Beiträge von Shoppy

    Huhu,

    ich empfehle Dir das "Antijagdtraining - wie man Hunde vom Jagen abhält von Pia Gröning und Ariane Ullrich zu lesen.
    Da steht drinn, warum Hunde jagen, welche Hunde wie jagen, und wie man sie durch verschiedene Übungen darauf vorbereitet, auch in Situationen, wo sie was jagen gehen wollen, kontrollieren kann.

    Baäaa,

    ja solche Tage gibt es (an drei Tagen intereinander je ein so erlebnis haut auch ganz schön rückwärts.
    Aber Du sagst es selber: es geht wieder aufwärts und was lernt der Hund daraus: auch wenn es mal einen richtigen Sch**ßtag gibt, gehts danach aufwärts! Und sowieso ist Lernen nicht linear sondern ehr so eine buckelige Wellenlinie. Rückfälle gibts auch ohne blöde Zwischenfälle.


    So, auf der Suche nach dem "Mach Blind" habe ich erst mal dieses wundervolle ding gefunden: Sheila beim tierarzttraining - wie man lernt, sich am Kopf angrabbeln zu lassen...
    http://www.youtube.com/watch?v=CJiBB0w-0CI


    und diese mit Spike - die Körpertouches, die Spritze abholen, auf die Waagesteigen... - aber alle anderen sind auch klasse...

    Mach Blind habe ich immer noch nicht gefunden, aber ich suche weiter :)

    Denkt das mit den Leckerchen für die anderen Hunde mal weiter, aus der Sicht der anderen Hundebesitzer, die das sehen:
    Man hat also schon mehrfach gestreßt, aber freundlich gebeten, den *****hund abzurufen, weil der eigene andere Hunde nicht mag. Die anderen HuHas denken "ist mir egal", "oh, wie peinlich, er kommt doch nicht wenn ich rufe" oder "die ist ja beknackt und hat keine Ahnung, die machen das schon unter sich aus"... Nett ist das alles nicht so sehr.
    Bitten hilft nicht. JETZT as machen, bist Du eben diese fünzig Prozent erst mal ein bißchen los.
    Und gleich hat man mehr Ruhe!


    Wenn man schon Trainingserfolge hatte, und durch einen blöden Vorfall zurückgeworfen wird, ist das meist nicht "alles" wieder kaputt. Und das was zurückgeworfen wurde, läßt sich schneller wieder aufbauen, als vorher!

    Hiermit hast Du Dich ins "wir machen andere runter"-Glashaus reingesetzt.

    Um etwas zu verstehen, muß man es kennengeLERNT haben. Selbst Konzertpianisten fallen nicht als LangLangs vom Himmel sondern lernen üben spielen proben ziemlich viele Stunden am Tag, und die klimpern auf Tasten nicht auf einem anderen Lebewesen...

    Wie meinst du das denn? zu Privat...
    Du möchtest Profies. Viele der Leute machen das schon ein paar Jahre, haben selber Hunde, hatten selber Hund haben jetzt aus den verschiedensten Gründen keine mehr.
    Das beste ist, finde ich, dass jemand anders die Arbeit übernimmt, dir geeignete Kandidaten zu finden. Du mußt nur noch hinfahren und "ja, passt" oder "nein, auf keinen Fall" sagen! :D
    Hinfahren und sie Dir ansehen mußt du in jedem Fall...

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    Yni:


    Und wie genau machst Du das?? Das drauf bestehen, meine ich??


    Das Problem, dass ich bei "bestehe darauf, dass der Hund ruhig ist" sehe,
    ist, wie man "drauf bestehen" versteht.
    Denn je nach dem wie man es versteht, wird man es umsetzen. Für MICH klingt das immer (und vielleicht verstehen andere es ganz anders!!), dass wenn der Hund eben nicht ruhig bleiben KANN, man den Druck erhöht, weil er eben MUSS!
    Deshalb würde ich formulieren: Ich möchte, dass der Hund in Situation XY ruhigbleiben KANN. Und wenn er nicht kann, versuche ich mit meinen mir zur verfügung stehenden Mitteln dabei zu HELFEN. Vielleicht wird das einigen als semantischer Schnickschnack vorkommen, aber für mich entsteht dadurch ein gravierender Unterschied daran wie in der Folge gehandelt wird, und was man dabei empfindet.
    Bei Formulierung eins ist der Konflikt der zwischen Hund und Mensch über "ruhigbleiben" schon impliziert. Und das finde ich gerade beim "ruhigbleiben" extrem problematisch - wie kann man durch mehr Druck Entspannung erzwingen? Das erschließst sich mir nicht.


