Beiträge von Birtingur

    Ich bin hier wohl die einzige, die bei der Dackelfamilie nur die Terrasse mit Treppe zum Gras wahrgenommen hat, den Rest des Hauses hab ich gar nicht registriert, eigentlich auch bei den anderen nicht. Ich habe nur auf die Hunde und das Miteinander geachtet.

    Und da fand ich die Familien vom Dackel und vom Labbi ganz normal und sympathisch, genauso wie die beiden Herren und natürlich Lisa..

    Ich weiß auch nicht wie Rünennases Wohnung aussieht, auf sowas achte ich nicht wenn ich Hundes vorm Gesicht habe. :D

    Jaaa, also bei mir ist alles in Blau gehalten. ☝?

    :lachtot:Genau mein Humor @Rübennase :lol:

    Ich musste bei beiden Familien tatsächlich auch schon an die heile Instagram-Welt denken.

    Da wir aber selbst zwei Kinder, ein großes Haus mit Garten und einen Hund haben, weiß ich aber auch, dass es nie im Leben immer so harmonisch und perfekt dort ist.

    Da die Kinder beider Familien aber aus dem Kleinkindalter raus sind, werden sie sich zumindest für die Zeit des Drehs schon zusammenreißen können ;)

    Und natürlich werden die auch vorher nochmal extra geputzt (bekommen) haben - würden wir wohl alle so machen |)

    Heute ist es aber auch einfach oft so, dass die Mehrheit der Familien ganz klischeehaft lebt:

    Hochzeit, Kinder, Hausbau... und dann kommt eben noch der Hund.

    Kaum einer ist doch heute noch so "verrückt" eine andere Reihenfolge zu wählen und aus den Erwartungen der Gesellschaft auszubrechen :pfeif::roll::p

    Wow, das sieht richtig toll aus bei euch! Der Schnee und die Bergkulisse und der Hund :cuinlove:
    Wir sind leider (naja, manchmal auch glücklicherweise :D) in einem sehr sehr schneearmen Gebiet. So wie ihr im Schnee zu galoppieren ist mein Traum... und am Meer :nicken:
    Vielleicht klappt´s ja irgendwann mal :tropf:

    Solange müssen wir uns mit Schneematsch zufrieden geben :dead:
    Immerhin hat es letzte Woche Sonntag mal soviel geschneit, dass man für 1 Stunde (bevor es wieder geschmolzen ist) mal den Schlitten dran hängen und die Kinder bespaßen konnte :mrgreen-dance:

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    Mit dem Senior (oben zu sehen) habe ich das ja schon ein paar Mal gemacht, der ist ja auch generell gefahren.

    Den Junior habe ich dann bei der Gelegenheit auch noch schnell mal spontan eingespannt (natürlich mit "offener Verbindung" - also der Schlitten ist sofort ab, wenn der der drauf sitzt das Seil los lässt und Fahren vom Boden kennt er auch schon) und er hat es ohne mit der Wimper zu zucken mitgemacht :herzen1::applaus:
    Erst habe ich ihn nur geführt, später habe ich mich auch kurz drauf gesetzt und bin geritten. Auch das war kein Problem. Hab das Ganze natürlich alle paar Meter "schön gefüttert", dafür macht er eh alles |)

    Nach einer Stunde war der Schnee wieder weg, alle Ponies und Kinder bewegt und ich happy :D

    Ich schreibe hier auch nicht so oft, lese aber regelmäßig und fiebere oder freue mich mit jedem mit =)

    Bei uns läuft es richtig gut *toitoitoi*
    (Freue mich aber trotzdem besser nicht zu laut :mute:)

    Zwar muss sie aktuell dank Corona nicht regelmäßig alleine bleiben, aber dafür ist es mittlerweile egal, wann und wie lange wir weg sind.
    Die aufregendsten Momente sind, wenn wir Menschen alle gleichzeitig gehen, sie aber zuhause bleiben muss.
    Da hilft i.d.R. Leckerlies verstecken, alle anderen schon mal rausschicken und den Hund suchen schicken, wenn der Letzte geht. Dann die Abschiedsworte ("Sei schön lieb, bis gleich!") und Tür geräuschvoll schließen - das ist unser Ritual.

