Was machen deine Hunde denn auf einem Spaziergang, also woran dürfen sie Interesse zeigen?
Beiträge von Lucy_Lou
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Die Hunde sind absolut reizneutral gegenüber Wild, Hunden, Joggern, etc..
Warum dann ein Radius? Warum trainierst du den an? Das verstehe ich nicht. Was hast du davon (oder die Hunde)?
Oder ergibt sich der automatisch aus dem Training zur "Reizneutralität" (die Hunde interessiert im Alltag dann eh nichts mehr
) Ich kann es mir gerade schwer vorstellen. Was genau ist Ziel deines Trainings? -
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Das ist es ja, ich will keine raffenden und sich stressig durch die Gegend jagenden Hunde

Ich gehe mit meinen Hunden spazieren weil ich es liebe mit ihnen in der Natur unterwegs zu sein. Nicht weil ich mit ihnen "rausmuss". Und dabei möchte ich nicht ständig auf sie schauen müssen, sondern genieße das andersherum, egal was passiert.
Dann frag ich mal anders: warum 10 Meter? Warum nicht 2 Meter oder 50 Meter? Die Wohnlage bei dir? Sehr reizempfängliche Hunde, bei denen du entspanntes Gehen sonst als wenig möglich ansiehst? Ich gehe ganz ähnlich spazieren wie du, aber bei uns (mit wenig Menschen/anderen Hunden) geht es ohne Radius-Begrenzung genau so entspannt. Ich persönlich würde bei mehr städtischer Wohnlage wohl eher Verhaltensketten bei bestimmten Reizen etablieren, als den Radius zu üben. Letztlich andere Herangehensweise, gleicher Effekt (Hunde sind gedanklich bei mir). Aber dennoch die Frage: warum gerade 10 Meter? -
Offensichtlich habe ich genau das verpasst
. Wie macht man das denn? Bei mir zieht ja (hoffentlich) im Mai ein Welpe ein, da könnte ich es ja von Anfang an besser machen 
Ich persönlich fühle mich im Dunkeln ja auch wohl und mich stört es nicht, morgens eine Stunde durch den düsteren Wald zu laufen (im Gegenteil ich liebe die absolute Ruhe und die absolute Gewissheit, dass dort nichts außer Natur ist)
. Vielleicht macht es bei uns auch die Häufigkeit, dass es für die Hunde selbst eben kein Unterschied ist, ob es dunkel ist?! Und ich hab wirklich den Eindruck, die sehen da wesentlich besser als ich. Ob die das teils mit anderen Sinnen kompensieren?! Aber Lucy ist genau in allem wie im Hellen, Grisu meldet eher mal auf Verdacht, aber auch das nicht bei uns im Wald. Ich glaub bei meinen Hunden wirklich nicht, dass die Dunkelheit als solche groß als etwas ansehen, was ein grundsätzlich anderes Verhalten erfordern würde 
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Warum so schwer, wenn es auch einfach geht?

Ich bringe beispielsweise folgende Dinge bei:
-du bleibst in Sichtweite
-du verlässt nicht den Weg
-an Weggabelungen wartest du, bis ich sage, wo es langgehtUnd schon ist der variable Radius fertig.
Auf dem platten Land geht es weit, in Wald mit Unterholz ist Nähe angesagt und auch bei Dunkelheit ist die Sache ziemlich klar für den Hund.
Und ich muss gar nichts machen, die äußeren Reize definieren den möglichen Abstand.
Ich hab den Eindruck, meine Hunde merken kaum, dass es dunkel ist, zumindest scheinen die mir dann um Welten besser zu sehen, als ich. Deine Hunde verknüpfen im Dunkeln das, was du "sehen" kannst als ihren Radius? Das wäre ja nun schon eine ziemliche Leistung
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Bei uns wird es absolut sicher eine Hündin, weil ich zu Grisu lieber keinen Rüden setze... Außerdem ist Grisu kastriert und Lucy nicht. Also nein, wir nehmen mit Sicherheit nicht alternativ einen Rüden, sondern würden warten oder einen anderen Züchter wählen.
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Ich verstehe persönlich nicht, wozu es einen variablen Radius braucht!?
In meinen Augen erschwert man einem Hund das Leben somit nur unnötig...
Wie ich bei meiner Fragestellung schon schrieb: tagsüber bei uns auf dem Land hat Grisu keinerlei Radius-Einschränkung. Im Dunkeln hätte ich gerne einen Radius gesetzt. In sehr belebter Gegend auch, wobei wir das halt so selten haben, dass ich alleine dafür nicht üben würde. Variabel wäre schon am schönsten, einfach da es halt stockdüster und dämmerig sein kann, ein halbwegs belebter Park oder "Volkslauf"
Im Dunkeln klappt es langsam besser bei uns (und er hat endlich ein Leuchtie um
), er schaut sich öfter von selbst um, kommt auf der anderen Seite aber auch nicht mehr bei jedem "warte" zu mir. Ich seh schon, sobald es wieder lange Hell ist, kann er es (und verlernt es dann bis zum nächsten Winter wieder)
. Lucy kann Grisus Radius jetzt schon perfekt. Überschreitet er ihn, kommt sie zu mir und will ein Leckerlie 
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Das alles in eine PN zu packen, würde etwas den Rahmen sprengen
. Ich vermute, du bist für die Rubrik Pfoto-Talk nicht freigeschaltet? Einfach eine PN an einen Moderator schicken, dann wirst du freigeschaltet und kannst den Link öffnen 
Dass ihr im August fahren müsst, ist natürlich ziemlich blöd. Wie gesagt, im Mai war halt nichts los an den Stränden und Hunde wurden fast überall problemlos toleriert (und die Italiener hatten teils ihre eigenen Hunde auch dabei). Habe aber schon öfter gehört, dass das im Juli und August komplett anders ist. Dann würde ich an eurer Stelle sogar eher drüber nachdenken, in den Herbstferien zu fahren, wenn ihr auf Schulferien angewiesen seid. Im Oktober dürftest du in der Regel noch richtig gutes, warmes Wetter haben auf Elba und es nicht mehr so fürchterlich heiß (und Hunde dürften dann absolut kein Problem mehr am Strand sein).
