Beiträge von Shoppy

    Stümmt, so gehts auch, aber ich find den Reader toll, weil man da einfach einen Artikel/Blog nacheinander lesen kann, ohne noch irgendwelche Mails zu öffnen, man hats auf einen Blick - aber es kommt wohl auch ein bißchen drauf an, wieviele blogs man abonniert. Ich hab den Wust gern in einem Tool, nicht in irgendwelchen Mailordnern ;D


    meine heutigen Favoriten (ich bemüh mich um nen Büüüschen Beschreibung ;D)


    Patricia McConnell hat einen neuen Welpen:
    http://www.theotherendoftheleash.com/one-pup-next-pup/


    Karen Pryor "Games Animals Play:
    http://positively.com/2010/05/11/gamesanimalsplay/


    Irgendwie is schon klar, warum Millan, Fichtlmeier, Schüler etc im Fernsehen zu sehen sind und nicht solche: Die Methode ist leise, unafgeregt, unspektakulär und "langweilig" =)
    http://stalecheerios.com/blog/horse-tra…t=Google+Reader


    Warum Musikunterricht Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche hilft uä...
    Making Music Boosts Brain's Language Skills http://ow.ly/1KcWj


    Von Mäuse-, und Menschen-Männern :hust: Males generate new brain cells and form memories leading to positive relationships http://ow.ly/1Kd4K


    Buch Rezension: The Secret Life of the Grown-Up Brain http://ow.ly/1Kddt yeah, mein hirn is in it's prime - wenigstens das :D schwupps, in dem Bücherwagen bei amazon geworfen...


    Ein Rütter-Werbeblog - wers mag... über was anderes gings bisher jedenfalls noch nie, glaub ich... wenns so bleibt, fliegt er raus! der blog, aus meinem Reader *kicher*
    http://www.hundetrainerblog.de/news/martin-ru…r-und-dvds.html


    reicht für heute

    Ich gewinne den Eindruck (aus zweiter Hand, muß ich gestehen), dass bei AL zu stark in Richtung "Streßvermeidung immer und jederzeit geht.

    Vor allen Dingen, wenn das dann zu den auch in diesem Thread deutlich werdenden Extremen kommt, wie Hund darf Sportart XY nicht machen.

    Ein Leben ganz ohne Streß ist genauso unrealistisch wie Lernen ohne Bestrafungen. Die Frage ist doch nicht ja oder nein, sondern wie und wieviel.

    Wenn man das so ins Extreme fährt, ist es kein Wunder, warum Trainer, die mit positiver Bestärkung arbeiten von anderen gerne als Wattebäuschenwerfer defamiert werden. :sad2:

    Gut an AL finde ich, dass sie wirklichsehr sehr viel dafür getan haben, dass das Thema hundliche Körpersprache endlich auch so in das Training einbezogen wird, das es keine Einbahnstraße mehr ist. Es ist doch so, dass viel davon genutzt wurde und wird (bedrohen, bedrängen, begrenzen) aber im Prinzip nur "gegen" den Hund. Durch AL lernten Hundehalten, dass die Hunde mit ihrer eigenen Sprache auch Antworten.

    Man kann Hunde, besonders bei Angst, und/oder Aggressionsproblemen übernhaupt nur Trainieren, wenn man ihre Körpersprache lesen kann, weil man sonst ständig die Reizschwelle übertritt, und damit statt Desensibilisierung genau das Gegenteil erreichen würde.

    Aber es kann doch nicht sinn der Sache sein, dass man mit dem Hund gar nichts mehr - und sogar vielleicht nicht mehr das machen kann, wo für diese Rasse einmal selektiert wurde - vorausgesetzt, die gesundheitlichen Vorraussetzungen dafür sind gegeben.

    Nehmen wir mal das "Hund darf kein Agility machen"-Beispiel. Die meisten Hunde, die ich kenne, sollten meiner Meinung nach auch kein Agility machen. :schockiert:
    Moment, da fehlt noch ein Nebensatz ;) , in den Vereinen, die ich bisher kennen gelernt habe, weil das Übererregungsproblem dieser Hunde mit der Art und Weise, wie dort gearbeitet wird noch verschlimmert würde.
    Es ist ein "Wie"-Problem, kein "ja/nein"-Problem. Und ausserdem bin ich voreingenommen, nicht war, ich habe die Hunde vor Augen, die ich kenne, und die Vereine, die ich schon besucht habe - aber ich bin sehr sicher, dass Agility auch anders trainiert werden kann, sodass diese Hunde sehr davon profitieren könnten.

    Oder der Malamut, der kein Zugtraining machen soll. Wenn ich nur den Herrn Stahl und seine "Methoden" kennen würde, würde ich auch sagen: Nein, kein hund darf Zughundearbeite machen. Aber kein Mensch ist gezwungen Zughundesport sturr wie Herr Stahl zu betreiben. Wenn man seinem Kunden von etwas abrät, sollte man zumindest erklären warum, noch besser fände ich allerdings, wenn man Rahmenbedingungen vorschlagen könnte, unter welchen Bedingungen man sich die Umsetzung vorstellen kann.

