Beiträge von Shoppy

    Warst Du denn schon mal beim TA mit ihr?
    Das würde ich jetzt zu allererst machen.

    Die Symptome schreien mir grad entweder Herzprobleme (hecheln ohne wirklichen Anlass) oder Schilddrüsenunterfunktion (die ganzen Beschreibungen des Verhaltens, plus unkontrolliertes Hecheln, Schuppen, Gewicht...) ins Ohr. Beides kann Grund für den Streß sein - umgekehrt könnte der Streß Grund für die Probleme sein.
    Ich würde auf jeden Fall ein großes Blutbild machen lassen und ein Schilddrüsenprofil und dazu wiederum gehören folgende Werte: T4, T3, fT3, fT4, THS TAK, - viele TA möchten immer nur THA und T4 Werte nehmen, aber diese sind alleine nicht aussagekräftig, besonders, wenn die Werte im unteren drittel bis viertel der Grenzwerte liegen.


    Ich fressenstechnisch nicht so viel gleichzeitig verändern. Also Du hast ja schon das Trofu verändert - die Ergänzungen würde ich erstmal auf nur ein zurück fahren - also z.B. nur gekochtes Hühnchen (viele Hunde vertragen gekochtes besser als BARF. Wenn du feststellst, jep, das verträgt sie, dann kannst du was neues dazunehmen - um wieder rauszufinden, verträgt sie das - falls nicht merkst du das direkt - und dann kann es nur an dem einen neuen Element liegen.

    Hast Du einen guten Trainer, der Dich unterstützt?

    der Trick beim Auswarten ist, dass man anfangs erstmal das winzigste Anzeichen, dass sie einen bemerkt haben, bestärkt.
    Viele warten dann ja gleich wieder auf "das ganze" Verhalten - bis zum Mensch zurückkommen, oder so. Ich bestärk da z.B. anfangs auch kurzen Blickkontakt und schick direkt wieder weg. :rollsmilie2:, wenn die Zeit und Situation das erlaubt.

    Klar kommt das auf den Hund an.

    Ich könnte mir denken, dass man das bei den Hunden, die darauf selektiert wurden, eng mit dem Menschen zusammenzu arbeiten (Border Collies come to mind) sehr schnell erreicht, und man dann das "andersrumme" Problem hat. Allerdings macht man bei denen vielleicht auch das Ausgangsproblem nicht? :???:

    Die meisten Leute, die das Problem haben, dass der Hund entweder "völlig ignorant! ;) ist, oder zu sehr mit der Umwelt beschäftigt, dass man nicht essen kann, wenn man in selbiger Umwelt unterwegs ist, müssen entweder quasi immer gegen diese Tendenz anarbeiten, oder der Hund schnallt "es" so.

    Bisher hatte ich eigentlich immer nur die "man muß immer mal wieder dagegen anarbeiten"-Versionen. Es kommt schon mal vor, dass da einer für eine Weile etwas "kleberig" wird - bei mir kommen die den kleinen Streber-Orden in Bronze :hust: - aber meistens reicht es echt, wenn man dann 2-3 Mal tatsächlich das "Einchecken" nicht "bemerkt", damit sie nach dem Wegschicken (das ist wichtig, dass man gleich ein Signal mit einführt, dass sagt - du kannst jetzt machen, was Du magst!) auch tatsächlich mal was länger wegblieben.

    Ich hatte mal eine regelmäßige Gasthündin, die war nach einem Click für egal was der sprichwörtliche Patex-Hund - so dicht am Bein, dass man drüber zu stolpern drohte. Bei der waren solche Aktionen dann genau einen Click lang, dachach gabs direkt ein "schluß". Dann hab ich sie ignoriert - und geclickt, wenn sie mal weiter weg irgendwas geschnuppert hat, plopp hatte ich sie wieder am Bein - aber auch das wurde dann "normal"....

    Schon, aber vergißt Du nicht, dass die "Umwelt" ja eigentlich die viel besseren Belohnungen hat, als der Mensch - wir haben uns müüüüühsam dazwischen kämpfen müssen, und es klappt sogar eigentlich nur richtig gut, wenn wir uns umweltbestärker zu Nutze machen - wenn wir das einfach eine Weile einstellen, werden wir wieder zum armen, nichts mehr bieten könnenden Würmchen :lol:

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    Ich sag mal so: "einer soll den anderen in Ruhe lassen" funktioniert echt super, kein Problem.

