Zu den von Muecke genannten Tipps lässt sich auch ganz hervorragend ein konditioniertes Entspannungssignal einsetzen.
Beiträge von Shoppy
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Hunde können Beißhemmung (das heißt die Kraft des Bisses zu dosieren) nur lernen, wenn sie es tun. Das geht phantastisch mit solchen Spielen.
Achte halt drauf, das Du sie langsam daran gewöhnst, immer weniger fest zu beissen.OT: Hunde sind Hunde keine Wölfe. Wers nicht glauben mag, darf gerne bei Ray und Lorna Coppinger nachlesen "Hunde"...
Und wer das nicht glaubt, und lieber "Alphatier" sein möchte kann ja mal bei David Mech nachlesen, was "DER" Wolfsforscher zum Alpha-Gebrabbel zu sagen hat (hier: http://www.cumcane.de/component/opti…tartdown/id,12/ ) -
Zitat
Hallo,
ich würde das Knurren mit einem Pfui quittieren und den Hund wegschicken.
Ein Hund muss sich überall anfassen lassen, auch wenn es ihm nicht passt. Und ein Hund hat seinen Halter nicht anzuknurren, schon gar nicht aus so banalen Gründen.Nein, ein Hund muß sich überhaupt nicht überall anfassen lassen.
Wenn sein Halter allerdings DENKT, dass es unter Umständen sinnvoll ist, dass sich der hund gern überall anfassen lässt, ist es pflicht, jenes Halter, dem Hund zu vermitteln, dass es sicher, ungefährlich und sogar sehr schön ist, sich überall anfassen zu lassen.Was der Hund für banal hält, entscheidet der Hund, nicht der Mensch...
Wenn die Meinungen über die Banaliltät einer Angelegenheit bei Mensch und hund auseinander geht, ist es wiederum die Pflicht des Menschen, dem Hund auf nette, keinesfalls konfrontative Weise zu vermitteln, das "XY" total banal ist. -
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Ich habe ja auch nicht "Suchspiel" sondern "Schnüffeln geschrieben

Ich benenne "schnüffeln": Sprich, wenns Tierchen schnüffelt, sage ich "schnüffeln", clicke und bestärke (da schnüffeln selbstbelohnend ist, ist das in dem Fall tierisch einfach
)Nach ein paar Tagen kann ich es dann einsetzen. Für eine winzig kleine Gegenleistung des Hundes (z.B. ein "Sitz" einen Blickkontakt, oder ein-Zwei Schritte lockere Leine gehen oder "bei Fuß") gibts einen Click. Dann sage ich "schnüffeln" und lasse den Hund selbiges tun.
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Ich denke, Dein Schatz steckt in einer Angsphase.
Natürlich wird da nicht geschimpft.
Du solltest ihn einfach durch seine Angstphase hindurch helfen indem Du:Nur an Orte gehst, an denen er keine Angst hat
Nichts neues von ihm verlangst
Wenn er jetzt Angst vor fremden Hunden hat, dann versuchst Du erst einmal fremden Hunden auszeuweichen und nur solche zu treffen, die er kennt/vor denen er keine Angst hat.Eine Angstphase ist so was wie ein Zeitraum, wo das Imunsystem etwas geschwächt ist. Es hilft nichts "Abhärtungsmaßnahmen" in angriff zu nehmen, wenn die Grippe im Anflug ist / Ruhe ist da viel besser.
Analog bei einer Angstphase: alles ganz ruhig angehen.Bei manchen Hunden dauert solch eine Phase nur einige Tage, bei anderen länger.
Es dauer eben solange wie es dauert. Wenn Du allerdings das Gefühl hast, dass es trotz "Easy-Living" schlimmer und schlimmer wird, solltest Du kompetente Hilfe in Anspruch nehmen. -
Wieviel zu dünn ist viel zu dünn?
Wenn sie jetzt entwurmt ist, wird sie vermutlich mit der selben Menge, die sie jetzt bekommt, anfangen zuzunehmen.
Ich würde darauf achten, dass sie jetzt keinesfalls zu schnell zunimmt. Wenn sie nämlich mangelernährt ist (und so hört es sich ja an) und realtiv schnell viel zunimmt, ziehst du Dir ein Bänder/Sehnen/Gelenke/Knochen-Problem heran...Nimm ein qualitativ hochwertiges Futter, und taste dich langsam an eine Menge heran, bei der der hund kontrolliert, langsam zunimmt.
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Ich mach das auch mit dem Clicker.
Wenn es geht, fange ich sogar ohne Leine an und bestärke "geh in meiner Nähe" - falls das nicht geht, weil das Spatzielein keinen funktionierenden Rückruf hat, nehme ich eine Schleppleine (5 Meter).
Ich stelle mir einen bestimmten Bereich neben mir vor, und jedesmal, wenn der hund da drinn läuft, clicke ich und gebe eine Belohnung.
Ganz am anfang ist es mir egal, auf welcher Seite und in welceh Richtung das Hundi läuft: ist es im "BEreich" wird geclickt.Nach und nach erhöhe ich dann meine Ansprüche
- der Hund läuft in der richtigen Richtung durch den Bereich
- der Bereich wird kleiner
- je nach Bedarf ist der Bereich nur noch auf der einen Seite (z.B. links vom Menschen)
- der Hund bleibt länger in dem richtigen BereichDamit jongliere ich immer wieder herum, bis das "geh mit mir" so aussieht wie ich es haben möchte, und dann nehme ich eine kürzere Leine, oder halte die Schleppe kürzer.
am Anfang ist es MEIN Job, die Leine locker zu halten, und nach und nach gbe ich diesen "Job" an den Hund ab...
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Warum nutzt Du "Schnüffeln" (was ja offenbar die größte Ablenkung für ihn ist) nicht als BEstärker?
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Bitte schreib mal wo du wohnst - wir können Dir sicher einen kompetenten Trainer empfehlen.
Und sicher kann ein Hund mit vier Jahren noch lernen.
Bei mir wartet gerade ein 6 Jähriger Setter aus Spanien darauf, dass er von seiner "richtigen" Familie gefunden und adoptiert wird - und der lernt so schnell, das ist der Wahnsinn!