Beiträge von Lucy_Lou

    Grisu, Australian Shepherd, er scheint die ursprüngliche Rassebeschreibung schon gelesen zu haben:

    extrem intelligent, lernt sehr schnell, sehr schnelle Auffassungsgabe, lernt vom reinen Zuschauen und bringt dann immer noch Ideen ein, wie es noch besser gemacht werden könnte. Das ist absolut faszinierend an ihm. Wie er sich einbringt und mitdenkt.

    reserviert gegenüber Fremden (erst im Erwachsenenalter), absolut auf "seine" Menschen fixiert, Spiegelbild meiner Stimmung, absolut an mir orientiert

    will to please zu Genüge vorhanden

    Wachtrieb und Schutztrieb vorhanden

    sehr aufmerksam Umweltreizen gegenüber

    allzeit bereit, verfügt über einen An-Aus-Knopf, kann tagelang nur dösen oder tagelang Höchstleistung vollbringen, je nachdem, was gefordert ist

    sehr unbestechlich, ich bin wichtig, eher kein Futter oder Spielzeug und von Fremden mal gar nicht

    liebt Bewegung, Action, ist "Augentier"

    er ist sehr höflich und ernsthaft, kein "Clown"

    er kann sehr hart gegenüber Umweltreizen sein, es war aber Arbeit, bis er milde Kritik von mir empfangen konnte, ohne zusammen zu klappen...

    insgesamt sehr, sehr aufmerksam, pfiffig, wachsam und vor allem an mir orientiert


    bloß unsere Schafe interessieren ihn nicht die Bohne und Jagdtrieb hat er auch nicht.

    Zitat

    Da ihr also eure Lücken allgemein beschrieben habt, leg ich auch nochmal nach.
    Denn Baustellen, an denen wir arbeiten, haben wir auch zur Genüge :hust:

    Arbeiten tun wir an nichts zur Zeit. Bei Grisu mag es immer noch etwas souveräner gehen, aber da er ein Spiegelbild von mir ist, bin halt im Zweifelsfall ich die Baustelle :ops: . Aber da hatten wir auch lange keine Situation mehr, die wirklich blöd war... So langsam scheint das gegenseitige Vertrauen wirklich da zu sein und zur Not ein Gerüst zum orientieren...

    Lucy hat einen sehr eigenen Kopf und das ist gut so :D . Und seit ich nicht mehr am "hab doch alle Hunde lieb" arbeite, ist auch das keine Baustelle mehr :hust: . Zumindest kommen wir auch leinenlos in belebter Ungebung seitdem sehr gut klar. Lucy will eh keine Auseinandersetzung

    Anderen Menschen mögen gewisse Dinge aufstoßen und sie würden daran arbeiten, aber für mich sind meine Hunde völlig in Ordnung so...

    Zitat


    ... und ich muss sagen, es hat uns dreien Spaß gemacht, dieser Spur zu folgen.


    Ist bei uns ähnlich :smile: . Ich finde es immer wieder faszinierend, wie unglaublich fein Hunde Gerüche wahrnehmen. Lucy folgt gerne Fährten, aber wenn ich es abbreche, akzeptiert sie es dann auch. Daher wüsste ich nicht, warum ich es ihr ganz verbieten sollte.

    Ja, auf jeden Fall raw. Da kannst du so viel mehr aus den Bildern raus holen, gerade, wenn die Bedingungen schwierig sind und nicht alle Bilder "von selbst" schon recht gut.

    Ganz hohe Quali?! Raw ist nicht komprimiert, da hast du eh höchste Auflösung. Also, zumindest kann ich mir nicht vorstellen, dass du bei raw etwas voreinstellen kannst bezüglich der Quali, das würde das Ganze doch etwas sinnlos machen :???:

    Zitat

    Ich dachte an ISO nicht mehr als 800, Blende nicht ganz offen, zwecks Tiefenschärfe und dann mal schauen, wie viel Belichtung nötig ist.

    Ich mache es ähnlich (nur ohne Stativ :sad2: ). Ich finde wichtig, gerade bei den schönsten Motiven unbedingt verschiedene Belichtungszeiten auszuprobieren (also eine Art Belichtungsreihe bei gleich bleibender Blende). Oft merkt man auf dem Mini-Kamera-Bildschirm kaum, ob das nun wirklich so aussieht, wie gewünscht... Offenblende finde ich bei Nacht weniger auf dem Foto bemerkbar, als tagsüber. Und je nach Kamera, dürfte auch mehr als ISO 800 noch gute Bilder liefern. Aber da spricht jetzt auch die Stativlose in mir :hust: . Mit Stativ kann man sicher auch schön mit Bewegungen der Lichter spielen :smile:

    Sehr schön sind auch Bilder, die zwischen Sonnenuntergang und Dunkelheit gemacht werden. Gibt einen intensiv dunkelblauen Himmel und die Lichter leuchten trotzdem schon schön.

    Meine Hunde dürfen betteln, zur Begrüßung anspringen und es zeigen, wenn sie auf irgendetwas an Spiel/Übung keinen Bock haben (wobei letzteres nur Lucy betrifft :roll: )

    Ansonsten bin ich kein großer Freund von "Konflikten" mit meiner Umwelt und möchte meinen Hunden maximale Freiheit erlauben. Und klein sind sie auch nicht. So muss vieles einfach funktionieren und das wirklich zuverlässig. Ich will entspannt mit den Hunden unterwegs sein, die Hunde entspannt (und möglichst leinenlos), ich entspannt, die Umwelt entspannt. Mein Erziehungsziel ist, auf einem Spaziergang auch einfach mal die Gedanken schweifen lassen zu können, die Hunde laufen frei und es passiert nichts "negatives" für irgendwen/irgendwas, der/das zufällig unseren Weg kreuzt.

