Nicht doch, dann lönnte man ja nicht mehr so wundervoll aneinander vorbei reden ![]()
Beiträge von Shoppy
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öhm ja, ersetze Medizin durch Hundetraining...
die Alpharolle existiert, das ist so, weil es so ist, basta
http://scienceblogs.com/insolence/2010…ource=nytwidget -
is ja jetzt auch wieder nicht so, dass man das dann monatelang machen muß, das warmclickern.
Das kommt sehr stark auf den Hund an - manche verstehen sehr schnell das click = Leckerchen bedeutet, bringen es aber erstmal sehr lange nicht mit ihrem Verhaltn in Zusammenhang. Habe ich öfter bei Labradoren, weil die so Futterphanatisch sind, dass die nix weiter mitbekommen.
Manche wiederum verstehen dass innerhalb von ein-zwei Sessions - der Pflege-Dobi ist so einer. Mit dem konnte ich quasi sofort Freshapen, das war schon ziemlich genial (und wenn man seine Beschreibung auf der Vermittlungsseite ließt, dann ist das ein anderer Hund
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Natürlih funktioniert es auch mit einem anderen Markersignal.
habe aber die erfahrung gemacht, dass es mit dem clicker tatsächlich am besten geht, weil
man damit meistens am schnellsten ist, und gerade wenn man "irendwas angucken" clicken möchte, muß man so schnell wie möglich sein - man will ja kein fixieren formen, sondern im Prinzip ein schnellstmögliches "wiederweggucken"

die Hunde den Click auch im aufgeregteren Zustand noch wahrnehmen können, wenn Wörter oder andere "menschgemachte" Geräusche gar nicht mehr verarbeitet werden.
Allerdings sollte man den Clicker erst mal in einem anderen Kontext einführen, damit er wirklich positiv belegt ist - nicht, dass die Assoziation "aqndersrum" passiert. Ausserdem sollte man auch selber ein gutes Timing haben Tricks einclickern ist daszu eine supermöglichkeit...
Das timing kann man aber z.B auch beim Fernsehngucken verbessern - indem man z.B. beim Tennisgucken versucht, zeitgleich mit dem "Ball-auf-ditschen" zu clicken
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Lernen geht ja am besten wenn man anschließend drüber schlafen kann, daher:
The Difference Between Easy And Difficult « Happiness in this World http://ow.ly/1Mfdl
was so alles was mit hundetraining zu tun hat, ist echt erstaunlich...yeaaaah, Moorpark -wo man clickertraining mit Zootieren lernt...
Wild Careers w Julie Scardina (Video) | Ark Animal Answers http://ow.ly/1MfkkWat für die Selberbastler:
http://www.doggiestylish.com/store/2010/05/…e-for-your-dog/dazu gar nicht passt:
Agility http://susangarrettdogagility.com/2010/05/videos-up.htmlhuch, das wars schon...
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Zitat
Im Prinzip muss ich ja sagen, dass sie wirklich schnell lernt. Auch draußen kann sie ihr Wissen an sich sehr gut abrufen, wenn man ihre Aufmerksamkeit einmal hat. Die aber zu bekommen, ist echt schwer... Und wenn sie dann grad was anderes, interessanteres entdeckt hat, kann mans im Prinzip echt knicken. Da zumindest kann ich das schon differenzieren, also ich weiss, wann ich was mit ihr machen kann und wann ichs einfach besser lasse, weils sowieso nix bringt. Aber was die Auslöser für ihre Ablenkung sind, das werden wir dann wohl noch rauskriegen müssen!Dass sie schnell lernt ist eine Supersache :D, und dass Du es auch schon Stellenweise abrufen kannst, und auch weißt wo das ist, und wo nicht, ist doch schon mal ein Ansatz. Das würde ich gleich notieren, und dann versuchen, ob es irgendwelche Müsterkes gibt. Oder wie du die Strecke so verändern kannst, dass die Orte wo es geht einfach dichter aufeinander folgen.
Oder vielleicht kannst Du so einen Ort mit dem Auto anfahren, und dich von dort aus in die Umgebung vor-trainieren.
Ich kenn die Auslöser auch nicht immer. Wenn ich einen bemerke, wird der "benannt" - sprich, ich clickere, wenn der Hund das Ding anguckt, gebe die belohnung so, dass er sich davon abwendet, lass wieder angucken, anclicken, mit Belohnung umorientieren... ein paar mal im Wechsel, bis der Hund das Verhalten "hingucken, auf den click weggucken" flüssig anbietet. Dann hänge ich das Signal davor, indem ich "Wo ist der Hund (z.B.)?" frage. Einige weitere Wiederholungen und dann etwas generalisieren mit anderen Hunden und der hund hat eine Vokabel für eine Kategorie (z.B. Hunde) und ein Konzept, wie man damit umgeht (anzeigen, zum Menschen umorientieren, ruhig bleiben =).
