Jetzt hab eich den ganzen Fred überflogen und ich habe keine Ahnung, was der TE denn nun schon versucht hat.
Ich schmeiß mal ein paar Bemerkungen zu bereits genannten Aspekten in den Raum.
Rudelgedöns bei Wölfen:
Falls man wissen möchte, wie die Rudelhyrachie bei freilebenden Wölfen funktioniert, sollte AKTUELLE Arbeiten darüber lesen, nicht irgendwelche Sachen unreflektiert übernehmen, die schon seit mehreren Jahrzehnten überholt sind. (Mech, Boitiani, Bekoff, Bloch...)
Rudelgedöns bei Hunden:
Hunde sind keine Wölfe. Und die Domestikationsgeschichte und die Arbeiten von Leuten, die sich mit z.B. verwilderten Haushunden, bzw. Pariahunden beschäftigen, zeigt, dass Hunde nicht in festen Rudeln leben.
Lesenswert: Hunde von Raymond und Lorna Coppinger...
Knurren:
Ist Kommunikation und heißt: Lass nach, was Du gerade machst.
Es ist Information. Nicht mehr und nicht weniger.
Man hat zwei Möglichkeiten darauf zu reagieren: man eskaliert und greift je nach dem wie lieb man seine eigene Hand hat nach Halsband und Knochen 
Oder man erklärt dem Hund das er um seinen Knochen keine Angst zu haben braucht.
Wie man das macht, wurde schon beschrieben:
Man gibt dem Hund einen kleinen Knochen und wirft aus einer Distanz, die der HUND angemessen findet, die aller leckersten Sachen dem Hund zu.
(Klein, weil es jetzt regelmäßig Knochen geben wird).
Über mehrere Sessions reduziert man den Abstand.
Wie schnell man vorgehen kann, bestimmt der Hund, ansonsten könnte man es auch gleich lassen, schließlich soll ja Vertrauen aufgebaut werden.
Der Aufbau am Fressnapf geht genauso.
Man kann dazu die Futtermenge auf viele kleine Mahlzeiten aufteilen, damit man viele Gelegenheiten hat, Dem Hund die Info zu geben: "es ist Dein Fressen und WENN ich näher komme, gibts noch viel besseres Essen ZUSÄTZLICH.
Wenn es Superleckerchen gibt, während der Hund einen Knochen/Napf hat, wird ein näherkommender Mensch zum Signal für "es gibt noch mehr leckeres Zeug" und nicht "Jetzt nimmt sie/er mir gleich wieder meinen Knochen/Napf weg"
Was man NICHT macht:
Resourcen (Knochen, Napf...) werden natürlicherweise verteidigt, um so ernsthafter, desto knapper die Ressourcen sind. ICH konkuriere mit meinem Hund nicht um angekatschte Knochen, die ich bezahlt und ihm gegeben habe, damit er Spaß damit hat, das wäre ziemlich blödsinnig...
Also nehme ich den Knochen/Napf nicht weg.