Beiträge von Lucy_Lou

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    Ich finde es momentan ganz witzig zwei absolut unterschiedliche Hunde zu halten und kann mir diese Kombi auch in Zukunft gut vorstellen. Wenn der eine nervt hat man immer noch den anderen - sie haben absolut unterschiedliche Veranlagungen und "Baustellen". Da wirds nie langweilig, aber auch nie penetrant nervig.


    Genau so geht es mir auch :p :lol:

    Es gab ja schon Threads zum Thema "welcher Fori ist wichtig/toll...". Mal eine andere Herangehensweise, da ich mir immer mal wieder denke, da wäre ich gern Hund oder auch nicht... (jaaa, die Frage mögen sich viele nicht stellen oder maximal "bei mir!!" antworten...). Ich frag trotzdem mal: bei welchem Forumsmitglied würdet ihr gerne Hund sein und vor allem: warum?

    Ich hatte irgendwann vor längerer Zeit einen Thread gestartet zum Thema, wie wichtig z.B. Jadtrieb oder Wachtrieb bei der Wahl des Hundes/der Rasse war. Die Antworten waren spärlich und gingen wenn in die Richtung "nicht wirklich wichtig". Aber wenn nun jemand hier im DF nach einer Rasse fragt, die zu ihm passen könnte (und gar eine konkrete nennt :roll: ), kommen gaaanz viele Rasseeigenschaften, und diese Eigenschaft passt nicht so und jene sollte bedacht werden...

    Ich frag nun mal: welche drei Eigenschaften (so als Top-Liste der wirklich wichtigen Dinge) waren euch bei der Auswahl eures Hundes am wichtigsten (ihr könnt auch gerne Aussehen, Größe, Stadttauglich... was auch immer nennen). Fänd ich interessant :smile:

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    @ Lucy_Lou
    Okay, gut zu wissen. Naja, dann muss ich wohl auf Waldaufnahmen verzichten.


    Musst du nicht, taste dich ran :smile: . Probier es erstmal mit "Standbildern", Portraits, schau, was die Kamera dir bei den verschiedenen Blenden an Belichtungszeiten erlaubt. Sehr schön können z.B. auch Bilder werden, bei denen der einzige Sonnenstrahl durch die Bäume den Hund trifft.
    Wenn du schöne Fotos machen möchtest, ist das wichtigste, nicht nur drauf zu halten, sondern das Bild bewusst wahr zu nehmen und dazu, was die Kamera durch Blende und Belichtungszeit gerade daraus macht. Lauf mit offenen Augen durch die Welt: welcher Ausschnitt wäre gerade auf ein Bild gebannt genau so, wie er ist, ein Moment zum immer wieder anschauen. Die tief stehende Sonne, die die Augen des Hundes zum leuchten bringt, also die Augen, der Blick. Der Baum, der sich im Wasser spiegelt, der Hund, der sich nach dem Spiel daran erfrischt. Das Rauschen in den Zweigen im Sommerwind. Der konzentrierte Blick des Hundes, wenn er was interessantes erspäht: kann man beides aufs Bild bringen? Den Blick und den Grund? Den Moment ablichten, genau so, wie er ist. Die Stimmung einfangen. Sich bei jedem Bild wirklich bewusst machen, was man da eigentlich gerade fotografiert. Darüber langsam ein Gefühl für Bildaufbau und einfach den Moment entwickeln. Nicht in erster Linie nach technischen Gesichtspunkten, aber unter Berücksichtigung dieser, denn sie beeinflussen das Bild eben sehr.

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    Und wie kommt deine Kamera mit etwas schwierigeren Lichtverhältnissen klar? Wir waren z.B. heute am Bach im Wald, dementsprechend Schatten und meine Kamera hat total versagt, im Sportmodus sahen die Bilder wie bei Nacht aus, mit hohen Isowert waren die Hunde in der Bewegung absolut unscharf :/
    Solche Situationen würde ich halt schon gerne fotografieren wollen.


    Bewegungsbilder im Wald sind allgemein nicht ganz einfach. Je nach Restlicht dürfte das mit kaum einer Kamera "perfekt" werden. Für Bewegungsbilder brauchst du eine kurze Belichtungszeit. Die Blende öffnet also nur kurz, in der Zeit kommt wenig Licht durch. Eine große Blende lässt dabei in der gleichen Zeit natürlich mehr Licht rein, als eine kleine. Dazu die ISO-Zahl. Wenn kaum Licht da ist, wird deine Kamera (und die meisten anderen Kompakten auch) Blende und Belichtungszeit nicht so wählen können, dass es für scharfe Bewegungsbilder reicht. Es ist dann einfach technisch nicht möglich. Und ein extremes Hochschreiben der ISO-Zahl ergibt ja nun auch kein schönes Bild... Das gehört aber auch zum bewussteren Fotografieren, die Grenzen der Kamera kennen. Ich denke, mit einer Bridge hast du schon die Möglichkeit, dir beim Fotografieren die Blendenzahl und die Belichtungszeit anzeigen zu lassen?! Und zu verändern!? (sorry, kenne mich da nicht aus). Da wirst du sehen können, was in dem Moment geht und was nicht.

    Ich würde es auch gezielt mit offener Tür üben, wenn die Grundlagen so weit klappen. Also Tür bleibt ne Weile offen, bester Hundefreund läuft vorbei, liebster Mensch läuft vorbei... auch, ich verlasse das Haus, sage nichts zum Hund, Hund darf nicht ohne ausdrückliche Erlaubnis hinterher, obwohl die Tür offen ist.

    Ich mache das alles nicht, denn mir kann es egal sein, bzw. ist es egal. Aber wäre es mir wichtig, würde ich mir wirklich harte Verlockungen suchen und die Tür ewig offen lassen, ohne dass der Hund die Schwelle übertreten darf. Es ist doch sonst auch wieder nur die Verknüpfung: Mensch zuerst raus..., Popo auf den Boden..., was auch immer... dann aber automatisch raus. Der Hund folgt immer noch einem Ritual, wartet nicht wirklich auf eine Freigabe

    Zitat

    Um diese 3 Kommandos zu erlernen, bedarf es weder eine Schleppe, noch eine
    „normale“ Leine. Diese „Sachen“ bieten die Hunde, Tag für Tag X- Mal selber an, weil sie es von ganz alleine könne und das von Welpe an. Setz sich der Hund/Welpe...

    Klar, kommen tut der Hund aber auch zig mal am Tag von selbst und kann es so problemlos verknüpfen. Dennoch wird der Tag X kommen, bei Sitz/Platz/Abruf, was auch immer, da interessiert es den Hund nicht was ich will. Darum geht es doch, oder? Man braucht ja nicht per se fürs Kommen lernen eine Schlepp und für andere Kommandos nicht. Nur dass das nicht-kommen halt recht blöde Folgen haben kann im Alltag. Um diese zu vermeiden, nutze ich u.U. die Schlepp, wenn es nicht anders geht. Aber nicht, um dem Hund beizubringen, auf Ruf zu mir zu kommen. Oder reden wir da gerade aneinander vorbei :???:


    ich versuche mal meinen Weg zu erklären (muss ja sonst niemand machen oder gut finden ;) )


    Zitat

    wie baust Du denn das Rückrufkommando auf wenn Du nen Hund hast der draussen einfach weg wäre?

    Ich gehe jetzt mal nicht von einem Welpen aus, sondern da zieht ein erwachsener Hund ein. Die erste Frage für mich wäre: Warum ist er denn weg? Weil er Wild hetzen toll findet? Weil er so extrem selbständig ist und mich mehr als lästiges Anhängsel sieht? Weil andere Hunde am Horizont auftauchen? Weil er keine Impulskontrolle kennt? Weil er mein Nein überhaupt nicht ernst nimmt, bzw. es ihn nicht die Bohne interessiert, was ich will oder nicht will? Würde er tatsächlich, wenn ich plötzlich weg bin, fröhlich die nächsten Stunden sein Ding machen? Irgendwann mal nach mir suchen? (Sich neue Menschen suchen, ok, nicht wirklich, oder?).

    Wenn der Hund draußen alles toll findet, nur mich nicht, würde ich ihm klar machen, dass er ohne mich eh keinen Spaß hat (nicht auf immer und ewig die Sonne sein, um die der Hund kreist, sondern den Hund in dem Moment zum umdenken zwingen). Was mag der Hund? Schnüffeln, nach Mäusen buddeln, im Bach planschen, hetzen… auch Hunde, die wenig Wert auf Zusammenarbeit legen, haben doch in der Regel Hobbies. Und da dann klar machen, du kannst das haben, aber nur nach meinen Regeln und mit mir. Oder auch mal selbst einfach sein Ding machen, spielen, tolle Sachen machen, neue Wege erkunden, Tempo-Wechsel… der Hund ist an der Schlepp, kann mitmachen oder blöd in der Gegend rumstehen, seine Entscheidung. Ich würde es einfach ausprobieren.
    Ansonsten gibt es für begeisterungsfähigere Hunde so viel an Spielen, Suchspiele, Apportierspiele, Wald- und Wiesen-Agility, Futterspiele… Auch einfache Handfütterung, wenn man das mag, kann helfen. Es geht nicht um Dauerbespaßung, sondern darum, dass der Hund, wenn ich ihn anspreche, denkt, klasse, Frauchen will gerade was von mir. Er soll lernen, es ist wichtig (und positiv) für ihn, mir zuzuhören.

    Dazu würde ich am Anfang ein klares ja-nein-System benutzen statt Kommandos, und vor allem kein Kommando geben, ohne sicher zu sein, der Hund will mitarbeiten/ist halbwegs aufmerksam, bzw. hört auf das Kommando… Ich halte nichts von körperlichem Durchsetzen von Kommandos, weil der Hund das Kommando so a) neg. verknüpft (nicht im Sinne von „Schmerzen“, aber das Kommando selbst ist doof, dass „dir zuhören“ ist doof, denn eigentlich will der Hund gerade etwas anderes tun, muss es aber wegen des Kommandos sein lassen) und b) er dann ohne körperliche Einwirkung (oder wenn die Schlepp mal nicht dran ist) trotzdem noch weg ist. Ich bin sicher kein Hamonilogie-Fan (Anne Krüger), aber wenn ich den Hund anspreche, erwarte ich schon, dass er sich einen Hauch dafür interessiert, was ich wollen könnte. (Nach Anne Krüger ) kritisiert wird nur die mangelnde Ansprechbarkeit. Klar, damit fängt man nicht in Situationen an, in denen der Hund eh schon auf 180 ist. Dazu mag ich den Leitgedanken, dass Kommandos und deren Befolgung positiv sein sollten, immer freundlich, leise und im Großen und Ganzen auch vom Hund positiv angesehen werden. Wenn der Hund mir also in die Schlepp brettert und mein Ansprechen ignoriert, überdenke ich den Zeitpunkt des Ansprechens, (und klar überlege ganz allgemein, siehe oben, woran es eigentlich hapert), fordere aber auch ein, dass der Hund mich wahrnimmt. Rufen mit dem Wissen, ich muss ihn dann eh ran ziehen, würde ich nicht. Eher abholen in dem Moment, verhindern, dass er Erfolg hat (was auch immer sein Ziel war) und dann überlegen, wie kann ich diese Situation gezielt üben, so dass der Hund entweder lernt, er kommt nur durch mich zum Erfolg oder aber ansprechbar ist.
    Ich finde Spaziergänge ohne Worte außer „Nein“ (oder was auch immer man nimmt) und Lob!! sehr hilfreich. Also mir hat es geholfen, klarer zu kommunizieren, mir auch bewusster zu werden, was will ich eigentlich in dem Moment und was will ich nicht.

    Und auch ein wenig wie bei einem Welpen: Ankündigung von Spiel, Futter… Hund wird aufmerksam, kommt, erst dann der Ruf. Das wäre die richtige Verknüpfung im Hundekopf. Ruf=ich will zu Frauchen. Und nicht Ruf= ich täte lieber was ganz anderes, komm aber mal besser, bevor die Olle wieder an der Leine rumzieht…

    Zitat

    Um diese 3 Kommandos zu erlernen, bedarf es weder eine Schleppe, noch eine
    „normale“ Leine. Diese „Sachen“ bieten die Hunde, Tag für Tag X- Mal selber an, weil sie es von ganz alleine könne und das von Welpe an. Setz sich der Hund/Welpe...

    Klar, kommen tut der Hund aber auch zig mal am Tag von selbst und kann es so problemlos verknüpfen. Dennoch wird der Tag X kommen, bei Sitz/Platz/Abruf, was auch immer, da interessiert es den Hund nicht. Darum geht es doch, oder? Man braucht ja nicht per se fürs Kommen lernen eine Schlepp und für andere Kommandos nicht. Nur dass das nicht-kommen halt recht blöde Folgen haben kann im Alltag. Um diese zu vermeiden, nutze ich u.U. die Schlepp, wenn es nicht anders geht. Aber nicht, um dem Hund beizubringen, auf Ruf zu mir zu kommen. Oder reden wir da gerade aneinander vorbei :???:


    ich versuche mal meinen Weg zu erklären (muss ja sonst niemand machen oder gut finden ;) )


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    wie baust Du denn das Rückrufkommando auf wenn Du nen Hund hast der draussen einfach weg wäre?

    Ich gehe jetzt mal nicht von einem Welpen aus, sondern da zieht ein erwachsener Hund ein. Die erste Frage für mich wäre: Warum ist er denn weg? Weil er Wild hetzen toll findet? Weil er so extrem selbständig ist und mich mehr als lästiges Anhängsel sieht? Weil andere Hunde am Horizont auftauchen? Weil er keine Impulskontrolle kennt? Weil er mein Nein überhaupt nicht ernst nimmt, bzw. es ihn nicht die Bohne interessiert, was ich will oder nicht will? Würde er tatsächlich, wenn ich plötzlich weg bin, fröhlich die nächsten Stunden sein Ding machen? Irgendwann mal nach mir suchen? (Sich neue Menschen suchen, ok, nicht wirklich, oder?).

    Wenn der Hund draußen alles toll findet, nur mich nicht, würde ich ihm klar machen, dass er ohne mich eh keinen Spaß hat (nicht auf immer und ewig die Sonne sein, um die der Hund kreist, sondern den Hund in dem Moment zum umdenken zwingen). Was mag der Hund? Schnüffeln, nach Mäusen buddeln, im Bach planschen, hetzen… auch Hunde, die wenig Wert auf Zusammenarbeit legen, haben doch in der Regel Hobbies. Und da dann klar machen, du kannst das haben, aber nur nach meinen Regeln und mit mir. Oder auch mal selbst einfach sein Ding machen, spielen, tolle Sachen machen, neue Wege erkunden, Tempo-Wechsel… der Hund ist an der Schlepp, kann mitmachen oder blöd in der Gegend rumstehen, seine Entscheidung. Ich würde es einfach ausprobieren.
    Ansonsten gibt es für begeisterungsfähigere Hunde so viel an Spielen, Suchspiele, Apportierspiele, Wald- und Wiesen-Agility, Futterspiele… Auch einfache Handfütterung, wenn man das mag, kann helfen. Es geht nicht um Dauerbespaßung, sondern darum, dass der Hund, wenn ich ihn anspreche, denkt, klasse, Frauchen will gerade was von mir. Er soll lernen, es ist wichtig (und positiv) für ihn, mir zuzuhören.

