Beiträge von Lucy_Lou

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    Ich persönlich würde einen Hund erst dann holen, wenn ich eine Alternative hätte,


    Sehe ich ähnlich, weil es schwer planbar ist. Bei einem erwachsenen Hund aus einer Pflegestelle z.B. kann man es vielleicht noch am ehesten sagen, aber ihr könnt immer das Pech haben und euer Hund hat/entwickelt da ein riesen Problem mit. Bellt oder jault ununterbrochen, zerbeißt alles, macht in die Wohnung vor lauter Stress... Auch habe ich schon öfter gehört, dass gerade dieses Alleine-Bleiben mit kurzer Unterbrechung in der Mitte eher schlechter verkraftet wird, als ein längerer Zeitraum. Der Hund ist dann richtig wach, voller Tatendrang, freut sich, die Erregung ist groß... und dann kann er grad mal pieseln und der Mensch verschwindet wieder. Auch da: es mag sein, dass gerade euer Hund da super mit klar kommt, aber muss nicht. Daher halte ich einen Plan B für unumgänglich, im Sinne des Hundes. Denn im worst case könnte er ja sonst nicht bleiben und hätte dann ein Trauma mehr...

    Ich würde in jedem Fall einen erwachsenen Hund wählen, der in seinem bisherigen Zuhause sehr gut alleine bleiben konnte. Keinen Welpen.

    Wir waren letzten Oktober (unter anderem) dort und waren überrascht, wie unglaublich voll es da um die Jahreszeit noch war. Definitiv nur etwas für sehr verträgliche und an Kontakt interessierte Hunde. Wenn das gegeben ist, sicher schön =) . Im Oktober konnte der Strand frei von Hunden genutzt werden, er ist lang, recht breit und durchaus schön. Wir waren mit dem WoMo dort, zu Unterkünften kann ich also nichts sagen.

    Wir waren heute Züchter besuchen =) . Und es lief wesentlich besser mit meinen Hunden, als erwartet :fondof: Am Anfang sind wir spazieren gegangen (mit den beiden trächtigen Hündinnen und dem Nachwuchsrüden), Lucy war vom ersten Moment an völlig entspannt. Grisu am Anfang etwas am "quietschen", aber zu keinem Zeitpunkt "unnett". Wobei er halt an der Flexi blieb und der Rüde der Züchter auch angeleint gelassen wurde. Später in der Wohnung lief es dann eher so, wie ich es mir vorgestellt hatte :hust: . Als erstes stand da im Flur eine Futtertonne, Grisu stand sofort daneben und fixierte den nächstgelegenen Sheltie... Weiter ins Wohnzimmer, Speedy (der Nachwuchsrüde) wuselte um Lucy herum. Lucy wurde es irgendwann zu viel und sie hob eine Lefze, Grisu schaute angestrengt zwischen Lucy und Speedy hin und her. Daraufhin habe ich beide auf die Terasse ausquartiert, mussten sie halt von draußen zusehen. Die Züchter sahen jetzt nicht sooo sehr warum, klar, da waren halt nur Blicke, aber ich weiß, wie schnell Grisu von Blicken zu Explodieren übergehen kann... Ich hab es erklärt und es schien mir jedenfalls nicht negativ aufgenommen worden zu sein von Seiten der Züchter. Ansonsten war es sehr nett, wir haben uns wohlgefühlt und ich denke schon, dass sie uns einen Welpen geben wollen würden. Problem ist halt, Frank will unbedingt Blue Merle :roll: und gerade für Blue Merle + Hündin gibt es schon einige Interessenten und eine ganz feste Zusage für jemanden, der schon seit einem Jahr wartet (damals kam Ellys Wurf tot zur Welt). Wir müssen halt schauen, was zur Welt kommt... Oder nehmen einen TriCo :D . Und einen zweiten Züchter besuchen wir ja auch noch.

    Ich kauf das Geschirr erst, wenn Welpi hier ist. Für die Heimfahrt reicht auch ein Halsband, finde ich, und das Geschirr sollte ja schon bestmöglich passen. Also wird es vor dem Kauf anprobiert. Ich hoffe ja, auf die Leine bei unserem Welpen (außer zu Übungszwecken) erst mal verzichten zu können =) Wir wohnen ja ziemlich perfekt dafür und Leinentraining kann man dann machen, wenn Welpe und Frauchen gerade sehr geduldige und ruhige Momente haben :lol: . Ein Geschirr für den Anfang möchte ich dennoch kaufen, die Impulskontrolle (und das Wissen um das Leinenende) kann bei einem so jungen Hund ja noch gar nicht gegeben sein und am Halsband mag ich einen Welpen nicht in die Leine springen/rennen haben