    Wenn der Rest der Familie nicht da ist und ich (wahlweise auch mein Mann) weggehe, interessiert sie das gar nicht mehr. Letzte Woche kam sie nach meiner Rückkehr (nach immerhin 1,5 Stunden) noch nicht mal zur Tür um mich zu begrüßen :skeptisch2:

    NIE im Leben hätte ich vor noch einem Jahr gedacht, dass wir es jemals auch nur ansatzweise so weit schaffen!

    Also nicht aufgeben!

    Was bei Jessa sicher auch ausschlaggebend ist/war und vielleicht ein guter Hinweis und Mutmacher für alle Besitzer von bereits erwachsenen Tierschutz-Hunden mit Alleinbleib-Problematik:
    je länger sie bei uns ist, desto entspannter und gelassener wird sie auch alleine! Ich glaube, dass sie grundsätzlich gar kein Alleinsein-Problem hat. Dass sie aber durch den ständigen Besitzerwechsel total verunsichert war, wo sie eigentlich hingehört :ka:
    In den ersten Monaten war jede Sekunde alleine undenkbar und purer Stress für sie! Sie konnte nicht mal vor dem Kindergarten (mit Sicht durchs Fenster auf uns alle!) draußen warten ohne durchgehend zu bellen... Ich konnte nicht die Abschlusstür schließen und 1 Sek draußen bleiben ohne dass sie gebellt hat... Ich konnte nicht auf der anderen Seite des Gartenzauns stehen ohne dass es von ihr kommentiert wurde... :no:

    Ja, ich habe natürlich dann auch regelmäßig geübt, aber nach ca. 9 Monaten hat sich ihr Verhalten bezüglich dem Alleinebleiben grundlegend geändert und manchmal habe ich tatsächlich das Gefühl, dass sie ganz froh ist, wenn wir alle mal für ne Zeit verschwinden xD

    Ich bin davon überzeugt, dass sie jetzt weiß, dass sie hierher gehört und vor allem, dass sie auch hier bleiben darf. Und dass ihr das sehr viel Angst nimmt.

    Ich drücke euch allen weiterhin die Daumen :gut:

    Wenn ich einigen Kommentaren auf Facebook glauben kann, dann besonders durch dick ??

    Ich habe die Sendung auch gesehen und lese mich seit Tagen immer wieder stückchenweise durch diesen Thread - gerade bin ich bei diesem Kommentar von dir angekommen und musste herzhaft lachen und dich vor allem bewundern, wie toll du auch damit umgehst! :gut:

    Zugegebenermaßen bin ich auch kein "Bunte-Hunde"-Fan und da ich kein Poweruser hier im Dogforum bin, kannte ich dich auch vorher nicht.
    Aber ab dem Zeitpunkt, wo ich deine Ankunft mit Einstein im neuen Zuhause gesehen habe, bin ich Fan von dir :cuinlove::cuinlove::cuinlove:

    Wirklich ein ganz großes Kompliment, wie du das mit deinen Hunden hinbekommst!
    Da kann sich jeder einzelne Facebook-Hater eine große Scheibe von abschneiden und sie in seinen vorlauten Mund stopfen |)

    Bei unserer Hündin hat eine Umstellung auf ausschließlich Nassfutter geholfen.

    Alles andere hat keine Besserung gebracht. Vermutlich hat sie zum Trockenfutter zu wenig getrunken.

    Haben Medikamente, Ausschlussdiäten, spätes Füttern, anderes Futter usw. alles durch.

    Erst seit es nur noch Nassfutter gibt haben wir Ruhe.

    Drücke die Daumen, dass ihr bald eine Lösung findet.

    Ich bin selbst ein Scheidungskind und wir waren regelmäßig jedes Wochenende bei unserem Vater - mit unserem Hund.

