Beiträge von Lucy_Lou

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    Was macht ihr mit eurem Hund?

    Das ist ganz unterschiedlich. Mal nur laufen, mal Dummy-Spiele, Wald- und Wiesen-Agility oder die Richtung Tricks/Obedience oder Suchspiele... Ganz nach Lust und Laune.


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    Wie weit darf euer Hund sich entfernen?

    Lucy dürfte quasi, so weit sie will, aber sie entfernt sich selten weiter als maximal 10 Meter. Grisu will ich sehen können. Der hat schon 50m+, an unübersichtlichen Stellen muss er dann aber warten.


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    Wie gut funktioniert der Rückruf?


    Bei Lucy, hm, die wird nicht gerufen, die ist ja eh immer da :lol: . Aber grundsätzlich hört sie gut, bzw. weiß, was in welcher Situation erwartet wird. Grisu: es gibt Situationen, da muss ich früh genug rufen (fremder Hund kommt auf uns zu gepest). Wobei, das sind dann eher Situationen, ich denen ich eher nicht rufe, sondern hoffe :hust: . Wenn der Fremdhund eh schneller bei Grisu ist, als der bei mir... denke ich mir, na wenigstens steht Lucy nicht dazwischen :roll: . Allgemein funktioniert der Rückruf gut, ich nutze ihn aber nur alle paar Tage mal


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    Wann ruft ihr eure Hunde überhaupt zurück?


    s.o. Lucy eigentlich nie, Grisu in manchen Hunde-kommen-in-Sicht-Situationen. Bei Joggern, Reitern, Radfahrern, Rehen etc. kommen sie eh ohne Aufforderung zu mir oder schauen mich zumindest fragend an.


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    Wie lange und wo laufen eure Hunde frei?


    Wir wohnen recht ländlich. Hier läuft Lucy zu etwa 98% frei (außer an stärker befahrenen Straßen immer), Grisu vielleicht 95%. Den leine ich in Orten eher an oder wenn doch mal wer entgegen kommt. Wenn wir in der Stadt unterwegs sind, bzw. mit dem WoMo in belebterer Gegend, läuft Lucy frei, wo es irgendwie toleriert wird, Grisu dort nur in überschaubaren Situationen, bzw. wenn er mir gut drauf scheint :hust: .


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    Wie gut sollte euer Hund hören, um frei laufen zu dürfen?


    Es kommt darauf an, worauf der Hund "reagiert". Wenn der eh saucool ist, niemanden belästigt, nicht jagt etc., wären mir Kommandos nicht sehr wichtig. Bei meinen Hunden versuche ich zu erreichen, dass sie lernen, was "erwünschtes" Verhalten ist bei verschiedenen Reizen, so dass Kommandos unnötig werden. Bin nicht so der Kommando-Typ. Bei Grisu ist diese Zielgabe nicht immer einfach...

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    Wie verhaltet ihr (& eure Hunde) euch bei Hundebegegnungen?


    Vorab: wir treffen eh kaum fremde Hunde.

    Grisu: Ich schaue sehr genau, ob ich Grisu einfach laufen lasse, denn der nimmt dann irgendwann Kontakt auf. Und das kann alles zur Folge haben: kurzes schnüffeln und weiter, bei großen Rüden ein Aufbauen und provozieren, geht der andere Rüde drauf ein bis zur Prügelei, mit Hündinnen und Kleinhunden meist ein nettes Hallo, in seltenen Fällen auch mal ein Spiel. Ich gehe im Zweifelsfall zügig weiter (bei erkennbar Rüden, die nicht völlig relaxt sind, weise ich den Gegenüber auch darauf hin, dass es keine gute Idee ist, den Hund laufen zu lassen) und bestätige Grisu für "entspanntes Verhalten". Das funktioniert bei uns recht gut.

    Lucy: sie erfasst blitzschnell, ob der andere Hund theoretisch bei ihr ankommen könnte, also ohne Leine ist + Interesse zeigt. Wenn das nicht so ist, interessiert sie der Hund Null. Der kann pöbelnd neben ihr in der Leine hängen, einem Ball hinterher jagen oder was auch immer. Juckt sie nicht. Könnte er aber theoretisch bei ihr ankommen, wird sie "groß", guckt den anderen Hund aber nicht an und beschäftigt sich anderweitig. Kommt der andere Hund näher (so auf etwa 3-5m), guckt sie ihn kurz an, mit einem "noch hast du die Chance lebend aus der Situation zu kommen"-Blick, völlig ruhig dabei... Spätestens jetzt drehen 95% der Hunde wieder ab, noch auf mehrere Meter Entfernung. Die wenigen Hunde, die ankommen, da ist es unterschiedlich: anknurren (prügeln tut sie sich dann doch nicht, würde aber hoffen, dass Grisu das für übernimmt) oder auch kurzes schnüffeln (sie bestimmt, wer wann, meist lässt sie erst den anderen für ein paar Sekunden und schnüffelt dann selbst, immer noch aufgebaut).

