Beiträge von Shoppy

    Den Bollerwagen gibts bei http://www.hadhi-trike.de - wenn Du da mal anrufst, wirst Du gut beraten. wie groß der "Bogen" beim Bügel ist, ist glaube ich nicht wichtig, wel das Geschirr ja an den Stangen und nicht am Bogen befestigt wird. Bei einem kleineren Hund ist eben oben ziemlich viel Bogen dran, das hängt nicht runter. Vielleicht passen die Hadhis das aber auch an.

    Ein Zughund sollte mindestens 40 cm groß/ 20 kg schwer sein.


    @ Liskas Frauchen: kannst Du mir Liska und den Bollerwagen bitte jeden Mittwoch ausleien? Da trage ich hier nämlich Zeitungen aus, und Liska könnte die dann stilgerecht im Wagen transportieren. :D

    Zitat

    In meinem Haftchen steht, dass man als erstes z.B. "Watch me" cklickern kann. Allerdings weiss ich nicht, ob das als Einstieg so gut ist, was mach ich denn, wenn ich abends auf dem Sofa sitze und Hundi starrt mich an, weil er Leckerlie will, weil er es so durchs cklickern gelernt hat, dass er fürs ansehen Leckerlie bekommt?

    ich würde als erstes was clickern, was Bewegung beinhaltet, sonst clickerst du Die einen bewegungslosen Hund, und der läßt sich dann schlecht "shapen".
    Ich nehme gerne den Fingertouch oder ein Bodentarget.


    Zitat

    Was gibt es denn sonst so zum üben.

    Die üblichen Befehle kann er, also die fallen wohl weg.


    Alle möglichen Hundetricks, sitzen stehen, laufen, Fuß, liegen (auf der Seite), rolle, drehen, an einen bestimmten Ort gehen, über oder auf Sachen springen, in Kisten klettern. Alles was ein Hund machen KANN, kann man clickern.
    Du kannst auch das Ausführen bekannter Signale clickern.


    Zitat


    Und in welchem Abstand führt man dann das Wort dafür ein, also den Befehl?
    Und wann sagt man das Wort?

    Du formst zunächst das Verhalten so lange, bis es genau so aussieht, wie Du es haben willst. Wenn Du so weit bist, dass der Hund dieses Verhalten gerne begeistert mehrfach hinterinander ausführt, und du erkennen kannst, DASS er es gleich ausführen wird, sagst Du Dein geplantes Signal (also kurz bevor er es ausführt). Die Ausführung wird natürlich geclickt.
    Das ganze wiederholst Du einige Male hintereinander. Voraussichtlich wird er für die ersten paar Signale, die Du übst mehrere Sessions brauchen, bis er verstanden hat, dass sein Verhalten einen "Namen" hat.
    Je mehr Signale er schon kennt, desto leichter kann er dann weitere dazulernen, weil er das Konzept verstehen lernt, dass Verhalten Namen haben, und das Menschen diese Namen sagen, damit Hund sie ausführt.

    Dann sollte Lucky lernen, Jamie beim Spielen eintweder gesittet zuzusehen (bei Euch, zunächst mal, damit er sein Eifersuchtsbenehmen nicht weiter vervollkommnen kann).

    Oder ers sollte von Euch mit Aufgaben beschäftigt werden, die ihm Spaß machen, und die sich für ihn sehr lohnen.

    Was passiertr, wenn du Jamie aus dem spiel nimmst - kann Lucky dann spielen?

    Dann würde ich sie abwechselnd spielen lassen.

    Und: manche Hunde MÖGEN gar nicht mit anderen Hunden spielen, die sind glücklich und zufrieden, wenn sie mit "ihrer Familie" zujsammen sein und spielen können.
    Denen muß man "Fremdspieler" auch nicht aufzwingen wollen. Das macht dann einfsch niemandem Spaß...