    Das war überhaupt kein Problem, der Hund kannte uns alle und wo wir waren, war auch sie glücklich.

    Ich verstehe nicht, warum man Kindern solche Wechselmodelle ohne mit der Wimper zu zucken zutraut und bei einem Hund so ein Theater macht.

    Wenn euer Hund kein mega gestresstes Nervenbündel ist, sehe ich darin überhaupt kein Problem.

    Seid vernünftig und erwachsen und schickt den Hund mit dem Kind. Da haben alle was von.

    Eigentlich bringt es ja jetzt auch nix mehr, hier von seinen Erfahrungen zu schreiben oder Tipps zu geben, was man hätte tun können. Das Kind (bzw. der Welpe ;)) ist ja nun schon in den Brunnen gefallen und das Thema vermutlich erstmal vom Tisch :ka:

    Dennoch kann ich gut verstehen, dass du das hier einfach mal aufschreiben und loswerden wolltest :streichel:

    Und ich kann auch deine Panik und das Gefühl der Überforderung in der akuten Phase absolut nachvollziehen.

    Ich bin auch so ein Mensch, der unheimlich schlecht mit neuen, einschneidenden Situationen umgehen kann und schlafe dann z.B. oft nächtelang kaum, habe tagsüber Herzrasen und Magenschmerzen und würde am liebsten nur heulen. Hört sich jetzt wahrscheinlich nach nem ordentlichen psychischen Knacks an, aber das ist schon immer die Art meines Körpers und Gehirns mit solchen Situationen umzugehen :pfeif:

    Bisher habe ich trotzdem alle gemeistert, kann aber gut verstehen, wenn jemand das nicht kann...

    Und ich kann nur sagen - wenn man "so" ist, dann macht es auch keinen Unterschied, ob man einen Welpen oder einen erwachsenen Hund holt (weil das hier auch vorgeschlagen wurde).

    Wir waren uns damals alle einig, dass wieder ein Hund einziehen soll und haben uns riesig gefreut! Wir wussten, dass Jessa ein großes Problem mit dem Alleine-sein hat, aber in der Theorie vorab lösten wir das locker |)

    Dann kam unsere Maus... und konnte nicht mal alleine im Wohnzimmer bleiben, wenn ich die Kinder im Schlafzimmer nebenan ins Bett gelegt habe :dead:

    Ein spontaner Arzttermin in der Woche drauf mit meiner Tochter - der Hund musste ungeplant eine Stunde alleine bleiben... und hat durchgehend gebellt, war fix und fertig mit den Nerven, als wir wieder kamen. Und ich war es auch! Ich dachte, das schaffe ich NIE. Die Praxis ist ja doch ganz anders als in der Theorie ausgemalt :skeptisch2:

    Als Jessa dann noch meinen Sohn anknurrte, als dieser sie im Schlaf überraschte, hatte ich mehr als einmal die Nummer der Tierschutzorganisation ins Handy eingetippt :pfeif:

    Tja und dann hat es sich Tag für Tag ganz langsam immer besser eingespielt. Mein Puls ging täglich etwas weiter runter und ich konnte es immer mehr genießen mit ihr (und sie wohl auch mit mir :tropf:). Wir gewöhnten und aneinander, lernten unsere Stärken und Schwächen kennen und heute ist sie die beste Bereicherung für unsere Familie, die wir uns je hätten wünschen können!!! :herzen1:

    Natürlich ist in deinem Fall der neue Job sicher zusätzlich eine große Belastung. Alleine diese Situation löst wahrscheinlich schon ohne Hund die Angstzustände aus...

    Aber was ich sagen will mit meinem - wieder viel zu langen - Text: es braucht oft auch einfach etwas Zeit, bis man sich auf eine neue Situation eingestellt hat und es genießen kann. Besonders dann, wenn ein Lebewesen mit im Spiel ist, das auch ebenfalls eingewöhnen muss.

    Und JA, da muss man dann entweder "durch" und "die Zähne zusammenbeißen", oder man entscheidet sich dagegen :ka: