Lucy hatte mit 3,5 und mit 4,5 Jahren je einen Kreuzbandriss. Das eine Knie ist nach der TPLO gut verheilt, das andere zog sich über etwa 2 Jahre mit Aufs und Abs. In dem hat sie Arthrose (sie ist jetzt 8 Jahre alt), lebt damit aber seit rund 2 Jahren gut. Man merkt es halt nach dem Ruhen nach starker Belastung, dann muss sie sich erst einlaufen. Ansonsten straft sie nun zumindest die letzten 2 Jahre Osteopathin und Tierarzt Lügen: sie läuft super rund 3 Stunden am Tag, ohne dass man danach etwas merkt, ist ihrem Wesen entsprechend fit und aktiv (wobei sie halt von Natur aus kein Hund ist, der zum "Toben" neigt). Zusätze (und auch Schmerzmittel: Metacam) hat sie bei Bedarf bekommen, zur Zeit nicht. Ich finde es extrem wichtig, wie meine Vorschreiber schon sagten, dass der Hund sehr schlank und gut bemuskelt bleibt. Nichts mehr machen halte ich für absolut kontraproduktiv!
Beiträge von Lucy_Lou
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Nein, sind wir ganz und gar nicht. Ein Powderpuff wär klasse. Es wär tatsächlich so viel klasse
, je mehr man schaut, umso mehr an Möglichkeiten tun sich auf... Gerade beim Powderpuff gibt es ja auch ältere beim Züchter, wie ich beim Homepage-Surfen festgestellt habe. Es ist so: ab kommendem Sommer hätten wir auch die Möglichkeit, einen Welpen aufzunehmen, da dann wieder mehr Betreuungsmöglichkeit (meine Mutter)... Bis dahin, ich geh halbtags arbeiten, müsste ein Hund nach einer Eingewöhnungszeit von einigen Wochen (Urlaub halt) halbtags alleine bleiben. Und es müsste ja kein Welpe sein. Und es gibt tatsächlich (zumindest auf dem Papier) doch recht viele passende Kleinhunde im Tierschutz. Gerade wird hier bei uns viel debattiert
. Gaaanz ursprünglich stand ja tatsächlich vor einigen Jahren mal der Plan: wenn Lucy und Grisu "fertig" sind, zieht hier ein Mini-Senior aus dem Tierheim als Mitläufer ein. Auch das wird nun wieder debattiert. -
Der Hund vom Meiser: wow! Geht mir selten so rein vom im TV sehen: aber ist die toll!! Noch was großes, aktives hätte hier zwar im Moment keinen Platz, aber sonst: genau so! Wenn man die Energie kanalisieren würde, das muss der Traum sein, mit der zu arbeiten. Gab es da bereits einen Trainingsansatz? Ich habe die letzten 10 Minuten nicht gesehen.
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Meinem Mann gefallen die leider optisch gar nicht, der hofft nach wie vor auf den Mini-"Hütehund"
. Dafür sind sie genau mein Fall 
Kennt ihr empfehlenswerte Tierschutzorganisationen, die öfter mal Klein(st)Hunde vermitteln?
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Ja, das Thema Jagdtrieb wird leider in den Beschreibungen im Allgemeinen gar nicht angesprochen :/ . Wird man dann bei der Pflegestelle erfragen müssen, ein Hund direkt aus dem Ausland käme für uns eh nicht in Frage. Bei Pflegestellen habe ich ja die Hoffnung, dass die den Hund wirklich ehrlich beschreiben, die werden den ja ins Herz geschlossen haben und wollen, dass er möglichst passend vermittelt wird.
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Sooo, nachdem ich den Tag über auf verschiedenen Tierschutzseiten war... es scheint da ja doch so einiges zu geben, was passen könnte
. Und gab auch ein paar, die könnt ich sofort einpacken
. Also rein optisch und von der Beschreibung, wobei da irgendwie immer nur positives steht 
die z.B.
http://www.tiervermittlung.de/cgi-bin/hausti…ON8zRFgZoo&nh=1
oder die hier
http://www.tiervermittlung.de/cgi-bin/hausti…ON8zRFgZoo&nh=2
na mal schauen, was letztlich hier einzieht

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Zitat
Auch wenn man es im Internet gerne macht, man darf nicht nur das lesen was man möchte:
Individualdistanz:
"Von Individualdistanz spricht man hauptsächlich bei sogenannten Distanztieren (zahlreiche Vogelarten, z. B. Schwalben, viele Fischarten und die meisten Huftiere), die in der Regel direkten Körperkontakt vermeiden."
(Quelle Gattermann, Kosmos Verlag)Kontakttiere, sind "Tiere, die im Gegensatz zu den Distanztieren keinen bestimmten Abstand voneinander (Individualdistanz) benötigen."
