Hallo,
erstmal vielen lieben Dank für die bisherigen Antworten.
Ich habe mir auch ein bisschen das was in dem verlinkten Thread stand durchgelesen (zugegeben unter Tränen)
Ich lasse Daisy und mir auf jeden Fall noch ein bisschen Zeit und hoffe das in der Zeit meine Katze den
kleinen Zwerg nicht umbringt. Wie mir auch vorgeschlagen wurde, werde ich versuchen mit ihr viele schöne
Sachen zu machen. Vielleicht bessert das unser Verhältnis ja ... :/ (Was heißt, an ihr liegt es nicht, sondern an mir)
Auch den Tipp von JMe1990 werde ich einmal ausprobieren - ich hoffe bloß das dass nicht so läuft das dann meine Katze gleich los rennt und auch die Wurst von Daisy weg frisst (wenn sie kann klaut die auch das Essen von Daisy O.o)
Viele liebe Grüße,
Carrie
Beiträge von Tortuga
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Guten Morgen alle miteinander,
Mein Problem ist folgendes: Ich habe nun seit kurzer Zeit eine junge Spitzhündin.
Sie ist eigentlich wirklich total lieb, verspielt und aufgeschlossen nach kurzer "Auftauphase"
nur leider kann ich mich nicht recht für sie erwärmen. Mir kommt es eher so vor wie als hätte
ich einen Hund zur Pflege, den man wieder gehen lässt. Es tut mir in der Seele weh, wenn ich
sehe wie Daisy sich alle Mühe gibt mir zu gefallen. Ich muss hier allerdings hinzu fügen das sie
nicht mein erster Hund ist, mein voriger war ein Schäferhund-Mischling der nun jedoch vor
einem Monat verstorben ist. Ich hing wirklich sehr an ihm und fürchte das dass das eigentliche
Problem ist, das ich nicht in der Lage bin mich richtig an Daisy zu binden.
Falls nun die Frage auftaucht warum ich mir dann jetzt schon einen neuen Hund geholt
habe, das war nicht vollends mein Verdienst. Freunde und Verwandte meinten sie müssten
sie mir zum Geburtstag schenken. Selbstverständlich konnte ich bei einem Blick in Daisys
Knopfaugen nicht nein sagen, zumal mir auch viele immer wieder versichert haben
das die Trauer um den verstorbenen Hund schneller vorbei ginge wenn man einen neuen
Hund hätte, aber mittlerweile frage ich mir ob der kleine Zwerg es nicht
vielleicht in einer Familie besser hätte wo sie wirklich vollkommen geliebt wird und nicht
(wie bei mir) ständig ungewollt mit dem Vorgänger verglichen wird. Ich fühle mich hin und
hergerissen, weil ich mich auch schlecht und schäbig fühle nur schon mit dem Gedanken
zu spielen einen Hund dem ich zugestimmt habe wieder abzugeben. Ich habe noch nie
ein Tier abgegeben und bin mir sicher das viele mich in diesem Punkt hier auch nicht verstehen
können - ich hätte es mir auch nie Träumen lassen je in eine solche Situation zu kommen.
Hinzu kommt noch das meine Katze Daisy absolut hasst. Eigentlich ist sie Hunde gewohnt,
allerdings war mein letzter bereits älter als die Katze mir zugelaufen ist. Aber Daisy hasst
meine Katze abgrundtief und hat ihr auch schon ziemlich eins auf die Nase gegeben.
Sie voneinander getrennt halten geht fast nicht, denn die Katze kommt überall hin und es ist
ja nicht so das Daisy die Katze jagt, sondern anders herum. Außerdem habe ich auch dann
der Katze ein schlechtes Gewissen gegenüber. Daher nun meine Frage: Wäre es in diesem
Fall vielleicht besser Daisy weiter zu geben? Sie ist noch recht jung knapp fünf Monate, und
daher denke ich das sie sich noch eher umstellen könnte, als wie wenn sie sich jetzt viel zu
sehr an dieses zu Hause hier gewöhnen würde. Denn ich denke wenn sie hier bleiben würde,
wäre es am Ende so, das wir nebeneinander her leben, was doch den kleinen Zwerg irgendwann
sicherlich auch frustriert, weil ich nicht in der Lage bin ihm die Liebe entgegen zu bringen,
die ihm gebührt.
Ich hoffe sehr auf Antwort und so wenig Anfeindungen wie möglich - ich kann (wie gesagt)
verstehen wenn ich auf unverständniss stoße, ich hätte auch nie geglaubt das ich
je in so eine Situation komme.
Viele Grüße,
Carrie Winston