kannst du die anderen SDU-WErte noch nach ordern?
T4 alleine wird den TA nur überzeugen, wenn der quasi bei null liegt (der Bereich geht von 1,0 (oder 1,5 - je nach Labor) bis 4,7 oder sowas)
Gandhis lag bei 1,4, also schon drunter - Antwort des TA - das ist ja noch voll in Orndung...
Die anderen Werte waren auch alle drunter oder grad so eben an dder unteren Grenze... TAK hab ich bei einem anderen TA nachtesten lassen... das ist der Wert für die Antikörper - die netten Teilchen, die die SD "auffressen"...
Der ist leider teuer... und ich hab auch NIX über, aber der hat s dann halt besiegelt. Und siehe da, nachdem die Knallnase nu eingestellt ist, bleibt Trainingsauwand endlich mal hängen... und Kalorien auch...
Beiträge von Shoppy
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Hm, dachte dass ich das ja vorher mit den Leckerlies gemacht hatte.
njaaaaaaaain hihi
Du hast Dir da so ein "nicht fleisch, nicht fisch"-Signal gemacht - das sowohl mit gutem (Leckerchen) als auch nicht so nettem (lauterwerdende, wahrscheinlich nicht mehr so nette Ansprache der Bezugsperson) erknüpft ist. google mal "poisened cue" oder "vergiftetes Signal" - der Hund ist einfach unsicher, welche Konsequenz auf dieses Signal folgt, und da Hunde wunderbar Verhalten und konsequenzen verketten, haast Du da jetzt die wörterbuch-Definition von "gemischter Motivation" auf dem "Signal" andere Leute kommen... :/Zitat
Habe noch nie mit Clicker gearbeitet.
Aber ist clicker nicht gleich - Bestätigung?
Was ich auch schon mit ihm gemacht habe, ist wenn er denn dann brummt, ihn angesprochen, er guckt mich an, fein - ruhe.
in dem Moment wo ich weggucke, gehts wieder los.Mich ärgert es so, dass ihn das ja vorher auch nicht gestört hat. Und jetzt auf einmal schon.
Hm, interessanter Ansatz ist das schon.
Das andere wiederum ist, er macht es auch nicht konsequent immer, wenn er jemanden "hört".Ich fang mal von hinten an, ja??
Wunderbar: manchmal macht er das nicht - wenn du da also clickst/belohnst, hast Du genau das Verhalten bestärkt, dass er ja immer zeigen soll und zwar letztendlich nur auf das eigentliche Signal "andere Menschen kommen" - das Endgültig gewünschte Verhalten, sozusagen.
Vielfach kommt jetzt der Denk-Haken "aber er hat doch gar nix 'geleistet' - aber: ja doch, er hat "entspannt rumliegen, wenn andere Leute kommen" hinbekommen... Das Verhalten, dass man haben will, muß man bestärken
Dann habt ihr bei manchen offenbar eine Verhaltenskette: Leute kommen --> hund knurrt --> ansprache --> ruhe --> Belohnung... weggucken und das ganze geht von vorne los, weil sich das alles miteinander verkettet hat - und "ruhe" belohnt zu bekommen, muß man zuor angesprochen werden, und DAZU wiederum muß man vorher geknurrt haben.
Man BEKOMMT das Verhalten, dass man bestärkt, auch wenn man denk, man würde es nicht bestrafen ;D
So, zum reinklicken in das Verhalten.
Da kommt jetzt der Dreifache-Denkrittberger.JEP - der Click bestärkt das Verhalten. Aber
- erstens hatte ich auch in dem Beitrag schon geschrieben, wenn du es schafst, vor das Knurren zu clicken, sei das die allerbeste Lösung.
- zweitens, "es gibt Abstufungen von Scheiße" (Anja Fiedler) hihi.
