Beiträge von KatiPepper

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    neben der ganzen gesundheitlichen geschichte klingt es jedoch auch nach absoluter unterforderung,körperlich und gesitig oder hört sich das nur für mich so an?

    ein border, auch wenn es nur ein mix ist, will doch beschäftigt werden, körperlich und geistig oder?

    kannst du nicht mit ihm mit dem rad fahren? du schreibst doch, dass du zur schule wolltest etc.,gut, es ist zu weit weg, kann vielleicht deine trainerin dir übungen zeigen, die du mit ihm machen kannst, um sein hirn etwas zu fördern und ihn zu beschäftigen?


    Wir sind viel Draussen, es ist schwer zu beschreiben, vom lesen her würde ich es genauso verstehen. Ich kann aber versichern dass wir viel laufen, dass er körperlich wirklich ganz gut ausgelastet ist. Ok, bei der geistigen Auslastung hat es die letzte Zeit vielleicht etwas gehadert, aber wir bleiben wieder dran. Ich will ja dass es meinem Fiffi wieder gut geht und alle wieder ausgeglichen sind.
    Aber trotzdem vielen Dank!
    Liebe Grüße

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    Spontan musste ich daran denken, ob dieser Hund überhaupt gesund ist. Hat man jemals nach der Schilddrüse gucken lassen? Gerade Schilddrüsenerkrankungen können einen Hund extrem ängstlich erscheinen lassen, wobei Collies auch sehr geräuschempfindlich sein können. Ich würde sicherlich mal per Blutbild die Schilddrüse kontrollieren lassen.


    das werde ich beim nächsten TA am Mittwoch mal zur Sprache bringen.

    Ich habe die Zeit nicht einfach verstreichen lassen und das als "es ist eben so" hingenommen. Vieles hat er gelernt dass er davor keine Angst haben muss. Wir haben immer dran gearbeitet im so viel wie möglich zu zeigen ohne dass es gleich in einer Reitzüberflutung ausartet. Im Gegensatz zum Anfang ist es schon vieeel besser geworden. Ich weiß ja was ihm Angst macht und zerre ihn dann eben nicht wie blöd dranlang oder so. Trotzdem sind da eben noch Sachen die ihm eben Angst machen.

    An Hundesport habe ich auch schon gedacht, aber hier leider nichts gefunden. Ist alles ziemlich weit weg, und da er so schlecht Auto fährt (wir haben es wirklich trainiert, mit auto nur so rein, auto rein mit laufendem Motor, wochen später kurz fahren, den Rückweg laufen, usw, es klappt wirklich nicht) ist das kaum möglich.

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    Wie habt Ihr das mit der Box aufgebaut? Hast Du das Eurer Trainerin gesagt? Wir haben das so gemacht als die Box ankam. In der Wohnung haben wir die Box 3 Tage stehen lassen. Er hat uns beim zusammenbauen "geholfen" und konnte sich die Box ansehen und mal probeliegen - das haben wir mit Leckerlies bestätigt. So hat das bei uns gut funktioniert.

    Wir haben das mit der Box so gemacht dass er nicht rein "musste". Er konnte es allein entscheiden ob und wann er rein wollte. Er ist nach ein paar Tagen rein und wurde auch immer belohnt. Danach haben wir ihn auch in der Box gefüttert, hat auch super geklappt und es wurde sein Platz. Trotzdem hat er immer beim Autofahren reingebrochen und rein gemacht, und das macht er nicht mehr seitdem er vorne im Fußraum mitfährt. Also die Box ist generell nicht das Problem. Ich habe sie nur irgendwann gegen einen Korb ausgetauscht weil sie beim Auto fahren eh nicht mehr genutzt wurde.

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    Mich würde mal Euer Tagesablauf interessieren.

    Du schreibst ja, dass er nur angeleint läuft. Wie lang sind denn die Spaziergänge und wie häufig?

    Wir sind meistens mehrmals am Tag draussen. Wenn ich frei habe, dann machen wir sowieso immmer längere Gänge die sind dann schon mal 2 std lang und üben dabei auch mit der Schleppleine. Aber er muss auch, wenn wir im Dorf sind, an der kurzen Leine gehen. Meine Eltern gehen auch mit ihm meistens in den Feldwegen und dann auch mit Flexileine damit er auch rennen und schnuffeln kann. Mnchmal sinds viele Kleine Gänge wenns irgendwie gar unmöglich ist aus irgendwelchen Gründen mal länger wegzukommen ansonsten min. ein großer und min. zwei kleine.

    Also die typischen Gänge morgens,mittags und abends auf jedenFall und zwischendurch noch spielen und rennen auf der Wiese damit er auch ordentlich bewegung hat.

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    Beitragvon Fantasmita » 11.03.2011 12:13
    Ich finde es gut, dass du deine Trainerin angeschrieben hast. Wenn du ein gutes Gefühl bei der Trainerin hast und dich gut aufgehoben fühlst, dann würde ich sie einladen, dass sie sich das mal anschaut und zwar vor Ablauf des Monats. Es ist immer deutlich einfacher, wenn jemand sich das anschauen kann, da die eigene Wahrnehmung auch oft ganz anders ist und die Lösung teilweise einfacher als man denkt. Nur ist das aus der Ferne extrem schwierig.

    Rumexperimentieren und versuchen würde ich gar nichts ohne das deine Trainerin mal draufgeschaut hat. Wenn ihr den Termin hattet, kannst du ja auch nochmal berichten, was sie gesagt hat und wie sich der Fall für sie darstellt.

    Ja ich hoffe sie meldet sich heute noch und hat auch schnell Zeit für uns! Ich hänge an meinem Kleinen und möchte gerne wieder eine unbeschwerte Zeit mit ihm haben, und bald wieder ohne eine Angst, die jetzt immer mit dabei ist, mit ihm kuscheln und toben können.

    Liebe Grüße
    Kati

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    ach je, tja also, bitte lesen:
    http://www.hunde-weise.de/wissenswertes/25-angst

    Man KANN Angst nicht bestärken, indem man etwas für den Hund angenehmes macht.

    Oh je, da habe ich ja schön was falsch gemacht was das Autofahren und die Angst angeht. Wird ab sofort auf jeden Fall geändert.

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    Ich würde da ein neues "Abgebe"-Signal aufbauen. und ich würde das auch nicht Tauschen, sondern shapen - aus "Festhalten" ---> "Kaubewegungen" ---> "Maulöffnen" ---> "Ausspucken" und von dem Ausgespuckten dann abrufen.
    Damit ist erstens KEINE Menschenhand am Hundemaul und zweitens tendiert der Konflikt "ich muß es hergeben" gegen Null.


    Das werde ich auf jeden Fall mit ihm üben und das auch meinen Etern, bei denen er ja Tagsüber ist auch mit auf den Weg geben. Vielen Dank!!

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    Aha. Ohrenentzündungen können höllisch weh tun - und Hunde können lernen, dass "Hand kommt gegen Ohr" zu "Grande Aua" führen kann, mit anderen Worten - man muß unter Umständen gar nicht dagegen kommen - wenn sie FÜRCHTEN, dass man dagegen kommt, könnte das für ein Drohschnappen (oder reinbeißen, je nach Beißhemmung) reichen.

    OK, also solange ich nicht Von meiner TÄ das ok habe dass es mit seinem Ohr völlig ok ist, also lieber vorsichtig sein und aufpassen wie und wo man ihn anfasst. das problem ist allerdings schon dass alle hier mittlerweile argen respekt haben und er nicht mehr so bekuschelt wird wie früher :-(


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    Bitte die TÄ um ein Schlddüsenprofil mit folgenden Werten: T4, T3, fT4, fT3, Antikörper für je T3 und T4, TSH und TAK Und lass Dir die Auswertung des Labors AUSHÄNDIGEN und nicht mit den Worten "is alles in Bester Ordnung" abspeisen. Die meisten TÄ von denen ich bisher gehört habe, finden gar nichts dabei, Werte unterhalb der Grenzwerte noch völlig i.O. zu finden, aber bei einem ca. zweijährigen Hund sollten die WErte im OBEREN VIERTEL des Grenzbereichs liegen...

    Und wozu soll das gut sein?

    Liebe Grüße und vielen Dank für die vielen Tips, kati

    hallo Legolas

    ja wir haben es mit einer Hundebox auch probiert. Er hat aber immer Reingemacht und auch gebrochen in der Box. Am besten klappt es aber wenn er für kurze Strecken vorne im Fußraum mitfährt. Er hat dann zwar auch Stress und er sabbert immernoch ohne Ende, aber er bricht dann immerhin schon nicht mehr. Und vorallem geht er dann freiwillig ins Auto.

