Beiträge von Lucy_Lou

    Wobei, da es gerade so passt :D , wir haben hier in der Gegend auch viele Berner Sennenhunde und die kommen in punkto Aufdringlichkeit und Undistanziertheit direkt nach dem Labrador. Wobei der durchschnittliche Berner hier bei uns das eher nur bei Hunden tut und der Labrador bei Menschen und Hunden recht ähnlich. Und der Labrador dabei einen deutlich größeren Radius um seinen Menschen herum hat.

    Wir hatten (und teils haben) schon so unsere Baustellen, wobei ich sagen würde, der Höhepunkt des "was kommt jetzt wieder... :fear: " war so mit rund 12 Monaten erreicht und kontinuierlich nur noch besser wurde es ab etwa 2 Jahren. Heute ist Grisu eigentlich Baustellenfrei, nur ich noch nicht :hust: . Er ist für mich nicht der einfachste Hundetyp, aber da kann er selbst nichts für =) .

    Was Menschen, bzw. "Unsicherheit"/"Überreaktionen" diesbezüglich angeht, war er schon mit etwa 2 Jahren "fertig". Aber das war bei ihm letztlich auch nie das Problem (bzw. für mich nicht)

    Bei uns grundsätzlich sehr ähnlich, allerdings als Welpe am "vorsichtigsten", als Junghund mal mit "stürmischer (nicht unfreundlicher) Phase, dann vieles verbellt, dann souverän und ignorant geworden =) Er ist 6 Jahre alt und Menschen gegenüber nach wie vor ziemlich perfekt. Meldet nur noch sehr ungewöhnliches, lässt sich von Menschen kaum noch aus der Ruhe bringen, ist reserviert, aber ohne "Überreaktionen".

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    Eigentlich hatte ich mich sehr auf einen Golden Retriever eingeschossen, weil ich immer gehört und erlebt habe, dass der Labrador, der es mir ebenso angetan hat, deutlich hibbeliger und... na ja, sagen wir mal "distanzloser" ist.


    So kenne ich es auch, es gibt ja einige Labradore/Golden hier (wo nicht :roll: ). Ich persönlich fände den Labrador trotzdem, wenn ich gezwungen wäre mich zwischen den beiden Rassen zu entscheiden, interessanter. Da mehr "Feuer", mehr Arbeitsdrang, mehr "eigener Kopf", Golden empfinde ich als zu extrem anpassungsfähig. Irgendwie "nur" nett. Das extrem Distanzlose kenn ich aber eigentlich nur vom Labrador und das ist für mich absolutes KO-Kriterium. Gibt hier in der Umgebung 2 Labrador-Halter, die ich ab und an mal sehe: Hunde top-erzogen und die halbe Zeit, wenn ich sie sehe, wird Dummy-Training gemacht. Und die Hunde sind mit Feuereifer dabei :smile: . Aber der Großteil der Labradore hier ist schon so: als Junghund extrem aufdringlich und "hyperaktiv" und sich gerne mal selbständig machend und mit rund 2-3 Jahren geht dann erstaunliche Wandlung vor: der Hund wird fett und faul, nur weiter bei Hundebegegnungen aufdringlich und weiter eher "stur". Ich weiß, es liegt dann auch am Menschen und irgendwie fällt es ja auch unter Vorurteil, aber es läuft hier doch bei extrem vielen so. Ich empfinde die Golden hier in der Gegend als sehr viel einfacher, unaufdringlicher (und schlanker :lol: )

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    Mach dir nicht so einen riesigen Kopf bei der Suche - du wirst schnell merken, ob die Sympathie stimmt und das Umfeld einen guten Eindruck macht.

    Gesundheit ist klar wichtig - kannst du nach fragen, meistens stehen diverse Sachen ja aber schon auf den HPs. Und Wesen beim Züchter beurteilen finde ich auch eher schwierig - gibt viele Shelties, die in den eigenen vier Wänden richtig aufgeschlossen sind und im fremden Terrain plötzlich ganz klein mit Hut.

    Ich würde bei einem Züchterbesuch jedenfalls keine Liste abarbeiten, sondern meinem Bauchgefühl vertrauen. Sind die Leute nett? Gehen sie gut mit den Hunden um und haben sie eine Bindung? Geben sie dir gern Auskunft und kompetente Antworten auf deine Fragen? Interessieren sie sich auch für DICH? Und zuletzt - gefallen dir die Hunde?

