Beiträge von Lucy_Lou

    Mich interessiert ob ihr nun in einer Wohnung oder im Haus wohnt, habt ihr einen Garten?

    Haus, großer Garten, der allerdings nicht eingezäunt ist. Dient nicht als Auslaufersatz, alleine draußen sind sie nie. Aber nett, um zu bespaßen, Agility, Longierzirkel aufzubauen, Suchspiele ohne Ablenkung etc.


    Was arbeitet ihr (interessiert mich deshalb, weil ich schon oft gelesen habe, das der Hund mit zur Arbeit genommen wird, nie alleine ist oder man von zu Hause ausarbeitet)?

    Anfangs Zuhause kurz vorm Diplom, Lucy-Welpe hatte so einige Monate ohne alleine sein zu müssen. Dann ganztags, Lucy war halbtags betreut durch meine Mutter. Mittlerweile etwa 25 Stunden die Woche, davon etwa die Hälfte von Zuhause aus.


    Wie lange ist euer Hund wöchentlich alleine?

    Alleine sind sie max. 4-5 Stunden pro Tag. Mein Mann arbeitet ganztags


    Wie groß sind eure Hunde (besonders interessant bei Wohnungshaltung)?

    66cm und knapp 60cm Schulterhöhe. Die wären in einer Wohnung aber nicht weniger glücklich ;)


    Habt ihr einen 2. Hund?

    Ja zwei. Spielen und beschäftigen sich aber eher weniger miteinander und unsere Hündin bleibt durch unseren Rüden nicht lieber alleine (der weniger Probleme damit hat)


    Welche Rassen habt ihr und was war euer erster Hund?

    Jetzt: Berner-Mix und Australian Shepherd. Mit Hunden aufgewachsen, Schäfer-Mix, Setter und Terrier-Mix.


    Wie oft und wie lange geht ihr am Tag mit dem Hund raus?

    Raus zum Lösen mind. 4x. Davon mind. ein langer Spaziergang (in der Regel 1,5 - 3 Stunden) und eine Spiel-Spaß-Beschäftigungsrunde, die teils nur im Garten, max 30Min.


    Geht ihr zum Training in die Hundeschule / Hundeplatz oder Trainiert ihr lieber alleine?

    Bin nicht so der Vereinsmensch... War aber mit beiden, bis sie um die 1,5-2 Jahre alt waren.


    Mich würde auch brennend interessieren was "die breite Masse" ihren Hund Füttert.

    wild gemischt. Vor allem Trockenfutter, daneben Nassfutter, frisch und Essensreste. Sie "verdienen" es über den Tag hinweg, den Rest gibt es Abends aus dem Napf.


    Tragen eure Hunde ein Halsband oder ein Geschirr?

    Als Welpe/Junghund beide ein Geschirr. Heute in der Regel eine Moxon-Leine, also weder noch.

    Dass dein Wirbelwind mit 3 Monaten in der Stadt nicht "Fuß" läuft, ist absolut normal... In dem Alter waren bei meinen Hunden Stadtspaziergänge rein zum entdecken und gewöhnen an die Stadt. Oder bei Grisu auch, dass er ruhig beobachtet hat, also bei Pausen etwas entspannt hat (obwohl, ich glaube, da war er eher so um die 5 Monate alt :???: ).