    Aber es gibt Phasen/Situationen, in denen Bluey sich gestört fühlt, selbst wenn Jabba ihn weder bedrängt noch direkt nervt, sondern halt einfach da ist. Da würde ich mir von einer Box nur für ihn ganz alleine Besserung erhoffen, zusätzlich zu den Medis... Deswegen sollte die Box auch nicht nach Jabba riechen oder so, sondern wirklich ganz alleine für Bluey da sein... Oder denke ich da zu eng und Bluey kann das gar nicht so sehen, wie ich mir das jetzt denke?


    Das kann ich nicht beurteilen ;)
    Aber wenn du das Gefühl hast, das sei so, ist ziemlich wahrscheinlich da was dran, würde ich denken.

    Ich denke schon, dass sich mit der Beseitigung von körperlichen Malästen einiges von alleine verbessern wird. Trotzdem kannst du da räumlich unterstützen. Ich denke bloss, dass Du es nicht so dermassen stringet angehen mußt, wie es dir derzeit erscheint - aber das wiederum kann ich nicht beurteilen, denn ich seh ja nicht, wei Bluey sich verhält.

    Wo du grad "soll nicht nach dem anderen riechen" schreibst - schon mal was von Entspannungsdüften gehört? :pfeif: es gibt Ätherische Öle, die von sich aus entspannend wirken (z.B Zitronenöl, Orangegenöl, Lavendel, Jasmin, Kamille Blau) - und du könntest den Nasentieren ja eine zusätzliche Unterscheidungshilfe per Duft bieten - dem einen Lavendel, dem anderen Kamille, oder so.

    Ich habs grad eilig, denn ich muß weg, aber ich glaub HIER: http://www.cavecani.de/wissenswertes/…-hundetraining/
    gibts dazu schon mal was zum reinlesen...

    Das mit dem verständlichen Beschreiben ist immer ein Problem - im Allgemeinen, aber in der Hundeerziehung im besonderen.

    Man kennt es auch Büchern, da wird beschrieben, wie man was machen soll, und dann kommt "dann wird Ihr Hund XY machen" man liest es und weiß genau, "nein das wird mein Hund unter keinen umständen machen, sonder er wird ZZZ machen!!"

    Dann sitze man da und hat ein Problem, denn in dem Buch steht dann nicht, was man dann macht, wenn der Hund ZZZ macht, und schon gar nicht steht da, wie man es den ANDERS hin bekommt, dass der Hund XY macht.

    In einem Forum hat man immerhin den Vorteil, dass man nachfragen kann. Oder man probiert, stellt fest, ne geht nicht, antwortet "ne ging nicht, Hund hat ZZZ gemacht, was nu?"
    Da geht bei einem Buch nicht.
    Im "live"Training bekommt man hoffentlich von einem guten Trainer das entweder vorgeführt, oder gut beschrieben, und man bekommt hoffentlich sofortiges Feedback darüber, was man da gerade tut. UND falls der Trainer sieht - ne, so wird das nichts, hat der hoffentlich noch 35 Millionen andere Werkzeuge in seinem Köfferchen, die zum gewünschten Lernerfolg führen, auch wenn man dafür nicht von A direkt nach XY kommt, sonder erst "Umwege" über Pusemuckel trainieren muß.


    Ich kann auch nur so schreiben, wie es für MICH anschaulich ist - und hoffen, dass Leser das nicht nur auch anschaulich "finden" sondern auch tatsächlich so verstehen, wie ich es gemeint habe und entsprechend anwenden. Das ist ja nicht das gleiche - woraus sich erklärt, dass man so oft aneinander vorbei redet. Innerartliche Kommunikation ist schon ganz schön schwer...
    und dann erwarten wir von Hunden, dass sie nicht nur ziemlich schnell alles verstehen, sondern das auch noch ohne weiteres Üben, gschweigeden "bezahlen" behalten und gerne ausführen... jui...


    Ich hab mal irgendwan Latein gelernt... ich könnte noch "der würfel ist gefallen" erkennen, ansonsten gar NÜSCH mehr - und das ist nur eine weitere Fremdsprache - der Hund HAT nicht mal ne Lautsprache, wie wir...

