Nasenarbeit geht auch ohne viel Bewegung, z.B. bei Geruchsunterscheidung oder dem "Hütchenspiel" (da muß der Hund erschnüfflen, unter welchem "Hütchen" das Leckerli (oder was anderes duftendes) liegt.
Fast ohne Bewegung geht: Erlernen von Körperteilen, z.B. Nase, Kinn, Schulter, Schwanz, Po, Zähne. Das ist vor allem für Dich auch noch praktisch, wenn er sich jetzt oft vom Tierarzt untersuchen lassen muß, dann kannst Du nämlich sagen, welchen Körperteil er jetzt "hinhalten" muß.
"Kinn" ist für meinen Hund z.B. das Signal, seinen Kopf in meine Hand abzulegen - ich stell ihn gerne so zur Untersuchung hin, weil er so nämlich total ruhig stehen bleibt, und nicht auf dem Untersuchungstisch rumtanzt.
(Fast) Alle diese Signale sind bei und Targetübungen, sprich, der Hund berührt mit dem entsprechenden Körperteil eine ausgestreckte Hand. Die einfachste Übung ist das in einem vorherigen Beispiel schon angesprochene "Hundenase-berührt-Menschenhand" (ich nenn das Fingertouch) - wenn Dein hund den kann, kannst Du ihn wunderbar "an der Nase herumführen" - im wahrsten Sinn des Wortes! und braucht nicht an der Leine "zu führen" (nämlich oft: ziehen).
Nutz die Gegenheit - und übe "Bleib" in allen möglichen Stellungen!
google auch mal Tellington Bodenarbeit - da geht es um langsames, ruhiges "Schreiten" über oder um "Bodenhindernisse" herum, wie auf den Boden gelegte Stangen. Da geht es nicht um Springen oder schnelle Richtungswechels, sondern darum dem Hund beizubringen, all seine vier Füße bewußt zu setzen (die meisten Hunde wissen NICHT automatisch, wo sie mit ihren hinterpfoten hintreten...)
Grundsätzlich würde ich ja "Schwimmen" denken, dazu braucht man aber entsprechende Örtlichkeiten. Vielleicht hat ja ein Bekannter einen Pool, den ihr eine Weile als HundeReHa-Badeanstalt nutzen dürft...
Du kannst auch versuchen, dem Hund "rechnen" beizubringen, oder die Farb-unterscheidung oder Symbol unterscheidung, das ist aber schon hohe Kunst.
Versuchs mit Clickertraining, da kann man fast alles mit lehren ausser "Nicht" 