Beiträge von Muckimaus

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    Das problem mit dem Streicheln kenn ich auch. Da muss ich warten bis er sich hingelegt hat und dann kann ich ganz ruhig das kraulen anfangen. Dann wird mir auch mal der Bauch gezeigt... Muss es dann aber auch wieder abbrechen wenn er doch dabei Hochdreht.

    AAAHHH!!! Es funktioniert! Ich hab mir heut einfach ein Buch geschnappt und mich auf den Boden gesetzt. Hab nur gelesen und ihn einfach ignoriert. Am Anfang hat er gefiept und gewinselt mich angestupst und versucht mich abzuschlecken. Das hat ewig gedauert. Aber dann wurde es ihm zu doof und er hat sich hingelegt. Du hast recht: Er hat sich auf den Rücken gelegt und sich ganz ruhig kraulen lassen. Zwar war das nicht all zu lange, aber immer hin. Ich glaube das können wir trainieren.
    (Problem ist nur: Ich muss warten bis er sich neben mich legt. Wenn er irgendwo anders liegt und ich bewege mich und gehe auf ihn zu, dann ist er wieder auf 180 :sad2: . Eine hastige Bewegung oder ein Räuspert reicht aus und springt auf und tigert herum)
    Danke für diesen Tipp, so gelassen hab ich ihm beim streicheln noch nie erlebt.

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    Geholfen hat dabei ihm ein kommando beizubringen das er auf seinen Platz geht. Dazu auch bleib. Oft hat er ein Leckerlie zugeworfen bekommen, wenn er auf seinem Platz lag. Da kann man dann ja auch ab und zu so süßen knopfaugen nachgeben, aber eben fürs ruhig auf dem platz liegen bleiben .

    Hab auch schon versucht ihm Bleib beizubringen, aber auf die klassische Methode ("Bleib" sagen, ein Schritt zurück, ein Schritt vor und Leckerli geben. Dann die Abstände vergrößern). Aber das hat nicht funktioniert. Mit dem Leckerli werfen ist ne gute Idee. Ich werds mal ausprobieren.

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    Zuhause kannst du vielleicht mit dem Clicker arbeiten.

    An Clicker hatte ich auch mal gedacht, aber davon wurde mir abgeraten. Ich kenne auch einen Hund, der eigentlich eine Couch-Potato ist, aber beim Clickertraining ist er so hochgedreht, dass Frauchen den Clicker am Ende weggeschmissen hat. Glaub das mach ich lieber nicht. Ich will nix machen, was ihn noch mehr aufregt.

    Das mit der Nasenarbeit ist mal ne super Idee. Er hat beim Gassigehen und im Garten sowieso die Nase immer am Boden und es würde ihm sicher Spaß machen auch mal dabei sein Köpfchen anzustrengen. Es tut ihm bestimmt gut. (Er fixiert mich nämlich immer und quengelt dabei, wenn wir was gemeinsam machen und so muss er mal von mir weg und hat keinen Grund zum winseln :D )

    Wenn du noch so tolle Tipps hast. Ich wäre dir sehr dankbar. :gott:

    Gibt es vllt noch andere Leidensgenossen? Was macht ihr um euren Hund zu beruhigen?

    Ich schließe mich Floydie+Duran an: Ich glaube, wenn ich es schaffe das er nicht immer so rumzappelt und so gestresst ist, dann wird das mit dem Pinkeln in der Wohnung auch sicher besser.

    Danke für eure Mühe und die vielen Ratschläge. Ich sehe es ein. Es ist wohl zu viel Action. Ich hab echt nur das Beste für ihn gewollt, aber es ist anscheinend zu viel des Guten. Als er zu mir kam, war er ein kleines Moppelchen und der TA meinte er muss dringend abnehmen und Muskeln aufbauen. Und trotz der Herzprobleme hat er mir das OK fürs Radfahren gegeben(nicht zu schnell, nur so dass er trabt). Außerdem sagte er, dass Zwergpudel richtig alt werden. Deswegen dachte ich, dass er mit 12 noch kein Opa ist. Außerdem ist er ein echtes Powerpaket und ich wollte nur seinen Ansprüchen gerecht werden. (Manchmal rennt er im Garten oder auf dem Feld für ein paar Minuten auf und ab und das im Vollgas. Das Verhalten kenn ich eigentlich nur welpen und Junghunden). Es ist ja nicht so, dass ich ihn so fertig mache, dass er kurz vorm Herzinfarkt steht. Ich hatte gehofft, dass er wenn er sich so richtig auspowert dann auch müde wird und ein wenig Ruhe findet.

    Ihr habt gefragt ob er auch schon bei meiner Tante in die Wohnung gemacht hat. Hat er! Als ich ihn abgeholt habe waren überall Wasserflecken im Parkett und an den Schranktüren. Und als meine Mutter vor einigen Jahren mit meiner Tante im Urlaub war, hat er auch in die Ferienwohnung gemacht. Es ist leider schwer zu sagen, wann Luis damit angefangen hat, den meine Tante behauptet, dass er das noch nie gemacht hat. Sie ist davon überzeugt, dass es nur die Umstellung ist. An den Medikamenten fürs Herz kann es also auch nicht liegen, die kriegt er erst seit dem er bei mir ist.

    Kastriert ist er auch nicht. Er ist nicht in dem Sinne inkontinent. Er "verliert" ja nicht ein paar Tröpfchen, sondern er hebt das Beinchen und markiert.

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    könnte am Futter liegen. Was fütterst du? Manchmal regt ein Futter zum Pinkeln an...
    Die Futterzeiten.....liegen diese ungünstig pinkelt der Hund wenn du es nicht erwartest.

    Ich füttere nur Trockenfutter. Er ist zwar nicht so begeistert davon, aber er verträgt verdauungstechnisch am Besten. Was soll ich deiner Meinung nach füttern? Gibt es da irgendwas Spezielles?
    Gefüttert wird immer nach dem Gassi gehen. Ausgepowert und mit vollem Magen kommt er dann ein wenig zur Ruhe. Was meinst du denn mit ungünstigen Futterzeiten? Wann soll ich ihn denn füttern?

    Ich hab auch mal von Futter gehört bei dem der Rohproteinanteil gesenkt ist. Rohprotein soll sich angeblich auf die Aktivität auswirken. Je weniger Rohprotein, desto ruhiger soll er werden. Hat da vielleicht einer von euch Erfahrung damit? Wirkt es denn?

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    Ruhe in der Wohnung: da wird nicht geistig beschäftigt sondern ignorieren, auf den Platz schicken und dort was zum Kauen anbieten, (Kong) und einfach nicht beachten.

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    Und zuhause solltest Du ihm nicht viel Aufmerksamkeit geben.
    Eventuell mal eine ruhige Streicheleinheit, und ansonsten sollte er viel ruhen.

    Ihr wisst ja gar nicht wie schwer es ist ihm zu widerstehen. Wenn er mit seinen Knopfaugen vor einem sitzt und um Liebe bettelt oder ein Bällchen anschleppt und einem zum Spielen auffordert. Am liebsten würde den ganzen tag im Garten toben. Ich werd versuchen in den nächsten tagen ein wenig kürzer zu treten und seinen Tagesablauf ruhiger zu gestalten.(Würd vllt auch mir mal ganz gut tun.) Aber ihr kennt das ja sicher von euren Hunden: Die Sache mit der Konsequenz wäre viel einfacher, wenn der Hund nicht so niedlich wäre!

    Hallo, ich verzweifele langsam an meinem Hund. Ich brauche ganz dringend eure Hilfe.

    Seit einigen Monaten lebt der Zwergpudel meiner Tante bei mir. Sie ist schon etwas älter und kann sich nicht mehr um den Hund kümmern. Und dieser Hund raubt mit den letzten Nerv. Luis wird bald 12 und er pinkelt immer noch in die Wohnung. Beim TA war ich schon. Er hat zwar einen Herzfehler, aber sonst nix. D.h. eigentlich kann er es "aufhalten" er will es aus irgendwelchen Gründen nicht. Am Anfang dachte ich es sei die Umstellung. Ihr wisst schon: neuer Mensch, neues Haus, neue Hundefreunde...Aber es ging nicht weg. Dann hab ich angefangen ihn so zu behandeln wie einen Welpen: dickes Lob wenn er draußen macht, alle paar Stunden raus (auch nachts, deswegen bin ich jetzt noch wach :D ). Das mach ich schon seit 6 Monaten so und es ist nur unwesentlich besser geworden.

    Versteht mich nicht falsch. Ich hab ihn richtig lieb gewonnen, aber manchmal treibt er mich eben in den Wahnsinn. Es ist ja nicht nur das Pinkeln. Wenns nur das wäre, wäre ich schon fast zufrieden. Luis scheint im Dauerstress zu sein. Er winselt und fiept bei jeder JEDER Gelegenheit. Er findet so gut wie nie Ruhe (außer wenn ich ihn nach einem langen Spaziergang in seine "Höhle" schicke). Ich habe nicht den Eindruck, dass er dabei ängstlich ist. Rute ist normal und die Ohren meisten aufgerichtet. Er tut mir so sehr leid, wenn er gestresst ist. Diese Dauernervösität kann doch einfach nicht gesund sein, schon gar nicht für einen Hund mit Herzfehler. Das schlimme ist, dass ich ihn kaum streicheln kann. Immer wenn ich ihn anfasse ist er wieder auf 180, versucht mir das Gesicht abzuschlecken und will einfach mehr.

    Er kriegt eine Menge Auslauf. Spazieren gehen, Fahrrad fahren, Bällchenspiele und das jeden Tag mehrere Stunden. Daran kann es eigentlich nicht liegen. Ich würde ihn gerne auch geistig beschäftigen, aber er kann sich wegen seiner Nervösität einfach nicht konzentrieren. Obwohl es ein Pudel ist, und die sind ja eigentlich super schlau und gelehrig, kann er bisher nicht viel. Als er zu mir kam, konnte er nur "Sitz" und seinen Namen.

    Nix gegen meine Tante,aber ich glaube, dass sie Luis eigentlich nie erzogen hat. Er verhält sich in jeder Beziehung wie ein Welpe.

    Tut mir leid, dass ich euch so zuquatsche, aber ich musste mal den ganzen Frust loswerden und ich brauche wirklich unbedingt eure Hilfe!!! :hilfe:

    Habt ihr irgendwelche Tipps wie ich das Pinkeln in den Griff kriege? (Bitte! ich hab keine Lust mehr zu putzen!)

    Was soll ich bloß gegen die Nervösität unternehmen? Was glaubt ihr, könnte es so etwas wie ADHS sein?

    Hab ihr vllt Erfahrung mit kaum erzogenen Hunden aus zweiter Hand? Falls ja, meint ihr Luis hat noch eine Chance?????

    Hier noch ein Smiley, der meinen Luis perfekt beschreibt: :rollsmile:

    Gute Nacht und Danke schon mal für euren Rat