Beiträge von Birtingur

    Wir haben leider mittlerweile auch ein Rattenproblem, das man wohl oder übel bekämpfen muss. Wir versuchen es jetzt erstmal mit Lebendfallen. Bei Gift habe ich die Sorge, dass unser Hund oder irgendwelche anderen Tiere (z.B. die Nachbarskatzen) irgendwo mal eine vergiftete Ratte finden und sich die packen...

    Was machst du dann mit den lebenden Ratten?
    Ich hatte ja auch erst über Lebendfallen nachgedacht, aber wohin dann mit der Ratte?

    Und ja, bezüglich der Aufnahme einer vergifteten Ratten von einem anderen Tier ist mir da auch nicht ganz wohl bei... und man wird ja nicht nur Ratten, sondern wahrscheinlich auch Mäuse damit vergiften. Also das ist irgendwie (noch) nicht mit meinem Gewissen vereinbar :verzweifelt:

    usostus mit Wachteln kenne ich mich leider nicht aus, aber grundsätzlich klingt das doch nach einem guten Plan für das Gehege :bindafür:
    Als Futter- und Wasserspender finde ich bei den Hühnern auch die gängigen Plastikdinger am praktischsten. Die gibt es ja auch in klein für Wachteln (hab ich für die Küken).

    Lajela

    Puh, das ist natürlich echt früh mit 7 Wochen :lepra:
    Vielleicht hat er sich nur verschluckt und es war ein Versehen :lol:

    Bei uns wurde ja letzte Woche eine Henne geholt und ich hatte aufgrund der merkwürdigen Spuren echt Panik, dass es Ratten gewesen sein könnten.
    Daher habe ich doch nochmal die Kamera aufgestellt und den Bewegungsmelder für nachts aktiviert. Und siehe da... es war schon ein paar Mal der Fuchs drauf. Aber noch keine einzige Ratte. Natürlich macht es das Geschehene nicht besser, aber ich bin trotzdem mega erleichtert, dass es wohl doch der Fuchs war. Nun werde ich im Schlaf nicht mehr von fiesen Ratten-Träumen verfolgt :dead:

    Dennoch hatte ich schon Köderboxen für Ratten bestellt, die stehen jetzt hier rum und ich bringe es einfach nicht übers Herz, sie aufzustellen... Denn bis auf ein paar Köttel unter der Mülltonne bei den gelben Säcken konnte ich noch keine Rattenspuren ausmachen :ka:
    Wir haben für die gelben Säcke sofort eine Kiste besorgt, sie stehen also auch nicht mehr offen herum. Und Speisereste für die Hühner gibt es nur noch in einem Behälter und nur noch in einer Menge, die sie direkt fressen können.
    Ich denke, das sind schon mal die wichtigsten Vorkehrungen und im besten Fall reicht das schon aus... hoffe ja, dass der Fuchs einfach jedes Mal eine Ratte mitnimmt, wenn er an die Hühner nicht dran kommt :p

    Wobei ich ja auch gar nicht weiß, ob es überhaupt viele Ratten gibt... die Stadt legt ja auch regelmäßig in der Kanalisation Köder aus. Und gesehen habe ich persönlich ja noch keine :ka:

    Bei mir beginnt wieder der alljährliche Kampf gegen den Ponyspeck :verzweifelt:
    Er sah so toll aus über Winter! Sein körperlicher Zustand wurde in den letzten Monaten oft von verschiedenen Leuten gelobt. Darunter Tierklinik, Tierarzt, Reitlehrer... und innerhalb von 3 Wochen - ZACK! - fett :(

    Ich hatte so sehr gehofft, dass wir es dieses Jahr auch über Sommer ganz gut halten können. Leider nein :no:

    Und mein Gewissen plagt mich nun Tag und Nacht... ich weiß, dass eine Futterbeschränkung eigentlich zwingend notwendig wäre. Zurzeit geht er 24/7 raus. Eine Fressbremse ist keine Option, ich habe alle Modelle ausprobiert- er zieht sich alles aus und nimmt dabei keine Rücksicht auf Verluste :fear:

    Ein Stallwechsel ist ebenfalls keine Option. Wir fühlen uns alle so wohl wie noch nie.

