Beiträge von Lucy_Lou

    Ich hab schon den Verdacht, in vielen Fällen gehen Hund und Halter letztlich Kompromisse ein. Die meisten halbwegs engagierten Hundehalter dürften mit recht vielen unterschiedlichen Rassetypen halbwegs klar kommen. Und wenn der Hund erst mal da ist, man ihn mag, sieht man sicherlich auch über einiges hinweg oder sichert in bestimmten Situationen ab oder aber trainiert, bis der Hund "passender" ist. Für den Halter ist mir das schnuppe, wenn er meint, er kommt eh mit (fast) allem zurecht. Aber für den Hund denk ich mir schon bei so manchen Hund-Halter-Gespannen in meiner Umgebung, der hätte woanders vielleicht besser hingepasst. Wo man nicht nur "damit lebt"/"damit zurecht kommt", sondern die Eigenschaften wirklich will und zu schätzen weiß.

    Ich selbst bin bei der Rassewahl sehr Kopfmensch und es gibt doch einiges, was mir wichtig ist (gut kontrollierbarer/wenig Jagdtrieb, aktiv, sehr begeisterungsfähig, eher "weichführig"). So fallen bei mir blöderweise auch genau die Rassen weg, die ich optisch am tollsten finde :roll: . So die Richtung Saluki/Afghane oder Malamute oder Herdenschutzhund oder Weimaraner wird man hier sicher nie finden. Na ja, und beim "Rest": es gibt wenig Rassen, die ich wirklich "hässlich" finde, den meisten Rassen kann ich optisch was abgewinnen, zumal, wenn der Hund erst mal da ist und ich ihn lieb gewonnen habe ;) . Was für mich optisch vor allem nicht geht, sind Rassen, die (in meinen Augen) körperliche Handicaps mitbringen: extrem langer oder abfallender Rücken, sehr platte Schnauze etc.. Extrem groß, extrem klein... Ich denke, ich weiß mittlerweile ganz gut, welche Rassegruppen auf Grund des Wesens gut passen. Wobei bei diesen auch die Optik passt :D

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    Oh doch, das könnte sie sein. War es bei uns auch. Schara hatte Ohrenprobleme, sollte behandelt werden. Ich wollte daheim üben. Zu den Ohrenschmerzen kma ich jetzt auch noch mit dem verhassten Teil daher. Bescherte mir Bisswunden, die mir einige Wochen eine Schiene einbrachten.

    Ich meinte damit, selbst bei Schmerz und Angst kamen meine Hunde nie auf die Idee, das könnte an mir liegen, bzw. zu schnappen, ganz im Gegenteil. Ich mag naiv sein, aber zumindest Lucy hat durchaus schon einiges mitgemacht und bei Grisu bin ich tatsächlich sicher, der müsste nicht mal mehr ansatzweise bei Sinnen sein, bevor der an irgendwas zweifeln würde, was ich mit ihm mache. Und wenn einer von beiden halbtot auf der Straße liegt und nicht mehr klar denken kann, ist das überstülpen eines MK mein geringstes Problem

    Damit sie wirklich "gewöhnt" sind, müssten sie den MK auch regelmäßig tragen, wozu das ganze? Mir fällt einfach kein Grund ein, warum ich das tun sollte

    Territorialverhalten finde ich nun nicht ungewöhnlich bei Hunden (mag auch an mir und meinen Hunden liegen :hust: ). Ich mein, alle Tiere mit Territorien (auch Menschen) sind erst mal skeptisch, wenn sich da wer Fremdes im eigenen Heim breit macht. Wie würdest du denn reagieren, wenn jemand Fremdes sein Zelt in deinem Garten aufschlägt und sich an deinem Kühlschrank bedient... :p

    Dem Rest schließe ich mich an: kennen lernen auf neutralem Boden und sehr viel Beaufsichtigung/Konsequenz in der Firma. Dein Hund müsste den Hund dann allerdings an seinem Rückzugsort (der Platz, der ihm zugewiesen wird) auch absolut in Ruhe lassen.

    Sie sind nicht an einen Maulkorb gewöhnt. War bislang nie nötig, trotz vieler Reisen. Auch beim TA habe ich keine Bedenken. Bei mir ist es so: würde ich sie an einen MK gewöhnen, sollte es ein guter sein, in dem sie frei atmen können, der bequem ist... Der ist teuer. Und das dafür, dass sie ihn mit 99,9%iger Sicherheit nie im Leben tragen werden :ka:

    Im absoluten Notfall (was auch immer das sein könnte) wäre eine plötzliche Maulkorbgewöhnung wohl mein geringstes Problem...

