Also ich fasse mal kurz für mich zusammen:
Die Hündin war immerhin so "alleine" im Garten, dass sie die Katze erwischen konnte.
Wenn sie etwas jagt, ist sie nicht kontrollierbar.
Hunde von anderen Usern können mit welchen Signalen auch immer vom Jagen abgehalten werden.
Hunde von anderen Usern können alleine im Garten bleiben, weil sie nichts anstellen, und falls doch es nicht so schlimm ist, weil es ja ihr Revier ist.
Also meiner Meinung nach gehört die Hündin nicht in den Garten, wenn sich nicht jemand explizit mit ihr beschäftigt, denn sie ist ja, selbst WENN sie nicht allein oder noch besser "beaufsichtigt" ist, nicht vom Jagen abzuhalten.
Und um dem "was andere Hunde der User so im Garten machen" noch meine Ansicht hinzuzufügen:
Mein Hund/Pflegehunde/Gasthunde sind nie unbeaufsichtig im Garten, weil ich nämlich dann nicht kontrollieren kann, was die Umwelt (Leute, die am Zaun vorbeilaufen, nachbarn die mit ihnen schimpfen, weil sie es wagen aufs Grundstück zu SCHAUEN..., Katzen, Vögel, was auch immer) mit ihnen anstellt. Ich habe keine Lust, dass die Hunde lernen, dass man über den Zaun segeln kann, wenn ein Kind mit Schulbrot dran vorbei marschiert, oder dass man sich drunter durch gräbt, weil sich nachbars Hund gerade aufreizend in der Sonne wälzt. UND wenn was passiert, bin ich gearscht, denn ich habe meine aufsichtspflicht fahrlässig vernachlässigt. und fahrlässig wiederum ist superdoof, weil nämlich dann keine Versicherung für irgendwelche Schäden aufkommt.
Ich plädiere für einen kompetenten Trainer. Hunde KÖNNEN lernen, dass im eigenen Garten nichts gejagt wird, und Menschen können lernen, dass Hunde draussen kontrollierbar sein müssen - ob das nun im Garten ist, im Wald oder in der Stadt.