    Ich war in so einer Spielwelpengruppe mit Lucy und auch mit Grisu und ich fand es gut =) . "Nein" wurde geübt, Erste Hilfe, Abruf aus dem Spiel (also erkennen lernen, wann der Welpe ansprechbar ist), verschiedene Untergründe und so was wie "Mensch mit Schirm" (also Alltagssituationen) und viel Erklärung zu Lernverhalten etc. während die Welpen einfach nur gespielt haben ;) . Grisu war in den ersten 2 Stunden extrem schüchtern und gestresst, der wurde dann mit einem sehr netten Welpen auf den Nachbarplatz gelassen, um erst mal aufzutauen. Also auch kein "der Welpe muss da durch". Mit unserem Sheltie werde ich da auch wieder hin gehen. Muss dazu sagen, auf Spaziergängen treffen wir selten andere Hunde und so lernt die Lütte zumindest überhaupt mal wen Fremdes kennen

    Danke für eure Antworten =) . Ja, dem Züchter ist es wichtig, dass wir unsere Hunde mitbringen, aber von "müssen" würde ich sicher nicht reden. Ich hatte nur den Eindruck, er versteht es nicht wirklich, wenn wir Nein sagen. Und ich hab ihn ja dann vorgewarnt. Ein Risiko werde ich sicher nicht eingehen. Irgendwie verstehe ich es ja auch, es sagt wohl kaum etwas mehr über uns als Hundehalter aus als unsere Hunde. Aber ich kenne ja die Diskussionen hier im DF, zu "normalem" Verhalten von Hunden Fremdhunden gegenüber. Die Positionen sind da ja gerne mal sehr festgefahren und gegensätzlich :roll:

    Hab auch mal ein paar Fragen:

    wie wichtig ist euch Sympathie, das "menschliche" bei euerm Züchter?

    wie wichtig waren/sind euch ganz bestimmte Eigenschaften der Elterntiere/bisheriger Nachzuchten, die über das, was man eben mit dieser Rasse allgemein verbindet, hinaus gehen? Hatte da heute eine Diskussion, wenn schon Rassehund, dann doch exakt den Züchter mit dem Wurf aus genau definierten Gründen... Ich möchtee einfach nur einen "netten, alltagstauglichen" Sheltie :ops: . Ich mein klar, ich muss mir bei den Elterntieren/Nachzuchten schon denken, so könnte auch mein Hund gerne sein und die Aufzucht gut finden... aber irgendwie reicht mir das auch :ops:

    Und was mich ja aktuell immer noch beschäftigt: habt ihr eure Hunde zum ersten Züchterbesuch mitgebracht (sofern vorhanden). Irgendwie fänd ich es grad ziemlich blöd, wenn es daran scheitert, dass Grisu den Nachwuchsrüden doof findet :fear: Nun gut, mittlerweile hätten wir eine Alternative, die keinesfalls weniger sympathisch klingt, dennoch...

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    Ich habe hier auch so ein Tier, was mit der 2m Länge extrem Stress hatte, mit 5 m geht es da meist leichter und entspannter. Ob Flexi oder 5 m Führleine ist dabei nur eine Frage des Leinenhandlings - einhändig geht die Flexi leichter.

    Noch heute sind 2 m für Splash nicht einfach. Wer noch nie einen Hund dieser Bauweise hatte, kann es vielleicht nicht verstehen, war auch für mich neu. Ganz kurz ist wiederum einfacher, aber 2 m passt einfach nicht zum Bewegungsmuster, das ist extreme Konzentrationsleistung für diese Hunde. Es ist erstaunlich, was 1 oder 2 zusätzliche Meter ausmachen können.


    Bei Grisu ist es ähnlich, auch wenn der in der Hinsicht sicher eine gute Spur "milder" ist als deiner, zumindest was man so rausliest. Aber Grisu läuft an der Flexi auch wesentlich entspannter, während er an der kurzen Leine permanent sich am zusammenreißen ist. Er ist an der Flexi auch ansprechbarer und er nutzt den Radius selten aus. Für ihn macht es einen riesen Unterschied und er kann einen größeren Radius haben, wo ich ihn nicht ableinen mag. Nun läuft er ja eh selten angeleint (die Flexi haben wir nur für "Stadtbesuche").

    Lucy dagegen klebt mit Flexi nur am Bein, für sie ist es wie kurze Leine. Aber Lucy kann auch in der "Stadt" frei laufen, sofern es irgendwie toleriert wird, daher ist es für sie eh mehr egal.

    Die Flexi an sich verteufel ich sicher nicht. Ist halt wie mit allem eine Frage, wie man es einsetzt uns wofür =)