    Lucy finde ich bei Hundebegegnungen mittlerweile völlig unproblematisch. Da ist es für mich mit Wundertüte Grisu schwieriger, obwohl er sich mit den meisten Hunden dann doch gut versteht. Wir müssen mal wieder was mehr in belebte Umgebung fahren und üben, fürchte ich.

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    chinesen wissen nicht dass tiere schmerzen empfinden, gefühle habe usw...

    Wie kann man das bezweifeln? Muss eine "Kultur" das wirklich erst lernen? Da ist also nichts "von selbst" im Menschen, was das in Erwägung ziehen könnte?

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    Oh, kannst du da auch ein paar wege empfehlen? Würde mich auch interessieren.. :)


    Ich hab jetzt echt überlegt, wie ich die Frage angehe :???: . Wie empfiehlt man Wege? Ich könnte jetzt sagen: probier mal die Höhenwege bei Lindlar oder Rundwege bei Lehmkuhl-Gimborn-Dürhölzen oder von der Linge-Talsperre Richtung Frielingsdorf/Haarhausen/Dörscheln. Oder Brucher-Talsperre Richtung Dannenberg. Oder oben bei Windhagen. Aber hilft dir nicht, oder? Im Internet unter http://www.wander-rabe.de/ findet man auch schöne Wege im Oberbergischen. Sonst könnte ich mich auch als Wanderführer anbieten :D

    Es sind doch nur 2 Wochen zu überbrücken?! Kann da nicht was Geld für abgezwackt werden, "Notfallgeld" für Betreuung? Und dazu eben Schwiegermama?

    Wie willst du das in Zukunft machen, auch ein Hundesitter wird mal krank, fährt in Urlaub oder fällt ganz weg durch andere Lebensplanung?!

    Da muss doch irgendeine Art von Plan B sein :???:

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    Gerne mit viel Platz zum Laufen und Wasser in der Nähe. Ohne groß Touri-Urlaub :ops:
    Action brauche ich nicht.


    Müsste bei uns auch passen. Wir sind bekannt für unsere ergiebigen Regengüsse :hust: . Dafür gibt es hier Unmengen an Talsperren und in den nicht-Trinkwasser-Talsperren dürfen Hunde auch mit den Menschen baden. Dazu ganz viel Natur, Wanderwege, Freiraum, keine Leinenpflicht in Wald und Feld (aber die NRW-Vorgabe: Hunde müssen unangeleint auf den Wegen bleiben. Die Praxis zeigt: den Förster/Jäger interessiert eh nur, ob der Hund unter Kontrolle ist). Du kannst hier stundenlang spazieren und triffst ungefähr niemanden. Sonntags bei gutem Wetter an den Talsperren dann schon :roll: . Oberbergischer Kreis, gut 30km östlich von Köln. Ist keine "Feriengegend", aber durchaus Naherholungsziel, Hotels und Campingplätze an Talsperren könnte ich dir nennen, aber habe sie halt selbst nie getestet... Absolut nicht spektakuläres, aber Ruhe, Natur und viel Freiraum

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    Also ich mochte diesen Pennerhundevergleich noch nie. Für mich ist der auch nicht wirklich real. Die Pennerhunde, die ich hier so erlebe, sind alles andere als super folgsam, sozial und unauffällig!


    Sehe ich genau so. Wenn ich mal in Köln unterwegs bin (oder wir in irgendeiner größeren Stadt mit dem WoMo Halt machen), frag ich mich doch des öfteren mal, woher dieses Ammenmärchen stammen könnte :???:

    Auch mit dem Wohnmobil? Wir werden wohl 3-4 Nächte bei Marina di Campo bleiben und 3-4 Nächt bei Porto Azzuro. Wir hatten da schon CPs ins Auge gefasst, aber werden für Mai nicht vorbuchen, sondern es uns vor Ort anschauen.

    Bezüglich Stränden, da hatte ich im Internet Infos gefunden, es gibt Hundestrände auf Elba: http://www.infoelba.net/insel-elba/straende/hundestraende/. Wobei meine Hunde weniger die "Hundewiesen-Typen" sind, daher ist fraglich, ob sie was davon haben. Wir werden schauen, ob sie im Mai an Stränden toleriert werden und sonst gehen wir ja eh viel wandern.

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    Echt? Ist das gar nicht so kompliziert? Ich liebe Schottland und stelle es mir perfekt für einen Hundeurlaub vor. Aber wie schwierig ist es, mit Hund dort unterzukommen? B&B kann man vermutlich nicht machen und eigentlich möchte ich nicht gerne wochenlang am selben Platz sein.

    War ein wirklicher Traumurlaub, in unserem Fall mit dem Wohnmobil: https://www.dogforum.de/3-wochen-schot…en-t151836.html