Beiträge von Lucy_Lou

    Was mich z.B. interessieren würde: warum hat sich der Züchter für den DRC Soltau entschieden als Zuchtverband? Und: gibt es eine Möglichkeit, bisherige Nachzuchten der Elterntiere sowie Onkel, Tanten, Großeltern... nachzuvollziehen, was Gesundheit und Wesen angeht? Eltern scheinen nett und gesund, ist eine Sache, aber das alleine sagt noch nicht viel aus.

    Wenn das stimmig ist und der erste Besuch auch überzeugt (Anzahl Hunde, Haltung, Welpenaufzucht, Aufklärung über mögliche Probleme (keine Linie ist 100% gesund und keine Rasse passt zu jedem, für mich ist es ein "Gütesiegel", wenn der Züchter möglichst kritisch ist!)), würde ich nicht zwingend gegen einen nicht-VDH-Züchter entscheiden. Was mich sehr abschrecken würde, ist eine Argumentation pro DRC Soltau auf der Grundlage: im VDH ist es eh überzüchtet, schlecht, blöde Austellungen... also die sind doof, deshalb mach ich was anderes. Da sollten schon gute Arguemte pro des gewählten Weges kommen.

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    Zur Höhe…
    Mein Kollege der Landseer züchtet, meinte 0,80-1m würde reichen, wenn er sozial ausgeglichen ist und Platz hat und somit keinen Grund hat auszubüchsen.


    Und was ist ein Grund? Da kommt der Lieblingshundefreund, Briefträger, Nachbar, heute mal weniger getan und Nachbars-Kompost duftet so gut... Meine Hunde hopsen auch mal eben über den Schafzaun drüber, wenn ich auf der Schaf-Weide bin. Unser Grundstück ist nicht eingezäunt und ich bin mir sehr sicher, ob da ein 1m Zaun drum ist oder gar kein Zaun, macht für meine Hunde Null Unterschied. Die laufen ja auch bei einem Gestrüpp drum herum, wenn die andere Seite interessanter ist, ich glaub nicht, dass sie da einen Unterschied zu einem überwindbaren Zaun sehen :???: . Nur weil der Hund genug spazieren geht und "sozial ausgeglichen ist" (was immer das sein mag)... klar gibt es hoftreue Hunde (wir kommen ja auch ohne Zaun zurecht), aber eine wirkliche Eingrenzung stellt so ein Zäunchen für einen Labradoodle ziemlich sicher nicht dar...

    Ich fänd es wesentlich hilfreicher, wenn ihr in einer Hundeschule euer Problem schildert oder ein paar Mal einen Hundetrainer beim Spaziergang dabei habt. Wenn man es live sieht, kann man viel besser erklären, was gerade zwischen den Hunden passiert, als es es sich aus einem Buch anzulesen. Und ein Hundetrainer gibt auch deinem Freund vielleicht Sicherheit in dem Moment, denn er kann die Situationen ja einschätzen und gegebenfalls eingreifen.

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    Haltet Euch an die daenischen Gesetze ( Leinenzwang usw) und es passiert nichts.

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    Jetzt mal abgesehen von allem anderen, würde ich tatsächlich nicht mit den Hunden Urlaub machen, wo ich sie tatsächlich kaum ableinen könnte oder wo ein "blöd gelaufen" solche Konsequenzen haben kann...

    Da reihe ich mich mal ein: das ist aber ein Turmfalke, oder?

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    Ich würde es tun - WENN das ganzen Teil eines vernünftigen Trainings ist, die den Hund führende Person an dessen Kontrolle interessiert und der Hund mit einem gut sitzenden und sicheren Maulkorb gesichert ist.


    Sehe ich ähnlich. Wobei es da für mich auch auf den eigenen Hund ankommt. Mit Lucy würde ich eher ja sagen, mit Grisu eher nein. Also: wie selbstsicher, deutlich und ernstzunehmend, wenig aufbrausend (=Lucy) ist der Hund oder eher sich auf den Mist einlassend (=Grisu)...

    Meine Hündin hat Arthrose in den Kniegelenken und ich halte es für sehr wichtig, dass sie zum einen wirklich schlank bleibt und zum anderen gut bemuskelt ist. Sie schwimmt leider nicht und läuft auch nur ungern am Rad. So gehen wir gut 2 Stunden am Tag spazieren, ich lasse sie langsam (!) steil bergauf laufen und baue Hindernis-Parcours, die sie langsam abgeht und die Beine dabei gezielt setzen muss. Wir machen viele Suchspiele und sie bekommt Nahrungsergänzungen für die Gelenke. Das klappt so ganz gut für uns.

    Auch in Berlin sollte man doch spazieren können :???: . Gerade eine gute Bemuskelung ist sehr wichtig, um die Gelenke zu entlasten. Schwimmen oder gleichmäßiges Traben auf weichem Boden ist natürlich gut, aber auch reines laufen (Freilauf, aber wenig springen, keine abrupte Wendemanöver etc.) sind hilfreich.

    Ah, ok :lol:

    Frag ruhig, ich hab hier in den Reisebericht ja eher wenig zum Womo-Urlaub in Schottland geschrieben, wenn da noch Fragen offen sind?! Ich fand es sowohl mit Wohnmobil (und Freistehen) als auch mit Hunden sehr entspannt in Schottland.

    Mir ist schon wichtig, dass es den Hunden gut geht, sie haben sich das Leben mit mir immerhin nicht ausgesucht, sondern ich habe die Entscheidung für uns gefällt. Also ist es schon ein Stück weit Verantwortung, finde ich, dass ich dafür sorge, dass die Hunde auch ein möglichst gutes Leben haben. Sie sind da ja völlig von mir abhängig.

    Rauchen tun wir eh nicht, Besuch ist ok für sie, überall mit hin geschleppt zu werden, kennen sie. Urlaub ist durchaus hundekompatibel, in eine Pension würde ich beide nicht geben, das würde für mich aber vom Hund abhängen. Meine halte ich nicht für Hundepension-kompatibel. Aber mit WoMo ist eh auch schön ;) . Ich mag auch mein Leben mit Hunden, Garten, Haushalt + Arbeit. Ich kann meine 35 Stunden-Woche aber so gestalten, dass alles Platz findet. Ich würde nicht Hundesitter, Haushaltshilfe, Gärtner... bezahlen wollen, mein Leben zu leben...