Ghandi hat das mit Autos, Hunden, Fahrrädern, Mofas, Menschen, ziegen und Katzen drauf.Zitat
Und wegen der Schilddrüse... Ich habs bis jetzt nicht damit in Verbindung gebracht, aber sie hat schon seit ner Weile an den Stellen am Bauch, wo sie keine Haare hat, immer so rote Stellen, wo wir erst dachten, das wär ne Allergie. Waren damit beim Ta und der meinte, es wären Bakterien in der Pulpa und hat uns son Shampoo mitgegeben. Aber wirklich besser wirds davon nicht. Aber kann ja auch damit zusammenhängen! Ohje, ich befürchte so langsam wirklich, sie hats mit der Schilddrüse! :/ Na dann auf zum TA...
Werd mich aber vorher schlau machen, damit ich auch genau weiss, worauf ich achten muss!
Ja, schlau machen ist immer eine gute Sache, viele Tierärzte haben SDU immer noch nicht richtig auf dem Schirm. -
Zitat
Naja, nicht wirklich eigentlich, sie ist sowieso sehr wibbelig.
Wie gesagt, zu Hause ist sie mittlerweile viel entspannter, am Anfang hat sie bei jedem kleinsten Geräusch sofort angefangen zu kläffen und ist in der ganzen Wohnung rumgewetzt. Das macht sie mittlerweile gar nicht mehr. Sie schlägt zwar immer noch ab und an an, aber ich denke, da spielt auch ihre Rasse mit rein.
Das Problem sind halt die Spaziergänge. Und ich erkenne da jetzt keinen speziellen Auslöser, es scheinen halt einfach die Spaziergänge an sich zu sein, die sie nervös machen. Also es muss nix besonderes passieren, damit sie hektisch wird.
Das Problem ist halt, dass ich nicht genau wissen kann, obs nicht auch an schlechten (oder auch gar keinen) Erfahrungen liegt, die sie evtl. mal draußen gemacht hat, weil wir sie erst mit einem Jahr bekommen haben. Kann sowas auch sein, dass sie das immer noch so sehr stresst?Bei manchen Hunden sind halt mehrere Faktoren beteiligt. Welche das sind, kann man im nachhinein, besonders wenn man sie erst als Erwachsene oder junge Erwachsene bekommt nicht mehr auseinander dröseln. Das eine ist nie vom anderen löszulösen, daher ist es im Grunde egal, was nun der Grund ist. Ich hab ja derzeit auch so zwei Hibbels im Haus - die brauchen beide einfach mehr Unterstützung dabei, mit der aufregenden Umwelt klar zu kommen. Mit Unterstützung meine ich, dass sie einfach mehr positive Rückkopplung benötigen.
Grundsätzlich ist es ja so, dass man beim Training von neuem Verhalten in ablenkungsfreier umgebung startet, und dann die Ablenkung langsam steigert. Es gibt aber Hunde, mit denen geht man raus, und die sind von drinnen = null Ablenkung zu draussen = input overload, egal wo, wie, wann. Man hat die Zwischenschritte nicht. Weil sie plötzlich so von Eindrücken geflutet sind, dass sei gar nicht wissen, worauf sie als erstes reagieren sollen, und sind nur noch auf dem Hinterhirni unterwegs...Ich hab mit den beiden angefangen einfach alles zu clickern, was ansatzweise ruhig war. Ruhig stehen, eine Millimühsekunde sitzen, einen Bruchteilsekunde Blickkontakt. Und weit gekommen sind wir anfangs nicht. Cörkis Idee mit dem "langweilen" ist so verkehrt nicht - allerdings liegt es nicht am "langweilen" sondern daran, dass sie die Dinge langsam kennen lernen, und endlich ausfiltern können, was unwichtig ist, und auf was man achten muß.
Ich finde, das hat ziemlich viel Ähnlichkeit mit Autismus bei Menschen. Je mehr Struktur man in den Spaziergang reinbringen kann, je mehr bekanntes da ist, desto ruhiger kann der Hund dann auch bleiben. Nach und nach wagt man sich dann in "unbekannte Welten" vor.Wichtig ist auch, sich klar zu machen, dass "Konzentrationsfähigkeit" eine endliche Ressource ist, sprich, irgendwann ist sie aufgebraucht, und dann ist Ende! Mein einer Pflegehund ist soweit, dass ich in neuem Gelände jetzt etwa 500 Meter weit komme, solange kann er sich gut auf mich konzentrieren und rennt nicht aufgescheucht wie ein kopfloses Hund um mich rum. Wenn wir den selben Weg als Rückweg nehmen, wird er mit dem Umdrehen augenblicklich zum Vollstreber und kann ALLES!
