Beiträge von Shoppy

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    Hallo,

    seit ein paar Wochen hat Lara den Tick entwickelt, immer dann, wenn es vom Spaziergang Richtung daheim geht, in die Leine zu beißen und rumzuspinnen. Wenn ich "nein"sage, sie ignoriere oder die Leine fallenlasse hört sie zwar sofort wieder auf, fängt allerdings wieder an, sobald ich die Leine aufnehme.
    Sie is jetzt 13 Monate und bis jetzt hatte ich noch nie ein Leinenproblem. Könnte es daher kommen, dass sie aufgrund diverser Erkrankungen Leinenzwang hatte?? Es nervt langsam. HILFEEEE!

    LG
    Doris mit Lara

    Warum belohnst du nicht alles, was "nicht in die Leine beißen" ist?

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    Ach Du schande, Rütter...

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    Hallo,

    dann ist der Zug wohl abgefahren.

    Ist er nicht! Mach mit dem weiter, was Du angefangen hast.
    Was ich vielleicht ändern würde, ist, dass Du sie dazu holst, wenn sie ruhig ist. Lass sie doch erst mal bleiben, wo sie ist, und sich das ganze aus sicherer Entfernung betrachten. Werf ihr oder lass ihr von den Besuchern Leckerchen zu werfen. Und lass die Besucher sich erst mal nicht oder nur langsam und entspannt bewegen und, sie sollen den Hund nicht ansehen.


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    Danke für Eure Tips. Ich hoffe, wir finden einen Weg damit umzugehen und vor allem eine Weg, Ronja nahezubringen, WIE sich verhalten soll, wenn Besuch kommt. Sie hat noch nicht gecheckt, daß ich das durchaus regele. Sie traut es mir irgendwie nicht zu.

    Hunde lernen zu generalisieren, es sind eben nur nicht alle gleich schnell. Manchen ist nach drei Wiederholungen alles klar, andere brauchen dreihundert... das ist doof aber nicht zu ändern, wenn man versucht zu puschen dauert es nur noch länger.

    Es ist auch egal, ob Du erst mit einem Besucher das ganze Programm bis "jetzt ist er mein bester Freund" durch läufst, oder ob Du 10 Besucher abwechselst und mit jedem abwechselnd Schrittchen für Schrittchen arbeitest, ist egal.
    ich würde das sogar mischen, denn das wird am leichtesten Altagstauglich sein.
    Du wirst bestimmt Bekannte haben, die sich gerne auch oft hintereinander als Besucher zur verfügung stellen. Mit denen übst Du Euch eben entsprechend schnell durch die Stufen durch.
    Und du hast vielleicht viele andere Bekannte, die gerne mal kommen, aber nicht regelmäßig zur verfügung stehen.
    Mit denen übst Du ebenfalls Schritt für Schritt, eben immer wenn sie zurt Verfügung stehen.
    So ist Ronja dann mit verschiedenen Beuchern auf verschiedenen Lernstufen, und auch das ist gut. Wenn sie schon mit Besucher 1 Lernerfahrung a, b, c, d und e gemacht hat, und mit den Besuchern 2, 3 und 4 die Lernerfahrungen a, b und c, wird sie mit den Besuchern 5-9 den Lernschritt a bestimmt leichter hinbekommen, als mit Besucher 1.

    Nach und nach WIRST Du dann fest stellen, dass sie mit neueren Besuchern, oder mit denjenigen die nur seltener kommen, schneller durch das Lernprogramm kommt!


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    Sie die komplette Zeit im Schlafzimmer zu lassen, will ich auch nicht. Dann schließe ich sie ja vollkommen aus. Immerhin wohnt sie hier ja auch und ich mag sie nicht einschränken, wenn Besuch da ist. Sie ist dann zwar irgendwann ruhig und liegt relativ entspannt in ihrem Korb, aber irgendwie möchte ich ja schon, daß sie "dabei" ist.

    Liebe Grüße

    BETTY und Ronja

    würde ich nur machen, wenn sie sich dort viel sicherer fühlt. So hörte sich das aber bisher nicht an. Wenn sie sich auf ihrem Platz im Wohnzimmer gut uns sicher fühlt, dann lass sie dort, und zwing sie auch erst mal nicht, sich den Besuchern zu nähern. Wenn sie soweit ist, das selber zu wollen, wirst Du das merken - und DANN ist dafür auch der richtige Zeitpunkt!

    Dann nimmst du ein Beutel der leckersten Herchen, die Du auftreiben kannst, mit. Schickst sie (ihn??) mit Deinem normalen "jetzt bitte ziehen"-Signal los, fährst nur wirklich ein paar Meterchen und passt einen Moment ab, wo sie schön zieht.
    Nicht anfeuern, nicht mithelfen!
    Falls Du ein Markersignal benutzt, feuerst Du das beim schnellsten Schritt ab, den sie macht, und belohnst mit einer Handvoll Herzen (einzeln hintereinander geben, zu werden, über den weg kullern, Party...

