Wir waren ja im Mai letzten Jahres in Schottland. Ich fand das richtig "krass", ich meine, auch vorher habe ich ein paar Border kennen gelernt, aber nie gedacht, das ist so der typische Border, die können doch nicht alle so sein. Aber irgendwie hatte bisher jeder was davon. In Schottland waren etwa 50% der Hunde Border Collies, da wo wir unterwegs waren. Keine Übertreibung (wobei es halt auch nicht vor Hunden wimmelte). Die eine Hälfte der Border Collies zeigte ungefähr dieses Verhalten: Stöcken/Ball/Schnipsel... aufheben, 2m laufen, dem Besitzer vor die Füße werfen... aufheben, 2m laufen... etc. Das war die "angenehme" Sorte. Denn die nahm sonst eh nix wahr. Die andere Hälfte kam angeschlichen, peste ab wenigen Metern Entfernung auf uns zu , bremste uns aus, verlor dann sofort das Interesse (kein schnüffeln oder so) und suchte sich das nächste Ziel. Ab und an gab es Border hinter Zäunen (oder einen vor einer Pferdekoppel), die rannten nur hin, her, hin her. Das Pferd da z.B. stand nur völlig unbeeindruckt da, kannte das wohl schon. Der Hund nahm uns gar nicht wahr
. Ehrlich, ich hab in meinem ganzen Leben noch keinen Border Collie kennen gelernt, der sich einfach nur wie ein Hund verhalten hat. (okay gut, einen, der das Stöckchen-Spiel zumindest nach Aufforderung abgebrochen hat, danach aber immer noch nicht wirklich mehr Interesse an der "Umwelt" gezeigt hat).
Gut, das wollte ich jetzt eigentlich gar nicht schreiben
, bekomm eh Haue dafür. Ich wunder mich nur immer, was man der Rasse außerhalb der Arbeit an Schafen abgewinnen kann
. An Schafen stehe ich offenen Mundes davor und bin voller Bewunderung.