    Nun habe ich mir schon von Pavo das Trainingsprogramm für dicke Pferde rausgesucht und werde erstmal versuchen, noch ein paar Kilo-Killer ins Training einzubauen. Ausdauertechnisch ist er topfit, darüber kann ich nicht alleine gehen. Stangenarbeit und Sprünge müssen jetzt her.
    Und wenn das alles nicht hilft, werde ich wohl mit der SB sprechen müssen, dass er vielleicht nachts drin bleibt. Wobei ich vermute, dass er sich dann tagsüber einfach die fehlende Ration durch Turbo-Fressen nachholt :verzweifelt:

    Das Problem wäre gelöst, wenn sich jeder direkt zu Beginn der Arbeit mit dem Pferd kompetenten Beistand holen würde. Und nicht erst wartet, bis er ihn wirklich braucht :ka:

    Dann kann das Pferd sich gar nicht erst was Doofes angewöhnen und falls doch, kann man es lösen, bevor es sich festigt. Allerdings sehen die meisten das Problem ja erst, wenn es schon zu spät ist. Der 0815-Pferdehalter bildet nun mal nicht jeden Tag ein Pferd aus, weshalb ganz oft einfach die Erfahrung fehlt, Probleme im Ansatz zu erkennen und bekämpfen zu können. Zudem hat man in der Regel nur ein Pferd, dessen Macken man ggf. schon kennt. Bei einem neuen Pferd mit anderen Macken sieht das dann schon direkt wieder anders aus. Außerdem fehlt einem ohne die Erfahrung mit unterschiedlichen Pferden und Problemen oft auch der Horizont an Lösungsmöglichkeiten.
    Ich nehme mich da gar nicht aus und das ist im Grunde ja auch nix Schlimmes. WENN man sich von Anfang an Hilfe holt und/oder zumindest ab und zu mal jemanden drüber schauen lässt, damit man eben direkt im Ansatz reagieren kann und nicht erst, wenn es schon zu spät ist.
    Und dann braucht man nämlich auch keine "Werkzeuge", um das Pferd kontrollieren zu können.

    Ich selbst habe diese Erfahrung damals mit meinem mittlerweile 11-jährigen Wallach gemacht. Er kam 4-jährig von der Jungpferdeweide zu mir. Ein typisches Pony: sehr schlau, unerschrocken, etwas dickköpfig... aber mit positiver Verstärkung für alles zu begeistern. Dementsprechend war dann auch mein Plan. Der Gute sollte alles mit positiver Verstärkung kennenlernen. Grundsätzlich bin ich auch heute noch ein totaler Fan davon. Mir fehlte damals allerdings definitiv die Erfahrung und bei unserem ersten Spaziergang hat er sich (trotz positivster Verstärkung :pfeif:) vor einer Kuh erschrocken, ich konnte ihn nicht mehr halten und er ist zurück zum Stall gerannt. So viel zu seinem Vertrauen damals in mich und meinen Qualitäten als Ponyflüsterer :roll:

    Einen Tag später hab ich ihn zu einer guten Bekannten zur Ausbildung gegeben. Natürlich war ich voll integriert und habe erst dort gemerkt, wie viele Kleinigkeiten ich schon vorher verpasst hatte, um ihn in so einer Situation bei mir halten zu können. Meine Bekannte hatte ganz viel Erfahrung mit Jungpferden, konnte jede seiner Bewegungen genau deuten und hat schon viiiiieeeelll früher als ich reagiert, sodass es überhaupt nicht erst wieder zu einer doofen Situation gekommen ist. Wir waren dann gemeinsam drei Monate dort "in der Lehre" und sind sehr gestärkt und als Team nach hause gekommen. Wir wurden dann 1x wöchentlich weiter betreut und es gab seitdem nie wieder eine heikle Situation - einfach, weil ich das Pferd viel besser lesen konnte und schneller reagieren konnte. Und, weil auch weiterhin bis heute immer jemand mal drüber schaut und notfalls korrigiert.

    Diese Einsicht fehlt aber leider so vielen Leuten :muede:

    In der Regel lässt keiner drüber schauen, bis es Probleme gibt. War ja bei mir auch so. Zum Glück war es bei mir schon sehr früh und ich habe direkt darauf reagiert, sodass sich gar nichts festigen konnte. Ich kenne aber auch viele, die wären nach dem Losreißen am nächsten Tag mit nem schärferen Werkzeug wieder losmarschiert...

    Die Mehrheit sucht halt leider bis heute immer noch nicht das Problem bei sich. Das ist bei den Hunden so und bei den Pferden genauso :ka:

    Oh Gott ich bin heute die Isi-Trulla gesprungen und vor lachen fast vom Pferd geflogen. Selbes Prozedere wie bei Stangen: Elja bereitet sich mental darauf vor jetzt richtig super zu springen, kommt direkt vor den Sprung, merkt, dass sie nur 3 von 4 Beinen bedacht hat und wällert dann irgendwie drüber.