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    Das haben wir schon je nach Situation gemacht, wenn es möglich war. Dann ist sie trotzdem ausgeflippt, wenn der Hund zu nahe dran kam, was sich manchmal aufgrund des Weges nicht verhindern ließ.

    Das liegt mMn. oft daran, dass sich die Spannung aufbaut solange der andere Hund immer näher kommt. Irgendwann ist dann der Punkt erreicht, wo der hund die Spannung nicht mehr aushält und sein Hinterhirn sagt, so, und jetzt fahren wir das Lebenserhaltende Massnahmen Programm, dass da lautet "Angriff ist die beste Verteidigung!" Bumms!
    Deshalb versuche ich in solchen Situationen die Aufmerksamkeit zu "teilen". Ich spreche immer wieder das Vorderhirn an, in dem ich leichteste Aufgaben abfrage, und deren Ausführung bestärke, indem ich den Hinterhirn immer wieder sage, "Ruuuuhig Brauner, alles ist gut", indem ich durch Übungen wie Fingertouch oder "Schau" oder "Mach blind" oder wie auch immer den Hund dazu bringe, für Momente nicht den Feind anzustarren. Ihm aber auch mit "Wo ist der Feind" Gelegenheit biete zu gucken, ob der Feind noch da ist, was der macht, ob er angreift, oder langsam vorbei läuft...
    Ich versuche also mit verschiedenen Mitteln zu erreichen , dass das Anziehen der Spannungssschraube unterbrochen wird und/oder langsamer geht und/oder entspannt (zumindest um ein ny) wird. Je länger der Hund relativ entspannt erleben kann, kann er mitbekommen, dass "entspannt bleiben" tatsächlich ANGENEHMER ist, als sich in völlig übererregt aufzuregen und sich Kampfbereit zu machen! Wenn ich nämlich die Gesetzte des Lernens anwenden will, muß ich erst mal dafür sorgen, dass sie überhaupt zum Zuge kommen können.


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    Ich habe sie eigentlich fast immer abgesetzt und drauf bestanden, daß sie sitzen bleibt. Hab sie auch mit dem Körper vom Hund weggehalten. Trotzdem hat sie weiterhin fixiert, geknurrt, gebellt und war total gestresst. Das sind auch die Situationen gewesen, wäre der andere Hund näher gekommen, hätte sie zugebissen.


    Auch hier: "drauf bestehen" ;)
    Wenn sie aufsteht, KANN sie nicht sitzen. Wenn man drauf besteht, steigt man in den Konflikt mit ein und ist leider NICHT auf der Seite seines eigenen Hundes.
    Ich finde, es ist ein prima Trainings(zwischen)Ziel, dass der Hund in einer solchen Situation sitzen bleiben kann. Aber wenn das nicht geht, muß ich ihn halt da abholen, wo er gerade festhängt.
    Wenn sie für kurze momente sitzen kann, prima! Loben, belohnen mit "aufstehen dürfen" andere Übung abfragen, wieder sitzen lassen.
    Und das ganze so ruhig wie möglich natürlich!! Wenn eine Übung nicht geht, dann liegt das nicht daran, dass der Hund keinen "Bock hat" oder so, sondern, weil das Hinterhin "Angrrrrriiiiiiiff! brüllt. Dann muß man da eben anklopfen und sagen "Ruhig Brauner, alles ist gut!" und sehen ob man danach wieder das Vorderhirn erreicht.


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    Shoppy:

    Nein, wenn ich den Ball wegpacke oder noch nicht aus der Tasche geholt habe, dann verteidigt sie ihn bisher nicht.

    Sehr gut, dann hast Du ein Teil mehr auf Deiner Liste mit Dingen, die man als Bestärker verwenden kann - da sie ja draussen nicht so gerne frisst, sind wir ja etwas eingeschränkt.


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    Den Fingertouch etc. werde ich über "Goodi" aufbauen. Das kennt sie nicht als positive Bestärkung, bzw. habe ich jetzt erst angefangen.
    Hast Du das Video zufällig gefunden??


    ich bin noch nicht dazu gekommen, zu suchen :/

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    Das mit dem Mützchen behalte ich erstmal im Hinterkopf, ich möchte so wenig wie möglich auf einmal machen, wir tasten uns langsam vor :D
    Eine Futtertube habe ich nicht, aktuell kriegt sie gar keine Leckerchen. Wenn ich in die Stadt komme, werde ich so ein Teil mal holen, schaden kann es ja nicht.