Heißt: Knurren ist Kommunikationsverhalten und ist dort ein Warnsignal im Bereich (in ganz dicken anführungszeichen) "Aggerssionverhalten" - da ist Knurrseln an einem Ende -- und Mensch töten am anderen. Dazwischen ist eine riesenbandbreite möglich und schon von "grr" bis "GRRRRRRR" ist ein himmelweiter Unterschied aus dem man per "click" auswählen kann, dass man das "grr" diesem "GRRRRRRR" vor zieht. nach und nach shapt man sich ein immer kleineres, leiseres kürzere grr, und schließlich das grr ganz weg... Ganz genau wie man sich ein "schiefes, schlampiges, langsames Vorsitzen" in einen knackigen, geraden, ploppschnellen Vorsitz umformen kann indem "die immer besseren" auswählt. Oder einfacher gesagt - stell Dir einen Lautstärkeregler vor - mit dem Clicker kannst du den sowohl hoch als auch runter schieben, je nach dem, was man halt anclickt.
drittens: Pavlov gewinnt IMMER! Klassische Konditionierung findet statt, ob man nun will oder nicht, und ob man das glaubt oder nicht, es ist einfach so. Das bedeutet: der Hund verknüpft immer das, was er fühlt mit in die Situation hinein.
Der Clicker ist immer positiv verknüpft - also schmeißt einem jeder einzelene Click in Stückchen "positives Gefühl" auf das Emotionskuddelmuddel "da kommt wer" - und je hochwertiger und schöner (aus der Sicht des Hundes) die Bewtärkund und die Emotion die damit verknüpft ist, desto größer das "positives Gefühl"s-Stückchen.
Wenn man statt dessen halt nur versucht, dem Verhalten einen "Deckel aufzusetzen", dann hat man vielleicht eine Weile ruhe, oder in Situationen ruhe, die der hund als nicht so bedrohlich empfindet.
ABER: der "Deckel" MUSS in dem Fall IMMER größer sein, als das, was das "grrr" auslöst, während, wenn man mit schlau gemachter positier Bestärkung da dran geht, man mit jeder Bestärkung wieder ein Schüppchen "oh Super" anhäuft - das sammelt sich, ohne das man jedesmal ein riesenschäufelchen verwenden muß...
Wie eine Wippe - auf der einen Seite sitzt der grr-Teufel und freut sich eins, er hat in der Hand, dass hund grrr machen muß.
Auf die andere Seite schippst Du "Oh super"-Verknüpfungen - und mit jedem wird der Haufen immer schwerer und schwerer und wenn man aufpasst, dass man den "grr-Teufel" nicht füttert (mit blöden emotionen verknüpft) hängt er irgendwann in der Luft und muß da oben verrotten...
So, jetzt schick ich das ohne Rechtschreibkontrolle ab, weil sonnst komm ich gleich nämlich zu späääääääääääääääääääääääät.... -
siehste, dann kennst Du Dich ja aus - Hunde riechen halt so unglaublich viel besser als Menschen...
ja, das mit dem Extratuch ist eine sehr gute Idee. Ich dachte auch ehr, dass halt ein Extratuch mit dem Duft in die Box, auf den Platz gelegt werden könnte.
und stell Dir mal vor, wenn durch das ganze "Entspannungsgedönsel"
der Bluey schon so viel relaxter wird, dasss du das ganze Boxengeclickere gar nicht mehr brauchst 
Ist Herr blues eigentlich auch ein bißchen Lärmemfindlich?
Das mit den Teebeuteln hab ich auch schon in einem anderen Forum gelesen - manche machen auch Geruchsunterscheidungsspielchen mit Teebeuteln

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Zitat
Darauf hin haben wir uns an eine Hundeschule gewandt und ihn mehrfach zu einer Hundespielstunde mitgenommen wo er mit ca. 15 bis 20 anderen großen Hunden aller Rassen im Rudel spielen konnte.
Dabei hat er keinerlei Aggression gezeigt, so das auch die Hundetrainerin der Meinung war das er nicht grundsätzlich aggressiv ist.hm.
Ich finde es großartig, dass da nichts passiert ist, allerdings ist es eben eine Situation, die mit dem "wahren Leben" nichts zu tun hat, und deshalb wahrscheinlich auch nicht auf diese "abfärben" wird. Auch kann es sein, ein Vorschreiber sagte es schon, dass er von der Menge der Hunde so beeindruckt war (sprich gehemmt
) dass er sich einfach nicht getraut hat, seinen wahren Gefühlen ausdruck zu verleihen. Das gilt ganz besonders, wenn sich die anderen Hunde schon kannten, was ich für wahrscheinlich halte.
