Boxer stürmen eben gern mal auf andere Hunde zu... Wahrscheinlich hatte die haltern gar nicht gesehen, dass Du gerade ein Leckerchen gegeben hast.
Egal, bezahl die Rechnung, dann gibts keinen Streß, das ist die Sache nicht wert!
zukünftig passt Du einfach auf, ob irgend eine andere Hundenase zu dicht dran ist, wenn du belohnst, und gut ist.[/wiki]
Beiträge von Shoppy
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Hallo Gaby,
Nein, Dein Hund hätte nicht teilen müssen, woher soll er wohl als Hund wissen, dass Menschen der Meinung sind, alles solle gerecht geteilt werden - nicht mal alle Menschen sind dieser Meinung, wie wir derzeit an der Wirtschaftslage sehen können.
Allerdings kannst Du sowohl an der Impulskontrolle, als auch am Futterneid gegenüber anderen Hunden arbeiten.
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Terrorfussel (passender Name, in diesem Zusammenhang, wirklich!!), es gibt eben Leute, die noch nicht so toll sind wie DU :kotz2: , oder besser, deren Hunde noch nicht so toll sind wie Deine, EGAL aus welchem Grund, z.B, weil Vorbesitzer viel versaut haben.
Ich finde es EXTREM unverschämt von Dir, Dir anzumassen, darüber zu urteilen, wer, wann was und warum veräumt hat. Tatsache ist, Leute, denen es zu blöd ist, ihre Hunde anzuleinen, oder zumindest davon abzuhalten, zu angeleinten Hunden hinzurennen, sind rücksichtslos, intolerant und eine Pest für alle, die eben noch irgendeine Baustelle mit Ihrem Hund haben, oder einfach mal nicht mit irgendwelchen Fremden Hunden Kontakt haben wollen.
Bauchgefühl ist eine tolle Sache, Rücksichtnahme allerdings eine noch viel bessere.
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Zitat
Wenn das alle auch so akzeptieren würden, gäbe es diese Diskussionen ja nicht.
Aber es gibt halt genug Leute, die "keinen Kontakt an der Leine" eben nicht akzeptieren, wahrhaben wollen oder sich auch noch drüber lustig machen.Oder noch schlimmer, solche, die denken, sie hätten das Gottgegebene Recht, anderen Menschen und Hunden ihre ach so wohl sozialisierten Hunde aufdrängen zu dürfen.
Leider sind es gerade solche Menschen, die es anderen um so schwerer machen, ihre ängstlichen/aggressiven/kranken/untrainierten/unsozialisiserten Hunde auch in der Öffentlichkeit trainiieren zu können. Statt dessen müssen sie dann immer auf irgendwelche abgeschotteten Plätze ausweichen, wo man gezielt solche Situationen stellen kann, die der Hund gut bewältigen kann.
Es WÄRE in der Öffentlichkeit möglich, aber solche Idioten verhindern es leider...
Und warum, weil sie sich dann für einige Mituten als beste Hundehalter der Welt fühlen können, die ja alles so viel besser wissen, machen und können, als solche, die sich die Mühe machen einen ängstlichen/s.o. Hund zu trainieren.Vielen Dank auch!
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Zitat
Jan Fennell arbeitet nicht nach Wolfverhalten sondern nach dem was sie dafür hält und das hat sich in vielen Punkten als völlig falsch erwiesen

Auf den Punkt getroffen!!
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Frag mal Pia Gröning
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hm, Du könntest es Dir bzw. dem Hund sehr vereinfachen, wenn Du die Zwischenschritte benamselst, und ihn dann mit Signal z.B. ins Platz bringst, und von da aus weitershapest.
So müßte er nicht mit jeder Wiederholung das Rad ganz von vorne neu erfinden, sondern könnte sich auf den Teil des Radbaus konzentrieren, der eben noch nicht "sitzt", nämlich vielleicht, das aus dem Platz auf die Seite legen, oder das auf den Rücken rollen aus dem auf der Seite liegen.Rolle ist eine VerhaltensKETTE. Wenn Du die Einzelnen Teile auseinandernimmst, einzeln übst (und eventuell den einzelnen Teilen Wortsignale zuordnest und dann wieder zusammensetzt, hat er es leichter, zu verstehen woran Du arbeitest. UND Du kannst die Kette leicht zusammenbauen, indem Du die einzelnen Bestandteile so abfragst, dass Du das folgende Teil immer dann signalisisert, wenn Du das "aktuell gezeigte" clicken würdest.
Sprich
Du sagst "Platz", wenn er sich legt, sagst Du "liegen" statt des Clicks, wenn er sich auf die Seite legt, sagst Du dann "Rücken", anstelle des Clicks. dann muß er auf die andere Seite Kippen, etc...Das funktioniert, wenn die Einzelen Bestandteile sorgfälltig positiv aufgebaut sind und eine genügend lange Bestärkungs"historie" haben - dann werden sie zu "tertiären" Bestärkern.
Es spricht meiner Meinung auch gar nicht dagegen, den Hund erst mal ins Platz oder liegen zu locken (dazu kann man statt Futter ja auch einen fingertouch verwenden), und von dort aus zu shapen.
