Poscht, ich krieg immer nur Rechnungen... ![]()
Beiträge von Shoppy
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ich finde ja auch das der Kopf ziemlich Jack the Rüsselnasig aussieht...

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Also ich trainiere das (das "bei mir bleiben" und das "an lockerer Leine gehen") so:
Entweder gehe ich mit dem Hund auf einen eingezäunten Platz, wo er nicht enwischen kann, oder ich nehme eine leichte (beim yorki-zwerglein muß die dann noch viel leichter sein...) Schleppleine. Dann "markiere" (mit dem Clicker) ich sein "bei mir auftauchen"-Verhalten und bestärke es mit den allertollsten Leckerchen der Welt (oder bei spielsüchtigen: mit Spielen).
Weil Hunde wiederholen, was sich lohnt, wird das "bei mir auftauchen" immer öfter auftreten, und vielleicht auch schon länger.
Daran bastele ich einige Übungssessions lang dran rum.
Erst, wenn der Hund einige Meter im zukünftigen Leinenradius mit mir mitgehen kann, tu ich überhaupt erst die kurze Leine an den Hund. Wenn die Leine dann am Hund ist, belohne ich notfalls die ganze Tagesration in den Hund, indem ich extrem häufig bestärke. Und das Futter halte ich immer so, dass der hund wieder in die allerschönste Position (bei Fuß...) kommen muß. Bei so einem kleinen Hund ist das natürlich eine elendige Bückerei am Anfang, aber es lohnt sich. Wenn das Zwerglein nämlich erstmal geschnallt hat, das es das Futter nur gibt, wenn man an Mamas Hosennaht steht, wird es ebendort immer häufiger und länger von selbst auftauchen. Dann kann man die Leckerchen auch zu werfen oder auf den Boden fallen lassen. -
Indem Du noch mal liest, was Frau Dr. McC. dazu schreibt. Anstelle ihres "Ja" denkst Du Dir Deinen Click

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Ich habe Crispel leider "erst" mit 13 Wochen angeclickert - und würde niemals mehr eine andere Traingsmethode wählen.
Ich trainiere alles was ich brauche mit Markersignalen.
Die Flöhe lernen so einfach am schnellsten, am fröhlichsten und am nachhaltigsten. Und sie machen gerne, was sie so lernen.
Ich benutze sowohl Box-Clicker (z.B. draussen, auf Distanz, bei großer Ablenkung, in schwierigen Situationen) als auch knopfclicker - ich habe die Erfahrung gemacht, dass letztere sich leider öfter mal verklemmen und das ist lästig. Damit man den Clicker immer richtigrum in der Hand hat, kann man sie sich an einem Bändchen ums Handgelenk hängen... -
Huhu,
solange das Zwerglein wächst ist das in Orndung, vielleicht ist es ja ehr eine zierliche Ausgabe. Schnelles Wachstum ist sogar ehr nicht so gut und macht später vielleicht Gelenkprobleme.
Wenn sie allerdings abnimmt, würde ich unverzüglich mit dem Tierchen zum TA fahren!! -
Das muß der Fred ein büschen abkönnen, hilft ja der Klarstellung, was wir treiben.
Jep, ich habe das bei einem Seminar bei Ute gelernt, und jaaaa ich habe den Click vergessen
aber das mit dem Festhalten während des Fressens hatte ich ja auch geschrieben.
Also, es ist natürlich in dem Sinne ein "Abbruchsignal", weil das Verhalten des Hundes sich dadurch verändert. Ich mag zum Geschirrgriff nicht "Abbruchsignal" sagen, weil Leute dabei eben an andere Abbruchsignale wie "Nein!", "Pfui", "Aus".... denken, und genau sowas ist es ja eben NICHT. Der Geschirrgriff "bricht" nicht das Verhalten ab (Hund kann ja zum gewissen Grade weiterhampeln, bellen etc.), sondern er verändert die Emotion, die das Verhalten steuert und DADURCH verändert sich das Verhalten.
Beim klassischen "Nein"-Abbruch wird ja tatsächlich die zugrunde liegende Emotion bestenfalls nicht noch weiter verschlechtert...
zum Oxitozin - deshalb schrub ich "spielt rein" - denn wahrscheinlich braucht man da schon eine größere Fläche als nur das Geschirr. Aber wie sagt der Bauer, Kleinvieh macht auch Mist, halles was ein bißchen hilft, hilft in der Gesamtheit viel.