Und zu der Aussage det Trainerin könnte ich sage Ja UND nein:
Aggression ist nicht in dem Sinn ein Persönlichkeitsmerkmal, sondern immer situationsbedingt. Natürlich ist ein Hund nicht 24 Stunden am Tag aggressiv, das wäre ja komplette Energieverschwendung.
Aber offenbar sieht er in bestimmten Situationen die notwednigkeit, mit Aggressionen auf einen anderen Hund zu reagieren.
So was kannst Du leider nicht in Spielgruppen bearbeiten, da muß ein Winzeltraining - zumindest in der Anfangsphase - her.Zitat
Daher haben wir ihn wenn kein anderer Hund zu sehen war auf einem nahegelegenem Feld gerne laufen lassen und mit ihm gespielt.Leider jedoch ist ihm jetzt dort ein anderer Hund begegnet der für uns erst sehr spät zu erkennen war

Er ist auf ihn zugelaufen und nach dem der andere Hund sich wohl nicht unterwerfen wollte, haben die beiden sich innerhalb von Sekunden ineinander verbissen (Gesicht an Gesicht)
Das trennen der Hunde hat mehrere Minuten gedauert und beide waren im Anschluss 1-1,5 Std. beim Tierarzt in Narkose um die doch recht massiven Wunden versorgen zu lassen.Da ich sowas nicht mehr erleben möchte ist meine Reaktion, dass ich ihn nicht mehr frei laufen lasse.
Oder wenn nur noch mit Maulkorb.Autschn!!
Also: Maulkorb ist erstmal eine großartige Idee - da kann er niemanden mehr verletzen, und ihr seit viel sicherer und entspannter - und nicht immer schon angespannt auf der Lauer. Oben hast du geschrieben, dass er zunächst wartete - was Euch die Möglichkeit gab, ihn anzuleinen. nun macht er das nicht mehr - mit anderen Worten, er hat schon gelernt, dass "Warten" für ihn blöd ist - weil offenbar eine für ihn unerwünschte Konsequenz erfolgt (was auch immer genau das ist, kann ich von hier nicht sagen, lerntheoretisch habt ihr das "Warten" wegbestraft, ups)Zitat
Was mir im Moment als einzige Lösung erscheint, ist aber natürlich nicht das was ich gerne mache.
Viel lieber wäre es mir Ihn laufen lassen zu können, aber die Gefahr das es erneut zu einer solchen Eskalation kommt ist mir einfach zu groß
Es sind Managementmaßnahmen - natürlich lernt er durch diese alleine nicht, was das gewünschte Verhalten ist. Aber es ist für Euch eine Erleichterung zu lernen, was zu tun ist, wenn der Hund gesichert ist - besonders mit Maulkorb.Ich habe eine Kundin, die sich fast mit Händen und Füßen gegen den "doofen" Maulkorb gewehrt hat - dann hat ihre Hündin eine andere verletzt, weil sie einfach die Leine nicht mehr halten konnte. Da hat sie sich zähneknirschend auf den Mauli eingelassen. Ansonsten hätte ich auch kein Training mit Ihr machen können. Gleich im ersten Training ist ihr wieder die Leine aus der Hand geflogen, und die Hündin hat sich auf den anderen Hund gestürzt - da ja nichts passieren konnte, und der andere BOMBENSICHER ist, und sich nur ohne zu verletzen wehrt, konnten wir einfach hingehen, die Schleppen einsammeln und die Hunde auf Abstand bringen, und als wäre nix geschehen mit dem Training fortfahren. Die Frau geht derzeit nur noch mit Maulkorb raus, weil sie so erleichtert war, dass ganz offenbar nichts passieren kann. sie hat erstanden, dass der Maulkorb zwar blöd aussieht, aber ihre Lebensqualität erbessert (und die der Hündin auch!!) - UND das Training greift - die Hündin hat inzwischen gelernt, dass sie sich nicht auf andere Hunde stürzen muß - siebricht sich sogar im "drauf los rennen" selber ab, und dreht ab zu "Mama" - die auch endlich den gestreßten Tonfall los ist, und freundlich zurückrufen kann.
Wie sieht das "nicht dulden des Fehlverhaltens" aus?Konkret zu werden, ist, ohne dass man den Hund, euch und die Situation sieht, immer sehr schwierig. Aber natürlich gibt es Trainer, die sich intensiv mit diesen Problemen beschäftigt haben, und die in der Lage sind, diese Probleme in den Griff zu bekommen.
Wichtig ist halt, dass man weiß, warum Verhalten entsteht und wie es aufrechterhalten bleibt und wie man neues Alternativerhalten aufbaut.
Bei mir winkt wegen der "nicht Duldung des Fehlverhaltens" eine kleine aber sehr rote Alarmflagge: Aggression wird durch Aggression hervorgerufen und aufrechterhalten und (ihr hab die Erfahrung schon gemacht, denn aus hinrennen und nicht verletzen ist "1,5 Stunden Operation" geworden... ) verstärkt :/ - wenn ihr da also mit Bestrafung hantiert, in Situatuionen, wo er "was falsch macht" - dann kann es sein, dass Ihr natürlich entgegen Eurer Absicht, das Verhalten nicht verringert, sondern im Gegenteil verschlimmert.
Ich empfehle zu diesem Thema das Aggressionsbuch von James O'Heare - er erläutert sehr präzise die verschiedensten Gründe, wie aggressives Verhalten zustande kommt, und durch was es aufrechterhalten/verstärkt wird, was man daher unter allen Umständen vermeiden sollte, und welche Methoden funktionieren und warum!
Wenn du verräts, wo du wohnst, (wenn Du das nicht veröffentlichen magst, auch gerne per PN) kann ich möglicherweise einen entsprechenden Trainer empfehlen. -
huch, ich hoffe, du hast die düfte nicht unverdünnt getestet??
guck auch mal hier: http://www.easy-dogs.net/angebot/shop/w…ntspannung.html
natürlich brauchst Du nicht extra so ein Halstuch, aber die haben da auch die Düfte schon in der richtigen Verdünnung. Aber man kann sich das auch in der Apotheke anmischen lassen, oder sich selber rantrauen: 1 Teil Duftöl auf 10 Teile Trägeröl, z.B. Mandelöl. Dann ist das auch mit den Preisen nicht mehr gar so dramatisch - man braucht ja immer nur 1-2 Tröpfchen. Sonst "erstinkt" man die Hundis ja hihi -
Also ich tät in das Knurren reinclicken - je früher desto besser, sodass er sich gar nicht erst reinsteigern kann, und dann Futtertube or die Nase halten
Noch besser ist es, wenn er den Besucher schon gehört hat, aber noch nicht knurselt - dann clicken!Das ganze Gedönsel mit dem "nein" "Pscht" weglassen - es ist ja ganz offensichtlich, dass das das Verhalten verstärkt - schließlich tritt es jetzt häufiger und länger auf

Was Du mit dem reinclicken/futtertubensuperleckerchen-ansatz erreichst ist: Erscheinen von anderen Leuten ist gar SUPER!!!
Wer das nämlich super findet, hat überhaupt keinen Grund zu knurren.Bisher hast du nur das Verhalten (knurren9 gehemmt (pssssssssst) aber den Grund für das knurren völlig unbearbeitet gelassen. Und da er jetzt erwachsen wird, und er fleißig geübt hat, wird er in dem Verhalten sicherer und zeigt es öfter.

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Achtung Megabeitrag ;D
ZitatHallo zusammen,
ich habe ein Problem mit meinem Hund, bei dem ich nicht mehr weiter weiß.
Mein Hund ist ein Cocker Spaniel (rot), ca. 3-4 Jahre alt und seit 2 Jahren bei mir bzw uns (ich, mein Mann und meine Jungs -4 und 12 Jahre alt).Unser Hund kam bereits als Welpe ins Tierheim und von dort aus ist er durch zwei schlechte Hände (Schlagen, wegsperren, völlige isolation) gegangen, bevor wir ihn übernommen haben. Er hat die Vorbesitzer terrorisiert und auch durch heftiges Beissen verletzt. Das hatten wir aber relativ schnell im Griff und er hat sich gut gemacht.
