Beim "hinterher ziehen nahRichtungswechel" baust Du Dir automatisch, ohne dass Du es beabsichtigst ein "Ende" Signal auf...
Da Der Hund einen viel größeren Blickwinkel hat als wir, kann er aus den Augenwinkeln sehen, dass Du umdrehst - das Umdrehen wird schnell zum Signal "gleich macht vorausrennen keinen Sinn mehr, Dein Mensch geht woanders lang".
Genau das bezweckt auch das "Ende"-Signal, das mann paar Sekunden gibt, bevor die Leine sich schrafft.
Um den Leinenradius zu trainieren, sag ich also "Ende" an, geh noch ein-2 Schritte und bleib dann stehen - wenn der Hund das Signal noch nicht kennt, läuft er vermutlich bis ans Leinenende und kann da nicht weiter. Ich markiere (Clicker, Lobwort), wenn der Hund stehenbleibt, oder sich zu mir umdreht, oder nach rechts/links einen Bogen am Leinenende läuft. Das Belohnungsleckerchen/Spielzeug, werfe ich so von ihm weg, dass er an mir vorbeilaufen muß, um es zu bekommen. Da er dabei an mir vorbei läuft, markiere ich das "dichter bei mir sein" mit einem Click (oder "Jep" oder ähnliches knappes Wort sagen) und werfe noch ein Leckerchen - damit es anfangs leichter ist, kann man es so werfen, dass es nahe beim anderen landet, damit er es auch sieht, dass es fliegt. Wenn man mit Spielzeug arbeitet, sollte es eins sein, wo der Hund schon weiß, dass er das seinem Menschen zurückbringen soll. In dem Fall wartet man darauf, dass der Hund mit dem Spieli auftaucht, und markiert erst das "beim Menschen aufttauch"-Verhalten und wirft dann ein zweites Spielzeug.
Durch diesen scheinbar komplizierten Aufbau lernt der Hund im ersten Schritt, dass er den Bestärker entgegen seiner Fahrtrichtung HINTER seinem Menschen zu erwarten hat. Also bekommt er die Tendenz, nach dem Markersignal in Richtung seines Menschen zu laufen
Zweitens lernt er, dass es sich ziemlich lohnt, sich auf das "Ende" Signal zu seinem Menschen umzorientieren. 
Drittens - wenn man variiert, und oft auch einfach mal clickt/"Jep" sagt, wenn der Hund IRGENDWO im Leinenradius ist, also z.B. gar nicht am Leinenende, sondern vielleicht knapp neben einem (z.B., wenn er gerade das Leckerchen hinter seinem Mensch aufgesammelt hat, und nun wieder auf dem Weg nach vorne ist, und dabei am Menschen vorbei läuft...), lernt der Hund, dass der Mensch ziemlich toll findet, wenn der Hund sich in der Nähe seines Menschen aufhält 
Man benutzt das Markersignal (Click/Jep) UND den Ort, wo man den Hund belohnt (anfangs viel hinter sich, auch mal aus der Hand, wenn ge4worfen, immer IM Leinenradius) dazu, dass der Hund gar nicht ins Leinenende brettert. Das ist die Beste aller Lösungen, denn so wird vermieden, dass der Hund lernt: "Wenn die Leine drann ist, werd ich zurückgehalten, oder "Kommandos" werden durchgesetzt/ist sie nicht dran, zeig ich Stinkefinger!"
- und falls man sich verschätzt (Leckerchen zu weit wirft, vielleicht, passiert mir gelegentlich), dann sagt man "Ende" - um dem Hund anzukündigen, dass es da nicht weiter geht - und das ganze Theater hauptsächlich, damit der Hund lernt, "Wenn Mensch "Ende" sagt, dreh ich um, weil dann gibts Belohnung - irgendwo, weiß nicht genau wo, muß ich gucken!"