    Thema Freilauf: wenn du einfach kommentarlos zügig gehst im Wald, folgt dir dein Hund? Wenn du ihn zum Spiel aufforderst im Wald, kommt er? Wenn du dich hinhockst und was suuuper interessantes am Boden findest, interessiert ihn das? Einem so jungen Hund kann man so unglaublich viel zeigen, für den ist ja eigentlich alles interessant. Wichtig wäre, einen gewissen Grundstein zu legen, dass der Hund lernt, dass es immer eine gute Sache ist, zu schauen, was du gerade machst. Wenn dann xy in der Ferne auftaucht, wo dein Hund nicht hin pesen soll, den kurzen Moment nutzen, in dem er noch nicht durchgestartet ist. Ganz wichtig: in die andere Richtung gehen, keinesfalls auf den Hund zu. Das gibt ihm eher die Sicherheit, du folgst und findest xy auch interessant. Also andere Richtung und den Hund dabei aufmerksam machen. Nicht rufen, zuverlässig auf Hier hören muss der in dem Alter sicher noch nicht. Sondern z.B. rennen, hüpfen, fröhliche Laute von sich geben, Spielzeug schwenken... Wenn er in deine Richtung kommt, dann das Abrufsignal geben, ruhig mehrmals, er soll es ja mit dem freudig zu dir rennen verbinden. Ebenfalls muss dann natürlich was tolles passieren bei dir.
    Meine Hunde sind beide von Welpe an in "sicherem" Gebiet frei gelaufen. Lucy ist einfach nicht durchgestartet, bzw. hatte damals schon an fremden Hunden kein wirkliches Interesse und fand mich im Zweifelsfall fast immer interessanter als was auch immer. Bei Grisu musste ich mich schon mehr anstrengen, zusätzlich bin ich "verschwunden", wenn der Herr meinte, sich selbständig machen zu müssen. Die ersten Monate hat das super geklappt, mit rund 6 Monaten war er dann trotzdem erst mal an der Schleppleine :roll: . Das wäre sonst auch noch eine Möglichkeit, wobei ich das nur bei sehr selbständigen 3 Monate alten Hunden in Erwägung ziehen würde. Eine leichte lange Leine dran, mit der du ihn bei Bedarf stoppen kannst. Ganz wichtig: an ein gutes Geschirr, keinesfalls die Schlepp am Halsband.

    Wie wohnt ihr denn? In der Stadt würde ich sonst durchaus auch auf Hundewiesen gehen, zumindest wenn es mit den anwesenden Hunden passt. Dort kann man schön die Phasen nutzen, wenn der Hund was ansprechbar wirkt, dann (und nur dann) rufen, belohnen, selbst kurz mit ihm spielen und wieder frei geben. Zum Menschen kommen ist was tolles und bedeutet keine Einschränkung :smile:

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    Sind die Objektive so weit in Ordnung? Oder wär günstigeres sogar noch machbar? Also nicht ganz bis 300mm?


    Ich kann dir bei der Objektiv-Suche nicht wirklich helfen. Wollte nur einwerfen, dass Objektive mit einem großen Brennweiten-Bereich (vor allem bezahlbare ;) ) in der Regel eine schlechtere Abbildungsleistung haben, als Objektive mit einem kleineren Brennweitenbereich. Objektive sind bei genau einer Brennweite "perfekt", alles andere ist ein "Kompromiss". Festbrennweiten (also z.B. nur 105mm) haben meist die beste Abbildungsleistung. Gut, ein Zoom ist schon praktisch. Nur bedeutet 80-200mm nicht automatisch, dass das Objektiv deshalb günstiger ist und schon mal gar nicht, dass es "schlechter" ist.
    Ich würde den Fokus auch ein wenig mehr auf die Blende legen. Bei den Objektiven, die du genannt hast, hast du als größte Blende 4, und das auch nur, wenn du bei kleinster Brennweite fotografierst.

    Zitat

    Sie hat sich mal aus ihren Halband befreit und ohne zu schnüffeln oder sonstiges den anderen Hund angefallen. Ich hab sie dann angeschrien sie soll platz machen und das hat sie auch gemacht.
    Gruß nessi


    Dann war dein Hund aber schon beim befreien aus dem Halsband auf 180, oder? Muss ja nicht heißen, dass sie in jeder Situation auf andere Hunde so reagiert. Vielleicht könntet ihr mal mit einem guten Trainer direkte Hundekontakte üben? Also mit Hunden, die der Trainer gut einschätzen kann und nach seinem okay, es zu probieren, meine ich ;)

    Habt ihr sie von Welpe an?

