Wir wohnen hier recht ländlich und manche Trends kommen eventuell was später an
. An Rassehunden gibt es hier hauptsächlich in etwa gleichen Teilen DSH, Labrador, Golden Retriever und Berner Sennenhunde. Auf Höfen viele Collie-Mischlinge, Sennenhund-Mischlinge (auch Entlebucher) und DSH-Mischlinge. Den Hovawart sieht man hier auch relativ häufig. Jagdhunde sieht man hier fast nur in Jägerhund, Ridgebacks gibt es gar nicht, SoKas auch nicht. Border Collies fast nur auf Höfen, aber Aussies sind in den letzten 1-2 Jahren recht häufig geworden. Shelties sieht man ab und an und Collies ("Lassie"). Irgendwelche seltenen Rassen quasi gar nicht. An Kleinhunden am meisten Mischlinge, selbst Jack Russel trifft man nur selten.
Beiträge von Lucy_Lou
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Ist das wirklich eine Frage der Quantität oder nicht doch eher der Qualität?
Ein 30 Minuten Trair oder 30 Minuten den Hund mit 20 km/h den Roller ziehen lassen ist doch viel anstrengender als ihn 2 h im Wald herum schlendern zu lassen ...
Ist es bei den meisten Hunden nicht eh gemischt, was gemacht wird? Ging ja um die "Tagesaktivität". Was so jeden Tag stattfindet oder der Hund jeden Tag braucht/will, wie auch immer. Wer macht den Morgens 30 Minuten Roller, Mittags 30 Minuten Dummy und Abends 30 Minuten Obedience oder so
. Dann mag man den Top-gefordertern, ausgelasteten "Arbeitshund" haben, aber wie gesagt, wer macht das und ganz ehrlich, ist das für den Hund so tatsächlich "toll"? Wie man es rausliest hier auch in den Beiträgen, die meisten teilen es ja auf. Bei mir ist es auch so. Wir haben meist eine "Einheit" am Tag, die wohl unter dein Qualität statt Quantität fallen würde und daneben 1-2 längere Schlender-Waldrunden mit nur wenig Bespaßung. Und so komme ich auf 2,5-3 Stunden täglich. Weder für mich, noch für meine Hunde würde ich es um die Hälfte zusammenstreichen und nur noch "Qualität" machen wollen. Wobei du natürlich recht hast (und vielleicht habe ich deinen ganzen Satz falsch verstanden): es kommt klar darauf an, was der Hund von seiner Hundezeit hat und gerade mit der Ausgangsfrage ist es nicht uninteressant, was der Hund in dieser genau fordert. -
Ich arbeite unter der Woche 5 Stunden täglich in der Firma, alleine sind sie dann gut 5,5 Stunden, Fahrtweg ist kurz
. Zusätzlich arbeite ich von Zuhause aus, davor gehen wir dann aber erst mal eine große Runde spazieren, brauche ich mindestens so sehr wie die Hunde
.Schmerzgrenze, hm, beide Hunde können mittlerweile gut alleine bleiben, dennoch würde ich mich spätens ab 8 Stunden alleine lassen schwer tun.
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Wofür interessiert er sich draußen denn? Also was tut er, wenn du ihn ableinst und er die Wahl hat? Was ist interessanter als du? Wie alt ist er?
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Grisu bleibt eh problemlos allein, Lucy da, wo sie sich wohlfühlt. Da gehört unser Auto durchaus zu. Bei passendem Wetter lasse ich sie bedenkenlos alleine, während ich einkaufe oder so. Also maximal, hm, so 30-45 Minuten vielleicht? Aber vor allem, weil ich keinen Grund sehe, warum ich sie länger im Auto allein lassen sollte, dann würde ich sie eher Zuhause lassen. Im Wohnmobil bleiben sie dagegen ähnlich lange alleine, wie Zuhause, zumindest bis 4 Stunden völlig problemlos
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zitat letzte seite: ..so aussagen nur von dörflern...
ähm..ich wohne in einem 100 seelen dorf, wir haben rundherum tiefe urwüchsige wälder, viele seen und felder und es wird NICHT langweilig.
