Beiträge von TT1601

    Was die Hundeschule betrifft, schließe ich mich den beiden Vorredner an. Lieber etwas mehr bezahlen und dafür einen ausgeglichenen Hund haben als andersrum.

    Ansonsten kann ich das mit dem "Bogen-statt Absitzen" nur untersteichen, einfach weiter gehen und so tun als würdest du garnicht bemerken das er bellt. Und auch erst dann wieder mit ihm reden wenn er ruhig und auf dich fixiert ist. Vlt nebenbei mit der Leckerlietüte rascheln oder ähnliches...

    Ich kann dir aus eigener Erfahrung nur den Tip geben, lass deinen Welpen mit erwachsenen Hunden spielen, die Welpen kennen und ihnen moderat sagen "bis hierhin und nicht weiter". Der kleine lernt so einerseits Kommunikation zwischen Artgenossen und andererseits, das nicht jeder andere Hund eine "Töle" ;) ist.

    Gruß
    Thomas

    Denke auch, dass der Welpe bis zu einem gewissen Grad die Erfahrungen selbst machen muss. Das Knurren kann er ja noch nicht als Warnung auffassen, weil er garnicht weiß was eine Warnung ist. Er muss sich aber auch mal eine einfangen, um verstehen zu können, dass in Zukunft das Knurren die Stufe VOR eine "drüber kriegen" ist.

    Unser Welpe muss sich auch erst 4-5 mal eine einfangen (vom anderen Hund natürlich), bevor er versteht, dass das Gegenüber kein Interesse am spielen hat.

    Wir achten von Anfang an darauf, dass er möglichst mit älteren Hunden in Kontakt kommt, von denen man weiß, dass sie mit Welpen vernünftig umgehen. Wenn man aber merkt, da könnte mehr draus erwachsen, ist klar das man den Welpen wegholt.

    Mach dir nicht so viele Sorgen, bei unserem Welpen ist es mit dem Verstehen von warendem Knurren in den letzten Woche immer besser geworden. (ist jetzt 15 Wochen alt)

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    Noch ein Tipp: Wenn ihr draußen mit dem Hund unterwegs seid, sollte einer von euch die Kommandoherrschaft haben. Macht es für alle einfacher.

    Zitat

    Was mir dazu noch einfällt (besonders, weil es bei euch einen ganz winzigen versteckten Minimini-Wettbewerb um die Gunst des Hundes gibt ): Vorm Gassi wird abgesprochen, wer bei diesem jetzt folgenden Gassi die Kommandos gibt. Bei uns ist das der, der die Leine in der Hand hat. Nichts schrecklicher (und für den Hund verwirrender), als wenn Herrchen ruft, Frauchen pfeift, Herrchen pfeift ... usw.

    Ja das werde ich sofort vorschlagen. Gestern hatten wir uns sogar ein wenig gestritten, weil ich wollte das Simba zu mir kommt und als er nicht reagiert hatte fing auf einmal meine Freundin an mit ner "Pusteblume" rum zu hantieren und ZACK, Simba war auf dem Weg zu ihr. :muede:

    Zitat

    Das mit dem " zum Affen machen" wirst wohl lernen müssen.

    Ich weiß...habe letzte Woche damit angefangen und auch schon erste Erfolge erzielen können. Trotzdem gewöhnungsbedürftig + irgendwie klappt manchmal nichtmal das... :???:

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    Wir haben uns aber auch einen Hund gewünscht, der Frauchen UND Herrchen liebt und deshalb auch immer geschaut, dass wir das entsprechend forcieren.

    Wir auch, meine Freundin versteht meine Sorgen auch vollkommen und ist froh das die Situation nicht umgekehrt ist, weil Sie wahrscheinlich noch viel mehr damit zu kämpfen hätte. Das mit der "Pusteblume" war einfach etwas unaufmerksam und wird ja vlt. bald durch die klare "Leine = Kommandogeber"-Regel nicht mehr vorkommen.

    Alles in Allem läuft es schon besser und die Tatsache, dass er sich nunmal für meine Freundin entschieden hat, habe ich aktzeptiert.

    Nochmals Danke für eure Antworten

    Gruß
    Thomas

    Vielen Dank für eure ehrlichen Antworten! :)

    Ja ich geb´s ja zu...ein wenig eifersüchtig bin ich schon... :ops:
    Werde in Zukunft versuchen ihn durch "hohe" ;) wärmende Worte und ein wenig Rumgehammpel zu motivieren und die Eifersucht auf meine Freundin abzulegen. Hauptsache er hört überhaupt! :gut:

    Bis dahin

    Ja Sie hat als Frau natürlich von Natur aus eine höhere Stimmlage und brabbelt teilweise ununterbrochen. :) Ich bin halt nicht der Typ dafür und mir fällt es auch ziemlich schwer mich "zum Affen zu machen", nur damit der Hund auf mich aufmerksam wird.

    Versteht das bitte nicht falsch mit der Rangordnung, möchte halt nur vermeiden das Simba, wenn er ausgewachsen ist und 45kg wiegt, meint er könnte machen was er will.

    Hallo zusammen.

    Habe mich hier angemeldet, um auch mal andere und unabhängige Meinungen zu hören/lesen.

    Es geht um folgendes:
    Meine Freundin und ich haben seit Anfang März einen Rhodesian Ridgeback Welpen "Simba". Wir lieben den Kleinen und er entwickelt sich echt super. Allerdings verstehe ich gewisse Verhaltensweisen nicht.

    Kurz ein Rundumblick:
    Simba ist unser erster Hund. Wir haben uns vor dem Hundekauf gut über Hunde und ihre Verhaltensweisen informiert und wir versuchen möglichst hundgerecht mit ihm zu komunizieren. Sprich konsequent, Erwünschtes wird belohnt, Unerwünschtes wird ignoriert, es sei denn man erwischt ihn inflagranti. Dann wird ein scharfes "NEIN" gesprochen und bei Abbruch des unerwünschten Verhaltens wiederum gelobt. Wir sind seit knapp 4 Wochen in der Hundeschule und der Trainer ist sehr zufrieden mit uns und Simba. Die Grunderziehung stimmt also soweit. Vormittags ist er ein paar Stunden alleine (klappt super), meine Freundin ist die letzte die geht und die erste die wieder da ist. Ihrer Meinung nach ist das der Grund für die unten beschriebenen Verhaltensweisen.

    Jetzt zum eigentlichen Thema:
    In der Erziehung bin eindeutig ich der Strengere. Meine Freundin achtet zwar auch darauf, das der Hund macht was er machen darf und lässt was er lassen soll, allerdings lässt Sie ihm hin und wieder mal das ein oder andere durch. Ich bin eher der ruhigere, rede nur wenn ich muss, meine Freundin textet den Hund nahezu NonStop zu. ;) Wenn ich mit Simba alleine bin hört er, drinnen wie draußen, für sein Alter nahezu perfekt. Ist meine Freundin allerdings in der Nähe, bin ich quasi abgemeldet. Zu Hause klappt´s mit dem Hören ja noch, aber spätestens draußen ist dann alles vorbei. Simba hat nur noch Augen für meine Freundin und selbst wenn ich Ihn rufe interessiert er sich nicht wirklich für mich. Auch in der Wohnung klebt er förmlich an ihr. Schmusen ist mit ihr das tollste der Welt, mit mir anscheinend eher ein "notwendiges Übel". Sprich bei ihr kommt er freiwillig zum kuscheln, bei mir ist er, wenn ich ihn einfach "zu mir lege" ,schnell wieder weg oder legt sich in etwas Abstand woanders hin.

    Wie seht ihr das? Wer ist eurer Meinung nach der Rudelführer/die Bezugsperson/die Respektperson? Sieht der Hund mich als Rangniedrigeren bzw. ranghöher, aber rangniedriger als mein Freundin?

    Mir geht es im Endeffekt nur darum, das der Hund draußen auf mich hört, auch wenn wir zu dritt unterwegs sind. Und ich mich nicht zum Hampelmann machen muss, um überhaupt mal seine Aufmerksamkeit zu erlangen.

    Schonmal Danke für Eure Meinungen

    Gruß
    Thomas