    hallo, Fanta
    Ich habe mit ihr da bisher nicht drüber gesprochen, da wir erst Ende des Monats zusammen weiter trainieren wollten. Wir wollten eigentlich üben was sie uns beigebracht hat um das zu vertiefen und treffen uns dann immer nach bedarf um weiter zu machen. Ich habe ihr aber gerade geschrieben und hoffe dass sie schnell zurückruft, damit ich sie um Hilfe bitten kann und sie sich das mal anguckt.
    Ich war gerade mit ihm draussen, wir haben gespielt, waren spazieren mit Schleppleine, er war auch super artig und toll bei der Sache. Als wir nach Hause kamen ist er auch sofort in seinen Korb und unten bei meiner Mutter geblieben. Irgendwann muss er sich auf den Boden vor ihr Füße gelegt haben, und als sie aufstehen wollte (Sie hat ihn vorher angesprochen um ihn nicht zu erschrecken) wollte er ihr ins Bein beißen! Das hat er früher nie gemacht, ich hätte meine Hand für ihn ins Feuer gelegt, aber sei etwas über zehn Tagen ist das schimm geworden mit ihm. Früher konnte man über ihn rübersteigen wenn er auf dem Boden lag.Ich Bin echt verzweifelt weil ich nicht weiß wie ich ihm helfen soll, und ich ihn auf keinen Fall abgeben möchte. Es passiert immer in der Küche und meiner Meinung nach immer in der gleichen Ecke da. Aber keiner hier kann sich entsinnen ihn da mal ausversehen getreten zu haben oder dass da sonst mal was vorgefallen ist. Er droht auch vorher nicht mit knurren oder so. Er beißt einfach und geht dann schnell in seinen Korb und guckt nur. :-(



    Hallo Shoppy,
    Das mit der Angst das habe ich ja gerade schon beschrieben. Ich muss zugeben dass ich das auch erst lernen musste mit seiner Angst umzugehen, darum halt auch die Hundetainerin die zu uns kam, damit wir das in der gewohnten Umgebung lernen konnten damt umzugehen.

    Sachen aus dem Maul geben das macht er auch mit seinem Spielzeug, sobald es aber was hat, das er nicht haben soll, also er draussen irgendwas an Folie oder Papier im Graben gefunden hat, gibt er es nur her wenn er dafür irgendwas anderes bekommt. Wenn er in der Wohnung irgendwas hat, dann nimmt er es mit in seinen Korb. Reinfassen tu ich dann lieber nicht, ich rufe ihn dann raus und hole es dann aus dem Korb.

    Ich habe auch schon überlegt ob er nicht richtig sieht und verstärkt drauf geachtet, aber er eckt weder irgendwo an, noch ist er unaufmerksam oder sieht irgendwas nicht. Unser letzter Hund konnte alterbedingt schlecht sehen und von daher habeich ja einen Vergleich. Wir müssen ja Mittwoch nochmal zum TA, die soll dann die Augen nochmal kurz mit angucken.

    Also er ist regelmäßig geimpft und entwurmt, er wurde letztes Jahr mal Durchgecheckt, aber eben nur das Übliche, Ohren nachgucken, Zähne nachgucken abhören. Aber kein Blut oder so. Die TÄ meinte er wäre völlig ok.
    Gestern hat sie ihn nur abgehört und eben die Ohren nachgeguckt, wobei sie dann feststellte dass er eine Entzündung im Ohr hat, die jetzt auch behandelt wird.

    Oder kann es sein dass das ein Dominazverhalten von Ihm ist? Bzw dass es an dem Border in ihm liegt? (wobei ich mir bewusst darüber bin was es bedeutet dass Border in ihm drin steckt.)
    Ich kenn das von unserem alten Hund nicht, von daher suche ich hier Rat.
    Liebe grüße

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    Tut es Euch leid, wenn er Angst hat? Habt ihr Mitleid mit ihm oder nehmt Ihr das eher als "gegeben" hin?


    Vielen Dank für Eure schnellen Antworten, also:

    Wir haben bei unserer Trainerin gelernt dass wir nicht groß drauf eingehen sollen, also ihm nicht noch zureden sollen, da er sich sonst in seiner Angst bestätigt fühlt. Also auch gestern als wir zum Tierarzt gefahren sind. Er sitzt im Auto wie ein Häufchen Elend, aber wir reden ihm nicht groß zu. Klar tut er mir dann total leid, ich versuche es ihm dann aber nicht zu zeigen.
    Wenn er draussen Angst vor z.B. einem Trecker hat, dann geh ich ein paar Schritte mit ihm zurück und lass ihn erst mal gucken. Lasseihn abernicht ganz wegrennen. Wenn man lange genug stehen bleibt, dann guckt er sich das an an und geht denn doch mit dran vorbei. Danach wird er dann gelobt!

