Beiträge von Lucy_Lou

    Es geht doch hier gar nicht darum, welcher Hund (oder Hundehalter) besser ist, sondern was für einen selbst Gründe waren, sich für das ein oder andere zu entscheiden... Die Gründe, seine eigenen für sich, kann man doch niederschreiben, ohne damit zu meinen, alles andere ist schlecht :???: . Für mich ist die Einschätzbarkeit des Wesens (insbesondere Jagdtrieb und der Wille, eng mit dem Menschen zusammen zu arbeiten) sehr wichtig. Auch das, was man so schon "Wesensfestigkeit" nennt. Irgendwie kann ich mir grad auch schwer vorstellen, dass es viele Menschen gibt, die alles "passend" finden. Ich meine, man hat doch ein Wohnumfeld, einen Alltag, bestimmte Spaziermöglichkeiten, Vorstellungen davon, was man gerne mit dem Hund zsammen machen möchte :???: .

    Ich habe auch einen Mischlingswelpen aus einem Unfallwurf aufgenommen, zwar viel Geld beim Tierarzt gelassen, aber vom Wesen her ist sie super passend und einfach nur perfekt. Allerdings haben sich Geschwister von ihr völlig anders entwickelt (Lucy ist der souveräne, selbstbewusste Berner mit etwas Sensibilität vom Collie und etwas Beutetrieb vom DSH, um es mal platt auszudrücken; die Geschwister, deren Leben ich bis zum frühen Tod verfolgt habe, waren Nervenbündel, die im Zweifelsfall nach vorne gingen. Was nicht nur Haltung/Erziehung war, eine Schwester kannte ich sehr gut. Diese Erfahrung hat geprägt und ja, ich weiß, auch ein Rassehund vom guten Züchter folgt nicht stur Schema F in der Entwicklung, aber etwas mehr Sicherheit hat man schon...). Mit 11 habe ich meinen ersten eigenen Hund bekommen: Dackel-Terrier-Pudel-Mix Welpe, ein Unfallwurf aus netter Hausaufzucht. Jagdtrieb ohne Ende, Fremde nein danke (und das bei 5 Kindern und immer full-house) und extrem schlau. Ich fand sie großartig! Aber zu uns gepasst hat sie nicht und sie hätte definitiv mehr Beschäftigung gebraucht, als sie als "Familienhund" bekommen hat. Auch das hat geprägt. Deshalb ist es bei mir heute so: wenn es ein erwachsener Hund ist, gerne ein Mix, gerne aus dem Tierschutz oder "von privat", aber eher kein Mischlings-Welpe mehr.

    An das Platinum dachte ich auch, wobei mir das halt für alle Drei zu teuer ist. Da müsste ich dann eben immer beides mitnehmen. Durchbrechen von Markusmühle ist so einfach nicht, finde ich

    Ich versuche es mal zu erklären: wir treffen häufiger Rehe: da gibt es für jedes von selbst zu mir stürmen einige Brocken Futter. Dann machen wir viele Suchspiele, Wald- und Wiesen-Agility und ich belohne auch sonst von selbst gezeigtes "gutes" Verhalten viel mit Futter (ich gebe kaum Kommandos, verstärke aber viel). Oder auch etwas was wir viel hier haben: explodierende Hunde hinter Zäunen. Da werfe ich Futterbrocken und Grisu sprintet begeistert hinterher, bis wir halt vorbei sind (so dass er mittlerweile denkt: prima, ein Zaunkläffer und nicht "du willst Ärger, du kriegst Ärger!!"). Wie gesagt, so etwa die Hälfte der Fütterung läuft bei uns über die Richtung. Nur für den Sheltie wäre die Hälfte ja schon viel zu viel (also das, was Lucy und Grisu eben draußen bekommen) und ich kann ihm ja nicht nur jedes 3. Mal was geben und sonst muss er zuschauen... Oder ich muss die Belohnungsart auf Spaziergängen überdenken :hust:

    Ich schließe mich da so im Großen und Ganzen Nebula an: das wichtigste Kriterium ist für mich nicht, wer das Recht hat zu "Produzieren", sondern dass ich einen vor allem im Wesen einschätzbaren Hund haben möchte. Du erkennst halt bei Welpen kaum, wohin die Reise geht, wenn du nicht weißt, was drin steckt: Jagdtrieb, Wachtrieb, Beschäftigungsdrang (und welche Art Beschäftigung?), Sensibilität, will to please, Verhalten Fremden gegenüber u.s.w. Ich habe da ganz gute Vorstellungen, was zu mir und meinem Leben passt und ich bin der festen Überzeugung, auch der Hund hat wesentlich mehr davon, wenn er "passt", als wenn man über Einschränkungen und "Erziehung" versucht, ihn irgendwie passend zu machen.
    So, dann bin ja schon mal bei ganz bestimmten Rassen.
    Bei vielen Rassen findest du Krankheiten, die bei dieser häufiger sind, als beim Durchschnitt. Also suche ich einen Züchter, der das Krankheitsrisiko durch das Kennen der Gesundheit von Verwandten/Vorfahren, also eine durchdachte Zucht, möglichst minimieren kann. Das geht nicht ohne "Ahnentafel", ohne nachvollziehbare Abstammung.
    Die verschiedenen Vereine haben zudem zumindest Grundkontrollen und Vorgaben, vorbereitende Seminare, verpflichtende Untersuchungen etc. Zumindest ein wenig was an Sicherheit, dass die Zucht nicht auf Kosten der Hunde geht und ein Grundwissen vorhanden ist. Den Verstand darf man beim Züchterbesuch natürlich trotzdem noch nutzen ;)

    Bei uns zieht ja bald ein Sheltie ein. Bislang habe ich 2 große Hunde, die bekommen queerbeet gefüttert: Essensreste, Frischfleisch und Dosenfutter Zuhause und Markusmühle auf Spaziergängen und allgemein als Leckerlie. Das Markusmühle macht so etwa die 1/2 der Fütterung aus. Nur denke ich, das sind für einen Sheltie zu große Brocken und der hat nach der Hälfte des Spaziergangs bereits die komplette Tagesration intus. Nun bin ich am überlegen, ob ich dann immer 2 Futtersorten mitnehme oder allgemein auf ein anderes Futter umsteige.

    Anforderungen wären: kleine Brocken, nicht viel teurer als Markusmühle (das liegt im Doppelpack gekauft bei 32 - 33€ für 15 Kilo), kein Josera (mögen meine nicht so gerne) und halbwegs hochwertig (also zumindest MarkusMühlen-Niveau). Zumindest die beiden bereits vorhandenen Hunde vertragen dabei alles und mögen das meiste.

    Jemand Tipps?

    Wir waren zwar schon mit unseren Hunden in Kroatien, aber so einfach finde ich es nicht, dir etwas zu empfehlen. Also nicht falsch verstehen, Kroatien ist ein wunderschönes Land, tolle Natur, sehr hübsche alte Städte und die Kroaten fand ich auch recht hundefreundlich. Aber Sandstrände gibt es in Kroatien nicht so viele und die meisten dürften für Hunde eher nicht freigegeben sein. Vielleicht am ehesten oben in Istrien? Da war ich allerdings noch nicht.

    Das erste Mal sind wir mit den Hunden und unserem Wohnmobil in 3 Tagen durch gefahren (eigentliches Ziel war Griechenland). Ich weiß ja nicht, ob ihr zwingend an einem Ort bleiben wollt oder eine "Rundreise" für euch auch in Frage käme?!

    1. Nacht waren wir in der Nähe der Plitvicer Seen (die muss man eh gesehen haben :D ), ein privates Mini-Camp, wunderschön an einem Fluss gelegen: http://www.autocampradonja.hr

    Der Stellplatz

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    Das hübsche Flüsschen, der Teil gehört zum Campingplatz, schön zum ausspannen, auch mit Hunden:

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    Dann eine Nacht Nähe Sibenik und eine Nähe Dubrovnik, jeweils auf kleinen Campingplätzen, aber nicht das, was du suchst. Kein Sandstrand und Hunde am Meer maximal toleriert. Die Städte sind aber beide absolut sehenswert!


    Unser zweiter Urlaub mit Hunden in Kroatien war mit dem Segelboot. Was da deinen Vorstellungen vielleicht nahe kommt (allerdings weiß ich nicht, wo da ein Campingplatz ist) ist Primosten: wunderschönes altes Städtchen und da findet man in der Umgebung auch einsame kleine Strände (allerdings mehr oder weniger grober Kies), die mit Hunden kein Problem sind:

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    Zitat

    Lee hat sich bei dem Wort gezielt vor den Radfahrer gestellt :lol:


    Lucy neigt da auch zu :lol: . Wenn ich ihr schon extra was zeige, muss sie sich ja dann auch damit befassen (auch wenn sie es vorher noch komplett uninteressant fand).

    Leider habe ich es nie durchgehalten, ein "auf die Seite" Kommando auf Distanz aufzubauen. Mag daran liegen, dass wir hier eh quasi keine Radfahrer haben (da fast nur sehr unebene Feld-Waldwege und rauf-runter-rauf-runter...). Da fehlt mir etwas der Ehrgeiz :ops: . Sie kennen "auf die Seite", aber sie bewegen sich dabei auf mich zu und gehen neben mir auf die Seite (bzw. Grisu tut das und läuft dabei immerhin auch schon auf der Seite auf mich zu und er würde sich eh nie vor ein Rad stellen; Lucy ist ja nie weit weg...).

    Ich gebe kaum Kommandos auf Spaziergängen. Wir waren heute wunderbare 4 Stunden am Nachmittag unterwegs, ich hab mal drauf geachtet, was ich so sage. Ich fürchte, ich rede wenn, dann fast nur in ganzen Sätzen mit meinen Hunden :ops: (nee Lucy, für den Baumstumpf gibt es nichts; lauf weiter Grisu, das Auto fährt nicht auf unserem Weg; wartet mal, da ist eine Straße... ). Ein Abrufkommando haben wir nicht wirklich. Einen Pfiff im Moment am ehesten, da versuche ich, den zumindest alle paar Spaziergänge mal anzubringen, um ihn "aufzuladen".

    Das "Fein" quietsch ich auch eher :ops: