Bei mir kommt es ganz auf den Hund an.
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- grobes wegdrängen, beim versuchten pöbeln/fixieren
Bei Copper, wenn ich zu spät reagiert habe und aus nem "Hund anknurren" ein fixieren und pöbeln wird
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- ein kurzer Ruck an der Leine, jedoch nicht permanent oder zum trainieren der Leinenführigkeit
siehe oben, ist halt Situationsabhängig
Wenn Breandán auf "Nein" nicht reagiert und er etwas Fressbares auf dem Gebüsch ziehen will.
War bei Teddy am Anfang auch.
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- NEIN! auch mal gebrüllt
Alles, was sie zu unterlassen haben. Hauptsächlich Fressbares auf der Straße/im Gebüsch
Oder aber auch, wenns Fressen gibt undeiner der Wuffs nicht warten will, bis er an seinen Fressnapf darf
(Ich stell immer erst alle Näpfe auf und schicke die Hunde dann nacheinander zum Fressen. Der, der am schnellsten futtert zum Schluss)
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- der Erschreckeffekt (Leine geworfen )
Wenn im Freilauf mal etwas passiert. Heisst: Breani findet mal wieder was Fressbares und reagiert nicht auf "nein", oder wenn sich einer der anderen auf stur stellt und das Kommando zum herkommen ignoriert. Muss aber nicht die Leine sein, kann auch mal ein Schlüsselbund etc sein. Irgendwas, was Krach macht und ich grad dabei hab.
Oder wenn bei Copper aus Spiel plötzlich Pöbeln wird.
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- aus dem Zimmer schicken (anfangs wenn sie sehr aufdringlich war)
Wenn einer der Wuffs Blödsinn macht, wenn ich meine Ruhe haben will, wenn sie Besucher nicht in Ruhe lassen,...
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- durch eine Wendung den Hund selber volle Kanne in die Leine laufen lassen (Geschirr)
Durch eine Wendung nicht. Eher durch einen festen Stand.
An der langen Leine damals, als Sally noch nen enormen Jagdtrieb hatte. Gleichzeitig beim "in die Leine rennen" ein "Nein" und wenn sie dann herkam, gabs ein Lob.
Bei Copper am Anfang, als er noch wirklich "wilde Sau" gespielt hat, wenn uns ein andere pöbelnder Hund entgegen kam. Und dann gleiches Prinzip wie bei Sally. "Nein" und Lob, wenn er dann zu mir kam.
Mitlerweile reicht bei beiden meist ein leises aber bestimmtes "Ich warne Dich" und sie bleiben bei mir.
Sagen wir mal so. Sally, Copper & Teddy sind bei mir noch durch ne relativ "harte Schule" gegangen.
Ich versuche bei Breandán einen anderen Weg einzuschlagen.
Manchmal klappt es, manchmal gibt es aber auch "das Wort zum Sonntag".
Aber ich denke um einiges seltener, als ich bei den anderen 3 angewandt hab. Versuche in vielen Situationen gelassener zu reagieren.
Ansonsten gibt es bei mir auch den verpöhnten Schnauzengriff.
Obwohl ich grad gar nicht mehr weiß, wann und in welcher Situation ich den das letzte Mal angewandt habe....
Ich hab mir Copper auch schon einfach am Genick und Rücken gepackt und weggeschleudert, weil er auf nen anderen Hund drauf ist. War ne harte Reaktion, aber in solch einer Situation brauch ich nicht anfangen, es mit ihm auszudiskutieren ^^ Bei Copper hab ich im Laufe der Zeit einfach gemerkt, dass er am einfachsten zu händekn ist, wenn ich das "Zuckerbrot & Peitsche"-Prinzip anwende. Es knallt, wenn er Mist baut und wird daraufhin jedoch sogleich gelobt, wenn er das gewünschte Verhalten zeigt.
Sally würde mir bei sowas die Mittelkralle zeigen und gar nix mehr machen und Teddy würd sich wohl eher einpinkeln vor Angst. (Breani glaub ich auch)
Aber bei Copper ist es das beste Prinzip. Zumindest in "Härtefallsituationen".