    Eigentlich soll es ja keine "Übung" sein, sondern Alltag, richtig? Ich hab jetzt noch nicht so ganz verstanden, wie du es handhabst, wenn du mal keine Zeit zum üben hast. Ist es für deinen Hund klar ersichtlich, wann er schnüffeln/unaufmerksam laufen darf und wann nicht? Ich mein so was wie: am Geschirr rumblödeln erlaubt, am Halsband immer nur "korrektes" laufen oder so.

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    Nochmal zur D7000: Warum empfehlt ihr denn ausschließlich Objektive mit Motor? Die braucht man dabei doch nicht, und man kann ca. 100€ pro Objektiv sparen, wenn man den Motor weglässt, nur geht das eben nur bei der D90, D7000 und dem Profisegment von Nikon.
    Also ich finde das etwas sinnfrei, da trotzdem Obis mit Motor draufzuschrauben, es sei denn man hat diese bereits im Bestand.


    Wie fling schrieb, mit USM ist halt deutlich schneller... Mein Tele ohne USM haben wir damals sehr günstig von einem guten Bekannten übernommen, damals zur analogen F90. Das Objektiv "empfehle" ich nicht direkt, auch weil man sich eben über die Brennweitenverlängerung an einer nicht Vollformat-Kamera im Klaren sein muss. Die Geschwindigkeiten der Kamera-internen Motoren sind auch sehr unterschiedlich. Der D70 z.B. kann man mit dem Tele beim Scharfstellen gemütlich zuschauen :roll: . Von daher, ich mag das Tele und wenn es nicht kaputt geht, wird es nicht ersetzt, aber wenn, dann mit einem Objektiv mit USM ;)

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    Ich hätte mal eine Frage an die Nikon D7000-Nutzer: Welche Objektive habt Ihr, bzw. welche nutzt Ihr häufig und könnt sie empfehlen? Ich bin gerade in der DSLR-Kaufentscheidungsphase und bräuchte mal Erfahrungsberichte zu Objektiven. Danke schonmal! :smile:


    Ich hab das AF-S Nikkor 17-55mm 1:2,8 G ED. Das ist richtig klasse, hat einen USM, nur sind die 55mm für Hundefotos halt was knapp... Ist auch ziemlich teuer neu, wir hatten Glück, es gebraucht zu bekommen. Das Objektiv würde ich jederzeit weiter empfehlen.
    Als Tele hab ich ein altes AF Nikkor 80-200mm (an der D7000 also quasi 120-300mm) 1:2,8D. An sich auch ein schönes Objektiv, aber ohne USM. Mit der D7000 bekommt man Tobebilder trotzdem scharf, aber ein gewisser Ausschuss ist da. Der Nachfolger von dem Objektiv mit USM ist sehr teuer!
    Dann wäre da noch eine 85mm Festbrennweite 1:1,8 ED, auch ohne USM und selten genutzt :ops: . Die Abbildungsleistung von dem kleinen Ding aber ist richtig gut :smile:

    Wenn du noch keine DSLR hast (oder hast du eine analoge Nikon?), dann wird das mit den Objektiven teuer... Auch das Tele haben wir gebraucht gekauft, beide gebraucht gekauften Ojektive waren dabei quasi neuwertig. Da würde ich an deiner Stelle auch mal schauen: was der Gebrauchtmarkt hergibt.

    Wir bewohnen das Erdgeschoss unseres Hauses, den 1. Stock haben wir vermietet. Also knapp 100qm Wohnfläche für uns, dazu gut 3000m² Grundstück, zusätzlich gepachtete Wiesen und ein Waldstück, das uns gehört. Wir wohnen rel. ländlich, schön hier :D , vom vielen Regen mal abgesehen...
    Wir haben 2 Hunde, 4 Schafe, 3 Kaninchen, eine Katze und ein Aquarium. Die Tiere sind meine Sache, mein Mann mag sie, aber mag keine Arbeit mit ihnen haben ;) . Er arbeitet Vollzeit, ich halbtags und 3 Tage davon von Zuhause aus. Also viel Zeit für alle =)