Beiträge von Lucy_Lou

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    Wenn ich den Clicker dabei habe, werde ich nicht so schnell vergessen, aber das sie Tricks abspulen hatte ich noch nie :???:


    Vielleicht habe ich es irgendwie falsch aufgebaut :???: . Meine Hunde sind der festen Überzeugung, wenn da ein Clicker (irgendwo in meiner Hosentasche) ist, können sie an Leckerlie/Lob kommen, wenn sie nur das "richtige" zeigen. Also sind sie nur auf der Suche danach... Wir haben es aber bislang auch nur bei Tricks und "Obedience" genutzt und gerade das Anbieten belohnt... Wie kommt man denn da wieder raus?

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    die Intermediäre Brücke.


    Was ist das denn?


    Wir hatten nach den positiven Berichten hier heute zum erste Mal seit langem wieder einen Clicker auf dem Spaziergang dabei. War anstrengend, da meine Hunde die komplette Runde damit verbracht haben, eine Sache nach der anderen anzubieten :muede: . Selbst Grisu, der dazu sonst gar nicht neigt. Und auch dann noch, als ich den Clicker nach 10 Minuten wieder weg gepackt hatte und mir größte Mühe gab, alle Angebote meiner Hunde zu ignorieren :roll: . An die Clickerer: habt ihr das Problem nicht? Oder vielleicht ein "jetzt gibt es keinen Clicker mehr" Kommando? Grundsätzlich nur ganz bestimmte Dinge clickern und nichts, was die halt mal so anbieten? (ich geb ja zu, ich wollte den Clicker am Anfang wieder ein wenig "aufladen") Oder gewöhnen sich die Hunde irgendwann dran, wenn man den Clicker immer dabei hat, so dass sie wieder "normal" Spazieren gehen können?


    Benennen tu ich aber auch, nur ohne Clicker. Bei kläffenden Fremdhunden so ein: hey, prima, ein Hund! Bei Kaninchen zum üben (ich will, dass Lucy das Kaninchen dann auch wahrnimmt, um anschließend das gewünschte Verhalten zu zeigen. Wie soll man sonst üben?). Und bei Joggern und Pferden, um letztlich ein automatisches zu mir kommen zu fördern (wobei meinen Hunden eigentlich sowohl Jogger als auch Reiter völlig egal sind). Bei kläffenden Hunden funktioniert es gut, bei Kaninchen bin ich mir nicht so sicher, ob ich "Aufregung" eher nur erzeuge...

    Wir haben die Springer-Halterung am Rad, das klappt so bei uns auf der Standard-Runde ganz gut. Die ersten 4km geht es leicht bergauf, Grisu am Springer zieht die meiste Zeit, zu meiner Freude :D . Dann 3,5km um die Talsperre (hier begleitet von Lucy und Frank, joggend), da läuft er frei, aber es ist halt langsam im Jogging-Tempo. Auf dem Rückweg in größerem Bogen (gut 5km) läuft er dann auch innerorts frei, die meiste Zeit geht es durch den Wald. Da ist er schon deutlich ruhiger und läuft gut mit. Da üben wir dann das gute am Rad laufen und Freigabe-Ranrufen-Seitenwechsel... wäre auf den ersten Kilometern kaum möglich :roll:

    Und hinterher ist er ziemlich platt :hust: :D


    Wir sind gestern mal wieder Wildschweinen begegnet... Ich hab sie allerdings nur noch wegrennen sehen und hätte sie übersehen, wenn die Grisu nicht jedesmal bei Wildschweinen etwas durchdrehen würde... Keine Ahnung, was er darin sieht. Kaninchen und Co findet er uninteressant, Rehe spannend (schaut angespannt bis sie weg sind und pest dann zu mir), aber Wildschweine: er hüpft schreiend auf und ab, total irre!!

    Meine Hunde sind das Gegenteil... Gehetzt wird nicht ohne wirkliche Erfolgsaussicht, dafür wenn möglich getötet (und gefressen). Die wissen genau, wofür Beute da ist... Dafür können Rehe, Radfahrer und Co losspringen vor uns und sie setzen nicht an zu hetzen... Lucy tatsächlich, da sie nur auf Fressen aus ist (bloß keine Energieverschwendung :roll: ), Grisu auch durch "Umlenkung". Aber auch der frisst Kleintiere, wenn sie im quasi ins Maul springen...

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    Wikipedia zu zitieren und dabei "umgangssprachlich" auch noch zu überlesen, bringt niemanden weiter. Lucy_Lou


    hab ich nicht überlesen, davon rede ich ja gerade :ka: Du interpretierst gewisse Dinge in "Rudeldinge" rein und sagst, aus den Gründen hat es Auswirkungen auf das Zusammenleben. Aber (viele) andere Menschen sehen genau die Wikipedia-Erklärung dadrin und mehr nicht. Und mal ehrlich, du bringst da ja auch sehr deine eigenen Vorstellungen ein, was der Rudelbegriff beinhaltet...

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    Wenn ich das Wort einfach nur als Bezeichnung für meine Hundegruppe wähle, dann gehen da natürlich keine Erwartungen mit. Aber seid doch mal ehrlich... warum erwehrt ihr euch dann so, den Begriff einfach abzulegen? Und zu sagen ich habe "2, 3, x Hunde"?


    Hab ich nie gebraucht, den Begriff. Aber noch weniger semi-sozial und Co, weil es nach meiner Erfahrung noch weniger dem Hund gerecht wird, bzw. etwas sehr viel Negativeres im Umgang mit dem Hund dabei mitschwingt, so ganz umgangssprachlich...

    Ich frag einfach noch mal: ist der Mensch semi-solitär?

    und: Braucht der Hund keine arttypische Kommunikation?

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    Na, gar nichts! Aver der Begriff zieht Erwartungshaltungen nach sich, in die eine wie in die andere Richtung. Ich für mich empfand es als eine Erleichterung, den Begriff aus meinem Dasein mit Hunden zu streichen.


    Na, das liegt doch dann an dir und deiner Wahrnehmung und Weltsicht :ka: . Das muss anderen doch rein gar nicht so gehen... Wüsste nicht, was ich anders sehen würde, wenn ich meine Hunde (und mich) als Rudel bezeichne oder nicht...

    und noch mal weil es mich wirklich interessiert: würde man den Menschen auch als semi-sozial bezeichnen? So analog zur Begründung beim Hund?

    kareki: du schriebst ja auch, der Mensch sollte nicht versuchen, "hündisch" zu kommunizieren, das können Hunde nur untereinander. Fehlt dem Hund dann nicht automatisch etwas, wenn seine ureigene Kommunikation auf Eis liegt?

    Ich persönlich habe übrigens Hunde, die ohne einander schwer können, mit Fremdhunden allerdings nur bedingt kompatibel sind. Ohne feste "Bezugspersonen (-Hunde)" würde ihnen wohl etwas fehlen. Mal sporadisch oder gar Hundewiese ist nicht deren Ding...

    Ich rede bei mir Zuhause nicht von einem Rudel, habe uns nie als solches angesehen. Aber sehe uns nach wie vor in der Wiki-Definition:

    Rudel ist die umgangssprachliche Bezeichnung für eine geschlossene und individualisierte Gruppe von Säugetieren. Ein Rudel ist eine geschlossene Gruppe, weil die Mitglieder eines Rudels nicht beliebig austauschbar sind und es ist eine individualisierte Gruppe, weil die Mitglieder der Gruppe sich untereinander erkennen. Es gibt in Rudeln oft eine Rangordnung und eine gewisse Arbeitsteilung

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    Es geht doch allgemein um den "Rudelgedanken". Trifft man andere Hundehalter, die Kontakt wünschen, haben die meist sehr romantische Vorstellungen, wie das nun abzulaufen hat, weil der Hund ja eh Rudeltier ist.


    Noch mal: was hat Rudel auch nur Ansatzweise mit Kontakt mit Fremden zu tun? Außer, dass man eben genau eine geschlossene Gemeinschaft ist und eben nicht mit "hab alle lieb" auf Fremde reagiert?!

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    Ist mein großes Ziel, mit den Hunden "nackig" laufen zu können


    Warum? Du meinst tatsächlich, nichts dabei haben zu müssen?! Gibt doch immer Menschen, die beruhigt es einfach, wenn man den eigenen Hund kurz anleint...Ich finde es da simpler, Lucy eben die Moxon überzustreifen, als den Hund jedesmal ablegen zu müssen oder ähnliches, wenn ich den Eindruck habe, der Gegenüber "erwartet" etwas. Und die Leine stört doch nicht um den Hals oder in der Hosentasche?! Wobei ich das auch schon hatte :ops: . Latsche früh Morgens los, durch den Wald (fängt direkt am Garten an), irgendwann denke ich, bringst du Brötchen mit... Komm an der Straße am Bäcker an: keine Leine!! Lucy so abgelegt und Grisu mit dem Tragegurt der Kamera angebunden :hust: