Beiträge von Shoppy

    Also ich fasse mal kurz für mich zusammen:

    Die Hündin war immerhin so "alleine" im Garten, dass sie die Katze erwischen konnte.

    Wenn sie etwas jagt, ist sie nicht kontrollierbar.

    Hunde von anderen Usern können mit welchen Signalen auch immer vom Jagen abgehalten werden.

    Hunde von anderen Usern können alleine im Garten bleiben, weil sie nichts anstellen, und falls doch es nicht so schlimm ist, weil es ja ihr Revier ist.


    Also meiner Meinung nach gehört die Hündin nicht in den Garten, wenn sich nicht jemand explizit mit ihr beschäftigt, denn sie ist ja, selbst WENN sie nicht allein oder noch besser "beaufsichtigt" ist, nicht vom Jagen abzuhalten.


    Und um dem "was andere Hunde der User so im Garten machen" noch meine Ansicht hinzuzufügen:
    Mein Hund/Pflegehunde/Gasthunde sind nie unbeaufsichtig im Garten, weil ich nämlich dann nicht kontrollieren kann, was die Umwelt (Leute, die am Zaun vorbeilaufen, nachbarn die mit ihnen schimpfen, weil sie es wagen aufs Grundstück zu SCHAUEN..., Katzen, Vögel, was auch immer) mit ihnen anstellt. Ich habe keine Lust, dass die Hunde lernen, dass man über den Zaun segeln kann, wenn ein Kind mit Schulbrot dran vorbei marschiert, oder dass man sich drunter durch gräbt, weil sich nachbars Hund gerade aufreizend in der Sonne wälzt. UND wenn was passiert, bin ich gearscht, denn ich habe meine aufsichtspflicht fahrlässig vernachlässigt. und fahrlässig wiederum ist superdoof, weil nämlich dann keine Versicherung für irgendwelche Schäden aufkommt.

    Ich plädiere für einen kompetenten Trainer. Hunde KÖNNEN lernen, dass im eigenen Garten nichts gejagt wird, und Menschen können lernen, dass Hunde draussen kontrollierbar sein müssen - ob das nun im Garten ist, im Wald oder in der Stadt.

    Huhu,

    ich habe die Tage in mehreren Threads Aussagen gelesen, die ungefähr die Bedeutung hatten "ich will ja nicht nur ausschließlich den Hund bespaßen, wenn ich mit ihm spazieren gehe".


    Und ich bin ein wenig :???: deswegen.
    Weswegen geht man denn sonst raus, mit dem Hund (abgesehen von "der muß mal").

    Ich will damit nicht sagen, dass ich den Hund die ganze Zeit bequatsche, bespiele, dran rum erziehe, oder so. Im Gegenteil, einen großen Teil des Spaziergangs latsche ich hinter dem Hund her und lass ihn nah Herzenslust schnuppern, stöbern, erkunden, buddeln, im Bach plantschen...

    Und obwohl mein Hund so doch also eigentlich gelernt haben müßte, dass ich schon immer aufpasse, wo er ist, und er also nicht auf mich achten muß, bemerkt er blitze schnell, wenn ich die Richtung ändere und kommt hinter mir hergerast.

    Wie seht ihr das?
    Wer geht mit wem raus?
    Für wen geht ihr raus, für den Hund, oder für Euch?

    nö, wenn sie anbietet, die Position zu halten, würde ich nichts ändern. Auflösesignal nehme ich auch - besonderst z.B. wenn ich mir ziemlich sicher bin, dass der Hund noch nicht so weit ist, dass er nach dem Click die Position hält. Da bei uns das Auflösesignal 100% positiv verknüpft ist, und der Hund danach machen kann, was er will, kann man das auch schon mal als Bestärkung verwenden ;)

    Zitat

    Achso also wirklich speziell auf den Hund abgestimmt ?

    Bin dadrüber ebend gestolpert und dann kam mir gleich das Typische Beispiel von Iwan P. Pawlow, mit dem Hund und der Glocke - welches ja irgendwie sehr gut auch zu dem Clicker thema passt.


    Auf den Hund abgestimmt, aber keinesfalls darauf reduziert. Mich interessiert auch brennend, wie Menschen andere Tierarten (incl. Menschen ;) ) trainieren.

    Bring ihm die Namen von seinen Körperteilen bei. Dazu muß nicht er sich bewegen, sondern Du :gut:

    Dazu sagst Du z.B. "Schulter", und legst eine Sekunde später Deine Hand auf seine Schulter, clicken, Leckerchengeben.
    Das kannst du 3-4 Mal wiederholen.
    Dann nimmst Du ein anderes Körperteil, z.B Wange

    Du sagst "Wange" und legst eine Sekunde später Deine Hand auf seine Wange. Clicken, Leckerchen geben.

    Dann gehst du wieder zu "Schulter" und wiederholst das 3-5 Mal
    Dann wieder "Wange"...

    Auf diese Art kann er lernen, was Hüfte, Bauch, Nase, Kinn, Ohr, Pfote, Hinterpfote (und jeweils die andere ;D) Rücken, Nacken, Hals.... heißt.


    Ich würde in einer Session 2-3 Begriffe durchgehen. In Folge-Sessions kannst Du immer eins auswechseln: ein neuen Begriff dazu nehmen, dafür einen bereits geübten weglassen - So'n Hund hat ja genügend Körperteile :D

    "Maul auf"/"Zähne zeigen" geht auch im liegen...

    So sieht das dann im fortgeschrittenenenmodus aus - Spike kann die Begriffe schon und hat auch schon gelernt, sich selber gegen die Hand auszurichten.
    Claudia hat aber auch so angefangen, einfach nur den Begriff zu sagen und dann selber zu berühren.
    http://www.youtube.com/user/claudiaspike#p/u/50/2oUcqFtTKCE
    http://www.youtube.com/user/claudiaspike#p/u/49/lT3WkWtHnjs


    Wenn er wieder etwas belasten darf, kannst Du mit Tricks im Liegen beginnen: Vorderpfote hochhalten, Hinterbein hoch halten. Dann beides zusammen. Bei "Peng" liegt der Hund ja auf dem Rücken und hälte alle vier Pfoten in die Luft. Das schöne daran ist, dass man das aus dem Leigen auf der Seite üben kann, und der Hund seine Pfoten gar nicht belasten muß, denn er braucht ja zwischendurch gar nicht aufzustehen.


    Wenn er wieder ein wenig stehen darf, kannst Du anfangen, die Hand knapp neben den gelernten Körperteilen zu halten und zu sehen, ob er sich selber mit dem entsprechenden Körperteil gegen Deine Hand bewegt.
    Am leichtesten ist das natürlich mit Nase(nrücken), Kinn und Wange.


    Auch sowas geht im Liegen - man muß den Eimer dann einfach entsprechend fest halten:
    http://www.youtube.com/user/claudiaspike#p/u/69/TIn8_pZeW58

    Wenn man nicht schneller kann (weil man z.B Sitz-Bleib auf Entfernung übt), kann man z.B. mit der Belohnungssequenz starten, indem man verbal lobt, und zusieht, dass man schleunigst hin kommt, zum Hund, um Futter zu geben.

    Bei solchen Sachen, wo ich möchte, dass der Hund lernt eine Position zu halten (Bleib, Fuß uä), clicke ich für die Position und füttere, falls notwendig (wenn der Hund z.B. aufgestanden ist) wieder in die Position (Sprich, ich halte oder führe das Leckerchen so, dass der hund die verlassene Position wieder einnimmt. Ich wiederhole dazu nicht das Signal. Die meisten Hunde lernen so sehr schnell, dass es praktisch ist, in der Position zu bleiben ABER verlassen derselben wird nicht bestraft und man muß unbedingt darauf achten, dass man möglichst nicht das im Artikel beschriebene Übersprungsverhalten stärkt.
    Ansonsten dauert nämlich alles viel länger, weil man dann nämlich damit beschäftigt ist, dieses Verhalten, dass man sich nicht erklären kann, wieder weg zu shapen...