    Dann machst du Dich wieder fahrbereit, schickst sie wieder los wartest wieder einen schnelleren Hoppler ab und belohnst diesen mit einer weiteren Herz-Party.
    dann drehst Du das Gefährt um, schickst sie wieder mit dem "jetzt bitte ziehen"-signal auf die Reise. Möglicherweise ist sie jetzt schon etwas begeisterter von all dem leckeren Essen und der Aussicht gleich noch was zu bekommen und legt ein-zwei Trabschritte ein: Markern, supermega-15Millionen-Lottojackpot - und feierabend... Kontrastprogramm gäääääähnende Langeweile.


    Ich würde nicht anfeuern, denn: das was Du rufst, wenn sie langsam rumlatscht, verknüpft sie, uuups, mit dem langsamen rumlatschen.
    Erst am Tempo arbeiten, und wenn Du das hast, dieses "anfeuern" sprich mit dem Signal belegen, das es bekommen soll.

    Ich habe auch angefeuert, und das Crispel-Viech ist langsamer, und langsamer und laaaaaaaaaangsaaaaaaaaaaaameeeeeeeeeer geworden.

    Logisch, falsches Verhalten bestärkt, und selbiges unter Signalkontrolle gestellt :headbash:

    Futternapf ist viel zu viel für den Anfang.

    Sofern beide Hunde ein akzeptables "Bleib" drauf haben (Sky kann auch Durch Leine gesichert werden), stetzt Du beide auf die Dinstanz hin, die bei Sky vermutlich keine "muß Futter verteidigen"-Reaktion auslöst.
    Dann sagst Du: "ein Keks für Maja" gibst ihr eins, lobst gleichzeitig (!!) Sky, falls sie sich noch nicht aufgeregt hat, sagst "ein Leckerchen für Sky" gehst zu ihr und gibtst es ihr.
    Dann wartest Du einen Moment.
    Dann sagst Du wieder: "ein Keks für Maja" gibst ihr eins, lobst gleichzeitig (!!) Sky, falls sie sich noch nicht aufgeregt hat, sagst "ein Leckerchen für Sky" gehst zu ihr und gibtst es ihr.
    Dann wartest Du einen Moment.

    So lernt Sky, dass sie einen Keks bekommt, wenn ZUVOR Maja einen bekommen hat - daher der Moment warten: wenn das zu schnell hintereinander passiert, lernt sie nur - wir bekommen abwechselnd Kekse.

    Wenn sie aber lernt, dass sie (quasi) NUR einen bekommt, wenn Maja zuvor einen bekommen hat, wird sie es bald ziemlich prima finden, wenn Maja etwas leckeres kriegt, weil sie dann gleich anschließend dran ist.


    Nach und nach könnt ihr die Distanz zwischen den beiden Hunden reduzieren ODER die Qualität der Leckerchen ODER die Menge der gleichzeitig gegebenen Leckerchen.
    Ich würde zuerst an der Distanz arbeiten.
    Dann zur Qualität übergehen, wobei da wieder mit größerer Distanz gestartet wird
    Und dann zur Menge.

    Und erst dann mit auf der Erde stehenden Näpfen.

    Mít Leckerchen oder Spielzeugwerfen wird Euch auf die Dauer einen langsamen Hund beschehren. Denn Verhalten wird durch die Konsequenzen, die es hat, bestärkt oder geschwächt:

    Welches Verhalten zweigt der Hund, wenn die Konsequenz (Futter, Spielzeug) fliegt?? Stehen? Langsam gehen, gelangweit warten??

    Soll heißen, das fliegende Ding ist ziemlich warscheinlich die Konsequenz auf das Verhalten, das ihr gerne bestärken möchtet.

    Auf was fährt Ayu am aller meisten ab - wofür würde sie sich die Pfoten abreissen?

    Vielleicht kannst Du Dir, damit du erstmal Deinen Rückstand aufarbeiten kannst, einen Gassigänger suchen, oder eine Halbtagsbetreueung für die Spielwütige Fellnase.

    Wenn Du dann wieder Luft hast, und nicht mehr unter druck stest, führst Du eine Routine ein, in der hund zu gewissen Zeiten einfach nicht beschäftigt wird.
    ich würde dann auch nichts zwischen durch machen - wenn du am Stück vier Stunden brauchst, solltest Du daraufhinarbeiten (langsam), dass in diesen vier Stunden Du nicht für den hund "ansprechbar" bist.
    Mach diese Routine-Einführung nicht, während Du unter Strom stehst, das wird euch nur beide frustrieren.