Bei Halsbandträgern (würde Ute schimpfen, aber das ist ganz OT...) könnte vielleicht ein anderes Taktiles Entspannungssignal das verbale unterstützen. Mir fällt da Hand auf Hüfte, Hand auf Schulter oder wenn hund das nicht unheimlich findet, Arm um Brustkorb ein. Allerdings ist man bei letzterem ZIEMLICH nah mit dem Gesicht am Geschehen... das will also wohl überlegt sein..
@ Fanta:
Ich schrub ja schon, dass es es für einige hunde genau das richtige ist. Ich glaube, dass das Hunde sind, die sich entweder sowieso schon sehr darauf verlassen, dass ihre Halter das im Griff haben und sie schützen werden. Oder solche, die das schnell lernen.
Ich glaube aber auch, dass es für viele andere ein zu hoher anspruch ist, besonders wenn man es nicht allersorgfältigst und ausschließlich nett aufbaut, weil sie damit in großen Konflikt kommen. Viele (NICHT alle!!) können besser "Schau" wenn sie zwischendurch gucken dürfen "wo ist das Ding".
Wenn ich unsicher bin (auch und gerade, dass mein Mensch vielleicht nicht hundertprozentig abschirmt...) MUSS ich als hund doch weiterhin gewappnet sein - ich MUSS gucken, was das Ding macht. UND: wenn ich das Ding gelegentlich ansehe, nichts schlimmes passiert, sondern im Gegenteil, ich dafür BESTÄRKT werde, dass ich (mehr oder weniger) mutig hingeschaut habe, kann verknüpfen, dass das Ding doch gar nicht so gefährlich ist.
Oder andersrum aufgerollt:
Beim "Schau"-Training findet, wie immer operante und klassische Konditionerung gleichzeitig statt. Die operante Komponente bezieht sich, logisch, auf das Verhalten "Schau deinen Menschen an". Die klassische Komponente (die, die konditionierte Emotionale Reaktion auf "Das DING" verändern soll bezieht sich auf tatadaaa, auf das Ding was der Hund am meisten wahrnimmt, und das ist per Trainigsanleitung sein Mensch, hmmmmmmmmm...
Siehst Du den Unterschied?
Wenn man ein "wo ist das Ding" in den Ablauf einbezieht, hat sowohl die operante als auch die Klassische Konditionierung Komponenten, die sich direkt auf "Das Ding" beziehen. ABER und das ist wichtig: Die Belohnung gibt es so, das der Hund sich umorientiert, UND man fragt weitere Alternativverhalten ab. Man braucht theoretisch immer nur das gleiche zu nehmen, und besonders anfangs ist das auch gar nicht so blöd, weil so das Auftauchen des "Dings" zum Signal für die Verhaltenskette "Ding ansehen, click hören, umwenden, Blickkontakt zu Herrchen/Frauchen, Lecker Essen fassen" wird. Man ersetzt eine automatische Reaktion durch eine andere.
Soweit so gut.Aber, und jetzt muß ich leider etwas ziemlich weit ausholen.
Warum funktioniert das Signal "komm" bei vielen Hunden nicht? Weil es nicht beständig dem Verhalten "Zum Mensch laufen" vorangeht. Mensch ruft es, bevor man am Busch schnuppert, auf den Rasen pinkelt, bevor man einen Haufen macht, einen Spatzen jagt, ein Mauseloch aushebt, mit einem anderen Hund spielen geht. Der Hund verknüpft nicht gescheit das Signal mit EINEM bestimmten Verhalten.
Der Hund hat aber "Das Ding" mit einem bestimmten Verhalten verknüpft, oder?
Und wie "versau" ich mir nun die Verknüpfung zwischen Signal und Verhalten? Ich lasse dem Signal ab sofort ständig VERSCHIEDENE Verhalten folgen. Genial, oder?
Und nicht nur das. Wenn ich das Singal "das Ding" mit verschiedenen alternativverhalten verknüpfe, lernt der Hund, dass es verschiedene Strategien gibt, mit dem Problem fertig zu werden. Nicht nur ein, oder zwei. Es gibt noch fünfzehn andere. Denn, was, wenn das Ding auftaucht und irgendeine Komponente, die zum einzigen Alternativverhalten, das man gelernt hat, fehlt, z.B. der Mensch, den man dann ansehen soll - dann hat Hund prompt wieder nur eine alternative, ups.
