Beiträge von Jen85

    Hallo zusammen,


    bin auch aus Lahnstein und hätte auch Interesse. Ich fahre am liebsten Samstags auf die Schmittenhöhe. Wenn ich Zeit habe, meistens gerne so gegen Mittag.


    @ Fellinchen: hab einen Labradorrüden. Er würde sich sicher mit deiner Hündin verstehen ... dann könnte ich dich auch gerne mitnehmen.


    Viele Grüße
    Jen

    Hallo zusammen,


    mein Hund Ben und ich wohnen in der Nähe von Koblenz und ich hätte Interesse an gelegentlichen Treffen (am besten Samstags) bei denen ich mit ihm üben kann an der Leine an anderen, fremden Hunden normal vorbei zugehen. Ich habe nämlich mit ihm das typische Leinenaggressionsproblem und dachte mir, dass es toll wäre sich in der Gegend mit Leuten zu treffen, die vielleicht genau dasselbe Problem haben und daran üben möchten.


    So könnte man z. B. zu Beginn eines Treffens daran üben, indem man mehrfach angeleint aneinander vorbeigeht und danach einen gemeinsamen Spaziergang machen.


    Wenn mein Hund nicht angeleint ist, ist er in der Regel sehr verträglich, sowohl mit Hündinnen als auch mit Rüden.


    Gibt es jemanden im Raum Koblenz der daran Interesse hätte?


    Würde mich freuen!


    Viele Grüße
    Jen

    Hey Marion,


    ja der Vorführeffekt ist immer der beste :lol:


    Werde deine Taktik auf jeden Fall auch mal versuchen, denn du wirst es nicht glauben, ich hab es mit meinem Hund ebenfalls schon paar mal versucht ihn sitzen zu lassen, wenn ein Hund kam und ich meine mir einzubilden, dass es teilweise besser funktioniert hat als vorbei zu gehen. (obwohl der Hundetrainer immer sagte schnell vorbei wäre immer der beste Weg) Klar hatte ich beim 'Absitzen' lassen auch schon die Reaktion, dass er aufgesprungen ist, aber da habe ich dann einfach versucht mich auf´s Prinzip zu konzentrieren, und zwar, dass ich ihm das Kommando Sitz gegeben habe und er somit nicht einfach aufzuspringen hat, also habe ich ihn nur darin versucht zu korrigieren. Was machst du oder vielmehr hattest du gemacht, wenn sie aus dem Sitz aufgesprungen ist und versucht hat in Richtung Hund zu reagieren?


    Lg
    Jen


    P.S.: Wünsche dir weiterhin viel Erfolg! Vielleicht hast du es ja bald ganz im Griff!

    @ acidsmile: Vielen Dank für den Link, werde ich mir auf jeden Fall mal durchlesen. Ja, mit der Nervösität ist das so eine Sache ... das Problem ist beim Hund selbst hat sich das ja auch schon so eingebrannt so zu reagieren. Z. B. gab es auch mal eine Situation, wo ich garnicht nervös werden konnte, weil ich den Hund erst so spät gesehen hatte und er hat trotzdem so reagiert. Ist ja auch klar, für ihn strahle ich scheinbar Unsicherheit aus und er meint die Situation dann für mich klären zu müssen. Aber ich verstehe halt nicht, warum er nach 3 Jahren nicht kapiert, dass wenn er so reagiert ich sauer werde und wenn er gut an einem Hund vorbei geht er gelobt wird und damit gezeigt bekommt, dass es gut ist! Grrr.


    @ Maanu: Ich war schon extra bei einem Hundetrainer und habe dort Einzelunterricht genommen. Er war für mich eigentlich schon kompetent, aber er hat mir im Endeffekt gezeigt wie ich es machen soll, wenn wir einen anderen Hund treffen. Er hat ihn dann selbst öfter gehalten, wenn uns ein Hund entgegen kam und hat gemerkt wie stur mein Hund sein kann und hatte daher selbst Mühe ihn in den Griff zu bekommen ;) Am Ende habe ich den Unterricht abgebrochen, weil mir klar war wie ich es jetzt machen soll und es im Endeffekt jetzt an mir hängt.