Er ist sehr gehorsam, immer Abrufbar, geht ohne Leine und ist gut sozialisiert. Unser Tagesablauf sieht folgendermaßen aus:
Morgens gehe ich mit ihm 1,5-2 Stunden spazieren, wir wohnen auf dem Land in Waldrandnähe und machen gerne Querfeldeingänge. Es sind eigentlich auch immer andere Hunde dabei, sodass er "Spiel, Spaß und Spannung" hat. Er stöbert und geht Spuren nach, jagd aber nicht. Nachmittags geht es dann nochmal raus aber nicht ganz so lange, dann sind wir meistens alleine unterwegs und machen immer ein bisschen normales Training (sitz, Platz, bleib und Rückruf usw.). Das aber nach Lust und Laune.
So und nun das Problem: Draußen ist er toll, drinnen eher ein streitlustiger Bergtroll. Er knurrt ständig rum und fängt an zu kontrollieren. Meine Kinder können sich schon nicht mehr an ihm vorbeibewegen ohne das er daliegt und sie anknurrt. In solchen Fällen bekommt er einen Maulkorb um und wird auf seinen Platz geschickt. Er geht auch sofort und beruhigt sich wieder. Komisch ist, das dieses Verhalten nicht ständig vorkommt, sondern nur an einigen Tagen und dann ist wieder Ruhe.Huhu,
Tagebuch führen wurde schon genannt – das ist eine sehr gute Idee, weil du dann vielleicht Stressoren erkennen kannst.
Ich würde mir Sachen aufschreiben wie:
Wetter (Temperatur, Wind, Feuchtigeit (Luftfeuchtigkeit, Niederschlag))
andere Teilnehmer auf der Morgenrunde (manche Hunde, die mit einem oder mehreren Hunden auf solchen Spaziergängen nicht wirklich gut klar kommen, wenden sich dann anderen Beschäftigungen zu – z.B. Stöbern, obwohl sie evtl. lieber näher bei ihrem Menschen bleiben würden. Das kann, muss bei Euch aber nicht zutreffen – schließlich sind Cocker ja Stöberhunde.)
Stuhlgang/Änderung beim Futter
Kinder besonders Energiegeladen/Zappelig, schlecht gelaunt....
ungewöhnliche Sachen
verschlafen (also du), sodass Zeitdruck herrschte, etc...
sind irgendwelche Sachen sehr wichtig für den Hund (Kauknochen, Spielzeug, oä.) und hat kann es sein, dass er diese in diesen“Trollmomenten“ verteidigt?Stressoren können sich sozusagen „aufeinander Türmen“ - einer alleine ist nicht schlimm, das kann man noch verpacken, treten zwei oder noch mehr, vielleicht sogar besonders schwerwiegende aufeinander wird daraus eine „Trollattacke“...
Zitat
Wir waren auch schon beim tierarzt und haben ihn durchchecken lassen. Alles o.k. Bis auf eine beginnende Arthrose, die aber laut TA keinen Einfluß auf sein Verhalten hat. Es gab auch keine Veränderungen oder ähnliches.
Arthrose ist ein ziemlich häufiger Grund für Aggressionen... Gut, dass sich die meisten TA mal so gar nicht mit Verhalten auskennen... seuftz Das kann NATÜRLIChein Grund sein – besonders, wenn er z.B. Wetterfühlig ist, und die halt weh tut, wenns z.B. naßkalt ist...Zitat
Er benimmt sich ein bisschen wie Dr. Jekyll und Mr. Hyde. Ich weiß einfach nicht warum er das tut. Vielleicht kann mir einer von euch ja einen Tipp geben, wenn ihm etwas auf- oder einfällt.Was mir persönlich zu den Bemerkungen, „Jeckyll & Hyde“, hibbelig, und 3-4 Jahre alt einfällt ist auch Schilddrüsenunterfunktion – ist er darauf mal getestet worden?
Zitat
Die Hundetrainer die bei uns waren waren eigentlich gute Trainer - Hundeteamschule, Canis, Animal Learn...