Hab mich auch gewundert über die Dörfler-Aussage und nicht ganz verstanden, was damit überhaupt gemeint war
. Von unserem Garten laufen wir direkt in den Wald, hier gibt es Wälder, Wiesen, Talsperren... stundenlange Spaziergänge für jeden Geschmack (nur halt alles in relativer Einsamkeit).Wie man, egal wo man wohnt, hauptsächlich auf einer einzigen Wiese spazieren gehen kann, ist für mich völlig unverständlich
Da würd ich selbst kirre werden, klar findet der Hund das nicht spannend -
Hallo,
Erfahrungen habe ich nicht, nur TV-Ausschnitte gesehen. Beruhend darauf würde ich persönlich bei Problemen durchaus eine Probestunde bei ihm machen. Für mich kam er im TV sehr ruhig, authentisch, auf den Hund eingehend rüber, viel über Körpersprache, genaues Beobachten des Hundes, Sicherheit und Führung vermitteln, ohne irgendwelche "obskuren" Hilfsmittel. Müsste man sich dann mal persönlich anschauen, aber ich fand ihn darauf beruhend recht sympatisch und für mich persönlich theoretisch passend.
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Grisu, Australian Shepherd: Nein!! Der kann mit Aussies und Schäferhundartigen eher am wenigsten, aber das liegt ziemlich sicher daran, dass die ihm zu ähnlich sind
. Er kann am besten mit kleinen Terriern, daneben mag er Pudel und Golden Retriver, warum auch immer. Wir teilen nicht wirklich unseren Hundegeschmack 
Lucy, Berner Sennen-DSH-Collie: irgendwie schon, aber weniger äußerlich, eher Hunde, die ihr charakterlich ähnlich sind. Selbstbewusst und etwas "plusterig" akzeptiert sie auch bei Hündinnen.
Daneben findet sie Aussies und Hütehunde allgemein eher gut, das liegt aber sicher eher an Grisu, als an ihrer eigenen Rasse. "Fremdem" gegenüber ist sie wenig aufgeschlossen. -
Wie alt ist denn deine "Kollegin"?
Warum sollte ihre Mutter einen ausgesetzten Hund behalten, von dem man nichts weiß? Gerade wenn man kritisch Hundehaltung gegenüber steht, sind ein passender Charakter des Hundes und sachliche Argumente sicher sehr viel dienlicher, als "huch, gefunden, behalten wir mal"... wenn die Mutter deiner Freundin etwas mehr nachdenkt, wird der "Plan" eh nicht funktionieren und es gibt einen Hund mehr im Tierheim.
und mal ganz ehrlich, welcher Mensch, der Tiere mag, würde einen Hund, der Mensch und Umgebung nicht kennt, einfach mal irgendwo anbinden... Wie denkt deine Freundin denn, wie der Hund das findet?
Das klingt einfach nur völlig kindisch, egoistisch und nicht im mindesten im Sinne eines Hundes
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Lucy läuft super an der Leine. Bei ihr hab ich den Verdacht, sie ist einfach zu faul, zum ziehen oder für irgendwelche "Ausreißer" zu irgendeiner Seite, bei denen sie sich eh nicht sicher sein kann, ob das Erfolg verspricht. Sie läuft wenn sie angeleint ist, an einer Moxon-Leine. Am Fahrrad läuft sie am Geschirr und lässt sich dann ziehen
. Etwas blöd ist, dass sie von Leinenspaziergängen absolut nichts hat, weil sie nur mittrottet, nicht links oder rechts schaut. Macht ihr selbst sichtlich auch keinen Spaß, aber sie nutzt die Leinenlänge einfach nicht. Nun gut, es ist bei ihr kein Problem, sie überall, wo es toleriert wird, frei laufen zu lassen.Grisu dagegen läuft meist vorneweg (mit und ohne Leine) und nutzt die Leinenlänge auch. Er achtet im Normalfall darauf, dass nur ein kleiner Zug auf der Leine ist (da er weiß, er wird sonst zurück beordert
) und er weiß auch, dass ich wildes Kreuzen vor meinen Füßen nicht mag. Letztlich ist das alles an Regeln, ich erwarte nicht, dass der Hund angeleint nur neben mir hertrottet (bzw. bin froh, dass Grisu auch von Leinengängen was hat
, eine Lucy reicht mir diesbezüglich...). Bei Grisu merkt man allerdings, dass er in "stressiger" Umgebung immer unsauberer läuft (immer wieder Leine straffen, mal rüber schwenken), dann lass ich ihn neben mir gehen. Wirklich helfen tut aber nur eine Pause, wenn möglich mit Freilauf zum runter kommen. Er kann ein kleiner Hibbelkeks sein. Er läuft auch allgemein an längerer Leine (oder Flexi) deutlich entspannter, als an kurzer Leine.