Beiträge von postfuerholger

    Also, vielen Dank nochmals für Eure Antworten - jetzt muss ich allerdings auch mal etwas loswerden ...

    Bitte lest doch meine Beiträge genau durch. Natürlich bekommt Sie von fremden keine Leckerlis sondern von Familie und von Freunden, die Sie kennt, natürlich ist der Alphawurf absoluter Quatsch - das ist mir doch klar - ich habe auch schon 4mal geschrieben, dass die Trainerin das nicht empfohlen hat ... nur wenn Ihr immer souverän und sicher seid, immer die Ruhe bewahrt, Situationen vermeidet bzw. umgeht - und Euer Hund sich stundenlang an der Leine aufführt wie eine Kampfmaschine, da kann es wirklich auch mal sein, dass einem ein Fehler passiert.

    Also, hackt bitte nicht auf mir rum - ich weiss auch dass das " malträtieren " gar nichts bringt und lehne dies komplett ab. Ich bitte also um Eure konstruktive Kritik - das andere bringt mich leider in meiner Situation nicht weiter !

    Danke im voraus !

    Guten Morgen,

    ich möchte mich ganz herzlich bei Euch für Eure Anregungen bedanken. Ich war letzte Woche mit Ihr bei einer sehr guten und engagierten Tierärztin, die sich auch sehr viel Zeit für Sie genommen hat. Es ist alles in Ordnung.

    Es scheint einfach so als würde Ihr Alles in jeglicher Form, dass sich mir bzw. uns auf 50 m Nähe nähert und sei es ein Blatt im Wind nicht passen - aber wie gesagt, das geht ja im normalen Alltagsleben nicht. Ich kann mich ja nicht die nächsten 6 Monate mit Ihr zuhause einschliessen.

    Wie ich geschrieben habe ist Sie unglaublich schwer einzuschätzen - auch Auslöser sind in diesen Situationen schwer zu erkennen. Es kann sein, dass Sie bei Besuch zuhause ganz lieb ist und gar nichts macht und dann passiert es plötzlich wieder. Oder, man trifft auf der Strasse einen Freund, den Sie kennt und mag und alles scheint bestens - Sie freut sich, und plötzlich explodiert Sie ... mir ist schon klar, dass Sie Angst hat - nur wie ich geschrieben habe, ich bin mittlerweile ratlos ...

    Danke für Die Antwort Euch beiden, ich habe gerade schon auf die erste Nachricht geantwort - Sie ist hier aber leider nicht sichtbar, ich versuche es nochmal ...

    Den Alphawurf hat die Trainerin nicht empfohlen - ich habe das gelesen und habe dies gestern ausprobiert. Das war das erste und einzige mal. Ich dachte mir ebenfalls das dies absolut nicht förderlich ist und habe es deshalb auch bisher unterlassen. Gestern war ich jedoch wirklich fix und fertig und dachte ich komme mit diese Hund vom Spaziergang nicht mehr heim ohne dass er jemanden anfällt !

    Ich lasse Sie nicht zu fremden Menschen. Dies sind Freunde und Familie die Sie kennt und vor Freude mit dem Schwanz wedelt. Alles scheint ok, Sie geht selbst hin wann Sie mag und bleibt ruhig sitzen. Wie ich beschrieben habe springt Sie dann aus unerklärlichen Gründen plötzlich auf die Hinterbeine und greift an ...

    Ich habe von meiner Trainerin eigentlich einen sehr guten Eindruck bisher. Das mit dem Wohlfühlabstand könnte tatsächlich sein. Ich habe dies auch beobachtet. Da Sie sehr gut sieht und hört scheinen dies ca. fast 50 m zu sein. Da ich in der Innenstadt wohne gibt es natürlich immer wieder etwas was Ihren Weg kreuzt. Auch wenn ich ganz bewusst Routen und Wege gehe die ruhig sind um Stress für Sie zu vermeiden.

    Natürlich gehe ich auch zügig weiter wenn das Verhalten von Ihr beginnt, ich spreche mit Ihr - lenke Sie ab. Es funktioniert nicht. Man kann Sie dann fast nur noch wegzerren (furchtbar) oder hochheben und zähnefletschend wegtragen ... daran zu denken Sie von der Leine zu lassen ist unmöglich. Manchmal steigert Sie sich so hinein, dass Sie sogar vor Ihrem eigenen Schatten erschrickt bzw. von einem Blatt das umherfliegt.

    Könnte es eigentlich prinzipiell damit zu tun haben, dass Sie an der Leine ist. Ich habe das Gefühl, wenn wir ganz alleine auf einem Feld sind und ich Sie tatsächlich einmal laufen lasse, ist es besser. Habt Ihr damit Erfahrungen ? Im voraus ganz ganz herzlichen Dank für Eure Hilfe.

    FRAGE: UNGEWÖHNLICHES UND ÄNGSTLICHES VERHALTEN EINES PARSON-JACK-RUSSEL MIX
    Servus,

    ich wende mich heute mit folgender Frage an Euch: Wir haben aus einem spanischen Tierheim eine ca. 3 Jahre alte Parson-Terrier-Mix Hündin. Sie ist ein ganz wunderbarer Hund, ist zuhause lieb, folgt und ist absolut anhänglich und verschmust. Mir würde Sie (das Gefühl habe ich) nie etwas tun.

    ABER: Ich bin mittlerweile schon ziemlich angestrengt, auch wenn ich den Hund versuche dies nicht spüren zu lassen. Das Verhalten meiner Hündin ist ausserhalb der Wohnung völlig konträr zu innerhalb der Wohnung. Sie bellt, knurrt und fletscht wirklich angsteinflössend alles, aber wirklich alles und jeden an. Große und kleine Hunde, sämtliche Menschen, Kinder (extremst) - es ist wirklich anstrengend und im Moment nicht so schön mit Ihr Spaziergänge zu unternehmen - ich kann Sie niemals - auch nicht für kürzeste Zeit von der Leine lassen, da man Sie überhaupt nicht einschätzen kann.

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten: Entweder schlägt Sie sofort sehr laut Krach und Alarm wenn Sie irgendein Objekt sieht, oder Sie ist erst sehr ruhig, wedelt mit dem Schwanz und gibt Menschen das Gefühl Sie wäre freundlich gestimmt. Sie geht dann auf die Menschen zu - selbst wenn diese Ihr ein Leckerli geben und in die Hocke gehen, schiesst Sie plötzlich nach Sekunden völlig aggressiv hoch und führt sich auf wie eine Kampfmaschine. Nur weil die Leute immer vor lauter Schreck wegspringen ist bisher noch nichts passiert. Alleine heute hat Sie dies ca. 8 mal bei verschiedenen Menschen gemacht. Ich mag Sie schon gar nirgends mehr hinlassen weil ich Sie nicht einschätzen kann. Sobald Sie mit mir alleine zuhause ist, ist Sie wie eine Katze. Sie kann nicht genug schmusen und bellt den ganzen Tag nicht einmal.

    Ich habe mir bereits zur Unterstützung eine Hundetrainerin geholt, die Einzelstunden mit Ihr macht. Ich habe alle Ratschläge der Trainerin befolgt - von Bellen ignorieren (bringt gar nichts - wird immer mehr) , über Hund hochnehmen und wegdrehen damit Sie den Auslöser der Situation nicht mehr sieht ( hat auch gar nichts gebracht Sie knurrt und bellt weiter) - bis hin zu Umdrehen und auf den Rücken legen, sowie die Schnauze zuhalten (ich finde das ganz furchtbar - aber ich habe wirklich alles ohne Erfolg probiert). Das habe ich heute 5 mal gemacht, gebracht hat es auch gar nichts ...

    Ich habe Sie nie gehauen und immer versucht Sie für alles positive zu loben bzw. bei negativen Verhaltensweisen keine Aufmerksamkeit zu geben und konsequent zu sein.
    Nun in ich mittlerweile am Ende mit meinem Latein und meiner Kraft - ich hoffe irgendjemand kann mir hierzu noch einen Rat geben. Ich kann mich doch nicht mit diesem tollen Hund 24 Stunden zuhause in der Wohnung einschliessen ?

    Ganz herzlichen Dank im voraus aus München / Holger