Zitat
Meiner Meinung nach, bitte nicht angegriffen fühlen, so ist es sicher nicht gemeint, ist das Problemverschiebung.
Natürlich ist es das, in gewisser Weise.
Stell Dir vor, Du kannst nicht schwimmen, wenn du es im tiefen Wasser versuchst, bekommst du Panik. Selbst die theoretisch bekannten Schwimmbewegungen bekommst Du nicht hin, weil Du Angst hast, Wasser zu schlucken, zu ertrinken. Also ruderst du blindwütig mit den Armen und haust sogar auf Leute ein, die Dir aus dem Wasser helfen wollen.
Genau das macht der Hund: er kommt mit der Situation nicht klar, weiß nicht wie er sich verhalten soll und "rudert wild mit den Armen" - in seiner Hundesprache...
Natütlich "könntest" Du ihn wie der unsensible Schwimmtrainer, ihn immer wieder einfach ins tiefe Bescken schmeißen, vielleicht lernt er irgendwann ja doch "einfach so" zu schwimmen.
Vielleicht findet er es aber einfacher, erst mal die Schwimmbewegungen an Land zu üben, dann im ganz flachen Wasser, dann in etwas tieferem Wasser...
Wenn Du ihm immer wieder zwingst, ins tiefe Wasser zu springen, wieviel länger wird es wohl dauern, dass er GERNE schwimmt?
[quote="meike.s"] bin halt der Meinung dass man solche Probleme ganzheitlich betrachten sollte. quote]
Eben. Lasst die hunde doch nicht absaufen.
Bringt ihnen ERST das schwimmen bei, und mutet ihnen erst danach tiefes Wasser zu...