    Wenn z.B. ein Kunde zu mir käme, der wünscht, dass sein Hund lernt hinter ihm zu gehen, würde ich das vielleicht zunächst ziemlich abwegig finden, weil in meinem Kopf direkt irgenwelche altertümlichen Trainingsmethoden Revivals feiern. Man kann das Verhalten aber auch einfach als "Trick" trainieren - und so würden wir das dann angehen.

    Zitat

    Ersteres ist aber zumindest im Aufbau negative Strafe. Das fällt für mich nicht unter Management. Wird das Verhalten daraufhin weniger, ist es im weiteren Training rein lerntheoretisch negative Verstärkung. Wenn es konstant bleibt, bleibt es negative Strafe. ;)

    Ganz und gar OT ;) aber wenn was weniger wird ist es Bestrafung. Wenn es konstant bleibt wird irgendwo was bestärkt denn es wird ja erhalten...

    nö, das ist mir zu kompliziert :P

    clicks an, guck ob Du's magst, und wenns ein blog ist, kannst Du den abonieren, falls Du z.B. ein google-Konto hast, kannst Du das über den Google-Reader machen, dann bekommst Du da immer den neuesten Betrag automatisch angezeigt. Total cool! So verpasst man dann keinen Beitrag seines Lieblings-Bloggers mehr.

    Zitat


    Dieses "schön füttern", "Abstand langsam verringern", "Alternativverhalten zeigen" ist lediglich ein herumdoktern an den Symptmomen. der Hund soll nicht die Gegend abscannen um andere Hunde anzuzeigen, er soll mich weder anschauen, noch soll er sich setzen etc. Er soll andere Hunde wahrnehmen, hinschauen, aber er soll einfach weiterlaufen. Eben weil er weiß, daß ich dabei bin, die Richtung angebe und die Verantwortung übernehme. Dafür verlange ich, daß er die Klappe hält, daß er sich benimmt.


    Nein ist es nicht. Desensibilisierung und Gegenkonditionierung behandeln direkt die Ursache des Verhaltens, wehalb man ja so beginnt, dass der Hund erfolg haben kann. Verhalten wird durch Emotionen, durch Motivationen ausgelöst.
    Jetzt habe ich dummerweise geschrieben, dass ich direkt am Verhalten arbeite, damit hast du mich natürlich erwischt, so "doktere" ich nach meiner eigenen Definition tatsächlich an den Symptomen herum.

    Aber wir gehen offenbar aus anderen Richtungen an das Problem heran. Ich muß nicht "verlangen, dass er die Klappe hält und sich benimmt" denn er tut es - und lernt, es in für ihn immer schwierigen Situationen zu tun.
    I-Döze lernen nicht im Disneyland Integralrechnung, sondern starten im überschaubaren Klassenzimmer mit dem Erlernen des kleinen Einmaleins. Also gehe ich mit meinen Erstklässler erstmal in einen "klassenraum" und gucke, ob er schon weiß, was überhaupt Zahlen sind.


    Zitat

    Lediglich in der Situation arbeiten, vom Hund verlangen, daß er sich "daran gewöhnt", ohne im Gegenzug die Sicherheit anzubieten und dem Hund die Möglichkeit der Orientierung zu geben, ohne sich selber als sicher, konsequent und kompetent zu erweisen, das wäre für mich keine Lösung, sondern ein drumherumführen ohne das eigentliche Problem zu beheben.

    Gruß, staffy


    Wer versucht, nur mit Gewöhnung zu arbeiten ist, sorry, selber Schuld.
    Weißt Du nicht, wodurch man am besten Sicherheit vermittelt?
    durch Kontrolle.
    Der Hund lernt, dass er Möglichkeiten hat, das Geschehen um ihn herum durch sein eigenes Verhalten zu kontrollieren OHNE dafür aggressives Verhalten zeigen zu müssen. Dazu muß sein Mensch respektvoll genug sein, und versuchen zu sehen, wann der Hund von der Situation überfordert ist, und einfach nicht mehr in der Lage ist, Ruhe zu bewahren.

    Das lernt er nicht, wenn sein Mensch ihm einfach nur sagt, er solle die Gusch halten - das ist respektlos, und dabei stehst Du doch so auf Respekt - aber wahrscheinlich gilt das bei Dir nur in eine Richtung.

    Es ist mir egal, ob der Hund das Verhalten zeigt, weil er Angst hat, den anderen fressen will, er einfach nur aufgeregt ist, mit dem anderen spielen will oder weil wer auch immer ihm unterstellt, dass er führungslos und frech ist.

    Das Pöbelverhalten ist takzeptabel und daran arbeite ich. Interessanterweise ist es offenbar egal, welches der tatsächliche Grund ist, Angst, mangelnde Sozialisation, ausgelöstes Jagdverhalten oder angelbliche Dominanz und Kontrollzwang. Ich wähle anfänglich die Situationen so, dass der Hund das Verhalten zeigt, dass ich haben will. Das wird bestärkt. Damit weiß der Hund welches das lohnenwerte Verhalten ist. Ungewünschtes Verhalten kann nicht gezeigt werden, weil der Hund nicht über seine Reizschwelle getrieben wird, also kann er es nicht weiter einüben. Verhalten, dass sich nicht lohnt, wird geschwächt.

    Und dann pirsche ich mich mit dem gewünschten Verhalten an das wahre Leben heran.