    Wir haben auch so einen Halter, wie im Link von Fantasmita. Der dämpft den Ruck sehr schön :D . Da muss schon einiges schief laufen, damit man vom Rad gerissen wird oder es überhaupt nur wirklich merkt.

    Was das Pöbeln angeht, kommt es wohl auf den Hund an. Mag helfen, da keine Signale zu senden (kein Leine kürzer nehmen, Tempo verändern, andere Körperausdunstungen :roll: ), mag also besser klappen am Rad, als ohne. Bei meinem Grisu war es so, dass ihn das schnelle auflaufen auf andere Hunde anfangs wieder zum pöbeln gebracht hat, obwohl das Thema "zu Fuß" schon gegessen war... Aber das Vorgehen ohne Rad war auch auf das Vorgehen am Rad anwendbar, daher schnell durch.

    So, du willst deinen Hund aber vor das Rad spannen. Damit ist er vorne weg, muss sich als erstes auseinander setzen, "kümmern"...wenn fremde Hunde auftauchen..., tät ich nicht. Erst mal neben dem Rad probieren, mit dem Rad Barriere schaffen zu anderen Hunden, selbst "die Vorhut" sein und wenn das klappt, den Hund nach vorne lassen...

    Ich selber spende regelmäßig Blut, bei meinen Hunden habe ich das ehrlich gesagt noch nie in Erwägung gezogen. Ich denke, die Hemmschwelle bei mir bezüglich meiner Hunde wäre aber schon da. Es ist ihnen unangenehm sie verstehen es nicht und Grisu ist beim Blut abnehmen für die Titer-Bestimmung schon Tausend Tode gestorben...

    Natürlich stimmt es, für meinen Hund ein kleiner Pieks, wem anders kann es das Leben retten. Hm, wo kann man denn spenden? Sind das auch so "Großveranstaltungen"? Oder einfach beim Tierarzt, quasi in einem Rutsch mit der Impfung oder so?

    Mal ein konkreter Tipp, der bei meinem Hund in seiner "Yeah!!!! ein anderer Hund!!!!" - Zeit durchaus geholfen hat. Habt ihr "Hundefreunde", also andere Hundebesitzer, mit denen ihr zusammen geht oder Hunde im Freundes-/Verwandtenkreis? Da kann man prima üben :smile: . Man nähert sich dem "Trainingspartner", der eigene Hund wirft sich in die Leine, man bleibt stehen (oder dreht sich um und entfernt sich wieder) und sitzt es aus. Der Hund mag bellend und jankend in der Leine hängen, meinetwegen auch 20 Minuten lang. Er hat nichts davon. Sobald er aber kurz innehält und seinem Menschen einen fragenden Blick zuwirft, bekommt er ein okay zur Begrüßung (falls die innerhalb des Leinenradius stattfinden kann). Oder: sobald kurz kein Zug mehr auf der Leine ist, nähert man sich dem anderen Hund, so lange, bis wieder Zug auf der Leine ist. Das ist bei den ersten paar Malen ein Geduldsspiel. Aber ein halbwegs pfiffiger Hund bekommt schnell raus, dass er genau dann, und nur dann!, zum anderen Hund kommt, wenn a) ein okay vom Halter vorliegt und/oder b) die Leine locker ist. Du hast es ja erkannt: dein Hund will kein Leckerli, nichts ist toller, als der andere Hund. Deshalb ist der auch die sinnvollste Belohnung.

    Falls dein Hund an irgendetwas anderem Interesse hat, außer anderen Hunden, würde ich raten, das obige erstmal damit zu üben, also mit etwas, was dem Hund nicht ganz so extrem wichtig ist. Da kommt man schneller zum Erfolg und der Hund begreift das Grundprinzip. Z.B. Hund darf an einer bestimmten Stelle immer zum Bach runter laufen. Stattdessen bleibt man nun stehen und wartet auf den fragenden Blick des Hundes. Oder der Hund begrüßt Freunde/Verwandte. Auch das nur noch nach Blick und Freigabe. Oder Ball, Lieblingsleckerlie... Der Hund muss begreifen, er bekommt was immer er will nur noch dadurch, dass er sich zurück nimmt und dich "fragt".

    Ich vermute, bei uns sind es um die 5-7 Kilometer am Tag. Meist so um die 2,5 Stunden insgesamt, aber wir spielen, üben, "pausieren" zwischendurch.

    Lucy findet laufen doof und langweilig. Vielleicht der Hofhund in ihr :???: Noch doofer findet sie es aber alleine Zuhause, also muss sie mit :p . Spielen etc. findet sie allerdings toll, auch markieren, wälzen, nach Mäusen buddeln... Abwechslungsreiche Spaziergänge geht sie also auch gerne :D . Aber ein "Laufbedürfnis" als solches hat sie ungefähr gar nicht. Auf der anderen Seite läuft sie im Urlaub oder bei Wanderungen auch locker 5 Stunden und länger mit, ohne hinterher platt zu sein. Also kein körperliches Problem bei ihr

    Grisu dagegen liebt Bewegung, rennen, springen, toben... er legt mit Sicherheit deutlich mehr Kilometer auf einem Spaziergang zurück, als Lucy oder ich.