Wie gesagt es waren mehrere und alle hatten den gleichen Ansatz (der war gut) aber als der Erfolg ausblieb griffen sie zu drastischeren Maßnahmen oder haben aufgegeben
Sorry, da bin ich anderer Meinung – ganz unanbhängig davon, wer welcher Richtung anhängt. Ein Ansatz ist nicht gut, wenn der Erfolg ausbleibt. „Er hört sich gut an“ - ja, aber wenn der Erfolg ausbleibt, ist es einfach nicht der richtige. Und wenns soweit geht, das man drastische Maßnahmen zu ergreifen rät... mit Sachen bewerfen... geht ja mal gar nicht. Kann ich sehr gut verstehen, dass Du so nicht beraten werden möchtest.ZitatWir haben unseren Hund sehr gut kennengelernt und wissen (auch die Kinder) das er sehr viel Ruhe braucht. Wir können ihn mittlerweile sehr gut lesen, so dass erst gar keine Extremsituationen enstehen. Er hat einen sicheren Platz den auch keiner von uns aufsucht. Dieser ist bei uns hinter der Couch und schwer zugänglich, so dass er wirklich seine Ruhe hat. Er hat zusätzlich noch einen Schlafplatz auf dem er sich meistens aufhält und dort wird er auch in Ruhe gelassen.
Es ist auch nicht sehr laut bei uns und wenn Kinder zum Spielen da sind zieht er sich von selbst auf seinen sicheren Platz zurück. Wir respektieren das immer. Auch unser Besuch weiß bescheid.
Das finde ich sehr gut!!! Das wird ja SO OFT nicht beachtet! Klasse!!!
Unser Hund ist ein sehr nervöses Hemd und kann mit Stress nicht gut umgehen. Er war auch noch nie ein besonders großer Schmuser. Wir haben es auch schon mit Homöpathischen Mitteln versucht um seine Nervosität in den Griff zu kriegen. Es hat ein klein wenig geholfen.ZitatDas mit dem Tagebuch finde ich eine tolle Idee, werde ich auf jeden Fall mal versuchen. Ich hatte auch schon den Gedanken, das es mit den Mondphassen zusammenhängt. Oder wäre das zu weit gegriffen????
Naja, mit Mondphasen kommt es ja manchmal zu Wetteränderungen, Luftdruckveränderungen, Luftfeutchtigkeit – deshalb ist das oben alles aufgelistet. Übrigens Luftdruckveränderungen – Du hast geschrieben, dass er nicht Lärmempfindlich ist – kann es vielleicht sein, dass er schlecht hört? Oder irgend eine Verletzung am Trommelfell, entzündete Ohren hat oder hatte? Ocker mit den dichtbefellten schlabberohren sind da ja leider etwas gefährdet – auch Ohren-Aua kann zu extrem unleidigem Verhalten führen – wer schon Mal eine Mittelohrentzündung hatte, kann das sehr gut nachvollziehen!
ZitatI
Aber wenn es um ihn rum Stressig ist, z.b. wenn die Kinder morgens zur Schule bzw. Kindergarten müssen und es mal zeitlich knapp ist, dann ist sehr unruhig und weiß nicht so recht wie er sich Verhalten soll. Er legt sich zwar hin, steht aber ständig wieder auf und läuft unruhig hin und her. Allerdings ist er dann schlagartig wieder beruhigt, wenn die Kinder aus dem Haus sind. Aber das passiert nicht so oft und ich habe bisher auch noch keinen Zusammenhang gesehen. Das werde ich aber mal genauer Beobachten.
Naja, das scheint ja schon von ganz alleine ein Zusammenhang zu sein – morgens ist es unruhig, Aufbruchsstimmung und wenn es dann von der Zeit her knapp ist, wird man ja etwas nervöser und hektischer – vielleicht ist er morgens einfach noch nicht fit genug, um dann mit der Extraportion Hektik klar zu kommen – es gibt auch bei Hunden Frühafsteher und Morgenmuffel...ZitatNa, ja Animal Learn hatte ich ja auch gedacht, aber die haben gesagt das ich wohl mit dieser "Macke" leben müsste, er wäre eben so. Das fand ich irgendwie nicht sehr hilfreich.
Das er so seinen ganz eigenen Charakter hat weiß ich ja.
Puh.... Also, na klar haben Hunde Eigenheiten und natürlich kann man die Persönlichkeit eines Hundes nicht komplett umkrempeln – aber mal im Ernst – Du hast ein Problem mit einem Verhalten in einer ziemlich präzise zumschreibenden Situation – und Du hast schon ziemlich gute Management-Massnahmen, die sehr helfen (alsolut sicherer Schlafpaltz, Ruhe vor den Kindern und Besuch, etc... ) da sollte es möglich sein, dem Hund mit Training, und evtl. Tierärztlichen Maßnahmen (ich denk da an die Arthrose und evtl. andere gesundheitliche Probleme, die ich schon angesprochen habe) zu vermitteln (und OHNE, dass man Klamotten nach ihm schmeißen muss!!!), dass er auch in gewissen hektischen Situationen Ruhe bewahren kann.ZitatAber die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Vielleicht waren es ja nur die falschen Personen.
