Was für ein Einfuhrproblem? Man braucht keine Titerbestimmung mehr oder irgendwas aufwändiges. Die normale Tollwutimpfung und eine Bandwurmbehandlung ein paar Tage vor dem Urlaub. Das war es.
Beiträge von Lucy_Lou
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Okay, ich habe auch einen:
Bin heute auf der großen Runde an einem Pferdestall vorbeigekommen, an dem ein unangeleinter Hund ohne Besitzer in Sichtnähe uns angepöbelt hat und uns bellend ein Stück verfolgt hat.
Wegen ihrer Neigung zum Pferdeäppelfressen war meine schon vorher an der Leine. Ich wollte sie auch in der Situation nicht losmachen, obwohl sie es üblicherweise ganz gut hinkriegt, mit anderen Hunden angemessen zu interagieren. Der andere war ja auch kein Höllenhund mit Tötungsabsichten, sondern einfach einer, der die ganze Zeit gebölkt hat "Geht weg! Ich finde Euch scheiße! Geht weg!" Aber 50 Meter neben einem Reitplatz finde ich das nicht so geschickt, wenn zwei Hunde eine kleine Hatz veranstalten.Der andere Hund ist auf ca. 3m Distanz geblieben, daher habe ich nicht weiter auf ihn reagiert, mich auf böse gucken beschränkt und bin stramm weitergegangen. Mein gesträubter, verunsicherter und sich ständig umguckender Hund musste an der kurzen Leine mitstolpern. 100 Meter weiter war alles wieder gut.
Gut, der andere Hund hat also sozusagen gewonnen, denn wir haben uns ja wunschgemäß vom Acker gemacht. Und es geht mich ja auch nichts an, ob es wirklich "sein" Stall ist, den er da verteidigt und ob der Weg davor noch dazugehört. Aber was habe ich meinem Hund in dieser Situation vermittelt? "Der Klügere gibt nach?"

Was hättest du denn vermittelt, wenn du ihn abgeleint hättest? Was wäre dann passiert? Wäre dein Hund dann entspannter gewesen? Hätte es ein Risiko einer Prügelei gegeben?Ich persönlich mache es ähnlich, wie du es gemacht hast: ich hoffe meinen Hunden damit zu vermitteln: da ist ein provozierender Hund, aber der interessiert uns nicht. Wenn möglich, gibt es ein wenig Beschäftigung meiner Hunde bei mir, kleine Übungen/Spiele direkt bei mir, so dass der andere Hund möglichst unwichtig wird (kommt halt drauf an, wie der andere Hund darauf reagiert). Aber zumindest ein Fuß und Seitenwechsel hinter meinem Rücken, ein Slalom durch die Beine mit Futterbelohnung ist ja meist möglich, ohne dass der andere Hund sich dadurch noch mehr provoziert fühlt. Meine Grundfrage bei allem ist: was lernt mein Hund aus der Situation für die nächste ähnliche Situation? Und auseinander setzen sollen sich meine Hunde mit einem solchen Hund nicht, ich wüsste nicht, was das bringen sollte, wenn der Gegenüber eh keinen freundlichen Kontakt will...
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Na dann werfe ich auch mal Schottland in den Raum: einsame Weiten, Strände ohne jede Einschränkung für Hunde, traumhafte Wandermöglichkeiten
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Och, Grisu war aus ziemlich demselben Grund an der SL in dem Alter (fremde Hunde sind soooo spannend)

Für Lucy hab ich auch keine gebraucht, hätte nicht gewusst, wofür. Aber die hat sich auch für herzlich wenig um uns herum interessiert... Beim nächsten Hund würde es mich aber nicht stören, den im "kritischen" Alter wieder eine Weile an der Schlepp laufen zu lassen. Es mag auch am Besitzer liegen (
), aber ein (zumindest in dem Alter) recht außenfokussierter, stark auf Reize reagierender Hund, da geh ich auch lieber auf Nummer sicher. -
Bezüglich tauchen: da wäre vielleicht eh Kroatien geeigneter?! Hundefreundlicher dürfte es sein.
Wir sind im Mai auf Elba, mein Mann hofft, dass es da für Mittelmeer-Verhältnisse unter Wasser was zu sehen gibt. Vom Festland tauchen, hm... oder habt ihr da einen Geheimtipp?
Ich persönlich würde mit meinen Hunden nicht im August in den Süden fahren, aber meine Hündin ist auch sehr wärmeempfindlich. Wir waren in Spanien und Griechenland die letzten Jahre im April/Mai, zu Ostern könntet ihr da durchaus schon richtig Glück mit dem Wetter haben. Warm, aber nicht heiß und in der Nebensaison um Längen hundefreundlicher.
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Meiner Jagt nicht weil er trailt. Wenn er eine Wildfährte aufnimmt ist er abrufbar weil ich "der Rudelführer" die erfolgversprechenden Fährten zeige und andere ignoriere. Immer wenn er auf mich gehört hat hatte er erfolg und wenn nicht gehört wurde gabs keinen Erfolg
Was hast du für einen Hund? Ist er -eigentlich- stark jagdlich interessiert? Was ich bislang so gelesen habe, gehen die "öffentlichen Meinungen" eher in die Richtung, dass ein Unterschied zwischen Wolf und Hund ist, dass Hunde nicht mehr wirklich im "Rudel" jagen mit entsprechender Aufgabenverteilung. Ich hab da schon öfter drüber nachgegrübelt, denn ein Hund kann ja durchaus lernen, dass Zusammenarbeit zum Erfolg führt...