    Dazu würde ich am Anfang ein klares ja-nein-System benutzen statt Kommandos, und vor allem kein Kommando geben, ohne sicher zu sein, der Hund will mitarbeiten/ist halbwegs aufmerksam, bzw. hört auf das Kommando… Ich halte nichts von körperlichem Durchsetzen von Kommandos, weil der Hund das Kommando so a) neg. verknüpft (nicht im Sinne von „Schmerzen“, aber das Kommando selbst ist doof, dass „dir zuhören“ ist doof, denn eigentlich will der Hund gerade etwas anderes tun, muss es aber wegen des Kommandos sein lassen) und b) er dann ohne körperliche Einwirkung (oder wenn die Schlepp mal nicht dran ist) trotzdem noch weg ist. Ich bin sicher kein Hamonilogie-Fan (Anne Krüger), aber wenn ich den Hund anspreche, erwarte ich schon, dass er sich einen Hauch dafür interessiert, was ich wollen könnte. (Nach Anne Krüger ) kritisiert wird nur die mangelnde Ansprechbarkeit. Klar, damit fängt man nicht in Situationen an, in denen der Hund eh schon auf 180 ist. Dazu mag ich den Leitgedanken, dass Kommandos und deren Befolgung positiv sein sollten, immer freundlich, leise und im Großen und Ganzen auch vom Hund positiv angesehen werden. Wenn der Hund mir also in die Schlepp brettert und mein Ansprechen ignoriert, überdenke ich den Zeitpunkt des Ansprechens, (und klar überlege ganz allgemein, siehe oben, woran es eigentlich hapert), fordere aber auch ein, dass der Hund mich wahrnimmt. Rufen mit dem Wissen, ich muss ihn dann eh ran ziehen, würde ich nicht. Eher abholen in dem Moment, verhindern, dass er Erfolg hat (was auch immer sein Ziel war) und dann überlegen, wie kann ich diese Situation gezielt üben, so dass der Hund entweder lernt, er kommt nur durch mich zum Erfolg oder aber ansprechbar ist.
    Ich finde Spaziergänge ohne Worte außer „Nein“ (oder was auch immer man nimmt) und Lob!! sehr hilfreich. Also mir hat es geholfen, klarer zu kommunizieren, mir auch bewusster zu werden, was will ich eigentlich in dem Moment und was will ich nicht.

    Und auch ein wenig wie bei einem Welpen: Ankündigung von Spiel, Futter… Hund wird aufmerksam, kommt, erst dann der Ruf. Das wäre die richtige Verknüpfung im Hundekopf. Ruf=ich will zu Frauchen. Und nicht Ruf= ich täte lieber was ganz anderes, komm aber mal besser, bevor die Olle wieder an der Leine rumzieht…

    Ich geh jetzt mal rein von meinen Hunden, ohne das verallgemeinern zu wollen. Ich mag selbstbewusste Hunde und meine Hunde "äußern sich" körpersprachlich und verbal und dürfen das auch. Aber, von meinen Hunden ausgehend: knurren ist ein sehr deutliches Kommunikationsmittel, das beide sehr bewusst anwenden und nicht im Sinne von "ich mag grad nicht". Es gibt da zwei Situationen: zum einen, der Hund ist sehr erregt, findet gerade alles sehr doof oder zumindest das Vorgehen des Gegenübers sehr doof. Da muss aber schon einiges ziemlich blöd laufen. Oder: es ist ein Macht ausspielen. Der Hund tut das, weil er kann und das sein Gegenüber wissen lassen möchte. Und: sein Gegenüber lässt es dann auch, was genau das ist, womit der Hund fest gerechnet hat und warum er überhaupt geknurrt hat. Mal kurz klar machen, wer hier sagt, wo es lang geht.

    Ganz ehrlich, trotz dass ich knurren sicher nicht grundsätzlich negativ sehe oder gar unterbinde, deine beschriebenen Situationen würdenmir arg zu denken geben. Wenn mein Hund bestimmen würde, wer mein Zimmer betritt, würde der Hund mal eben raus fliegen...

    Zitat

    Die Sie ist ein Trainingshilfsmittel, für das Training zum Rückruf.


    Finde ich persönlich nicht. Rückruf würde ich nicht mit Hilfe der Schleppleine aufbauen oder gar durchsetzen. Genau so würde ich nie die Grundzüge von Sitz/Platz/Fuß üben, wenn der Hund angeleint ist und schon mal gar nicht etwas darüber aufbauen. Für mich war die Schlepp rein ein Verhindern von zum Erfolg kommen seitens des Hundes. Er soll aber auf mich reagieren, nicht auf die Leine, Wann immer die Leine ihn stoppt, überhaupt straff wird, ist schon was schief gelaufen.