    Zitat

    wir versuchen dann lucky abzurufen, klappt auch kurzzeitig, er ist auch so gehorsam, das er dann bei sitz sich hinsetzt und abwartet bis wir ihn wieder losschicken.
    aber das ist ja auch keine wirklich gute lösung.
    wir würden gern mit beiden woanders spazieren gehen, n einem gebiet wo wirklich viele hunde und ihre hh sind, aber lucky macht da immer nen strich durch die rechnung.

    Im Ansatz finde ich das eine sehr gute Idee.
    Wenn Lucky dieses Verhalten IMMER zeigt (oder IMMER bei bestimmten Hunden), solltet Ihr ihn am Besten immer VORHER (bevor er lostösen kann) abrufen, und mit sehr guten Sachen bei Euch beschäftigen - Sachen Di er gerne macht, und für die er gut belohnt wird, und die er dann vielleicht nur noch in solchen Situationen mit Euch machen "darf".
    So lernt er schnell ein Alternativverhalten zum "Andere Hunde antösen".

    Wenn er es bei machen Hunden NICHT macht, würde ich versuchen solche als Trainingspartner zu gewinnen und ihn dann für alles bestärken, was "nicht tösen" ist.

    Wenn er selber z.B. mit einigen gut spielen kann, könnt Ihr das Signal "Schön Spielen" konditionieren. Oder wenn er nur interessiert zusieht, aber nicht abgeht, könntet Ihr dafür das Signal "lass die mal spielen" oder so was einführen, und ihn dann mit einem schönen Hund-Mensch-Spiel belohnen.

    Er muß einfach nur lernen, dass er auch Spaß haben kann, wenn Jamie mit einem anderen Hund spielt, ganz ohne das er dazwischen ballern braucht.

    häng einfach eine Leine dran, mach die beschriebenen Übungen und binde nur im "realitätsfall" an - ansonsten alles wie immer.

    Entspannungsübungen: Schau mal unter Ttouch (Tellington Touch / Buchtipp: Tellington Training für Hunde), dass sind seeeehr entspannende "Massage"-ähnliche Streicheleinheiten für Tiere.

    Entspannungssignal: hier wird ein Körpergefühl (Entspannung) mit einem Signal verknüpft (z.B einem Wort wie "eeeaaaasy", "ruuuuuuuuuuhig", oder so was). Wenn das Wort und das Gefühl verknüpft sind, kann man mit sagen des Wortes den hund in einen Enspannteren Zustand versetzen - er wird nicht umfallen und schlafen, aber er wird wieder ansprechbar und ruhiger werden. Sprich er kommt z.B. schneller von der "es klingeeeeeeeelt"-Hysterie runter.

    Die Verknüpfung geht so:
    in Momenten, wo Dein Vierbeiner schon entspannt ist (beim Kraulen (Ttouch eigent sich hier hervorragend) auf dem Sofa, beim genüsslichen Wälzen auf dem Teppich, beim Kauen am Kong, beim Einschlafen auf seinem Platz etc. wiederholst Du leise und ruhig Dein gewähltes Entspannungswort.
    Wichtig: hier wird kein Verhalten gelernt, sondern ein Signal mit einem körpergefühl verknüpft - man braucht also nicht im herkömmlichen Sinn zu "belohnen" - natürlich kann man loben, das sollte aber ruhig und leise sein, damit man den hund damit nicht aus seiner "Tiefenentspannung hervorholt.

    Unterstützen kannst Du das Entspannen noch mit Düften, z.B. Lavendel oder Kamille (ein Tropfen des Öls auf 10 Trofen z.B. Mandelöl verdünnen, ein-zwei tropfen des Gemisches auf ein Hundehalstuch geben, oder direkt auf seine Decke auf seinem Platz) oder mit DAP-Spray.

    "ins kalte Wasser werfen" ist, den Hund wie wild in einer "klingelt an der tür"-Situation durch die Gegend toben und bellen zu lassen.