(Quelle Universal-Lexikon. 2012)
und letzteres zu Ende zitiert
: Tiere, die im Gegensatz zu den Distanztieren keinen bestimmten Abstand voneinander (Individualdistanz) benötigen. Bei der Körperpflege und besonders beim Ruhen nehmen sie möglichst Körperkontakt zu ihrem Partner auf. ...Hunde sind ja nun schon "Familientiere", werden vertraut mit bestimmten anderen Lebewesen, schätzen das Vertraute auch und machen Unterschiede im Umgang mit Vertrauten und mit Fremden. Ich kenne die Erklärung zur Individualdistanz noch aus der Schule (muss ja nicht richtig sein...), aber damals wurde es im Zusammenhang mit verschiedenen Kulturen bei Menschen erklärt: was Menschen Fremden gegenüber an Distanz brauchen, um nicht zumindest einen Schritt zurück zu machen. Klar braucht Mensch nicht zuschlagen (und Hund nicht zubeißen), wenn diese unterschritten wird. Aber wenn Hund kein Interesse an beschnüffeln/beschnüffelt werden oder gar spielerisch "angerempelt werden" bei bestimmten Artgenossen hat...: er weicht aus, er droht... Die Frage ist, ab wann der Fremdhund das Signal erkennt, denn das bestätigt ja letztlich den eigenen Hund in seinem Tun, wenn man nicht selbst eingreift. So ist interessant (da ich Lucy mittlerweile meistens machen lasse), dass sie ganz ohne beim Zutun bei z.B. einem fremden sich nähernden Labrador von Anfang an viel "deutlicher" auftritt, da sie selbst gelernt hat, anders begreift der das nicht... Lucy macht im übrigen auch ein riesen Unterschied zwischen unkastrierten Rüden und dem Rest der Hundewelt. Das ist nicht durch mich gemacht (und ich frag auch nicht den Gegenüber nach dem Geschlecht). Lucy hat an den meisten Hunden kein Interesse und wenn sie keine "Individualdistanz" hat, frag ich mich, wie man das sonst nennt
(berühr mich nicht, nerv mich nicht, außer du bist ein unkastrierter, möglichst selbstbewusster Rüde). -
So von wegen der "wilden" Hunde: ich finde es ja immer wieder interessant, wie sehr da der ein oder andere denkt, die hätten im Großen und Ganzen freundliches Interesse an fremden Hunden. Woran macht ihr das eigentlich fest
?. Meine Erfahrungen mit meinen Hunden in den unwegsameren Gebieten von z.B. Montenegro oder Griechenland sind ganz und gar nicht "nett". Das ist abseits der Haupttouristengebiete ein Überlebenskampf und fremde Hunde im Revier sind nach meiner Erfahrung eher selten willkommen. Auch meine Tante, die als Hundehalterin in Ägypten wohnt, kann da ein Lied von singen... Man darf bei all den netten "freien Hunden", die man im Urlaub im Süden so trifft, nicht vergessen: die sind a) größtenteils sehr jung (denn alt werden sie nicht) und b) kennen die sich von Anfang an und c) sind die noch viel früher tot, wenn sie Aggressionen zeigen, die irgendeinen Menschen dort stören
. Bei uns hier in den Dörfern sieht man es auch sehr schön: ich laufe ja im recht weiten Radius mit meinen Hunden und soo oft sind Menschen völlig verblüfft, dass ihr Hund meine angeht (in der Regel vor deren Grundstück, bzw. dort im/am Ort), denn sonst verträgt sich der doch mit allen Hunden im Ort 
Meine Hündin findet sich halbwegs höflich nähernde, unkastrierte Rüden richtig gut. Der Rest interessiert sie nicht. Und den will sie weder beschnüffeln, noch spielen und erst recht nicht bedrängt werden. Sie läuft fast immer frei (auch wenn wir mal in der Stadt unterwegs sind), denn sie kommuniziert sehr klar und viele Hunde verstehen das auch auf Distanz schon. Wie sollte ich ihr denn so als Trainingsansatz beibringen, Interesse daran zu entwickeln, an fremden Hündinnen zu schnüffeln oder von denen beschnüffelt zu werden? Oder Interesse daran zu haben, von einem Junghund angespielt zu werden? Oder wie könnte ich ihr beibringen, eine fremde Hündin "gut" zu finden? Lucy prügelt sich nicht, wenn es sich irgendwie vermeiden lässt, und geht nicht von sich aus zum fremden Hund, daher kann ich viel halt auch einfach laufen lassen. Aber wenn es doch mal ein Fremdhund nicht versteht, dass sie sehr wohl eine "Individualdistanz" hat, droht sie so deutlich, wie es nötig wird, damit der Gegenüber das versteht. Mich stört es nicht (mehr), aber wie würde man denn daran "arbeiten", so an die, die meinen, das ist doch nur ein Erziehungsdefizit oder falsche Signale des Menschen?
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Nicht streiten
. Danke für die Links! Gibt ja doch mehr Züchter, als ich dachte. -
Frollein: ein wenig albern heute

Ich denke, die wenigsten Halter eines nicht mit allem freundlichen Hundes will irgendwelchen Ärger und genau das ist das Problem. Da kommt ein Fremdhund angerannt, man weiß, der eigene könnte unfreundlich reagieren, wenn der fremde Hund die Zeichen des nicht-Kontakt-Wollens des eigenen Hundes eben nicht erkennt. Und ganz ehrlich, es wäre ein Traum, wenn wirklich ein Großteil der anderen Hunde das erkennen würde, wenn der eigene nur subtile Zeichen sendet... Viele Hunde interessiert das leider kaum mehr als ihre Halter... Die meisten Menschen eines nicht mit allem-netten Hundes werden nicht wollen, dass der anstürmende Junghund (oder was auch immer) einen drüber bekommt und genauso wenig, dass der eigene Hund schon wieder darin bestätigt wird, dass er sehr deutlich werden muss, damit der andere es "versteht".
Es ist sicherlich auch die Wohnlage. Da, wo man sehr vielen Hunden täglich begegnet, muss der eigene damit klar kommen oder Halter und Hund haben Pech gehabt und müssen Lücken finden. Aber die Gewöhnung an zig unterschiedliche Hunde und Verhaltensweisen und Toleranz der Nähe wird sicherlich sehr geübt. In der Stadt interessiert es aber auch kaum jemanden, meine Erfahrung...