Beiträge von Lucy_Lou

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    Meine Hunde schwimmen mit Westen von BALTIC, ~30,-.
    Das reicht für uns vollkommen.


    Meine Hunde schwimmen ja eben nicht. Das heißt, sie könnten durchaus in Panik geraten, sollten sie ins Wasser fallen. Dafür muss die Schwimmweste dann schon sehr gut sein. Vor allem auch mit sehr stabilem Griff oben, um sie wieder aus dem Wasser ziehen zu können. Mit etwas Glück wird die Schwimmweste allerdings mit Wasser kaum in Berührung kommen... Obwohl, vielleicht traut Lucy sich so doch mal zu schwimmen, wenn der Rücken nicht ganz eintaucht?!

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    Skadi hat die Ruffwear, Thori die Hurtta-Weste. Bewegungsfreiheit ist bei beiden gut. Rumtoben, 1/2 h abhauen und Kaninchen jagen, ins Kajak einsteigen geht super.


    Also keinerlei nennenswerte Unterschiede?! Dann schau ich mal, ob es eine von beiden gerade irgendwo im Angebot gibt...

    Würd mich grad wundern, wenn das jemand hier am Hund zeigt, das ist ein Stachelhalsband und damit dürfte derjenige hier zum steinigen freigegeben sein :hust:

    "Die Form der Glieder imitiert die Fangzähne des Hundes, dadurch entsteht eine natürliche Einwirkung auf den Hund, die ihm bekannt vor kommt." Ähm, ja...

    Lucy ist ein Berner-DSH-Collie-Mix, 7 Jahre unkastriert, Grisu ist ein Australian Shepherd, 6 Jahre, kastriert. Grisu kam als Welpe dazu, als Lucy 1,5 Jahre alt war. Lucy hatte damals schon nicht viel mit fremden Hunden am Hut und ich dachte, Rüde geht da eher besser... Bei der Rasse hatte Lucy kein "Mitspracherecht", hab ich gar nicht drüber nachgedacht, was sie da gewählt hätte. Wüsste aber auch nicht, was ihr mehr gefallen hätte.

    Lucy war zu Grisu als Welpe/Junghund nicht unnett, fand ihn aber die meiste Zeit eher überflüssig. Wirklich gut fand sie ihn erst, als er zum "Rüden" wurde :roll: . Profitiert hat vor allem Grisu von Lucy, da sie in den meisten Situationen die Ruhe weg hat und Grisu als Junghund...nicht! Sie hat ihm viel Sicherheit vermittelt und er hat sich stark an ihr orientiert. Noch heute achtet Grisu sehr viel mehr auf Lucys "Stimmung" als umgekehrt.

    Ich würde behaupten, die beiden leben gerne zusammen. Es gibt keinen Streit und sie leben ganz klar miteinander, nicht nebeneinander. Sie achten aufeinander und scheinen sich gegenseitig wichtig zu sein. Aber sie spielen selten (zum einen, weil Lucy eh nicht wirklich mit Hunden spielt, zum anderen, weil ihre Spielweisen extrem unterschiedlich sind) und sie liegen auch grundsätzlich nicht mit Körperkontakt (was Lucy nur mit Menschen macht).

    Hundebegegnungen wären einzeln kaum anders, vermute ich. Lucy hat bis auf wenige Ausnahmen Null Interesse an fremden Hunden, ist aber in der Regel ignorant/entspannt, sofern der fremde Hund nicht wirklich aufdringlich wird. Grisu hat Hunde, die findet er toll, solche, die findet er neutral und solche, die er am liebsten in Grund und Boden stampfen würde... Daher läuft Lucy fast immer frei bei Hundebegegnung und der deutlich "unberechenbarere" Grisu wird erst mal angeleint und dann sehen wir weiter.

    Ansonsten sind beide völlig problemlos im Alltag.