So kann ich uns dann sogar etwas über den Punkt rausschieben, wo vorher nichts mehr ging - einfach einige Meter den Weg Richtung bekanntes Gelände zurückgehen, Hundehirn wieder sammeln und noch 20-30 Meter in neue Welten vordringen. Klappt ein bis zwei mal aber dann ist endgültig Feierabend. Mache ich nur zu gewissen Uhrzeiten und auf gewissen Strecken, wo der Rückweg größtenteil sehr gut bekannt ist, damit er da wirklich ohne weitere Riesenerlebnisse nach Hause gelangen kann.
Das finde ich sehr wichtig: dass er nicht als aufgescheuchtes Hund sehr aufgeragt nach Hause kommt, sondern entspannt und mit dem Eindruck - boa, ich hab alles voll gut gekonnt und alles war total easy! mit dem Eindruck geht er nämlich nächstes mal wieder raus!Bei meinem anderen Pflegi gibt es offenbar auch "Türen" in der Landschaft. Ist mir gestern sehr stark aufgefallen. Sprich: man geht einen Weg entlang, rechts und links Felder, wo der Bewuchs schon so ist, dass man nicht mehr drübergucken kann (aus seiner Perspektive) dann kommt der Feldrand und das nächste sind Rüben - da sieht man gerade, dass sie gekeimt haben, sprich: man kann viel weiter gucken - offenbar ist das für Ghandi in etwa so, als ob er zu Hause aus der Tür tritt: voll aufregend. Wenn er dann erstmal eine Weile da gestanden hat, und sich alles in Ruhe angucken konnte und wir unsere Aufmerksamkeitsspielchen gemacht haben, konnte er dann auch wieder an lockerer Leine laufen, ohne alle zwei Schritte ins Leinenende zu donnern.
Ich behandle das also genau so, wie ich "aus der Haustür gehen" behandle. ich bleibe stehen und warte, bis er sich zu mir umorientieren kann, ohne geh ich gar nicht erst los. Dann geh ich einen Schritt - bleibt er aufmerksam und die Leine locker, einen weiteren (und lockere Leine wird anfangs notfals jeden halben Schritt geclickert), wenn er in die Leine rennt, bleib ich stehen, bis er sich umorientiert. Und so weiter und so fort :d ist anfangs irre langwierig, lohnt sich aber ;DZitat
Aber stimmt, von TT hab ich mal gehört, mich aber noch nicht so sehr damit beschäftigt. Werd mich mal da reinwuseln!Ja, das mag ich auch gerne - nicht nur die Massage. Ghandi, den "Türen-in-der-Landschaft"-Hund habe ich gestern nachdem wir mehrere "Türen" hinter uns gebracht haben, eine Jagdstand-Leiter (die ich sehr flach an den Stand gelehnt habe) hoch klettern lassen. Dabei müssen die Burschies wahnsinnig auf ihre Hinterpfoten achten, und das bringt sie dazu, sich auf was ganz anderes zu konzentrieren, als auf den bösen Traktor, der sie eindeutig fressen will
Das ist der TT-Bodenarbeit sehr ähnlich.ZitatOk, das wusste ich ehrlich gesagt nicht, da muss ich mal nachfragen, ob das damals auch gemacht wurde und es ggf. nachholen. Danke für den Tipp!
Aber hängt ne Schilddrüsenunterfunktion bzw. auch -überfunktion nicht generell auch mit ner starken Gewichtsveränderung zusammen? Weil das ist bei ihr nicht der Fall!Ja, und es ist echt noch komplizierter. Die meisten TA lassen auch wenn man nach Schilddrüsenwerten fragt nur T4 checken, man braucht aber unbedingt das ganze Profil.
T3, T4, THS, T3 Antikörper, T4 Antikörper, freies T3 und freies T4. Das Wichtigste ist eigentlich das Verhältnis der Werte untereinander.
Im Gesunde-Hunde-Forum findeste du bestimmt viele Threads und kompetente Ansprechpartner zum Thema Schilddrüse.
