommen zu müssen (du dafür aber entweder gegen Paragraph 1 Absatz 1 verstoßen müßtest, oder was "Supertolles" bräuchtest (wo mit du dann in der Folge das gleiche Problem wieder hättest), nimmst du zu anfang einen "Tollen", der im Hund verschwiendet und dort biologisch vollständig abgebaut werden kann (Futter :p ).

    Zahnstocher sind wirklich nur gefährlich, wenn man hektisch versucht, sie aus dem Hund zu bekommen... Ansonsten sind sie einfach auch nicht gefähricher als Stöckchen im Wald...


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    Wie muss ich mich den nun verhalten wenn er das knurren anfängt. Die Situation vermeiden ist klar, aber wenn es dann soweit ist, was dann?

    Falsche Frage :D : Die richtige Frage ist: "Wie verhalte ich mich in der Situation so, dass er nicht knurrt?" Passt eine Weile sehr sehr sehr genau auf, was rumliegt. _ungefährliches Zeug ist nicht schlimm, das könnt Ihr zum Üben beutzen. Gefährliches Zeug würde Euch dazu zwingen, es zurück verlangen zu müssen und das ist in etwa so, als ob ein Bekennender Nichtschwimmer von Dir ins "Tiefe" geschmissen wird, damit er zügig schwimmen lernt...
    "Wenns also soweit ist" stellt Ihr Euch schnell die Frage: ist es imminent tödlich (Zahnstocher fallen nicht in diese Kategorie...). Falls nicht, und das wird in 99,99999 % der Fälle so sein (weil ihr jetzt so was gefährliches nicht mehr rumstehen habt...), lobt ihr den Hund umgehend und saust, laut partymachend zum Kühlschrank, wo zu diesem Zwecke vorbereitete allerleckerste Hundeleckerchen warten!

    Wenn du das eine Weile machst, erreichst Du zwei Dinge:
    Er versteht den Begriff "Aus" richtig, nämlich dass "Maulausperren" "Futtereinfüllen" zur Folge hat. Und das daraud folgernd "Diebesgut zum Hehler (Dir) bringen, lohnenswerter ist, als damit in Verstecke zu verschwinden...


    Vielleicht liegt es daran, dass er sich am Fahrrad hundeunhöflichst benehmen muß. Denn es ist Hundeknigge-mäßig nicht besonderst nett, in gerader Linie und auch noch schnell auf auf einen anderen Hund zuzulaufen. Da er wahrscheinlich die Erfahrung gemacht hat, dass andere Hunde darauf abwehrend (mehr oder weniger stark) reagieren, wendet er die "Angriff ist die Beste Verteidigungs-Strategie an und böllert eben erst mal los.
    Da du dieses Problem nicht hast, wenn Du zu Fuß unterwegs bist, hast Du einen schönen Trainingsansatzpunkt: Versuch, wenn du beim Fahrradfahren einen anderen Hund siehst (zunächst egal ob Männlein oder Weiblein), abzusteigen und das Rad zu schieben (nicht warten, bis Snoopy reagiert, sondern deutlich vorher). Dann machst du das, was Du zu Fuß auch tätest. Sollte das klappen, machst Du dieses für einige Tage, bis es am geschobenen Fahrrad gut klappt.
    Dann gehst Du dazu über laaaangsamer zu fahren, wenn ihr einen anderen Hund entdeckt.

    Das mit dem Absteigen und hinsetzten finde ich an sich auch eine gute Idee, allerdings würde ich das "Sitzen" nicht mit zurechtweisen kombinieren, sondern besonderst hochwertig belohnen. Wenn das nicht so gut klappt, kann es daran liegen, dass ihr schon zu dicht "aufgefahren" wart - vergrößere die Distanz, steige viel ehr vom Fahrrad, stell es ordentlich ab und lass snoppy vorsitzen, sodass er sich vom anderen Hund abwenden muß und sich nicht mit Fixieren selber hochschaukeln kann. Wenn er einige Tricks kann (Winken, Pfote geben, Gimme Five, Nasentouch, solche Sachen, kannst du das dann abfragen, loben und belohnen, damit das "mit dir und nicht dem anderen Hund beschäftigt sein" lohnenswerter ist!

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    Versuche einen riesen Bogen um diese Frau zu machen, treffen nur leider seit ein paar Wochen morgens aufeinander (ich muss diesen Weg lang, um überhaupt wegzukommen, andere Zeiten sind auch etwas schiwerig). Da hat sie aber den Jagdhund und ihre anderen beiden Hunden angeleint. Snoopy ebenfalls angeleint. Sind immer auf unterschiedlichen Straßenseiten unterwegs.
    Snoopy wird zum Grizzly... so sauer,so wütend.... ,der andere auch.


