Zitat
Ich empfinde die letzten Posts (naijra und Shoppy) als Anmaßend und Arrogant. Es ist egal was ich noch schreibe. Denn jedes Wort wird jetzt genüsslich zerpflückt um zu zeigen wie "Unwissend" der andere doch ist und das nur weil ihr wirklich gar nichts verstanden habt (noch nicht mal einen Ansatz).
Terry, es tut mir leid, dass Du Dich persönlich angegriffen fühlst, aber das ist ein Schuh, den Du Dir selber angezogen hast, denn ich habe nicht über Deine Trainingsmethode geurteilt.
Ich versuche sie nur mit den Begriffen zu fassen, die eine feste Definition haben, über die sich Trainer, Lehrer, Wissenschaftlerm Psychlogen etc. in allen möglichen Ländern einig sind, die von Wissenschaftlern festgelegt wurden, die ihre Energie darauf verwenden, mehr darüber herauszufinden, wie Lernen funktioniert.
Ich habe mehrfach geschrieben, wie diese Begriffe definiert sind, und wie man verschiedene Trainingswege in mit diesen Begriffen ausdrücken kann.
Ich finde, dass es einfacher ist, sich über ein Thema zu unterhalten, wenn alle sich einig sind, was welche Begriffe bedeuten.
Und es ist auch vollkommen okay, wenn man "Erziehen" oder "Lernen" sagen möchte, anstatt "konditionieren" - das sind Begriffe mit der jeder was anfangen kann.
Ich werde nur grantig, wenn manche Menschen (und ich spreche mit Absicht niemanden an, weil mich das im Detail gar nicht interessiert...) behaupten, dass ihre Methode auf keinen Fall aus Konditionieren, oder offenbar noch schlimmer, "Manipulieren" besteht.
Wie auch schon mehrfach gesagt: Verhaltensveränderung ist überhaupt nur nötig, wenn irgendwas anderes in der Umwelt (Auslöser, Konsequenz, Management) sich zum "Ursprungszustand" ändert.
ALLE können nur damit arbeiten.
Das Problem ist, dass doch (kann man in jedem zweiten Fred lesen) bei einem Problem zu dessen Behebung "Rezepte" angeboten werden.
Natürlich könnte man einfach eines nach dem anderen durchprobieren, und vielleicht stößt man relativ schnell auf eins, das funktioniert.
Dann ist es egal (aus der Sicht des Halter), ob man weiß, WARUM es funktioniert hat, frei nach dem Motto, wer heilt hat Recht.
Wenn man aber die 153 Rezepte durch hat und es ist nich besser sondern ehr schlimmer geworden, und auch in anderen Situationen läßt das Verhalten des Hundes immer mehr zu Wünschen übrig, ist es sehr hilfreich wenn einem jemand sagen kann, warum diese Rezepte alle nicht geholfen haben. Und dann erklärt, wie es anderes geht. Wie auch immer dieses "anders" aussieht.
Ich will damit keine Wertung abgeben, welche "Methode" gut oder schlecht ist, mir geht es um die Grundlagen und um die Definitionen der Begriffe.
Da es nur um alberne vier Wortkombinationen geht, erdreiste ich mich, es nicht als übertrieben zu finden, zu lernen, was diese bedeuten.
Wenn ich mir vorstelle, wie viele Forscher da unendlich viele Arbeitsstunden hineingesteckt haben, und zwar nicht ausschließlich, weil sie nicht wußten, wie sie sonst ihre Zeit totschlagen sollten, sondern weil sie eben wissen wollten, wie man den Prozess der Wissensvermittlung vereinfachen kann, finde sich es einfach, ehrlich gesagt, unverständlich, warum man sich diese Arbeit nicht zunutze machen möchte, wenn man genau das will: Wissen vermitteln - egal ob das nun direkt an einen Hund ist, oder dessen Halter.
Natürlich braucht man neben der "Wissenschaft" und den "Begriffen" praktische Fähigkeiten, das streitet doch niemand ab.
Es streitet auch niemand ab, dass man völlig aus dem Bauch raus zu hervoragend erzogenen Hunden kommen kann.
Aber komme ich mit einem problematischen Hund zu einem Trainer, möchte ich neben "was wir machen" auch wissen "warum wir das machen" und "was hat es für Auswirkungen", besonders wenn man vielleicht schon drei, viere andere Trainer durch hat, deren Methoden nicht den ERfolg hatten, den man sich gewünscht hat.
Ich frage mich allerdings immer mehr, was so gefährlich an Wissenschaft ist, dass manche Threadteilnehmer es nötig haben, sie derartig lächerlich zu machen...