Mir behagt aber auch die Vorstellung nicht, das so viele verschiedene Leute an unserem Hund "rumdoktorn". Er ist eh sehr misstrauisch Menschen gegenüber, da weiß ich nicht ob das gut für ihn ist oder ihn einfach nur verunsichert.
Wie steht ihr dazu. WEiter probieren oder eher lassen??Hm, also „probieren“ würde ich nicht – ich würde halt abklären lassen, ob nicht doch körperliche Ursachen zum Verhalten beitragen können (denk an dass Baustein-Modell: Wenn er beginnende Arthrose hat, die bei nasskaltem Wetter schmerzhaft ist, vielleicht eine beginnende SDU und Ohrenschmerzen bei Luftdruckveränderungen, und das alles an Tagen aufeinander trifft, die morgens hektisch anfangen, dann hast Du halt einen unleidigen Hund, der diesen „kleinen“ zusätzlichen Streßfaktor einfach nicht mehr verarbeiten kann – es muss irgenwohin raus.
Man KANN das Verhalten dann zwar noch bis zu einem gewissen Grad „deckeln“ - aber man arbeitet dann halt GEGEN den Hund – und nicht nur gegen seinen „Willen“ sondern gegen seinen Körper – denn in dem kursieren die Streßhormone, und die müssen halt irgenwie verarbeitet werden.
Ich würde mir jetzt in aller Ruhe einen Trainer suchen (das hat ja keine Eile – lieber länger suchen, als erneut einen vollpfosten zu ziehen), den Hund noch mal komplett durchchecken lassen, Tgebuch führen – und die Maßnahme von Corinna mit der Reduzierung de Actionprogrammes kann auch nicht schaden.
Wenn du was gutes zum Thema lesen magst, dann hilft Dir vielleicht das Aggressionsbuch von James O'Heare und/oder das Angstbuch von Nicole Wilde.Außerdem kannst du Dich ja mal in folgendes Thema reinschnuppern :
http://www.cavecani.de/wissenswertes/…einsatz-videos/
und das hier auch mal – das ist einfach zu süß ;D
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Zitat
Ich hab 'nen Trainer, der schon seit knapp einer Woche nicht mehr auf Emails antwortet, an den ich mich aber - laut Tierheimleitung - zwingendermaßen werden soll.

Oh nä!! das geht ja mal alles gar nicht, was ist dass denn da für ein unfähiger Haufen??
Wo wohnst du?
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T4 und T3 sind Schilddrüsen-Hormone. Dabei wird, wenn ich das richtig in erinnerung habe, fast alles als T4 hergestellt, und durch den Körper geschickt, und dann in den organen, wo es gebraucht wird, in T3 umgewandelt - denn nur so ist es wirksam. Anteile von T3 und T4 werden wiederum in Organen gespeichert.
f steht für "frei" - fT3 und fT4 sind quasi die Anteile, die grad "aktuell" verwendet werden können, sehr vereinfacht ausgedrückt.
THS ist so ein Rückmeldehormon - das steigt an, wenn nicht genügend T4/T3 da ist, es meldet der SD, dass sie jetzt gefälligst produzieren soll. Daher sagt man, wenn der THS (oder hieß der TSH?? ich verwechsle das immer....) über dem Grenzwert ist, hat hund eine SDU. Allerdings geht der THS wieder runter, wenn die Schilddrüse gar nix oder fast nix mehr tut... also hat er dann wieder einen "normalen" Wert und wenn dann der T4 Wert auch grad noch an der Grenze ist, bekommt man on TAs oft zu hören "hund ist gesund, der ist im rüpelalter, gehnse und machen se dem klar, wer der rudelscheff iss!"

TAK sind SchildrüsenAntikörper. Wenn die positiv sind, kannste daon ausgehen, dass bald keine Schilddrüse mehr da ist, die irgendwas produzieren kann...