Beiträge von Siobhan

    Ich bin mal heftig angeschnauzt worden weil ich bei der Post über die Rampe runtergegangen bin - das wäre für Fußgänger verboten, da dürften nur Rollstuhlfahrer drauf etc.
    Wohlgemerkt war da weit und breit niemand der sie nutzen wollte, und ich konnte zu dem Zeitpunkt keine Treppen laufen.

    Ich mußte jetzt wirklich erstmal überlegen wie das bei uns ist. Wir gehen in eine Gemeinschaftspraxis, alle Ärzte und Mitarbeiter sind ruhig und freundlich im Umgang mit den Tieren.
    Es wird nicht betüddelt oder vollgequatscht, aber am Anfang Kontakt aufgenommen so wie der Hund das halt anbietet. Kurzes Hallo, Streicheln oder was eben paßt. Nix was aufdreht.
    Alles Management, den Hund in bestimmte Positionen bringen etc. macht der Besitzer, das Gespräch findet natürlich zwischen den Menschen statt, am Schluß werde ich gefragt ob es ein Leckerlie geben darf, und der TA verabschiedet sich sowohl von mir als auch vom Hund. Gefällt mir.

    Sitze beim Arzt im Wartezimmer. Mädchen im Vorschulalter beschwert sich bei ihrer Mutter, daß es da gar keine Barbies gibt „damit auch Mädchen was spielen können“
    Klar, da liegen ja nur Bücher, und Puzzle, und Bauklötze. Ich fand das ziemlich gruselig.

    Sie hat wohl erst gesagt, der Hund sei unter dem Zaun durch und wollte ins Gesicht des Kindes. Das hat sie dann später zurückgenommen.
    Wir werden nie erfahren was da wirklich war, auf jeden Fall eine furchtbare Geschichte.

    kenn ich. Als Brienne damals mit ihrer kaputten Pfote nicht laufen durfte hab ich sie immer vor die Glotze gesetzt wenn Rütter lief. Was anderes hat sie nie interessiert, aber da hat sie mitgefiebert, alles kommentiert und hinterher war sie platt. Kranke Kinder halt :D

    Laut amerikanischen Artikeln hat das Kind nicht geärgert, sondern wollte mit der Socke mit dem Hund spielen. Und der hätte das dann als Spielzeug gesehen und reingebissen.
    Das waren Nachbarn, Kind und Hunde kannten sich, da kann Kind schon mal spielen wollen...

    Wir wohnen ja auch auf dem Land, und hier ist ganz klar (zumindest bei den Alteingesessenen) die Meinung wenn ein Hund „Ärger macht“ kommt er weg. Und man erledigt das nach Möglichkeit selber: mein Hund, meine Verantwortung. Das mach ich mir nicht „einfacher“ indem ich den Tierarzt einschalte.
    Und ganz ehrlich - hätte ich eine Waffe würde ich es wahrscheinlich genauso machen.
    Für den Hund war das mit Sicherheit besser als erst durch den ganzen Behördenwahnsinn gezerrt zu werden.