    Genau, nicht so viel auf einmal, es ist aber ein gutes Gefühl zu wissen, dass man da noch weitere Möglichkeiten hätte, dass man noch nicht "schon alles probiert" hat, oder?

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    Das kommt gleich auf meine Wunschliste. Könntest Du mir eventuell per Mail mal die Büchernamen schicken, die Du so hast?? Würde mich riesig interessieren!!!


    zum Thema empfehle ich:
    Der ängstliche Hund von Nicole Wilde
    Alter Angeber und Trau nie einem Fremden von Patricia McConnell (das sind nur ganz dünne Büchlein, beide jeweils unter 10€, aber jeden Cent wert!!!)
    Hab keine Angst mein Hund von Franck und Grauss
    und auf Englisch:
    How to right a dog gone wrong und Civilizing the city dog von Pamela Dennison
    Click to Calm von Emma Parson
    Fight von Jean Donaldson (und Mine auch von Jean Donaldson, wenn Ressourcenverteidigung das Problem, oder Teil des Problems ist - beide sollten auch auf Deutsch rauskommen, aber ich habe sie bei amazonien nicht finden können)
    und Scaredy dog von Ali Brown


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    Und das gilt doch eigentlich bei allen "Problemen", oder??

    Ja, denn wenn man es genau nimmt läßt sich ein Großteil der Probleme die Hunde haben auf einen gemeinsamen Nenner bringen: Übererregung.
    Das trifft auf jagtambitionierte, auf ängstliche, auf aggressive etc. zu. Sie sind zu schnell, zu viel, zu lange sehr sehr sehr aufgeregt, und können sich nur sehr schlecht selber wieder beruhigen.
    Wenn man also lernt, wie man den Hund lehrt, sich wieder zu beruhigen, ist man einen RIESENschritt weiter!


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    @naijira:

    So geht es mir auch. Eigentlich gab es nur schwarz und weiß, Ja oder nein. Aber wie man sieht, man lernt nicht aus und es gibt auch noch grün, gelb, blau, rot etc.


    Ja, es gibt ein Ja/Nein Feedback, aber es ist eine Feedbackschleife. Wenn ich gerne möchte, dass der Hund sich setzt, gibts u.U. von ihm ein "Nein" Feedback. Die Frage ist, wie sieht mein Feedback dazu aus. Könnte auch ein "Nein" sein, ist aber wenig informativ für den Hund. Nein!-Nein! hä? was? Es könnte aber auch das Feedback "oh, wir sind zu Dicht an Ablenkunk "böser hund dran - zwei Schritte mehr Distanz - sitzt" sein - vielleicht fällt dann das Hundefeedback mit "Ja ich sitze" aus...
    Die Frage ist also, wie man auf ein Feedback reagiert, das man so nicht wollte. Denn wenn man "sitz" sagt, erwartet man ja schon, dass der Hund sich hinsetzt, sonst bräuchte man es ja nicht sagen.
    Wenn ich in der "der Böse Hund ist da"-Situation ein sitz abfrage, das unter normalen Umständen befolgt wird, bekomme ich ein Feedback über den emotionalen Zustand des Hundes: kann er auf das Signal reagieren, super! Kann er nicht, KANN er eben nicht. Dann muß ich entweder versuchen die Situation zu verändern (größere Distanz, den anderen HuHa fragen, ob er langsamer gehen, kurz anhalten, sich umdrehen oder den Hund abschirmen kann) oder meine Anforderungen an den Hund verändern (indem ich was noch leichteres abfrage) oder ich muß was am Erregungsnievau tun - dazu brauche ich Entspannungssignale.


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    Shoppy: Zu der Wasser Geschichte. Ich schicke sie an bestimmten Stellen an dem Bach ins Wasser, weil dort kann sie besser reingehen, an den anderen Stellen sind große Steine, wo sie eher ausrutschen kann und sich mal wieder irgendwas reißt :hilfe: Deshalb schicke ich sie rein, dann fliegt der Stock, ich denke mal, Du meinst es so, ich setze es nur etwas anders um, oder??


    Ich wollte Dir helfen, ein Kommando für "geh ins Wasser" aufzubauen, damit man das "ins Wasser gehen dürfen" als Belohnungsmöglichkeit hat. Offenbar hast Du schon ein Signal. Dann ist es egal, wie das heißt, solange Bibo "ins wasser dürfen" total toll findet!
    Dann kannst Du "Geh ins Wasser" auf Deine Liste mit möglichen Belohnungen schreiben. Was steht da jetzt eigentlich schon alles drauf? Ball, Wasserspielchen, Beißwurst...
    Und mit diesen Belohnungen kannst Du jetzt also irgend eine andere Übung, die Du gerade bearbeiten möchtest, bestärken.
    Als simples Beispiel. Du möchtest "Sitz" bestärken, also sagst Du in der Nähe einer Stelle, wo Du Bibo ins wasser schicken kannst "Sitz", sie setzt sich, Du sagst "Super" und "geh ins Wasser" soweit klar?