    ;)


    Du hast absolut recht, ich neig nur immer so zum verrückt machen :ops: . Auf der einen Seite freu ich mich jetzt schon so unglaublich auf unseren Sheltie, auf der anderen Seite gehen mir zig Dinge durch den Kopf, die "schief gehen" können :ops:

    Unser "Winterwelpe" Lucy war sofort stubenrein, bei "Sommerwelpe" Grisu hat es sich gefühlt ewig hingezogen. Ich hatte ja schon fast den Verdacht, das ist so ein Rüde-Hündin-Ding :???: , hab schon öfter mal gehört, dass Rüden tendentiell was länger brauchen...

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    Ist euer Rüde kastriert?
    Ich hätt ja so gern zu meiner einen Rüden, aber sie ist nicht kastriert... Aber ich hab ja noch Zeit zum Nachdenken und überlegen. ^^


    Grisu haben wir ja zur unkastrierten Lucy dazu geholt. Die erste Läufigkeit war er noch zu jung, zweite ging so eben noch, die dritte war Katastrophe, so dass ein Hund zu meiner Mutter ausquartiert haben. Danach haben wir Grisu dann kastrieren lassen...

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    meine hündin reagiert ziemlich auf bewegungsreize, lässt sich aber lenken.


    Was bedeutet das für den Alltag?

    Ja, reserviert fremden Hunden ist mir wesentlich lieber, als "Labrador-Art" :smile: . Wie macht deine Hündin das denn deutlich?

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    Ansonsten wäre mir das Wesen am wichtigsten.


    Ja, genau darum geht es mir. Man ist da 1 Stunde zu Besuch und bekommt eine Momentaufnahme. Wie gesagt, ich erwarte keinen Sheltie, der sich bei meinem Anblick überschlägt vor Freude. Worauf achte ich da? Sympathie auf den ersten Blick? Wo sollte ich nachfragen, was sich eben nicht im ersten Eindruck in Züchters Garten erkennen lässt? Es muss da doch irgendwas Sheltie-typisches geben, was nicht zu Jedermann passt :???: . Ich meine, ok, nicht extrem nervös, nicht sichtbar "ängstlich". Und sonst? Ich hab da grad nichts greifbares, so "einfach" können Shelties doch nicht sein? Oder doch? Bellfreudig, sensibel, wachsam, reserviert... mag ich eh, bzw. stört mich nicht. Jagdtrieb würde mich stören. Ich möchte, dass die Hunde des Züchters aufmerksam und freudig auf ihren Menschen reagieren. Dass der Züchter seine Hunde gut auslastet, dass man Liebe zu seinen Hunden erkennt und vor allem Vertrauen seiner Hunde in ihn.
    Klar, gesund soll er sein. Die Züchter haben ja eh schon alle wichtigen Auswertungen auf der Homepage und 100% sicher kann man eh nie sein. Sind halt Lebewesen. Wäre für mich daher nicht das wichtigste Kriterium (wie gesagt, auf der Basis, dass die Elterntiere eh auf das Wichtige untersucht sind, was ich vorher schon weiß). Ausstellungsergebnisse sind mir völlig egal.

    Was macht für euch den "perfekten" Sheltie vom Wesen her aus und worauf habt ihr diesbezüglich bei der Züchtersuche geachtet?

    Especially: Antwort hat sich überschnitten, ja so die Richtung interessiert mich =)

    So, ich möchte auch noch mal fragen =) . Da ja bald erste Züchterbesuche anstehen:

    was sollte man speziell einen Sheltie-Züchter nicht vergessen zu fragen, worauf besonders achten? Bei Grisu hatte ich da irgendwie klarere Vorstellungen :lol: . Vor Aussies wird man ja bei der Suche ständig "gewarnt" wegen dieser und jener Eigenschaften, einen "schwierigen" Sheltie hab ich irgendwie noch nie kennen gelernt und hab da grad echt keinen Plan :???: . Klar sollte der nicht ängstlich auf mich reagieren oder einen hypernervösen Eindruck machen, aber was sonst? Bei welchen Eigenschaften eurer Shelties denkt ihr, da kämen wohl einige Menschen nicht so mit klar (liegt ja dann auch oft am Menschen, bzw. an der Kombi Vorstellungen des Menschen-Wesen eures Shelties). Wie sieht es bei euren Shelties aus mit Wachtrieb, Jagdtrieb, Verhalten fremden Hunden gegenüber? Ich mag ja eh lieber den reservierteren Hundetyp, ein Sheltie der mich bellend empfängt und erst was braucht, aufzutauen, würde mich daher wenig schocken :lol: .