    Wir vermieten auch eine Wohnung in unserem Haus und meine Hunde würden beide Kandidaten haben, die sie auf unserem Grundstück nur schwer tolerieren würden. Ich würde daher im Vorfeld, vor Zusage der Wohnung mindestens einen gemeinsamen Spaziergang mit anschließendem "Grundstücksbesuch" machen und schauen, ob überhaupt eine Chance auf ein friedlichen Miteinander besteht. Ist das denn schon fix, dass die einziehen? Habt ihr mal mit dem spanischen Pärchen gesprochen, wie die sich das so vorstellen? Sollen die den Garten auch nutzen dürfen? Ist die Haustür für deine Mieter erreichbar, ohne dass deine Hündin an sie ran käme, wenn sie im Garten ist? Wenn du Pech hast, wird das echte Feindschaft und ihr könnt euch nur noch nach Absprache draußen bewegen... Hätte ich mich an eurer Stelle "blind" niemals drauf eingelassen!

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    Wenn der Hund keine Alternative nach einem Verbot bekommt, ist das Verhaltendeckeln.


    Wenn ich dem Hund sage, such dir die Alternative selbst aus?! Wenn der Hund das "versteht" und damit klar kommt (ich mein, meine Hunde brechen nun nicht gerade in sich zusammen, wenn ich etwas nicht will, die machen dann tatsächlich fröhlich was anderes...): wo ist der Unterschied zur konkreten Vorgabe? Man muss konkret etwas vorgeben und nur dann ist es nicht deckeln? Aber das meinte ich genau mit: du musst ja permanent deine Hunde "kommentieren", auch das:

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    Ich unterbinde schnuppern nicht, bei mir ist das als Belohnung unter Signal.


    Meine Hunde dürfen schnuppern, wie sie lustig sind... Ich weiß, du meinst es nicht so, dass deine es nur nach Kommando dürfen (hoffe ich jedenfalls) und je mehr "Verstärker" man im Repertoire umso besser, aber läuft es nicht tatsächlich darauf hinaus: man kommentiert pausenlos und überlegt was kann ich wo, wie, wann als Verstärker einsetzen?!

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    Aber ich will den Hund in meinem Stadtspaziergang keine andere ungute Alternative suchen lassen :)
    Außerdem ist dastehen und schnuppern ja schon wieder der erste Schritt zum Markieren.


    Das tut der Hund nicht. Er sucht nicht, wofür auch? wenn es nur um das geht, was er nicht tun soll. Dann lernt der Hund aus Erfahrung: Marker = das nicht. und macht irgendwas anderes ohne mir oder was ich wollen könnte noch Beachtung zu schenken. So das Ideal. Meine Hunde schauen mich im Zweifelsfall an, was nicht immer gewünscht ist. Ich hab ein Zeichen dafür, nicht bewusst, sondern es kam halt so: Arme seitlich unten, Handflächen nach vorne, dann wissen meine Hunde (auch in anderen Situationen) nö, ich will grad gar nichts bestimmtes und sie machen einfach damit weiter, wonach ihnen ist. Und nein, Schnuppern muss kein Markieren folgen und das Schnuppern zu unterbinden, fände ich eher unfair. In der Stadt vielleicht nicht mit all den fremden Hunden, bei uns am Ort schon.

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    allerdings beinhaltet "Weiter" einfach schon die Alternative und ist dafür meines Erachtens nach sinniger.


    das ist eben der Punkt. Man gibt genau die Alternative schon vor. Aber eigentlich ist es mir schnuppe, ob der Hund da 5 Minuten an der interessant riechenden Stelle schnuppert (das darf er ja gerne, warum nicht?) oder weiter geht. Und so geht es mir auch bei einigen anderen "Alltags-tu-nicht-das": es ist mir egal, was sie sonst tun, nur eben das nicht. Einen "Marker" dafür finde ich daher schon sinnvoll, wenn der Hund damit klar kommt. Es lässt ihm doch etwas mehr Freiheiten, finde ich.