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    Ja, ich habe sie gelobt, der Blickkontakt wurde gelobt und auch das zurückkommen!!

    Super!

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    Border Frauchen ist leider ziemlich überfordert, deshalb quatsche ich öfter mit ihr. Sie ist leider nicht sehr konsequent und ich versuche ihr ein bißchen zu helfen, damit nicht der nächste Border im TH landet. Aber ich werde mich öfter mit ihr treffen, zwangsläufig auch öfter, wenn sie hinterm Zaun ist. Da können wir dann gut üben!! Theo ist auch guter Mitschüler, mal sehen, ob Bibo ihn irgendwann leiden kann.


    Man muß die Gelegenheiten erkennen, wenn sie sich bieten :gut:

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    Oh weh, soviele Infos am späten Abend, da muss ich morgen in wachem Zustand nochmal lesen.

    Wollte mal vermelden, wir sind heute wieder getrennt gegangen. Bibo zuerst, wir sind zum Schwimmen, dort habe ich sie erst ins Wasser geschickt und den Stock erst dann geworfen, hat super geklappt, Madam fand das erst komisch, aber dann hat sie es geschnallt. Nach jedem Werfen gab es eine Pause, die sie auch angenommen hat und danach weitermachen wollte.

    Ich muß lernen, mich präziser auszudrücken und dann dazu zu sagen, wozu das gut ist... :ops:

    Als ich schrieb, "Gib erst das Signal, und schmeiß dann den Stock" meinte ich: 'Sag "geh schwimmen" und schmeiß in der nächsten Sekunden den Stock'. So überträgt man die Bedeutung eines bekannten Signals (Bibo kennt das Signal "Stock fliegt ins Wasser" für ihr Verhalten "springt ins Wasser") auf eines, dass man zukünftig benutzen möchte. Meistens braucht man ein paar Wiederholungen. Offenbar hat Bibo bereits ein weiteres Signal für "Geh ins Wasser" ;) - Genialer Hund!!
    DAs mit den Pausen scheint ihr ja auch zu gefallen, schöne Sache das!!


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    Danach haben wir unseren Spaziergang fortgesetzt, mußten an einem Grundstück vorbei, da sind oft zwei Hunde draußen, aber gut eingezäunt. Bibo ist ohne Leine an meiner rechten Seite, die Hunde waren links ohne Murren an den Hunden vorbei. Erst wollte sie weglaufen, weil die Hunde immer Alarm machen, mit einem "schsch" habe ich sie wieder an meine Seite geholt, die andere Hunde ignoriert und sie blieb dann entspannt stehen und hat geschnuppert, obwohl die Hunde im Hintergrund getobt haben. Ich habe in der Zeit hinter ihr gestanden. Sie hat mehrfach den Blickkontakt gesucht, fand ich soweit sehr gut.


    Klasse! Ich hoffe, dass Du hier alles mögliche gelobt hast (also mindestens das nicht weglaufen, das zurück an Deine Seite kommen und den Blickkontakt!) :smile: Falls nicht, ist das nicht so schlimm, versuch das nächste mal dran zu denken! Bibo braucht doch infos, dass DAS das richtige Verhalten ist!


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    Wir haben dann unser Schritttraining gemacht, daß strengt sie immer sehr an, aber sie im Moment auch vorne viel humpelt ist das sehr wichtig für sie.
    Zum Ende sind wir am Border-Collie Grundstückhund vorbei gekommen, der auch gerade mit Frauchen hinterm Zaun war, an der Leine.
    Erst hat Bibo geknurrt, hat sich mit Schsch sofort beruhigt und hat sich dann auch auf Kommando hingesetzt. Ich habe mit der Halterin geschnackt. Der Border war hinter dem Zaun, kein Kläffer, von daher alles sehr entspannt. Bibo habe ich dann ins Platz gelegt, sie hat sich entspannt. Nur als Frauchen mit ihm rauskam, da hat sie wieder geknurrt, als er in die Nähe kam. Naja, sie mag Welpen überhaupt nicht, mochte sie aber noch nie, seit sie erwachsen ist. Aber als er wieder auf dem Grundstück war, hat sie sich wieder abgelegt und entspannt. Insgesamt eine Situation mit Kanten, aber doch ziemlich gut in meinen Augen.

