Beiträge von Shoppy

    1.) Wie alt war euer Hund/eure Hunde, als ihr mit dem Clickern angefangen habt?

    13 Wochen


    2.) zur Konditionierung: Wie oft am Tag habt ihr C&B (Click & Belohung) durchgeführt, um den Hund auf den Clicker zu konditionieren?

    gar nicht, wir haben gleich angefangen Verhalten zu clickern


    3.) Wie lange hat es gedauert, bis ihr das Gefühl hattet, euer Hund ist auf den Clicker konditioniert (reagiert er auch unter Ablenkung (anderer Hund etc.) auf den Clicker?)?

    ungefähr 10 Clicks. (NICHT Sessions, oder gar Tage) Da wir damit auf einem Seminar angefangen haben, war die Ablenkung sofort vorhanden, und er ziemlich sofort darauf reagiert.

    Zitat

    Ja genau das hab ich mir ja auch schon gedacht. Aber nach so ca. 5 Minuten mich anstarren legt sie sich einfach hin und tut nichts mehr :( Deshalb kann ichs auch nicht wirklich "aussitzen".


    Und wie oft hast Du sie "konditinoiert, während Sie Dich ansah???

    Zitat

    Gibt es hier keinen, der das Konditionieren während des normalen Trainings/Übens gemacht hat???

    einfach clickern und füttern als ob der Hund schon wüßte, um was es geht??

    Bei mir hat das sooo super funktioniert, ich würde mir nie wieder die Mühe machen wollen, das extra alleine zu konditionieren.


    Ich mach es so! Und ich würde es auch nie anders machen.

    1. der Tipp mit Leckerchen auf die Erdestreuen und das Leckerchen aufsammeln klicken ist völliger Blödsinn (Schuldigung). Der Hund soll lernen auf den Click zu hören! warum machen wir es ihm also schwer und streuen einen Primären Verstärker vor ihn aus? Mit einem Primären Bestärjker direkt vor der Nase blendet er seine Umgebung ziemlich vollständig aus - was jeder kennt, der mal versucht hat seinen Staubsauger von einer ollen Pommestüte abzurufen!!
    Zudem lernt der Mensch die Reihenfolge falsch. In meinen Kursen lernen die Leute (ohne Hunde) erst mal wie man einem igmaignären Hund möglichst schnell Leckerchen gibt. Dann kommt der Clicker hinzu Und erst, wenn sie "trocken" den Ablauf "Mensch bewegt nix, clickt, gibt futter" Fehlerfrei drauf haben, bringen wir den Hund ins Spiel. Dafür kommt erst mal wieder der Clicker weg. DAnn lernen die Leute, wie man schnell Futter an den hund bringt. Dann das ganze mit Clicker und wenn man das 2 Mal 30 Sekunden gemacht hat, IST der Hund in den meisten Fällen konditinoiert, und ist

    2. auch zum Glück noch nicht 3000mal für Sitzen und möglichst auch noch anstarren egclickert worden. Hunde, die so mkonditioniert werden (auch noch über mehrere Tage....) können prima sitzen!! Und dann schimpfen die Leute, dass die Hunde gar kein Verhalten anbieten....

    Deshalb fange ich direkt mit "Clicke Verhalten" an und konditioniere mir keinen "festsitzenden" Hund.

    Der einzige Nachteil dieser Methode ist: man muß sehr schnell mit dem primären Bestärker "am Hund" sein, weil es tatsächlich hunde gibt, die den Zusammenhang Click-->Belohnung nicht so schnell begreifen.
    Das macht aber gar nichts, denn weil dem Click immer ein Leckerchen folgt, lernen sie das dann schon schnell genug.
    Weiterer Nachteil: wenn man es so macht, muß man wirklich verdammt gute primäre Bestärker haben, sonst zieht sich die Konditinierung (sowohl der jeweiligen Verhalten, als auch des Click-->Leckerchen-Zusammenhangs) ewig hin.

    DAs ist übrigens oft ein größeres Problem: schlumpfige Leckerchen. Das müssen Anfangs die Mega-Bomber sein, wenn man da mit krümeligen TroFubrocken kommt, wie soll ein Hund da sensationelle Höhenflüge bekommen??

    Schülerhunde gravitieren im Unterricht immer in meine Richtung, solange die Besitzer nicht zu überzeugen sind, was besseres als ich dabei zu haben... Manche (Menschen) verstehen es leider nur so...

    ich finde die Konditionierung von Katja Krauss aus zwei Gründen nicht so glücklich:

    1. Wenn der hund die Leckerchen vor sich auf dem Boden hat, "überschattet" das alles, was in der Umgebung noch so abgeht - u.A. genau das clickgeräusch, dass er als "Vorbote für "jetzt kommt die Belohnung kennen lernen soll.

    2. Es verwirrt beim MENSCHEN die Reihenfolge, was zu erst kommt.

    Es ist für viele Anfänger sowieso schon ziemlich komplex auf mindestens drei dinge zu achten: den hund , den Clicker und das Leckerchen. Da ist es besser, wenigstens von Anfang an alles in der richtigen reihenfolge zu machen: erst clicken, dann die Belohnung...

    Clickertraining ist gerade für Hunde geeignet, die sehr eigenständig sind und dafür gezüchtet selbstständig zu arbeiten und eigene Entscheidungen zu treffen.

    Denn genau so funktioniert Clickertraining: die Hunde finden selber heraus, was Erfolg bringt und was nicht.

    Wenn Bluey gut an der Leine gehen kann, kannst Du darauf doch aufbauen: geh "normal" los. Geh einige Schritte schneller, lobe, dass er den Tempowechel mit macht, geh zur Belohnung wieder "normal".

    Verlängere die "etwas schneller gehen" Sequenzen stückchenweise, bis ihr im Prinzip die Strecke bis zum "Jogging-Anfang" zügiger geht als "normal".

    Jetzt ist also zügiger "normal".
    In das neue "normal" streuselst Du einige Schritte "noch schneller" ein. lobst, wenn er das neue Tempo mit geht, gehst zur Belohnung "normal" (das neue normal) weiter. Stückskenweise die "zügiger"-Sequenzen verlängern, bis ihr im Prinzip die Strecke bis zum "Jogging-Anfang" zügiger geht als "neue normal".


    Jetzt ist also "noch zügiger" = "normal".
    In dieses neue "Normaltempo" streuselst Du einige Jogging-Schritte ein. lobst, wenn er das neue Tempo mit geht, gehst zur Belohnung "normal" (das neue normal) weiter. Stückskenweise die "Jogging"-Sequenzen verlängern, bis ihr im Prinzip die Strecke bis zum "Jogging-Anfang" tja, joggt... fertig.

    Zitat


    Ich bin und werde immer gegen dieses blöde clickern sein. Hunde sollen Körpersprache des Menschen lernen und nicht irgentwelche click geräusche.


    Bevor man was blöd finden kann, muß man erst mal verstanden haben, wie es funktioniert. So wie Du es Dir vorstellst, funktioniert es nämlich nicht.
    Der Click ist nicht die Sprache, ein Befehl, oder die Belohnung, sondern ein Markersignal, das dem Hund zeitlich präzise vermittelt, dass er gerade ein Verhalten zeigt, von dem Mensch gerne mehr sehen möchte, weshalb er es bestärkt.

    Zitat


    Ich glaube wenn der Clicker mit den Hunden spielen und ihnen essen geben würde dann würden sie euch verlassen und zum Clicker gehen :D
    Und bei Kathrin hört sich das an als seien sie schon clickersüchtig. :lachtot:
    Sorry aber das ist meine Meinung!

    Bild Dir Deine Meinung??
    Der Clicker (ein Markersignal) ist kein Kommando, kein Spielzeug und keine Belohnung. Hunde wollen nicht "mit dem Clicker spielen". Hunde wollen exakte Informationen, und mit dem clicker kann man diese vermitteln, allerdings nur, wenn man mehr darüber liest, als die Gebrauchsanweisung des Karlie-Clickers...
    Er ist ein Kommu