    Besser ist, ihn dann sofort ruhig und gelassen "aus dem Wasser zu fischen" = an der Hausleine an seinen Platz führen und nötigen falls dort anbinden, und nicht dabei zuzusehen, wie er absäuft = rumrennt und sich vor lauter Streß nicht wieder abregen kann.

    Am Besten wäre, wie oben beschrieben, die Klingel-Situation gezielt zu üben, und das während der zwei drei Wochen, wo geübt wird niemand klingelt.
    Das ist aber Illusion. Also bereitet man sich auf die Realität vor, indem Hundi in der Zeit im Haus ein Leinchen trägt, dass man bei Bedarf greifen kann und an der man Hundi auf seinen platz helfen kann.


    Was auch ganz Wundervoll hilft sind gezielte Entspannungsübungen und ein konditioniertes Entspannungssignal.

    Zitat

    Meiner Meinung nach, bitte nicht angegriffen fühlen, so ist es sicher nicht gemeint, ist das Problemverschiebung.


    Natürlich ist es das, in gewisser Weise.

    Stell Dir vor, Du kannst nicht schwimmen, wenn du es im tiefen Wasser versuchst, bekommst du Panik. Selbst die theoretisch bekannten Schwimmbewegungen bekommst Du nicht hin, weil Du Angst hast, Wasser zu schlucken, zu ertrinken. Also ruderst du blindwütig mit den Armen und haust sogar auf Leute ein, die Dir aus dem Wasser helfen wollen.

    Genau das macht der Hund: er kommt mit der Situation nicht klar, weiß nicht wie er sich verhalten soll und "rudert wild mit den Armen" - in seiner Hundesprache...

    Natütlich "könntest" Du ihn wie der unsensible Schwimmtrainer, ihn immer wieder einfach ins tiefe Bescken schmeißen, vielleicht lernt er irgendwann ja doch "einfach so" zu schwimmen.

    Vielleicht findet er es aber einfacher, erst mal die Schwimmbewegungen an Land zu üben, dann im ganz flachen Wasser, dann in etwas tieferem Wasser...

    Wenn Du ihm immer wieder zwingst, ins tiefe Wasser zu springen, wieviel länger wird es wohl dauern, dass er GERNE schwimmt?


    [quote="meike.s"] bin halt der Meinung dass man solche Probleme ganzheitlich betrachten sollte. quote]

    Eben. Lasst die hunde doch nicht absaufen.
    Bringt ihnen ERST das schwimmen bei, und mutet ihnen erst danach tiefes Wasser zu...

    Zitat

    Ich finde alle Vorschläge bisher gut, nur anbinden und aussperren finde ich nicht so die geeignete Lösung. Aussperrren ist, meiner Meinung nach, Problemverschiebung...und ich glaube nicht dass das am Bellen was ändert, im Gegenteil...
    also, viel Spass beim Üben und Trainieren.

    Anbinden/aussperren bewirkt, dass der Hund das unerwünschte Verhalten (zur Tür rennen, sich über Besucher aufregen) nicht weiter üben kann.
    Das Bellen wird sich ganz von alleine legen, wenn der hund lernt, wie er sich in der Situation verhalten soll (auf seinen Platz gehen, ruhig liegen bleiben / ruhig den Gast begrüßen).

    Wenn man versucht, den hund "einzufangen" oder einen freifliegend zu beruhigen hat er unendliche Möglichkeiten, sich weiterhin so zu verhalen, wie man es gerade NICHT möchte.

    Je ruhiger man selber ist, und je mehr Möglichkeiten man hat, ohne irgendwelches rumlärmen den Hund das richtige Machen zu lassen, desto schneller wir er verstehen, dass es nicht gewünscht ist, dass er unkontrolliert durch die Gegend saust.

    Wenn er Möglichkeit zum sausen, und rumkravallern hat, desto besser wird er darin werden.