    Hallo Liebe Mitglieder,

    Ich habe einen 2 Jahre alten Rüden Namens Pepper. Er ist ein Bordercollie-Mix. Seine Mutter war nicht Reinrassig und sein Vater war auch ein Mischling. Im Impfpass steht nur Border-Mix.
    Er lebt bei mir und meiner Familie, ist die meiste Zeit mit meiner Mutter zusammen, da ich tagsüber arbeiten bin. Um das Problem was ich mit ihm habe, muss ich jetzt ein bisschen weiter ausholen.
    Alsoooo: *lufthol
    Ich habe ihn mit zehn Wochen bekommen, und ihn auch eher aus Mitleid mitgenommen, da er mir total leid tat, da wo er als Welpe gelebt hat. Er war die ersten Wochen gar nicht draussen, kannte weder Auto fahren noch Leine und Halsband! Das hat er alles erst kennengelernt als er bei uns war. Es hat Wochen gedauert bis er keine Angst mehr vor Autos hatte, und auch mal an Treckern oder größeren Fahrzeugen vorbei ist. Alles was groß oder Laut war, hatte ihm Angst gemacht. Ganz raus haben wir es leider nicht bekommen, es ist aber bedeutend besser geworden, trotzdem erschreckt er sich immer noch mal hin und wieder wenn mal eine Tür zufällt, oder draussen vor der Tür ein lautes Fahrzeug oder der Bäckerwagen hupend vorbeifährt. Er geht dann sofort unter den Tisch oder setzt sich vor unsere Füße und will "bekuschelt (ich nenn es jetzt mal so) werden. Von daher ist es auch unmöglich ihn draussen beim spazieren gehen von der Leine zu lassen, da er sofort die Flucht ergreift sobald ihm was Angst macht. Finde ich aber persönlich nicht so schlimm, ich hab ihn sowieso lieber an der Leine, da es hier viele Hunde gibt, die sich nicht mit anderen Rüden vertragen, aber trotzdem von der Leine gelassen werden! :headbash:
    Zuhause beim spielen können wir ihn aber losmachen, wenn er sein Spielzeug sieht und am toben ist, dann kommt er überhaupt nicht auf die Idee wegzurennen. So toben wir dann immer ewig auf der Wiese direkt am Haus!
    Eigentlich wollte ich mit ihm arbeiten, ihn überall mit hinnehmen und hatte gehofft dass er irgendwann auch ohne Leine mitläuft, z.b. neben dem Fahrrad her. Ich wollte mit ihm zur Hundeschule gehen und evtl auch dem Hundesportverein beitreten und eine Begleithundeprüfung mit ihm machen. Da er aber trotz langen üben und sogar Medikamenten das Auto fahren einfch nicht verträgt, haben wir eine Hundetrainerin gehabt die zu uns gekommen ist. Allerdings haben wir jetzt keine größeren Aktivitäten wie Hundeplatz und so, da das ja mit dem fahren nicht klappt und er auch zu Ängstlich ist.
    Im Haus ist er bisher immer ein ganz lieber gewesen, total lieb, suuuper verschmust ein totaler Schatz!
    Vor ein paar Woche hat er meinen Vater mal in den Daumen gebissen weil er ihm was wegnehmen wollte, was er in der Schnautze hatte. Gut, wir wissen das und haben es nicht mehr gemacht. Dann hat er ihn nohmal in den Daumen gebissen, diesmal an der anderen Hand, da hatte er wieder was in der Schnautze, das hatte aber keiner gesehen, er hatte sich irgendwo ein kleines Stück Folie herausgefischt. Da war auch erst mal wieder ein paar Wochen Ruhe.
    Jetzt hat er mir vor zehn Tagen in die Hand gebissen nach dem Streicheln. Ich hab ihn gekrault, am Bauch und an den Ohren, er lag auf dem Boden und als ich aufgestanden bin, hat er mir in die Hand gebissen.
    Vor ein paar Tagen hat er es wieder versucht, ich hatte meine Nichte (7 Jahre) auf dem Schoß sitzen, er kam an und wollte gestreichelt werden, ich habe ihn auch gestreichelt, wieder m Kopf, und aus dem Nichts hat er versucht mir in den Daumen zu beissen.
    Ich habe vermutet dass er was an den Ohren hat, denn wenn er irgendwie "böse" wäre hätte er doch meine Nichte auch ins gesicht beißen können, er wäre da locker dran gekommen oder mir sonst wo anders hin.
    Heute waren wir beim TA und er hat tatsächlich eine Entzündung im Ohr. Ich war erleichtert, weil ich dachte jetzt gewusst zu haben warum er immer gebissen hat oder es versucht.
    Heute kam er freundlich auf meine Bruder zu, als der aufstand und einen Schritt vor gehen wollte hat er versucht auch ihn in die Hand zu beißen! Diesmal hat er aber auch gebellt dabei. Aber anders als sonst. Irgendwie verschreckt. Er hatte ihn aber nicht angefasst!
    Es hat doch sonst immer alles geklappt, kann mir jemand helfen was mit ihm los ist!? Ich muss noch dabei sagen dass er nicht kastriert ist und wir vor ihm auch schon einen Hund hatten.
    Viele Grüße
    Kati