    ich hab auch nicht in jedem Zimmer zwei Boxen.
    Die Schlafboxen von den Knilchen stehen im Esszimmer. Ich bin aber meistens im wohnzimmer. im wohnzimmer wiederum sind zwei Sofas und zwei Hundematratzen - total der Luxus. Vier hochwertige Schlafplätze für drei Hunde.
    Da ich das Problem "einer soll den anderen in ruhe lassen" nicht so habe" ist bei mir nicht so wichtig, wer auf welchem Platz liegt - Bei mir läuft das mehr wir "Reise nach Jerusalem" ab - wenn ich "Decke" in die Runde rufe, rennen alle auf den von ihnen bevorzugetn Platz - wenn sie dann feststellen - oh, da ist schon einer, dann suchen sie sich je nach Temperament entweder einen anderen (Crispel) oder werfen sich trotzdem drauf (Gandhi) und verjagen somit den anderen, der schon drauf war (Crispel) oder Quetschen sich noch sehr einschleimend dazu (Easy).
    Egal, wer wo landet, werden sie alle belohnt, solage keiner stänkert. z.B. belohne ich den Crispel, wenn er noch mal vertieben wurde, oder schränke auch mal den Gandhi ein, wenn er mkkeint, ne, ich will auf das sofa wo der Easy drauf liegt, wo er grad schon den Crispel von dem anderen vertrieben hat - dann lein ich den stinki auch mal bei der einen Matratze an.
    Vielleicht sollte ich das mal mit den "eigenen Plätzen" mehr betonen - ob wohl sie eigentlich ganz gut raus haben, wer wo liegen mag - irgendwie haben sie sich geeinigt, zumindest wem welceh Matratze "gehört" - die Sofas sind begehrter - und das wo ich drauf bin, ist offenbar der ganz heiße Platz...

    Zitat

    ich habe am Anfang des Clickerns auch nicht geglaubt das unser Samson sich das Lekker holt wenn er etwas weiter von mir entfernt ist.Aber er tut es !!!


    Ja, diese Erfahrung habe ich schon sehr oft gemacht - auch Hunde, wo die Besitzer Stein und Bein geschworen haben, "nNein, der Hund nimmt draussen kein Leckerchen!" oder zumindest "kommt dafür nicht zu mir", kommen nach einer Weile, fangen Leckerchen aus der Luft, oder sammeln die geworfenen vom Boden auf. Ich lass die Leute viel zu Hause und in anderen, ablenkungsarmen Situationen clickern - das ist Baustein eins: Der Hund lernt, für Arbeit gibts Click und Belohnung.
    Baustein zwei ist: Clicken und alternative Bestärkung - in Situationen, wo essen nicht geht, und wenns nur Lob ist, weil ansonsten nix geht! Wenn man dann Baustein eins fein bearbeitet, läd man den clicker immer genügend auf, sodass der Hund immer noch versteht "hab das grad richtig gemacht!"
    Baustein drei wird dann offenbar om hundehirn angefertigt: Hund macht was, Mensch clickt, Hund macht was, Mensch clickt, Hund macht was, mensch clickt und Hundhirn sagt und wo überhaupt bleibt meine Bezahlung??? Und wenn mann DANN was wirklch obergeiles anzubieten hat, und nicht nur schnödes Trofu DANN kommen sie sehr schnell auf den Geschmack und können dann auch draussen essen annehmen.

    Bei ganz schwierigen Fällen haben wir auch schon folgendes gemacht: auf die Liste gucken und prüfen was für den Hund draussen der Oberknaller-Belohner wäre - z.B. Rennen, Vögel aufscheuchen, Hasenspuren ausarbeiten.
    Dann gehen wir in eine Situation, wo wir den Hund selbiges machen lassen können, halten das Superleckerchen vor die Nase - nur davor halten, Hund muß es nicht fressen, und schicken dann Vögle scheuchen, Hasenspuren ausarbeiten, Rennen....
    Die Emotion der Obergeilomatbelohnung wird auf das Leckerchen abgefärbt, schon ist das viel wertvoller als zuvor. Wahrscheinlich färbt das nicht soweit ab, dass man es in z.B. Jagdlichen situationen als angemessenen Bestärker verwenden kann, aber man kann es für andere Verhalten im "nicht-jagdlichen" Kontext verwenden, jucheee!


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    Und zwar üben wir mit Clicker das "nicht and er Leine ziehen".Jedesmal wenn er zieht bleib ich stehen-er schaut sich um und kommt dabei einen Schritt auf mich zu und sonit lockert sich die Leine.Dann clickere ich und er kommt um Lekker abzuholen.


    pass auf, dass Du dir keine nicht wirklich gewollte Verhaltenskette clickertst - so könnte dabei rauskommen, dass er denkt "ich muß ziehen, dann bleibt sie stehen, dann mach ich die Leine locker, dafür gibts click!"...
    Click öfter, VIEL öfter, solange die Leine locker ist, und falls du doch mal zu spät bist, und er die Leine auf Spannung gebracht hast, warte bis er wieder ganz zu dir zurpck gekommen ist mit dem click.
    Im folgenden Schritt kannst Du dann auch das zurückkommen nicht mehr clicken, sondern nur noch das "an lockerer Leine losgehen" ets.


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    Aber zur Not kannst Du dem Hund nach dem "Klick" ,falls er noch in einigermaßen erreichbarer Entfernung zu Dir ist das Lekker auch zuwerfen-ich persönlich würds nicht tun,da Hund sonst lernen könnte Dinge vom Boden aufzunehmen,was man als HH ja eigenlich nicht möchte.

    Den Zusammenhang hab ich noch nie gesehen, dass hunde das deswegen gelernt hätten - entweder sie sind schon sowieso Müllschlucker, die eh alles verdrüken, was ihnen vor die Nase kommt. Oder ben nicht. Meinen Hunden (und auch die Kunden machen das mit ihren) werfe ich ständig Leckerchen zu, auf die Erde, von mir weg - wirklich ständig. Keiner hat daurch gelernt, dass Müll dadurch geiler wird. ehr im Gegenteil. Ich denke, es hat was damit zu tun, dass der Click das folgende Leckerchen "freigibt" -wir geben es nicht nur als Konsequenz, gleichzeitig wird vermittelt "erst, wenn ich es frei gebe" - sprich, gebe, oder werfe, oder verstecke. und z.B. nicht schon, wenn es noch in der Tasche ist (okay, beim Gandhi hab ich das noch, der wil mich immer ausrauben, aber das ist ein Trainingsproblem... meins :hust:

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    Shoppy:

    wie clickern mit einem, wenn der andere auch auf den clicker konditioniert ist? also Frage 2? ...

    Wenn ich mit zwei Hunden gleichzeitig clicker - oder nur mit einem, der andere aber auch "anwesend" ist, bekommen beide nach dem Click eine Belohnung.

    Wie wäre denn Deine Situation - ich stelle es mir (nachdem beide gelernt haben, wer auf welchen Platz/Box gehört) so vor:
    Bluey ist z.B. in seiner Box, du übst mit Jabba "geh auf Deine Decke/in Deine Box".
    Jabba höppelt also auf seine Decke, du clickst, ein Lecker für Jabba und eins für Bluey in seiner Box.
    Oder umgekehrt: Jabba ist auf seinem Platz, du übst mit Bluey irgendwas, click - eins Für Bluey und eins für Jabba, der fein auf seinem Platz liegt.

    So arbeiten z.B. Zootrainer - während ein Tier dran ist, Tricks vor zu führen, ist das/die andere/n oft auf einer "Station" - z.B. einem Hocker - wenn Du mal an Seelöwen-Nummern oder Raubkatzen-Nummern denkst - die bleiben auf dem Platz, weil es sich mindestens genauso lohnt da zu bleiben, wie "Trickse zu machen" - Das ist grundsätzlich das gleiche, wobei man anzweifeln kann, ob das bei den Raubtiernummern im Zirkus auschließlich nett aufgebaut wird, oder ob da auch mit Hemmung gearbeitet wird.
    Im Grunde arbeitest du mit beiden gleichzeitig, der eine hat die Aufgabe, auf seinem Platz zu bleiben, der andere soll "irgendwas tun". Man hat nur öfter mal eine kleine Sperre im Hirn, weil "aber der andere hat ja gar nichts gemacht" - doch hat er ;D
    Ich mach das übrigens auch, wenn ich unterwegs bin mit zwei Hunden und ich einen für irgendwas konkretes geclickt hab, und der andere kommt und sagt: "ich auch keks, gib!" Dann kriegt es eben auch Keks!" schließlich kann er grad nix extrem schlimmes angestellt haben und er war aufmerksam genug, den click mit zu bekommen, also ist es tatsächlich clickenswertes Verhalten gewesen, also gibts eben Keks ;D
    Oder anders gesagt - offenbar lohnt sich "bei mir rumhängen" mehr als "rumstromern und dummes Zeug anstellen, denn sie passt ja grad nicht auf" das ist AUF JEDEN FALL bestärkenswertes Verhalten.
    Das hat übrigens eine ganze Weile gebraucht, bis sich da meine Hirnschranke an dieser Stelle ganz aufgelöst hatte ;D

    Ich nehm auch keine Verschiedenen Clicker, oder unterschiedlichen Marker-Signale, das Leben ist so schon kompliziert genug, das schafft mein Hirnchen nicht - Multitasking ist störanfällig, da tu ich mir nicht auch noch an, darauf achten zu müssen, wem ich jetzt mit welchem Markersignal was sagen muß. Ich kenn Leute mit drei oder mehr Hunden, die das können, ich kanns nicht :mute:
    Scheint auch ohne zu gehen :rollsmilie2: