Beiträge von Lucy_Lou

    … ihr zur Tür geht und die Leine in die Hand nehmt?

    Bei Lucy kommt es darauf an, wie viel wir an dem Tag schon gemacht haben, wie wach sie ist... Da ist von "liegen bleiben und hoffen, dass wir nicht raus gehen" bis zu "aufgeregt bellend um mich herum hüpfen und mir die Leine aus der Hand ziehen, um sich diese um die Ohren zu schlagen" alles dabei :roll:

    Grisu kommt ruhig, schaut mich aufmerksam an und hofft, mit zu dürfen.


    … ein Kind (4 bis 8 Jahre) kreischend auf euch zugerannt kommt?

    Lucy bleibt ruhig stehen und wartet, was als nächstes passiert

    Grisu macht ein paar Schritte rückwärts und schaut mich an, ob ich bitte verhindern kann, dass das Kind sich auf ihn stürzt.


    … euch eine Person mit einem großen Koffer auf Rollen entgegen kommt?

    interessiert beide nicht


    … im Gebüsch ein Igel langrennt?

    Lucy würde sie als tolle Herausforderung empfinden, wie kommt man an den Stacheln vorbei ans Futter :hust: ? Da sie mittlerweile weiß, dass sie das nicht darf, ignoriert sie Igel...

    Grisu findet Igel gruselig. Ist ja schon blöd, da will man friedlich schnüffeln und wird dafür in die Nase gepiekst :roll: . Also werden Igel übelst von ihm verbellt!


    ... ihr einen anderen Hund streichelt?

    ich geh jetzt mal von einem (rel.) fremden Hund aus, bei Hundefreunden ist es entspannt.

    Lucy: ist froh, dass der Hund bei mir und nicht bei ihr ist und ignoriert.

    Grisu: weiß, dass er den anderen Hund deswegen leider nicht fressen darf, bleibt auf Abstand und beobachtet mit Argusaugen


    … ihr einen anderen Hund ein Leckerchen gebt?

    Lucy: Futter ist wichtiger, als einen fremden Hund auf Abstand zu halten, also setzt sie sich daneben und wartet, auch etwas zu bekommen

    Grisu: entspannter, als wenn ich einen fremden Hund streichel. Gut findet er es aber auch nicht unbedingt


    … Besuch die Wohnung betritt?

    beide sehr entspannt. Lucy geht gucken, will gestreichelt werden, schnuppert, kann auch aufdringlich werden. Akzeptiert es aber problemlos, wenn ich sie auf ihren Platz schicke

    Grisu schaut ruhig, schnuppert dann vorsichtig und bleibt eher auf Abstand. Mehr unterwürfig-freundlich, als angespannt


    ... sie auf dem Tisch beim Tierarzt sitzen?

    Lucy wartet auf das nächste Leckerlie

    Grisu zittert wie Espenlaub und wünscht sich ganz weit weg...

    na, das klingt super :D

    und oooh, wie süß und die Pranken!!!

    Zitat

    S

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    also gewünscht wären auch in Zukunft (mind.) 2 Hunde. Ich finde es perfekt, mit sensiblem, intelligentem Quirl Grisu und selbstbewusstem, Ruhe ausstrahlendem Bollerkopf Lucy :smile:

    Sprich, meine Vorstellung Richtung Leonberger wäre selbstbewusst, sehr souverän, Bollerkopf, der Typ Hund, dem man beim Denken zugucken kann, der aber weiß, was er will. Kaum Jagdtrieb, souveräner Wachtrieb, nicht zu sensibel. Eigenes Haus, großes Grundstück, ländliche Wohnlage ist da. Was mich zum grübeln bringt: vielleicht zu erntshaft, vielleicht gar nicht für gemeinsamen Quatsch zu haben, zu träge?! Aber so Richtung "Kangal und Co" geht ein Leonberger ja eher nicht, wie es hier beschrieben wird?!

    Kommt wohl auf die Hunde an. Schäferhunde können ja durchaus etwas "ernsthafter" sein und auf ihr "Rudel" bezogen, weniger nach außen interessiert. Problem ist, wenn einer anfängt und die anderen meinen mitmachen zu müssen. Ich habe das Problem bei fremden Rüden, mit denen Grisu alleine wenig ein Problem hat, aber u.U. falls Lucy dabei ist. Lucy baut sich durchaus erst mal auf, grummelt, weil sie meint, der andere Hund ist nicht respektvoll genug oder zu aufdringlich oder einfach existent :roll: Sie kloppt sich nicht, aber Grisu könnte sich in dem Fall dazu berufen fühlen, wenn seine Hündin es quasi verlangt :hust: ... Heute kam ein Rüde auf uns zu gestürmt (was schon auf Entfernung am hinterher gebrüllten Rüdennamen ersichtlich war), ein kleiner Terrier, bellend mit Bürste. Ich habe Lucy abgeleint (war an der Straße, beide meine eigentlich angeleint), damit der Rüde nicht in uns rein rennt, wenn Lucy direkt neben Grisu steht. Lucy ging ein paar Meter weiter und ignorierte den Rüden, dieser verbellte uns auf 2 Meter Entfernung, Grisu ist brav geblieben. Frauchen sammelter Terrieristen ein :p . Ich versuche gerade bei anstürmenden Kleinhunden möglichst deeskalierend zu sein und geh lieber kein Risiko ein ;) . Wenn mich jemand fragt, ob Kontakt gewünscht ist, weiß ich oft auch nicht recht, was sagen. Der eine meiner Hunde mag verspielte Hündinnen, der andere souveräne unkastrierte Rüden... Wenn man 4 hat und jeder so seine Vorlieben und Abneigungen hat... :headbash:

    Ich bin beim Schreibtisch aussortieren heute über einen Aufkleber gestolpert, den ich irgendwann als Kind mal bekommen hatte. Darauf ein Leonberger, der Traum meiner Kindheit, dieser Hund :smile: . Nicht dass ich einen gekannt hätte, aber so groß und bärig hätte es sein sollen.

    Nun also, gut 20 Jahre später, habe ich immer noch keinen Leonberger kennen gelernt. Ich hab schon ein wenig angedacht, irgendwann vielleicht mal ein Berner Sennenhund. Aber die sind ja nicht gerade für Langlebigkeit und Gesundheit bekannt. Wie auch immer, ich frag mal vorsichtig: Wie sind denn Leonberger so? Sind die vom Wesen her mit Bernern vergleichbar? Gesünder vielleicht? Wirklich so extrem selten oder einfach nur bei mir in der Gegend?!

    Vielleicht kennt ja jemand einen :smile: ?

    Zitat


    Verständlicher ?


    Ja, danke :smile:


    Zitat


    Ich schätze mal, dass sie - wenn sie dürfte, wie sie wollte - das auch ganz schnell wieder lassen würde :roll:


    Hm, bei Grisu einmal probiert, Resultat: er und der andere Hund haben versucht durch den Maschendrahtzaun zu hacken... Grisu hat keine Sorge um seine Unversehrtheit, der wills dann wirklich wissen... Lustig ist, beim nächsten Mal am selben Zaun vorbei, hab ich ihn vorher angesprochen und er hat den tobenden Hund nicht weiter beachtet. Ich denke, er handelt in solchen Momenten nicht aus Unsicherheit oder Stress oder so, aber er steigert sich schnell rein und Rückzug ist für ihn keine Option...

    Jaaa, Bsp.: da pöbelt ein Hund hinter einem Zaun (also rennt kläffend, knurrend, springend auf und ab). Grisu denkt, wenn ich könnte, wie ich wollte, mich tätest du nicht mehr anpöbeln...!!! Ich sage Yeah, ein Hund! und lobe Grisu in den Himmel, vielleicht beschäftige ich ihn. Er ist fröhlich. Beim nächsten Hund tobend hinterm Zaun guckt er mich erwartungsvoll an. Ich lobe, er läuft mit Aufmerksamkeit bei mir neben mir her. Mache ich ein paar mal nix, wird er steifer, beobachtet mehr den Hund... Das wäre bei uns ein Bsp., wie es existiert: da könnte ich "strafen", vielleicht würde er dann ganz ignorieren? Oder mal mehr, mal weniger loben (das tue ich) und Grisu reagiert durch Aufmerksamkeit zu mir.

    (Lucy sieht dagegen nur: der Hund ist hinterm Zaun, der kommt eh nicht an mich ran und klar, sie nimmt gerne Futter mit, aber es ist ihr egal, der Hund erreicht sie nicht.)

    Vielleicht ist es wirklich nur mein persönliches Problem: der Hund soll sich besser (mit Wohlbefinden) mit etwas anderem fühlen, als mit dem, was er gerade tut... Ich rede mir ja ein, ich könnte mittlerweile auch einfach mal nur "nein" sagen, aber so ganz mag es noch nicht in gewissen Hirnarealen angekommen sein :ops:

    Zitat

    und nur, wenn der Hund beginnt von sich aus "kein Interesse" zu zeigen, dann zu loben. Aber, immer nur verbal und niemals das Anzeigen von Radfahrern - die sollen uns ja egal sein.