Hat er aber verschiedene gelernt, und hat er auch sonst gelernt, dass diverse Strategien erfolgreich sein können, wird er vielleicht nicht auf die alte Lösung "das ding muß vernichtet werden" zurückfallen, sondern erst mal was anders probieren.Was man nicht vergessen darf, Streß, Angst und Ärger fühlen sich nun mal einfach nicht so gut an, wie Entspannung, Gelassenheit und Freude. Die "Ich mach das Ding platt" Methode ist unveränderbar mit Angst, Streß und vielleicht Schmerzen verknüpft, viele andere Methoden sind aber mit Entspannung, Gelassenheit, Freude und lecker Essen verknüpft und diese stehen ausserdem unter VARIABLER Bestärkung - was wird der Hund da wählen?
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Was pasiert, wenn du mit Luna rausgehst aus der Wohnungstür, vor der Tür umdrehst, und gleich wieder rein? Denn da ist es ja passiert, nicht auf der Treppe. EIGENTLICH müsste sie davor Angst haben und nicht vor der Treppe.
Ich würde das Problem so an gehen:
1. Das Rausgeh-Ende:
Luna an die Leine: raus aus der Tür, so weit gehen, wie sie noch glücklich mitgeht, Loben (das gewünschte Verhalten markieren) und wieder rein in die Wohnung (da gübbet vielleicht zusätzlich Kekse). Paarmal wiederholen.
Nach und nach sollte es möglich sein, ein Stück der Treppe zu gehen, dann immer mehr Treppe, bis ihr Schlileßlich unten seit.2. Das wiedereinkomm-Ende:
das gleiche wie oben:
Haustür auf, einige Schritte reingehen, loben (Verhalten Markieren - als clickertrainer würde ich da Clicken...) und Kehrtmarsch raus.
Das ganze einige Male wiederholen.An beiden "Enden" dient das Entfernen dürfen von dem "bösen Ding" als Bestärkung für ein paar Schritte mutig mitgehen.
Wenns mal eilig ist, und du dieses aufwendege hinundhergependel nicht machen kannst, weils hundi dringend aufs klo muß, Trag sie, falls das geht.
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Bei wem hast Du es denn gelernt?
Ich habe es mit Ankündigung gelernt: ansagen, reingreifen, festhalten, lecker Essen reichen loslasen, essen stoppen, fertig.
mit der Zeit wird der "Zug" erhöht von Geschirr Anfassen bis "notfalls könnt ich dich so wegschleifen" wobei letzteres aber nicht das eigentliche Ziel ist, sondern eben nur die Verknüpftung "Geschirrfesthalten" = was tolles entspannendes.Ja, als Ottonormal-Abbruchsignal habe ich es auch keinesfalls verstanden. Ein "normales" Abbruchsignal verändert nicht die emotionale Reaktion des Hundes auf den Auslösereiz ins positive, es soll nur ein Verhalten unterbrechen. Meistens ist es sehr un-nett aufgebaut. Genau das soll ein Geschirrgriff ja nicht sein! Es SOLL die emotionale Reaktion ins positive verändern, es SOLL der Hund ansprechbarer werden, weil er von hinterhirn aufs Vorderhirn umschalten kann.
Was wahrscheinlich noch mit in den Geschirrgriff reinspielt - ein weiterer Grund, warum er gut funktioniert ist, dass durch Druck auf die Haut (wie beim Massieren) das Hormon Oxitozin ausgeschüttet wird - und das hat beruhigende Wirkung.
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Auf Distanz funktioniert es doch sowieso nicht, man muß doch so dicht drann sein, ins GEschirr hinein greifen zu können.
Ich finde auch nicht, dass er dafür gedacht ist, Hunde aus einer Situation herauiszunehmen. Im Gegenteil, ich wende es an, damit der Hund in der Reizlage wieder ansprechbar ist.
Und schon gar nicht ist es das was man gemeinhin unter "abbruchsignal" versteht...
Es ist ein Signal, das eine konditionerte emotionale Reaktion auslöst - wie der Clicker, wie das Entspannungssignal