    Zitat

    wir haben hier zum Beispiel auch mehrere Hunde die ohne Leine laufen, nur an uns vorbei gehen (mit ca. 0,5m abstand) sich gar nicht für uns interessieren, diese Hunde hasst sie wie die Pest. (Mausi ist dann natürlich immer an der Leine, ohne würde auch nicht klappen)
    Sind diese dann an uns vorbei ist sie wieder ruhig. Treffe ich diese Hunde auf der anderen Straßenseite kommt zwar das Nackenhaar hoch aber ich kann so weiter gehen

    Für meine Hündin macht es auch einen Unterschied, ob der andere Hund angeleint ist oder nicht. Ich denke, sie weiß, dass die Leine bedeutet, dass der andere Hund eh nicht zu uns kommen kann.

    Kannst du den Abstand zum anderen Hund denn in den meisten Situationen vergrößern? Kommt ja immer auf die Wohnlage an... Ein halber Meter ist sehr wenig für einen Hund, der Wert auf eine größere Individualdistanz legt. Ich würde Bögen laufen, bzw. habe das. Für Lucy ist das so eine angenehme Alternative geworden, die sie auch mittlerweile je nach Situation alleine nutzt. Wichtig ist ja auch, dass der Hund eine Alternative hat, die ihn bestenfalls entspannt. Deine Hündin wird ja großen Stress haben in dem Moment, da ist nicht mehr viel mit "lernen" oder zu ihr durchdringen. Entspannungssignal oder zeigen und benennen mögen da auch helfen?!

    Hier gibt es doch sicher Foris, die euch einen guten Trainer in Berlin empfehlen können =) . Sonst vielleicht in einem neuen Thread gezielt danach fragen?!

    Ich denke nicht, dass euer Hund auf dem Land automatisch glücklicher ist. Ich würde schauen, die Baustellen in den Griff zu bekommen und dann macht es auch mehr Spaß, bzw., ihr findet leichter einen Gassigänger.

    Vom Alter her passt es schon, dass er sich gerade mit anderen Rüden misst, das muss nichts mit schlechter Sozialisation zu tun haben. Seid ihr in einer Hundeschule? Ein guter Trainer könnte mal mit euch zusammen spazieren gehen und schauen, wie ihr Rüdenbegegnungen besser gestalten könnt, bzw. was genau das Problem ist.


    Du schreibst "auf dem Land". Wenn ihr Ausflüge dorthin macht? Wie viel Beschäftigung und Auslastung bekommt er denn bei euch sonst so?


    Wenn du um 17:30Uhr Nachhause kommst, hast du keine "Lust" mehr, so als Ausgleich ;) , noch länger spazieren zu gehen?
    Wenn ihr die "schwierige" Phase hinter euch habt, ist die Bewegung an der frischen Luft doch was feines?! Und dann würdet ihr vielleicht auch einen Gassi-Gänger finden, der Cooper händeln kann...

    Hm, wenn wir an dem Tag noch nichts gemacht haben, pesen meine beiden durchaus auch erst mal ein paar Minuten durch den Garten. Ich schau ihnen gerne dabei zu =) . Wenn der Hund sich gar nicht mehr einkriegt oder draußen allgemein ein sehr hohes Erregungslevel hat, dann würde ich mir Gedanken machen. Aber Energie raus lassen finde ich völlig in Ordnung

    Meine Zeiteinteilung ist nicht so optimal :muede:

    Gestern tatsächlich mal ganztags arbeiten gemusst: 5:30 aufgestanden, geduscht etc., Stunde mit den Hunden gegangen, zur Arbeit gefahren. Mittags knapp 3 Stunden Mittagspause gehabt, wenig gegessen, knapp 2 Stunden mit den Hunden gegangen. Von 16 - 19 Uhr noch mal gearbeitet, um 19:20 Zuhause gewesen, Hunde in den Garten gelassen, Kleinigkeit gegessen und ins Bett gefallen...


    Heute: Morgens knapp 1,5 Stunden zu meiner Mutter spaziert, da gefrühstückt. Den Tag über unterwegs gewesen: Am Dortmund-Ems-Kanal spaziert, bei einem WoMO Händler gewesen, an anderem Kanal spaziert (Datteln-Irgendwas). Dann eingekauft (das ohne Hunde, den Rest mit Hunde), jetzt müde wieder Zuhause... Hunde im Tiefschlaf.