Die Symptome von SDU sind viel vielfältiger als einfach nur Gewichtsveränderungen. "Gerne" hat man damit auch Fellveränderungen, schwarze Hautflecken (besonders am Bauch) Lethargie oder genau das Gegenteil davon. Ganz häufig kommt es auch zu mehr oder weniger dramatischen Trainingsrückfällen. Etwas, was man gerade im Griff hatte, fällt auf den Urspungsstand zurück, ohne dass man sich erklären kann warum... Herzrasen, hecheln, Futterunverträglichkeiten, Verdauungsprobleme und viele weitere Sachen können Symptome von SDU sein.ZitatNaja, nicht direkt. Mein Freund hat n riesigen Wald hinterm Haus, wo man sehr viele Strecken variieren kann. Da geht er unter der Woche meistens, aber unsere beiden kennen die Strecken auf jeden Fall sehr gut.
Am WE gehen wir aber meist woanders. Joah, könnte man mal drüber nachdenken, sie zu "Tode zu langweilen"...
Ich würde mich jetzt mal auf eine einzelen Variation der vielen Wege einschießen. Und auf der würde ich wirklich nur so weit und so langsam gehen, wie ich die Aufmerksamkeit des Hundes einigermaßen halten kann.
Hilfreich ist es auch, besonders, wenn man versucht herauszufinden, worauf der Hund so hibbelig reagiert, ein Trainingstagebuch zu führen. Wichtig sind da so Notizen über Uhrzeit, Wetter, wen getroffen, Wildsichtungen, Fahrradfahrer, Autos, Motörräder, andere Hunde... Was hat man an bekannten Verhalten abgefragt, wie gut hat das geklappt, wie wurden die Leckerchen genommen (konnte nicht fressen, hat nur in den Mund genommen und dan ausgespuckt, hat ganz vorsichtig genommen, hat angewiedert geguckt, hat normal genommen, hat fast die Finger abgebissen... bei meinen beiden Hibbels gilt - je aufgeregter sie sind, desto Aua sind meine Finger
) - nach einer Weile kann man dann Muster erkennen.
Wie vielleicht: Bei nasskaltem Wetter mit Wind geht gar nichts, die Nase hängt im Wind und der Hund ist nicht ansprechbar.
Oder: ab 18 Grad und drüber ist es noch viel schlimmer...
oder: wenn wir einen (egal welchen oder einen bestimmten) Hund/Menschen treffen kann man den rest des Weges vergessen... oder ähnliches.
Wenn man das dann weiß, kann man entweder daran arbeiten (dass der Hund den anderen Hund/den Menschen) nicht mehr gar so furchtbar findet), oder bei bestimmtem Wetter einfach seine Ansprüche nach unten schraubt und nicht gerade dann versucht, kompexes neues Verhalten zu trainieren. -
Zitat
es gibt mehrere situationen wo ein hund einen nicht anknurren sollte und man das, wenn er das tut, unterbinden sollte.
und ich kenne viele tiertrainer die mir da zustimmen.ich wollte das ja auch nur schreiben, damit man weiß, das es nicht immer richtig ist gegen das knurren nix zu tun. zwinkern
Richtig ist, dass es immer falsch ist, etwas gegen das KNURREN zu unternehmen, es ist wichtig dass etwas gegen den Grund des Knurrens unternommen wird und das ist weder das gleiche, noch geht man mit den gleichen Mitteln vor.
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Kannst Du denn erkennen, auf was sie so hektisch reagiert?
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So,
nach einem Tag Pause gehts jetzt weiter:
Schwere Kost über das Erinnern
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How Our Brains Make Memories | Science & Nature | Smithsonian Magazine http://ow.ly/1LJPdund noch ein bißchen mehr schwere Kost
NeuroLogica Blog » I Don’t Feel Your Pain http://ow.ly/1LJV4
Läßt sich irgendwie schön aufs Hundetraining übertragen, wie ist es sonst zu erklären, dass viele "das ist doch gar nicht schlimm" finden.
Desensibilisierung funktioniert nicht nur beim Hund...was lustiges zur Auflockerung:
20-pictures-of-happy-dogs | 05 | 2010 http://ow.ly/1LJXTNetter Blog über Wildhunde in Zimbabwe
Gonarezhou Predator Survey – Part 1 – Zimbabwe Wild Dogs http://ow.ly/1LJZZPatricia McConnell, again:
What Training Can Do, and What It Can’t » TheOtherEndOfTheLeash http://ow.ly/1LK2M
and again:
The Puppy Chronicles: Chapter 3 — Puppy Tests Revisited » TheOtherEndOfTheLeash http://ow.ly/1LKfBEdit: Werbung ;-)
Falls sich jemand einen Keksausstecher in Knochenform selber basteln möchte: how-to-make-a-dog-bone-shaped-cookie-cutter | 05 | 2010 http://ow.ly/1LKem