Beiträge von Lucy_Lou

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    herr hund darf eigentlich tun und lassen, was er will, bis ich was anderes sag. bei einigen sachen, die er noch nie dürfte (z.b. sachen vom boden fressen, auf den golfplatz laufen, etc), werd ich auch schonmal grantig, wenn er denn doch mal ausprobiert, ob das tatsächlich immer noch gilt. mit konkreten vorgaben hab ich glaub ich so bewusst noch nicht gearbeitet...*grübel* außer beim fußgehen...oder ich schnall grad nicht, was du damit meinst ;)


    Ich meinte damit, eben quasi keine Kommandos zu geben, sondern nur erwünschtes Verhalten, das der Hund von sich aus zeigt, zu bestätigen oder unerwünschtes zu unterbinden. Kommt ein Jogger/Reh kann ich Fuß/Platz, was auch immer sagen oder halt ein "nein" wenn er Interesse am Jogger zeigt und was er sonst tut, ist egal. Je nachdem könnte ich dann noch ein erwünschtes Alternativverhalten bestätigen, dass der Hund von sich aus zeigt.

    Das war eigentlich so der Hintergrund meiner ganzen Fragerei... Ich würde sagen, auf etwa 90% der Spaziergänge bei uns gibt es kein Kommando, gar keins, außer zu Spiel-Sport-Spaß-Zwecken. Ich bin nur im Moment was mehr am grübeln, ob etwas mehr Vorgaben nicht letztlich auch mehr Sicherheit für den Hund bedeuten. Und ob "üben für den Ernstfall" nicht auch ganz nett wäre. Z.B. laufen meine Hunde ein wirklich schönes "Fuß" mit am Bein kleben und anschauen, das ich ab und an mal in "Spaß"-Übungen einbaue, machen beide gerne. Noch nie habe ich das im Alltag verwendet, um den Hunden zu signalisieren, bei mir zu bleiben. Eigentlich ganz schön blöd, zumal ich keinen Hundesport (Obedience was auch immer mache), mir also auch nichts für den Sport "kaputt machen" kann.

    Hab vor ein paar Monaten alle Bedenken über Bord geworfen und dies ist eingezogen:

    . Oh, und wie ich es liebe :D . Ich hab aber auch nichts dagegen, einen riesen Trümmer mitzuschleppen ;) . Und vorher hatte ich das mittlerweile etwa 18 Jahre alte 80-200mm Objektiv f2,8 von Nikkor, lebt immer noch hier und darf auch bleiben :smile: . Das neue ist in erster Linie sehr viel schneller. Aber es scheint auch besser mit der D7000 zu harmonieren, das hat mit dem alten Objektiv irgendwie nicht so zusammen gepasst... Ansonsten haben wir das AF-S Nikkor 17-55mm 1:2,8ED. Gut, schnell... aber für mich nicht wirklich für Hundefotografie geeignet, da 55mm da doch etwas wenig sind. Das haben wir günstig gebraucht bekommen und weiter empfehlen würde ich es in jedem Fall. Im Urlaub für Landschaften, Städte etc. super. Dazu eine Festbrennweite (ich glaub 85mm 1:1,8), die nutz ich aber fast nie, bin dann doch mehr der "Zoom"-Typ :ops: und wie gesagt, das Gewicht stört mich nicht.

    Ich würd es ja gerne mal testen -lassen- (obwohl ich nicht glaube, dass es bei einem meiner Hunde an Schafen funktioniert, zumindest zeigen beide an unseren Schafen keine Hüteambitionen in dem Sinne). Finde es nur interessant. Bei Grisu hätte ich mehr will to please gegeben gesehen, als es hier nach "offizieller" Definition durchscheint. Aber wenn Grisu ein Ziel sieht, ist der kaum noch lenkbar. Im Ansatz zu stoppen und grundsätzlich orientiert an mir, was den Punkt worauf man reagieren könnte angeht, das ja. Aber das war es dann auch...

    Bei Lucy seh ich eigentlich deutlich mehr Eigensinn, aber wenn ich das "unser Kaninchen aus dem Dickicht finden und zu mir treiben, bevor es Nachts vom Fuchs gefressen wird" vor Augen habe: genau das hat sie gemacht: sehr intensiv gearbeitet, aber immer lenkbar. Und die einzige Motivation war das "jagen" (was anderes hätte sie gar nicht annehmen können). Ähnlich ist es, wenn sie Fährten von Wild (kontrolliert) folgen darf. Und Lucy täte es in dem Moment auch für jeden anderen, der ihr Grenzen und Aussicht auf besseren Erfolg vermittelt. Grisu nicht. Auf der anderen Seite ist Grenzen respektieren ja auch anerzogen (wobei ich Grenzen (manchmal eher leider) mit dem Wattebausch setze... :ops: ).

    Ich hak da gerade: bei Lucy würde ich sagen, die ist eher faul und hat kein Interesse an unnötigen Auseinandersetzungen. Was ihr das Leben leichter macht (oder wo sie denkt, das ist schneller zielführend) das nimmt sie an. Aber ist das will to please? Ich hab das bei ihr nie so gesehen. Eher "will to eat" und "follow the easiest way".

    Mich würde interessieren, wie sehr ihr im Alltag Kommandos braucht oder übt. Mal angenommen, es ist ein Durchschnittsspaziergang: was hört euer Hund da an Kommandos? Und ist es jedesmal wirklich zwingend nötig in der Situation, das Kommando zu geben? Was passiert, wenn das Kommando in dem Moment nicht kommt? Gebt ihr Kommandos, nur zu "Übungszwecken" (ich mein jetzt nicht die Spiel-Spaß-Sport-Sparte, sondern eher den "Grundgehorsam"). Setzt ihr mehr auf ein ja-nein-System und dazwischen darf der Hund machen oder arbeitet ihr mehr über konkrete Kommandos/Vorgaben? Und was fällt euerm Hund leichter? Gibt es Kommandos, die ihr gebt, ohne 99,9% sicher zu sein, dass der Hund sie in dem Moment auch ausführt? Und wenn der Hund es dann wirklich nicht tut?

    Interessierte Grüße =)

    Ich arbeite jeden Tag 5 Stunden im Büro + über die Woche verteilt 10 Stunden, die ich mir frei einteilen und auch von Zuhause aus arbeiten kann.

    Wir haben so 2 grobe Tagesabläufe unter der Woche, je nachdem, ob ich Vormittags oder Nachmittags im Büro bin.

    Vormittags im Büro:

    5:30Uhr aufstehen, von etwa 06:10 - 07:15Uhr erst Schafe versorgen, dann etwa 1 Stunde spazieren gehen. Anschließend schnell Frühstück und ins Büro. 13:20Uhr wieder Zuhause, dann etwa 1,5 Stunden spazieren, dann noch mal von Zuhause aus arbeiten, Haushalt... Abends noch mal um die 15-20 Minuten raus, inkl. Schafe versorgen. Spät Abends nur noch mal zum pinkeln vor die Tür.


    Nachmittags im Büro:

    Gegen 7Uhr für um die 20Minuten raus, inkl. Schafe versorgen. Vormittags um 1,5 Stunden Spaziergang (keine Arbeit von Zuhause aus, passt nicht rein :roll: ) und 11:40Uhr ins Büro, meist bis 19:30Uhr, da häng ich die Stunden dann dran. 17:30Uhr ist mein Mann Zuhause, geht eine Runde mit den Hunden (wie lange ist bei ihm Launen- und Wetterabhängig ;) ) und versorgt die Schafe. Spät Abends dann noch mal kurz zum pinkeln raus.

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    Es geht darum, dass der Hund gerne bereit ist, etwas für die Bestätigung durch den Menschen zu tun.

    Na ja, sagen wir mal, auch der Beagle wird vieles für die Fleischwurst aus den Händen seines Menschen tun (oder aus irgendwelchen Händen). Hat er dann damit will to please? Oder was ist "Bestätigung durch den Menschen"?
    Ich würde es schon irgendwie mit einer grundsätzlichen Orientierung am Menschen in Verbindung bringen oder vielleicht damit, dass der Hund durch "gemeinsame Arbeit", durch Begeisterung, die der Mensch einbringt, durch Gefühle, die der Mensch einbringt, schon eine Motivation zu einem Verhalten erfährt.

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    Unser Wohnwagen ist auch weiß und heiß wird's da teilweise schon drin ...


    Ja, wunder mich auch, bin aber dankbar dafür :D . Klar, wenn wir die Fenster auf haben, ist es drinnen eben so warm wie draußen. Aber wir hatten es tatsächlich noch nie, dass bei geöffneten oder geschlossenen Fenstern oder sonstwann es im WoMo wärmer war tagsüber, als außerhalb.

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    Wo macht ihr die Leine fest?

    Lasst ihr den Hund auch mal am Stellplatz alleine? Eher nicht, oder? :)

    Wie klappt das mit der Hitze? Wir haben keine Klima :( Ist das dem Hund dann zu heiß?

    Falls es nötig ist (wir also auf einem CP sind): Leine an der Anhängerkupplung oder einem Erdhaken (die Dinger, die man in die Erde dreht mit Öse oben dran, sind nicht teuer). Meine Hunde würden fremde Hunde fressen, die versuchen unser Wohnmobil zu betreten oder den Bereich unmittelbar davor! Alles außerhalb dieses Radius ist ihnen egal, auch ob da ein pöbelnder Hund auf dem Weg an unserem WoMo vorbei läuft, nachts bellt oder was auch immer... Wir sind daher froh über Leinenpflicht auf Campingplätzen :hust: . Oder wie gesagt, wir suchen uns Ziele, wo das Übernachten auf Campingplätzen nicht zwingend nötig ist ;) .


    Unsere bleiben im WoMo auch mal alleine. Interessanterweise wurde es da auch in Griechenland oder Spanien noch nie wirklich warm drin. Ich vermute, die weiße Farbe und die Bauweise :???: .