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Da versteh ich den Sinn nicht
. Man ruft den Hund zu sich, der ignoriert das und das ist gut
. Wie hat er das erklärt? Ich mein, so allgemein Decke = mich gehen die Außenreize gerade nichts an, nur Entspannung... ok. Aber einen Abruf ignorieren? Macht man das mit einer "besonderen" Decke? -
Beide jagen nicht, teils Gene, teils Erziehung.
Lucy: von der Mischung her dürfte da eigentlich nicht viel Jagdtrieb sein (Berner-DSH-Collie), aber an Kleintieren war sie immer sehr interessiert (hat leider auch mal ein Kaninchen erwischt, das ist aber direkt vor über den Weg gehopst und war schneller Tod, als ich gucken konnte
). Warum jagt sie (heute) nicht: viel Impulskontrolltraining + sie ist ein Hund, der sich keine Arbeit macht, wenn da nicht eine gute Chance auf Erfolg ist. Sie jagt nicht auf Verdacht, sondern wenn sie meint, das Tier wirklich mit hoher Wahrscheinlichkeit kriegen zu können. Sie will Beute machen, nicht jagen. Dadurch ist sie an sich ein Hund, der sich bei Jagdreizen sehr gut unter Kontrolle hat und erst denkt. Das macht Training natürlich um Längen einfacher. Bei Kaninchen hat es dennoch gedauert, zu Anfang stand sie zitternd da und hat nicht mal Fleischwurst angenommen und sie kann sonst immer fressen... Erst mit um die 5 Jahre ist sie auch beim Anblick von Kaninchen recht gelassen geworden. (Aber, hm, ich glaub mit etwa 2 Jahren hat sie das letzte mal kurz angesetzt, wenn ein Kaninchen vor ihr hochsprang). Rehe sind ihr ziemlich schnuppe.Grisu, Australian Shepherd: ein gewisses Interesse an Bewegungsreizen und auch an Rehen ist da. Dafür interessieren ihn Kleintiere nicht. Mit Ihm habe ich von Welpe an geübt, wir begegnen ja fast täglich Rehen. Jedes "übermäßiges" Interesse im Keim erstickt (ein Welpe/Junghund lässt sich ja durchaus leicht beeindrucken), jedes mir zuwenden in dem Moment = Party. Ich habe ihm Rehe auch immer gezeigt, wenn er sie nicht von selbst gesehen hat und kurz gewartet, was zeigt er von sich aus. Nie abgelenkt. Sieht er heute Rehe, guckt er erst aufgeregt hinterher und kommt dann zu mir gepest, um seine Belohnung abzulohnen
. Na ja, kann ich mit Leben. Er ist jetzt 5 Jahre alt, das dürfte sich auch nicht mehr in die falsche Richtung entwickeln. Der Punkt ist hier: es gibt keine wildfreien Zonen, keine Hundewiesen, keine Parks... im Wald darf ein Hund frei laufen, sofern er nicht jagt... Und außer Wild treffen wir im Wald nicht viel... Daher ist ein sehr gut kontrollierbarer Jagdtrieb extrem wichtig für mich und ich würde auch keine Rasse/Mischung aufnehmen, bei der man das rel. sicher so leicht nicht kontrolliert bekommt. -
Wir waren auch schon in Spanien mit den Hunden: https://www.dogforum.de/ost-spanien-mi…l?hilit=Spanien
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Ich hab heute noch mal richtig Lust gehabt, wieder einiges auszuprobieren, nach all den Beiträgen hier
. Nur Spielereien, aber war gut. Ohne Hand- oder Hörzeichen Wald- und Wiesen-Tricks und-Agility. Also auf einen Baumstumpf lotsen (drauf zu, Blick auf den Baumstumpf, kurz vor erreichen etwas langsamer geworden, eingedreht (leicht geblockt) beim Pfoten drauf stellen, dann langsam rückwärts, bis der Hund ganz drauf war), um einen Baum herum laufen lassen, einen Pfahl berühren, unter einer Bank durch. Interessant war der Versuch, den Hund hinter meinem Rücken die Seite wechseln zu lassen (also Hund läuft rechts von mir, wechselt auf links und umgekehrt). Von der rechten auf die linke Seite hat bei beiden auf Anhieb geklappt (leicht zum Hund gedreht zum leichten abstoppen, dann Körper und Blick schnell zur anderen Seite, dabei leicht eindrehen, will der Hund den Kontakt halten, muss er quasi die Seite wechseln). Von links nach rechts hat bei Lucy dann nicht wirklich funktioniert, erst nach vielen Anläufen, weil ich mit ihr eine Zeit lang Fuß recht intensiv geübt habe, fürchte ich
. Sie hat fröhlich versucht bei jeder Bewegung am Bein kleben zu bleiben... Grisu ist generell viel "feinfühliger", Lucy spult bekannte Verhaltensweisen ab, wenn sie meint, das könnte passen.