    Wie gesagt, zu dem Rest melde ich mich morgen früh, wenn ich die Augen wieder aufkriege


    Oooooh!! Halt Dir das BorderCollie-Frauchen warm, der geht offenbar auch zum Üben. Die Begegnung war gerade noch so, dass Bibo das händeln konnte - solange der Border hinter dem Zaun war. Vielleicht kannst Du mit dem Border und seinem Frauchen "Wo ist der Hund" üben.
    Damit sie dieses neue Spiel gut findet, fangt ihr hinter dem Zaun an. Bibo sagt Dir dann, wann ihr die Distanz verringern könnt!


    Jap, das ist ziemlich viel Info - in beide Richtungen ;)
    Aber das "Geh ins Wasser" hat es gezeigt, manche Sachen sind mir so geläufig, dass ich manchmal nicht genau genug sage, was ich meine, oder wie ein Ablauf ist und wozu das ganze gut ist .
    Falls Dir also irgendwas nicht klar ist, quetsch mich aus!

    @ Lucy-Lou
    Richtig, die Info so so schnell in den Hund wie möglich. Das geht aber nur wenn der nicht aquf dem Hinterhirn unterwegs ist.
    Die Sache mit dem Reflex... siehe oben


    @ Staffy
    ja, die gelten, deshalb versuche ich sie so umfassend zu nutzen wie es nur geht. Und ich beschränke mich dabei nicht auf das Werkzeug "Souveränität vorspielen."
    Die habe ich vor Jahren auch mal gelernt, und jetzt habe ich das Werkzeugköfferchen und ein paar Spezialwerkzeuge erweitert. Und wenn jemand sagt, einen Clicker benutze ich nicht, weil ich so Hilsmittel nicht mit mir rumschleppen will, sag ich, schade, geht aber auch so und so. Gleiche Methode, anderes Hilfmittel.
    Wenn jemand sagt, Kehrtwende geht nicht weil ganzegalwarum, sage ich gut, machen wir eben Augen zu. Aus den Augen aus dem Sinn, gleiche Methode, anderes Werkzeug.
    Wenn jemand sagt, die Ablenkung ist zu groß, Hund könnte nie und nimmer auf mich reagieren, Distanzvergrößerung geht nicht, weil die Straße eben mal nur x-Meter breit ist, dann fällt mir eben ein, dass eine andere Trainerin (Trish King, ist nicht ganz unbeleckt in der Arbeit mit schwierigen Hunden), so ein albern aussehendes Mützchen entwicklten. Einige entwickeln Kopfhalfter, andere Hundemäntelchen, einer kommt auf die Idee einen Kong herzustellen - und alle haben in der entsprechenden Situation ihre Daseinsberechtigung... Wenn der Hund Taub ist, und so auf andere Hunde reagiert wie Bibo ist das Calming Cap eben nicht nutzbar, ziemlich viele andere Ideen, die das Sehen einschränken (hinter dem HuHa gehen lassen, etc...) aber auch.
    Wir wollen dem Hund vermitteln - alles ist gut. Das ist sowohl Dein als auch mein Ziel, nicht? Du übermittelst diese Info mit einem Sichtzeichen: selbstsichere Körpersprache.
    DAs Entspannungssignal ist das gleiche in akustisch. Der Fingertouch ist das gleiche in taktil.
    Eine Übung - welche auch immer das ist, die aber eine Starke Assoziation mit "alles ist toll" hat ist das gleiche in selber durchgeführter Körperbewegung.

    Wie Lernt man etwas am besten? In dem man es über möglichst viele Kanäle erfährt. Hören, lesen, sprechen, selber machen... Klar kann ich mir eine Bauzeichnung von einem Tisch ansehen, davon weiß ich aber noch lange nicht, wie ich einen baue.
    Wenn ich einen souveränen Menschen sehe, weiß ich nicht notweniger weise, wie man selber einer ist, vorallem, wenn ich gerade damit beschäftig bin, etwas ganz anderes Beißen zu wollen.


    @ Schnauzermädel
    Wenn das so ist, ist es keine Trainingssituation, sondern eine "machen wir es nicht noch schlimmer" Situation, sprich, man verläßt sie... ganz einfach

    Leider sind die letzeren meiner Erfahrung nach öfter mal solche, die es nicht für nötig befinden sich weiterzubilden (wenn sogar schon mal eine Einstiegsausbildung überflüssig erscheint...), die ein einzelnes Ausbildungswerkzeug haben (seien Sie der Rudelführer!!!) und/oder nicht vermitteln können, was sie draufhaben...