    Widerspricht sich das nicht irgendwie?!

    Sorry, ich mein, du hast mich ja schon live erlebt und ich bin da nicht so die "och, das ist uns egal..."-Person... :hust: . Also, ist bestimmt nicht als "ich seh das aber anders" gemeint, sondern aus Interesse. Dass Leckerlie im Voraus vor die Schnüss halten nicht wirklich hilft, habe sogar ich verstanden ( :roll: ), aber ich fand das beim Rütter-Dackel schon eindrucksvoll, wie desinteressiert der später war (also der Dackel).

    Sorry, mir ist kein sinnigerer Titel eingefallen...

    Ist ein wenig aus der letzten Rütter-Folge, aber der Gedanke kam mir schon öfter... Die Situation beim Rütter: Hund jagt Fahrräder, wird dafür mit Wasser abgespritzt, reagiert erst wenig beeindruckt. Später im Training dann: Hund zeigt Jagdansätze, Wasserflasche kommt zum Einsatz, Hund nimmt sich zurück, Mensch reagiert darauf nicht. Endresultat war ein Hund, der beim Spaziergang auf Radfahrer nicht reagierte, also auch nicht ängstlich, sondern gar nicht.

    Mein persönliches Vorgehen war/ist in ähnlichen Situationen: sobald der Hund was alternatives tut (und teils auch von mir angeleitet) wird das belohnt.

    Aber: dann habe ich einen Hund (also tatsächlich), der eben schon noch reagiert, nur eben wie von mir gewünscht. Z.B. hätte mein Hund Radfahrer gejagt, würde er nun vielleicht bei jedem Radfahrer zu mir kommen und sein Leckerlie abholen oder so. Der Radfahrer wäre immer noch interessant, nur im Positiven. Aber ignoriert würde er nicht...

    Ich tu mich schwer damit, dem Hund einfach nur etwas madig zu machen, aber das mag an mir liegen. Nur uninteressant wird xy dadurch halt nicht...

    Wie denkt ihr darüber?

    Zitat



    Genau das geht mir gegen den Strich!
    Man sucht sich eine Rasse aus, aber bitte züchtet den Jagdtrieb weg (tut ja nicht weh :lepra: ) ist aber nicht mehr DIE Rasse die er war.


    Obige Aussage habe ich anders verstanden: der Hund stammt vom Raubtier/Jäger ab, aber bestimmte Rassen zeigen durch viele Jahre (Jahrhunderte) selektive Zucht eben kaum mehr Jagdtrieb. Oder in Bahnen, die gut kontrollierbar/alternativ auslastbar sind. Wer braucht denn bitte sehr Jagdtrieb? Sind eine Hand voll Menschen, die jagen mit dem Hund oder arbeiten mit "Hütetrieb" oder in der Rettungshundearbeit... aber ich behaupte mal, 95% der Hundehalter sind glücklicher mit einem Hund (fast) ohne Jagdtrieb oder zumindest sehr gut kontrollierbarem, und der Hund ist es auch...

    Gerade Jagdtrieb und Wachtrieb mag in vielen Hunden drin stecken, aus Zeiten, da der Hund eben nicht in erster Linie Freizeitpartner in der Stadt war, aber wer wird denn wirklich heute noch glücklich damit? (Joah, der ein oder andere wird jetzt laut hier schreien, aber ist das represäntativ?). Ich wundere mich eher, wie wenig Menschen im Vorhinein der Hundewahl konkret genau über diese zwei Triebe nachdenken :muede2: .

    Angenommen, man sucht einen erwachsenen Hund, sehe ich es ähnlich wie Manu. Die Leute haben sich zumindest Gedanken gemacht, was zu ihnen passt. Muss ja nicht zwangsläufig heißen, dass sie an Problemen nicht arbeiten wollen würden oder nicht mit der ein oder anderen "Macke" leben könnten. Und immer noch besser, als "der Hund ist so niedlich"als Entscheidungskriterium oder "bei dem Blick auf der Tierschutz-Website habe ich mich sofort in den Hund verliebt" oder so...

    Bei einem Welpen würde ich schon eher sagen, da ist so viel Sache der Menschen, wie sich der Hund entwickelt, eine Rasse empfehlen bei der Anfrage, da täte ich mich auch schwer. Aber entsprechend kann man ja antworten und nachhaken.