Wenn ich was neues mache, überlege ich mir, welche Teile davon schon aus anderen Sachen "bekannt" oder ähnlich genug sind, dass ich sie als Einstieg verwenden kann.
Platz kennt Dein Hund sicher... -
Oh Schuldigung, habe Deinen Beitrag irgendwie übersehen.
Ich versuchs zu verdeutlichen...
ZitatAber das ist doch dann letztendlich das Gleiche. Der Hund kriegt die Belohnung (schnüffeln, weitergehen, spielen) nach dem Auflösesignal, also nach dem Aufstehen.
Jaaaainn.
Also erst übe ich, dass er trotz click bis zum Auflösesignal sitzen bleibt. Wenn das klappt - und da ist wahrscheinlich oben zu undeutlich - sage ich "sitzen" er setzt sich un bleibt sitzen, egal was weiter passiert. Wenn ich die Sitzübung (in diesem fortgeschrittenen Stadium) beenden will, clicke ich, sage sofort "okay" und gebe dann entweder ein Leckerchen oder erlaube ihm eine Umweltbelohnung (vögelaufscheuchen, mit anderen Hunden spielen gehen, was auch immer...)
Zitat
Hab ich das richtig verstanden, während dein Hund sitzt, bekommt er den Click, darf die Belohnung (das Schnüffeln) aber erst nach deiner Freigabe bekommen weil er gelernt hat "faul" zu sein???
Wenn er verstanden hat, dass er nach dem Click auf das Auflösesignal warten muß, ja. Auf Grund der Tatsache, dass nur kurz aufeinander folgende Sachen miteinander Verknüpft werden, verscheibe ich dann den Click näher ans Auflöse Signal, sozusagen.Zitat[
Und jetzt nochmal meine Frage, wie baue ich das ganze komplett ohne Keks, ohne Futter auf?Hm. Ich benutze ja das Futter im ersten Schritt, um den Hund, falls er nach dem Click aufgestanden sein sollte, wieder ins Sitzen zu bringen. Das könnte man alternativ sicher auch mit einem Spielzeug machen, oder z.B. mit einem gut platzierten Fingertouch.
Frisst Dein Hund gar NIE??
Falls doch
, könntest Du das ganze zu Hause ohne Ablenkung aufbauen, bis drinnen das Auflösesignal bombensicher verstanden wurde und dann draussen mit einem Spielzeug weitermachen.Parallel kannst Du alles was Dein Hund gerne macht "benennen", sprich, "graben" sagen, während er gräbt, "Scheuch" sagen, wenn er Vögel aufscheucht, "Lauf", wenn er einen Rennflash hat, "Schüffeln", wenn er Zeitung riecht und alles natürlich clicken. Er wird das was er macht da wahrscheinlich nicht unterbrechen, weils ja selbstbelohnend ist. Aber Durch die Verknüpfung des Wortes mit seinem Verhalten hast Du dann später eine "Kontrolle" darüber, was Du als Bestärker für deinen "Leckerchenverschmäher"
einsetzen willst.Ich hoffe so ist es ein wenig klarer geraten...
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Weil es beim Free Shaping um Folgendes geht - Du sagst zu Deinem Hund:
"Biete Verhalten an. Mehr, immer, irgendwas - ich sage Dir mit dem Clicker, in welche Richtung es geht. Wiederhole was ich clicke. Und wenn ich nicht weiter clicke, biete Variationen zum Thema an."
Wenn Du zu lange gar nichts clickst, frustrierst Du Deinen Hund - wenn er sitzt und verlegen guckt, steckt er fest, und weiß nicht was er tun soll. Wenn er seine bekannten Tricks abspult ist das sein: "Ich habe keine Ahnung, was Du clickst, mit diesen Verhalten hatte ich schon mal Erfolg, ist es eins von diesen? Falls nicht, hilf mir, denn ich verstehe einfach nicht, was Du von mir möchtest!"
Wenn er länger als. ich sag jetzt mal 10 Sekunden (das ist natürlich davon abhängig, wie "geil" Dein Hund inzwischen aufs clickern ist, "Süchtige" halten es länger ohne Click aus, probieren aber trotzdem die ganze Zeit "was geht" und sitzen nicht rum und gucken verlegen...), nicht auf die Idee kommt, was Du eigentlich clickst, ist Dein Kriterium wahrscheinlich zu hoch gewählt.
Ich breche, wenn der Hund "steckengeblieben" ist entweder die Session ab. Oder beginne mit einem leichteren Schritt. Oder ich werfe mein Ziel über Bord und clicke einfach was gerade angeboten wird.
Man kann den Lernschritt immer in noch mindesten zwei weitere zerlegen. Es ist sogar besser, wenn man das tut. Je größer man den Lernschritt macht, und je weniger diese Schritte bestärkt wurden, desto größer die Gefahr, dass das ganze Gebilde vollständig in sich zusammen plumpst, und man wieder ganz von vorne anfangen muß.
Je kleiner man die Schrittchen macht und je öfter man sie bestärkt, desto leichter geht es voran, und - WICHTIG - desto weniger fällt "auseinander" wenn der normale Lernrückschritt kommt (und der kommt eben)...