    Versuch ihn von dem Jagdhund abzuwenden - lass ighn da nicht so lange hinschauen. Spätestens hier empfehle ich Kunden, einen Fingertouch zu trainieren. Bei hartnäckigen Fällen trainieren wir auch "Kinn": Hund legt seinen Kopf/Maul in die nach oben geöffnete Handfläche des Halter ab: damit kann man dann wortwörtlich die Hundenase vom Objekt der Erregung wegdrehen (und man braucht nicht mal ein Halti).
    UND ich lasse ein Entspannungssignal konditionieren.


    Ich würde grundsätzlich alle Sachen, die Du hier benötigst, um den Hund über Signal gut managen zu können (Sitz, Vorsitz, Fingertouch, Kinn, Entspannungssignal, Fußgehen, usw.) sehr sehr sehr gut üben und mit ausschließlich sehr hochwertigen positiven Konsequenzen verknüpfen, damit Du dem "da kommt der blöööööde andere Rüde/Jagdhund) etwas viel besseres entgegen zu setzen hast. Sprich, das "Sitz" (oder was auch immer er in der Situation leisten können soll) muß viel, viel viel besser sein, als "der Hund" schlecht ist.

    Stell es dir vor wie ein Thermometer. Wenn der "andere Hund" bei Deinem Hund Minus 5° Grad Kälte "erzeugt" mußt du mindestens 15° Plus an "tollen Sachen" dagegen zu setzen haben!

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    Felix ist nicht gerne alleine. Sobald er merkt das wir ohne ihn weg wollen (und er merkt es immer) rennt er in den Garten und versteckt sich untern Wohnwagen. Wenn wir ihn darunter wegziehen wollen knurrt er uns an und will zuschnappen. Genau das gleiche wenn er was geklaut hat und sich irgendwo versteckt.

    Für die erste Situation solltet ihr noch mal ganz von vorne anfangen, dass alleine bleiben zu üben.
    Ich würde auch knurren und beißen, wenn mich irgendwer von irgendwas einfach so wegschleifen wollen würde! :D
    Diese Situation muß unbedingt vermieden werden. Verhindert, dass er in diesen Situationen in den Garten/unter den Wohnwagen rennen kann. Das erfordert nichts weiter, als vorausschauendes Denken und Handeln.
    z.B. könnte man irgendwas bauen, was ein Unterkriechen des Wohnwagens unmöglich macht. Oder der Hund kommt am Besten in solchen Situationen gar nicht erst mehr in den Garten.

    Bei dem "Sachen stehlen" Problem: wie schlimm ist das wirklich? Ist es lebensbedrohlich, dass er das gestohlene Teil behält und ggf. frisst?
    Übt tauschen, traininert einen Apport. Dazu reicht es meistens aus, dass man den Hudn wie blöde LOBT und belohnt, wenn er gerade wieder was gestohlen hat. Dann hat der hund nämlich einen Grund, das Diebesgut zu Euch zu bringen, und nicht damit unter dem Wohnwagen oder sonstwohin zu verschwinden.
    Mein Hund ist ein Sockoholic: er spielt gerne mit Socken, die er immer irgendwo findet, und sie mir dann bringt: ich werf sie ihm ein paar mal, er saust und holt sie zurück und zuletzt bekommt er auch noch ein Leckerchen dafür. Irgendwohin damit zu verschwinden lohnt sich für ihn weniger, als damit zu mir zu kommen, spaß mit Frauchen zu haben, und auch noch lecker Essen zu bekommen!

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    Weiterhin brauch er im Moment Augentropfen gegen seine Bindehautentzündung. Das ist ein Albtraum ihn die reinzumachen. Das geht nur zu zweit wobei einer ihn festhalten muss. Und da knurrt und schnappt er natürlich auch.
    Wie sollen wir uns verhalten, wenn er uns anknurrt und zuschnappen will. Wir sagen schon immer ein lautes "nein". Oder muss er richtig eins vor die Mappe haben?