    Zum Schluss haben wir zwei Sprünge in nahem Zusammenhang miteinander nehmen können mit fliegendem Wechsel dazwischen. Das ging dann auch echt gut und mein RL hat anschließend noch ein bisschen am Galopp mit uns gefeilt. Rechts war großartig und auch nicht so gelaufen wie sonst, links merkt man echt dass sie Probleme hat.

    Aber alles in Allem ist sie einfach nur süß und mega motiviert :smiling_face_with_hearts:

    Darf ich fragen, wie Eljas Abstammung ist? :tropf:

    Birtingur, ich fürchte, deine Paranoia ist berechtigt. Ich weiß zwar nicht, was aktuell mit deiner Henne passiert ist, aber ich habe vor Jahren miterlebt, was Ratten mit ganz jungen Ferkeln anstellen können - und das, obwohl die Sau freilaufend mit in der Box war. Grauenhaft.

    Seitdem hasse ich die Biester wirklich und bin da ganz rigoros: Sobald der Terrier Rattenzuzug anzeigt, stelle ich die Köderboxen auf und vergifte, was ich kriege. Ich bin sonst eher rundum pazifistisch, aber bei dem Gedanken, Ratten an den Hühnern zu haben ,kriege ich wirklich Plack.

    Wow, danke für deine Antwort!
    Ich habe die Köderboxen schon im Einkaufswagen... mir fehlte aber die letzte Überzeugung. Die ist jetzt da :shocked:

    Gute Besserung für die Henne L_&_R ! Leider kenne ich mich da auch nicht gut aus :no:

    Ich habe vorgestern eine Henne (vermutlich) an den Fuchs verloren :(

    Aktuell habe ich die Klappe auf 22 Uhr programmiert und sie gehen auch eigentlich zuverlässig rein.
    Wir hatten allerdings eine Feier im Garten und wahrscheinlich war besagte Henne dadurch noch wach und hat dann die Schließung verpasst :( :

    Aufgrund der Feier habe ich dann aber auch nicht mehr nach ihnen geschaut, bevor ich ins Bett gegangen bin. Am nächsten Morgen hat der Hahn total Theater gemacht und als ich nachgeschaut habe, fehlte sie :verzweifelt: Zuerst dachte ich, dass sie gerade da geholt wurde, als der Hahn angeschlagen hat. Allerdings war unter einer Erhöhung im Gehege Hühnerkot - da hat sie wohl geschlafen, als sie nicht mehr in den Stall kam. Außerdem habe ich ein paar wenige blutverschmierte, aber bereits getrocknete, Federn gefunden und etwas Blut am Boden, das ebenfalls schon angetrocknet war. Am Zaun konnte man eine leichte Spur zu unserem Treppenabsatz erkennen und der Hund war dann auch sehr interessiert an dieser Stelle auf der Treppe. Daher gehe ich davon aus, dass sie dort durchgeschleppt wurde :( :

    Etwas mysteriös an der ganzen Sache ist allerdings, dass ich auf der gegenüberliegenden -und weit entfernten- Seite des Treppenabsatzes später noch ein paar Federn und einen Hühnerfuß gefunden habe... Außerdem war unter dem Zaun auf dieser Seite ein kleines Loch gegraben. Nebendran an Mäuseloch (oder Rattenloch? :shocked: ).
    Das finde ich sehr sehr merkwürdig, weil dann ja an zwei Stellen gefressen oder zumindest an einer Stelle rausgeschleppt, einmal ums Haus gelaufen und auf der anderen Seite gefressen wurde...??? Bis auf den Fuß ist aber nichts übrig - zumindest habe ich noch nichts weiter gefunden.
    Da wir in der Straße immer mal wieder Ratten aus der Kanalisation haben, ist meine größte Befürchtung, dass es vielleicht gar kein Fuchs war, sondern eine Ratte??? Aber: schleppt die ein ausgewachsenes Huhn über einen 1m hohen Absatz bis auf die andere Seite des Hauses? Und frisst es dann komplett auf?! Und sie hätte ja auch gar nicht am Zaun buddeln müssen, da passt sie ja auch so durch... ?
    Jedenfalls habe ich jetzt total Paranoia und werde in meinen Träumen schon von Ratten verfolgt :dead:

    Wir füttern das Hühnerfutter (nur Pellets) ausschließlich aus dem Futterautomaten. Allerdings werfen wir auch immer mal Speisereste ins Gehege - da könnten die Ratten schon Interesse dran haben. Das haben wir sofort eingestellt und ich überlege noch, wie wir den Hühner am sinnvollsten die Reste geben können, ohne dass die Ratten es bekommen. Vielleicht füttere ich das auf einer Unterlage o.ä., damit ich es abends wieder wegräumen kann, wenn Reste bleiben. Wie macht ihr das?