    Also wenn ich die Richtung wechsel versucht er halt den Kopf noch zu drehen um weiterhin den Hund beobachten zu können, aber in der Hinsicht habe ich ihn eigentlich mittlerweile in den Griff bekommen, ich geb dann einen kurzen Ruck an der Leine und verbesser ihn damit und versuche ihn dann abzulenken, das funktioniert meistens. Ich hatte da schon wesentlich schlimmere Begegnungen, wo plötzlich hinter uns ein Spaziergänger mit Hund auftauchte und Ben ihn entdeckte... du glaubst garnicht wie lange ich beim ersten mal gebraucht hatte bis ich ihn davon abgebracht hatte sich nicht mehr zu drehen. Er hatte ständig versucht sich mit dem ganzen Körper zu drehen und sich gegen den Hund aufzubauen ... (der Mann muss gedacht habe ich bin bekloppt :) ) Aber ich hatte nicht aufgegeben bis er im Endeffekt aufgegeben hatte und ich denke mit so Momenten verschaffe ich mir ja auch Respekt beim Hund oder?!


    Deine Übungsvorschläge klingen gut, aber wie soll man es unterbinden, wenn er eben nicht hört? Er geht ja ohne Ablenkung mittlerweile gut an der Leine (ganz am Anfang ist ER mit mir spazieren gegangen) nur benötige ich ja einen Plan B wenn er eben plötzlich auf Durchzug stellt oder meinst du mit permanentem Umdrehen kann man sich irgendwann dem entgegenkommenden Hund immer mehr nähern? Das ist eigentlich das was ich so schade finde, wie oft wähle ich Wege aus, weil ich weiß mir kommt hier kaum jemand entgegen oder wenn ich jemanden von weitem mit Hund sehe wähle ich einen anderen Weg weil ich keine Lust auf bevorstehende Situation habe.


    Danke euch für eure schnellen Antworten.


    Lg
    Jen

    Hallo zusammen,


    mein Labbi Ben ist jetzt 4 1/2 Jahre alt. Wir haben ihn bekommen, als er etwas über 1 Jahr alt war. Die Grundgehorsam war bereits vorhanden (wie Sitz, Platz, etc), aber ansonsten war er doch sehr wild und ungestüm.


    Leider haben wir den Fehler gemacht ihm erst mal Zeit "zur Eingewöhnung" zu geben und hatten dann später, als wir ca. 6 Monate später in die Hundeschule sind, lange benötigt um an Leinenführigkeit etc. zu arbeiten. Leinenführigkeit klappt jedoch seit 2 Jahren gut, Gehorsam beim frei laufen ist OK (könnte manchmal besser hören).


    Mein Hauptproblem sind jedoch Begegnungen mit anderen Hunden. (da hat sogar der Hundetrainer seine Probleme gehabt). Vorallem bei großen Hunden ist es auffällig. Er verhält sich an der Leine so, als wäre er total aggressiv, schmeißt sich in die Leine und ab und an bellt er auch dabei. Wenn ich ihn ableinen würde, würde er nur spielen wollen! Ich kann einfach nicht normal an anderen Hunden vorbei gehen. Gut, es kommt allerdings auch auf die Entfernung an. Wenn es eine Begegnung von weitem ist, kann ich ihn sogar mit einem Ball oder Leckerli ablenken, wenn unsere Wege sich allerdings direkt kreuzen und keine große Ausweichmöglichkeit besteht ist an Ablenken garnicht mehr zu denken. Er fixiert dann schon von weitem und tut so als wäre ich garnicht mehr anwesend.


    Jaa, ich muss auch zugeben, dass ich immer nervös werde wenn wir einem Hund begegnen, weil ich einfach weiß wie er reagieren wird, natürlich macht das die Situation nicht einfacher ... aber ich kann nun mal keine Schalter umlegen, der meine Nervösität verschwinden lässt.


    Es ärgert mich halt einfach, dass er es nicht mal langsam versteht, dass sein Verhalten nicht gewünscht ist!!! Es ist ihm so egal das er mir dabei weh tut, etc.


    Mit einer Freundin hatte ich jetzt das Thema "Sprühhalsband". Jetzt wollte ich mal fragen was ihr davon haltet, oder welche Tipps ihr noch für mich habt. Ich habe denke ich einen eher seniblen und manchmal auch schreckhaften Hund und ich denke vielleicht könnte ich ihn damit einmal so erschrecken, das es direkt "fruchtet" bei ihm ;)


    Bitte helft mir! :) Danke schon mal.


    Jen