    Streich das "Nein"! Übe (zunächst ohne die Augentropfen) folgendes Verhalten: Hund legt seinen Kopf in Deine linke Hand ab. Dann: läßt den Kopf in der Hand liegen. Dann läßt sich während dessen von Deiner anderen Hand an den Ohren, auf der Nase über die Augen fassen.
    Das ganze dauert, wenn man es in mehrere 5 Minuten Übungseinheiten aufteilt vielleicht einen Tag für den Aufbau. Voila, hast Du einen Hund, der seinen Kopf ruhig hält, während Du, oder eine zweite Person die Augentropfen vorsichtig applizierst.

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    ... Das heißt du rätst mir, meinem Hund beizubringen, wenn sie einen hund sieht (und sich dann in einem unansprechbaren Zustand befindet) in ihre hundehütte stürmen soll?! :irre:
    Bei allem respekt aber wie soll ich denn das machen?? In der Wohnung ist das noch eher umsetzbar. Aber wenn es dann an der Tür klingelt und ich mich erst mal um meinen hund kümmern muss...
    Trotzdem danke für den Tip, ich versuchs mal.

    Sie ist nicht läufig, an das habe ich auch schon gedacht. Das macht sie jetzt auch schon seit Sommeranfang und drinnen noch länger...

    lgaa Andy.


    wie das in der Wohnung geht, habe ich gerade ziemlich ausführlich in diesem https://www.dogforum.de/fpost7279415.html#7279415 Thread (beitrag Nr. 6 - erste Seite) beschrieben.

    Für draussen: man baue einen zuverlässige Ruf auf. Das ist keine Extra-Arbeit, den müßt Ihr sowieso üben.
    Das ganze erst mal ohne Ablenkung. Wenn der dann sitzt, bestellst Du Dir täglich ein zwei Freunde, die zu verabredeten Zeiten "an Euren Gartenzaun" kommen. Anfangst gerade so nahe, dass Dein Hund ihn zwar sieht, aber noch gar nicht beunruhigt ist. Das ist Dein Signal, den Hund zurückzurufen, loben, Leckerchen, oder Spiel, oder was auch immer Dein Hund liebt. Das wird mehrfach wiederholt, bis der Rückruf von ca. 20 mal mindestens 18 Mal funktioniert hat. (natürlich wird nicht bei einer "Sitzung" zwanzigmal am Stück geübt, sondern 4-5 Mal...) dann kommt der Helfer etwas näher zum Gartenzaun. Wieder üben - bis der Rückruf zuverlässig klappt.
    Das ganze steigern, bis ein Helfer am Gartenzaun vorbeigehen kann, und der Rückruf trotzdem zuverlässig klappt (18 mal von 20 Versuchen)


    Was Du auch machen solltest, sind Bleib-Übungen, Impulskontrollübungen und konditionierte Entspannung.

    Hallo Annette,

    Gegenfragen :D :
    Was macht der Kater, wenn er angebellt wird?

    also ich würde einfach ruhiges Verhalten beim hund clickern


    Zum "auf der Decke bleiben". Wie weit ist die Decke vom Essplatz weg?

    Wenn es zu weit weg ist, kann es sein, dass sie das einfach erst noch lernen muß, ein wenig Imuplskontrolle aufbringen zu können.

    Ihr könnt die Decke zwischenzeitlich näher am Essplatz "anbringen" und sie vom Essplatz aus loben und belohnen (viel und hochwertig) für allerkürzeste ruhige Momente. Nach und nach verlagert ihr die Decke dann wieder an den alten Platz zurück. Diese Methode geht notfalls ohne Markersignal.
    für die Alternative braucht ihr ein Markersignal (z.B. einen Clicker), denn dabei laßt ihr den (ruhig etwas entfernteren Platz) un markert winzig-kurze bell-oder-jaulfreie Momente, steht auf und bringt ihr das Leckerchen vorbei (oder werft es, sofern ihr gut zielen könnt).

    Da sich in beiden Fällen ruhigsein für sie sehr lohnenswert gestaltet, wird sie sicher lernen, die von Euch trainierte Bettelpose (ruhiges Liegen auf ihrer Decke und dort auf "Essen auf Füßen" warten) einzunehmen.

    Zitat

    Könnte es sein, dass die Damen erwachsen werden und etwas grob versuchen ihre Individualdistanz einzufordern?


    Und/oder wird sie gerade Läufig?

    Bei dem Tibetterrier würde ich einfach daran arbeiten, dass sie an einen bestimmten Platz geht, wenn Besuch klingelt (das Klingeln sollte als Signal für "geh auf Deinen Platz" aufgebaut werden) und dann da auch bleibt.
    Auch im Garten kann man das ähnlich aufbauen.