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Ich glaub, das hängt sehr von den Hunden ab, was da zu einem Problem werden könnte. Würd ich mich nicht vorher verrückt machen
Wann und wie greife ich ein, wenn meine Hündin (3 Jahre, knappe 30kg) die Kleine bedrängt/wehement mit ihr spielen will und der Zwerg damit überfordert ist/vielleicht sogar in eine Ecke gedrängt wird?
Kann auch umgekehrt sein oder gar nicht... Du wirst schon merken, wenn ein Hund überfordert ist. Dann würde ich schon Ruhe rein bringen. Wenn es wirklich der Welpe ist, der bedrängt wird, der kann sich ja nicht wehren. Den erwachsenen Hund würd ich es umgekehrt eher selber lösen lassen. Aber wie gesagt, kommt halt ganz auf den Hund an.Wie habt ihr das mit dem Gassigehen gemacht? Erstmal nur getrennt? Den großen Hund mit genommen auf die kleinen Runden mit dem Zwerg? Ich werde große Runden Morgens/Abends zumindest einmal am Tag getrennt mit den Großen gehen, wenn Frank da ist. Dafür habe ich auch vor, mit der Kurzen alleine Spiel-/Kennenlern-Runden zu drehen. Tagsüber werden die meisten Runden sicher zusammen stattfinden. Ist vermutlich auch ein Zeitfaktor und was der Welpe vom Ersthund abschaut oder was Ersthund an "Arbeit" braucht
Wie sieht's mit der Körbchenverteilung aus? Den Zwerg ruhig in die Körbchen des Großen lassen, wenn der das absolut in Ordnung findet? Lucy würde nie freiwillig den Korb mit Grisu teilen
. Wenn es die Hunde nicht stört, dürfen sie frei wählen. Also, Lucy hat keinen festen Hundeplatz, Grisu darf sich nur nicht neben sie legen. Sonst wählen sie zwischen allen Plätzen freiDas Gleiche mit Kausachen (Knochen/Geweih) und Spielzeug: Die Hunde unter sich regeln lassen, sofern keine Aggression/Futterneid im Spiel ist oder klar zuteilen, wem was gehört? Grisu hat anfangs stark Ressourcen verteidigt, heute kann alles rumliegen und wir spielen gemeinsam. Das ist mir schon wichtig, da arbeiten wir dran
"Klauen" ist aber verboten (schafft ja auch Sicherheit für die Hunde). Prinzipiell lass ich die Hunde regeln, was halbwegs stressfrei geht, die kennen sich ja eh in- und auswendig 
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Ich fand die Antwort von MondWölfin gerade ganz interessant, meine Ansprüche in punkto "perfekt" sind irgendwie mit 2 Hunden auch gesunken. Vielleicht weil die Hunde so verschieden sind und damit eh nie gleiche Ansprüche zu realisieren wären, bzw. die Baustellen so unterschiedlich sind und man damit die nicht-Baustellen des jeweils anderen so richtig zu schätzen lernt
. Mit Lucy hab ich schon viel Richtung perfekter Kommando-Ausübung geübt, hatte da richtig Ehrgeiz. Das hat sich dann aber irgendwie mit Grisus Einzug komplett erledigt, Hauptsache alltagstauglich und abrufbar (und nicht-jagend). Je mehr potentielle Baustellen ich kenne unso mehr liegt mein Fokus einfach nur auf Begeisterungsfähigkeit, gerne mit mir "arbeiten", ansprechbar, umwelttauglich und das reicht mir.Lucy war mit 1,5 Jahren (eigentlich von Welpe an, ein paar Baustellen hab ich selbst gebastelt
) baustellenfrei. Ihre Ruhe und Umweltsicherheit haben Grisu sehr gut getan, zumal sie sich von seinen zahlreichen "Unsicherheitsphasen" nie hat anstecken lassen. Und ich konnte dabei auch von Lucy lernen, wie man Grisu Sicherheit vermittelt...Lucy ist schon ein Dickkopf und kann auf Fremdhunde gut verzichten, das war auch damals schon so, aber für Grisu als Ersthund war sie perfekt.
Zu Grisu mit 1,5 Jahren hätte ich definitiv nicht freiwillig einen Zweiten dazu genommen. Nun ist er 6 Jahre alt und so langsam glaube ich daran, dass unser Zuwachs, der hoffentlich im Mai einzieht, mehr Positives als Negatives von ihm abschaut
Er ist gar nicht mal extrem schwierig, aber ich dachte mir doch öfter in den letzten Jahren, gut, dass ich nicht 2 von der Sorte habe, die sich dann noch gegenseitig hochpushen (der Feind!! du bist unsicher? Der Feind!!)Also ich würd schon sehr schauen, was kann sich der Neuzugang im schlimmsten Fall (und vor allem sich gemeinsam hochschaukelnd!) abschauen.