Hallo,
Sandra hat es schon geschrieben - die meisten Hunde sind (verständlicherweise) nach einem epileptischen Anfall verstört, anders als sonst.
Jetzt wäre es hilfreich, Dein Alter zu wissen.
Denn wichtiger, als Deine Sorge, ob Dein Hund Dich noch als Frauchen akzeptiert (Tut er, er muss sich nur erst erholen), ist doch die FRage, warum er solch einen Anfall erlitten hat.
Wart Ihr schon beim TA mit ihm?
Hier ist mal eine Info-Seite zur Epilepsie:
http://www.epilepsie-beim-hund.de/
Und hier ist eine forumseigene Info-Seite, die vor allem die richtigen Schritte in Sachen Diagnostik beinhaltet:
https://www.dogforum.de/epilepsie-beim-hund-t107671.html
Du hast es schon selbst geschrieben - das Schreien von Dir war etwas unglücklich (wenn auch verständlich), besser für den Hund ist es, die Ruhe zu bewahren, sich leise und ruhig zu verhalten, dafür zu sorgen, dass der Hund sich nicht an Möbeln/Gegenständen verletzen kann. Noch besser ist es, genau auf die Uhr zu sehen, wie lang der Anfall dauert. Während des Anfalls und auch danach sollten möglichst wenig äußere Reize auf den Hund treffen - also keine lauten Geräusche (Stimmen, Radio, Fernseher), kein helles Licht (ggf. Zimmer abdunkeln), keine hektischen Bewegungen.
Jetzt im Nachhinein ist es noch wichtig, auch für den TA-Besuch, sich Gedanken zu machen, was am Tag des Anfalls alles mit dem Hund gewesen ist - besondere Aufregung/Streß, Impfen, irgendwelche neuen Medikamente, Spot-Ons, Erkrankung mit hohem Fieber.
Laß Deinem Hund jetzt erst einmal die Ruhe, die er offensichtlich noch braucht.
Bedräng ihn nicht, auch wenn das noch so liebevoll gemeint ist.
Sprich leise und lieb mit ihm, setz Dich irgendwo in seiner Nähe hin, aber lass ihn ansonsten noch in Ruhe.
Wenn es ihm wieder richtig gut geht, wird alles wieder ganz normal sein.
LG, Chris